Aquarium Als Filter
Suche:  
Technik -> Filter -> Aquarium Als Filter
Diese Seite kannst du selbst ändern. Einfach auf Bearbeiten klicken.

Die folgende Diskussion ist eine beendete Diskussion aus der Newsgroup drta. Diese Diskussion muss im Zuge des Umbaus des Archivs zu einem Wiki zusammengefasst werden. Dabei ist deine Mitarbeit wichtig.

Links auf dieser Seite sind bis zur Überarbeitung nicht aktuallisiert und gehen wahrscheinlich ins Leere.

Mini AQ als Filter...

Hallo liebe NG'ler,

jetzt ist es soweit. Ich möchte mir ein kleines (ca. 60l) AQ vor meinen Aussenfilter setzen. Dies soll erst einmal dazu dienen, daß ich den ganzen Klumpatsch wie Heizstab und CO2 Reaktor und pipapo aus dem Becken herausnehmen kann. In einem weiteren Step würde ich das AQ dann eventuell als Filter benutzen. So, jetzt kömmt das Problem. Da das AQ unter meinem eigentlichen AQ stehen soll, besteht da ja die "geringe"Möglichkeit des Überlaufens. Deshalb erscheint mir die Lösung ein Ablaufloch am oberen Rand (Wasserspiegel) des AQ als sinnvoll, da ja dann nie zu viel Wasser nach unten laufen kann. Sollte aber das Loch mit 'Schmutz' oder anderem verstopft werden, wird das obere Becken wohl überlaufen. Da muß ich wohl einen Wasserpegelmelder einbauen. Allerdings mache ich mir Gedanken, ob denn so viel 'Schmutz' an die Wasseroberfläche gelangt, um dann durch das Loch in den Filter zu gelangen. Oder sammle ich mir dann den ganzen 'Dreck' am Beckenboden an, der dann nur noch durch den WW entsorgt werden kann ? An meinem Ansaugrohr des Aussenfilters sammelt sich schon von Zeit zu Zeit einiges an. Hat da jemand Erfahrung die er mir zu Teil werden lassen kann

Viele Grüße und vielen Dank für die hoffentlich eintreffenden Antworten!
Stefan


Hallo,

Du kannst die Überlaufproblematik vermeiden, indem Du das Filter-AQ auf paralleler Oberkantenhöhe des Hauptbeckens anbringst. Da brauchst Du nicht bohren und zwei Schläuche und eine Pumpe reichen. Wenn Du die Schlauenden in dem Hauptbecken wenige cm unter der Wasseroberfläche anbringst, würde das Wasser bei einem GAU nur bis dahin auslaufen. Bepflanz das Ganze noch mit Efeututen, papyrus etc. und Du hast einen wunderschönen "aktiven" Garten :-)

Gruß Lars


Hallo Lars,

erst mal vielen Dank für die Antwort. Ich dachte schon, daß mir niemand mehr Antwortet. Meine letzte Frage blieb leider auch ohne Antwort. :-( Gleiche Beckenhöhe ist leider aus optischen (beziehungstechnischen) Gründen nicht möglich. Meine Freundin schlägt mir den Kopf ab! :-) Das mit dem Pegelalarm ist schon ok,da ich mir eh einen AQ Compu zulegen wollte. Ich frage mich nur, wie es mit der Verschmutzung am Beckenboden aussieht.Kann denn ein solches System, daß das Wasser nur noch in der Nähe der Wasseroberfläche absaugt,für eine vernünftige Filterung sorgen? Da liegt eher die Frage. Ich habe eine sehr dichte Beflanzung, da das AQ mit der schmalen Seite zur Wand steht (so als Raumteiler). Bei dieser Bepflanzung ist das Absaugen des Bodengrundes nun wirklich nicht gerade ein Zuckerschlecken. In Verbindung mit der Algenbeseitigung ist das schon echt schwere Arbeit. Na ja, man mach es ja gerne :-) (einmal die Woche) Sollte aber bei dieser Konstruktiondie Absaugung des Bodens auf der Strecke bleiben, so müßte ich mir dann doch noch mal Gedanken machen! Eine andere Alternative wäre, den Absauger so zu belassen wie er ist, und ein Loch in den Schlauch ca. 3 cm unter der Wasseroberfläche zu machen. Dann müßte aber die Pumpe, welche das Wasser wieder in das Hauptbecken fördert, exakt die gleiche Menge hochpumpen, wie durch den Absauger nach unten läuft. Ansonsten wäre immer wieder ein 'Notstop' per Pegelalarm angesagt. Das scheint mir aber auch nicht so optimal. VERZWEIFELUNG !!!!Für weitere sachdienliche Hinweise bin ich latürnich offen. Ansonsten melde ich mich, wenn ich meine 'Lösung' implementiert habe.

Viele Grüße
Stefan


Hai Stefan...

Es gibt 2 Moeglichkeiten. Einmal ein Ueberlaufrohr (Bohrung) mit einem ausreichenden Durchmesser. Da kann dann nichts verstopfen. Oder das Prinzip der kommunizierenten Roehren (ohne Bohrung). In jeden Fall muessen die Becken so gefuellt sein, dass bei einem Pumpenausfall das untenstehende Becken nur bis kurz unter den Rand vollaufen kann. Die unwahrscheinlichere Moeglichkeit des oberen Vollaufens kann man durch eine zweite Roehre und durch die entsprechende Roehrenweite (bei Bohrung) verhindern. Natuerlich auch hier nur soviel einfuellen ( wenn du ganz sicher gehen willst) dass der Filterbeckeninhalt oben reinpasst. Die Wassermenge kannst du aber verringern, wenn du im Filterbecken in das Ansaugrohr kurz unter der Wasseroberflaeche in das Rohr eine Bohrung machst. Dann zieht die Pumpe nach der eingebohrten Menge Luft.

M.V.


Hallo,

> Gleiche Beckenhöhe ist leider aus optischen (beziehungstechnischen) Gründen
> nicht möglich. Meine Freundin schlägt mir den Kopf ab! :-)

das hängt davon ab, wie man es ihr schmackhaft macht :-) "Wohnzimmer-Garten"?

> Ich frage mich nur, wie es mit der Verschmutzung am Beckenboden aussieht.
> Kann denn ein solches System, daß das Wasser nur noch in der Nähe der
> Wasseroberfläche absaugt, für eine vernünftige Filterung sorgen? Da liegt
> eher die Frage.

Bei mir persönlich habe ich festgestellt, daß die Position völlig egal ist, solange Du in dem Becken eine Strömungsspirale ( optimale Wasserumwälzung etablierst. Der Kot etc. löst sich sowieso sehr schnell im Wasser und wenn etwas liegen bleibt, stimmt im System etwas nicht.

> Ansonsten wäre immer wieder ein 'Notstop' per Pegelalarm angesagt. Das
> scheint mir aber auch nicht so optimal.
> VERZWEIFELUNG !!!!

Mir das von vorneherein zu unsicher war, kann ich dazu gar nichts sagen, weil ich mich da überhaupt nicht auskenne :-)

> Für weitere sachdienliche Hinweise bin ich latürnich offen.
> Ansonsten melde ich mich, wenn ich meine 'Lösung' implementiert habe.
> Viele Grüße
> Stefan Das wäre toll :-)

Gruß Lars


Hallo Stefan,

und wenn Du einfach ein Rohr runter zum AQ-Boden einbringst? Dann saugt es nicht von oben, sonder von unten ab. Und damit es nicht überläuft, bohr' in der Höhe von der Wasseroberfläche ein Loch 'rein. Dadurch saugt es Dir nebenbei auch noch die Wasseroberfläche ab.

Über einen Nachteil solltest Du Dir aber schon Gedanken machen. Dadurch, dass das Wasser nach unten "fällt", reisst es Luft mit und es treibt Dir hübsch Co² aus. Bei meinem Malawi-Becken nicht ganz so wichtig, bei einem Pflanzenbecken dagegen...

Stefan


Hallo,

betreibe meine AQs zwar zur Zeit noch komplett mit den verpönten Töpfen, will aber beim nächsten Mal auch Bio-Außen-GROOSSS probieren und habe mir einiges angelesen.

Der einfachste und effektivste Überlaufschutz bei offenen Filteranlagen ist die Physik: Prinzip kommunizierender Röhren; der Auslauf in den offenen Filter erfolgt (wenn Du eine Bohrung kurz unter Wasserspiegelniveau hast oder anbringen kannst) direkt über eine feste Röhre in das Filterbecken. Das Wasser steht in dieser Leitung. Es kann immer nur ablaufen bis in die Höhe der Unterkante Auslauf Aquarium. Wenn das untere (Filterbecken) sehr klein ist mußt Du mit einem Auslaufkasten (Volumen ca. 3-5 Liter und wasserdicht) vor dem AQ-Auslauf arbeiten. Dann läuft im Havariefall maximal der Inhalt des Auslaufkastens ab. Den kannst Du auch als Vorfilter verwenden.

Der Rücklauf vom Filterbecken in das AQ geht mit der Pumpe. Problematisch ist nur der Fall des Pumpenausfalls.Da läuft dann logischerweise ebenfalls der Inhalt des AQ bis zur Unterkante des AQ-Einlaufs ab (weil ja kein Gegendruck durch die Pumpe mehr vorhanden ist. Man sollte also auch den Einlauf in`s AQ nicht zu weit unter dem Wasserspiegel anbringen. Eventuell hilft da aber auch ein vernünftiges Rückschlagventil zwischen Pumpe und AQ-Einlauf. Die Dinger gibt es auch für 16 mm Schläuche für 6 DM im Fachhandel. Probiert habe ich das aber noch nicht.

2. Problem: Wenn Du keinen Auslaufkasten anbringen kannst, mußt Du viel rechnen und kommst normalerweise mit einem Filterbecken < AQ-Inhalt * 15 nicht aus: Inhalt Filterbecken (Füllstand/Filtervolumen) + AQ Tiefe*AQ-Länge*(AQ Wasserspiegel-Höhe Unterkante Einlauf und Auslauf).

Bei meinem z.Zt. größten Becken wäre das (bein Einlauf/Auslauf 2 cm unter Wasserspiegel AQ) folgende Berechnung:

AQ-Inhalt netto 400 Filterbecken netto 20 l (=5 %) Wasserstandreserve (120*60*4)= 28 Liter

Weil man die Ein-/Ausläufe oft nicht so dicht unter der Wasseroberfläche des AQ anbringen kann/will und die Technik im Filterbecken auch noch Platz benötigt (Du willst vielleicht auch mal einen Wasserwechsel über das Filterbecken durchführen) würde das ein Filterbecken von mindestens 60 Liter bedeuten, eher mehr für die Wasserstandsreserve.

Dieses ganze Gefummle mit den Pegelschalter wäre mir persönlich ja nix. Die gehen genauso zuverlässig oder nicht wie eine Pumpe.

Du siehst: Die offenbar gute Biofilterung bedingt viel Rechnerei und technische Risiken. Nachlesen kann man das alles in den Büchern von Sander und Krause zur Aquarientechnik.

AUF KEINEN FALL DARFST DU FÜR EIN OFFENES FILTERBECKEN MIT NORMALEN AUSLAUFBÖGEN ARBEITEN: WEGEN DER GEFAHR VON LUFTBLASEN IM AUSLAUF IST DIE KATHASTROPHE SONST PROGRAMMIERT. WENN DU MIT NORMALEN AUS- UND EINLAUFBÖGEN ARBEITEN WILLST; KOMMST DU OHNE EINE DOPPELTE PEGELSCHALTUNG NICHT AUS!

Viel Spass!
Alexander


> Gleiche Beckenhöhe ist leider aus optischen (beziehungstechnischen) Gründen
> nicht möglich. Meine Freundin schlägt mir den Kopf ab! :-)

Mal ne dämliche Frage? warum muß es unbedingt ein 60l Aquarium sein? Weder der oder die Heizstäbe noch der CO2 Reaktor brauchen soviel Tiefe. Dafür müßtest du mit 10 cm Tiefe auskommen und man kann ja oben Pflanzen einhängen. Die Möglichkeit der Filterung fällt dann natürlich flach.

> Sollte aber bei dieser Konstruktiondie Absaugung des Bodens auf der
> Strecke
> bleiben, so müßte ich mir dann doch noch mal Gedanken machen!

Schau dir mal die Abläufe von Tunze an. Da gibt es einen für seitliche Bohrungen und mit Bodenabsaugung.Das Prinzip ist das gleiche wie der Ablauf von Krause nur mit einem anderen Wassereinlauf im Aquarium. Ich glaube Norbert Dörre hatte das System soweit verfeinert, daß der Wasserstand im Aquarium gleichblieb und nur im Filterbecken/Ausgleichsbehälter schwankte. Wenn der Ausgleichsbehälter groß genug ist um die maximal bei Stromausfall ablaufende Menge zu fassen, sollte es eigentlich keine Probleme geben. Ich wollte nur anmerken,daß bei einer Konstruktion mit Filterbecken im Aquarienschrank das ganze System nicht mehr hydraulisch geschlossen ist und somit der Wasserdurchsatz deines Außenfilters sicher böse in die Knie geht. Du wirst sicher eine größere Pumpe brauchen.

Gruß Sven


> Schau dir mal die Abläufe von Tunze an. Da gibt es einen für seitliche
> Bohrungen und mit Bodenabsaugung. Das Prinzip ist das gleiche wie der
> Ablauf von Krause nur mit einem anderen Wassereinlauf im Aquarium.

Das ist natürlich Schwachsinn. Ich hatte den Ablauf ohne Glasbohrung von Tunze im Kopf. Sie haben aber alle sowohl eine Bodenabsaugung, als auch eine Oberflächenabsaugung. Zumindest als Ideenquelle für Nachbauten nicht schlecht.

Gruß Sven


Na klar,

ich DEPP. Natürlich sollte man einfach am unteren Becken die Idee mit dem Loch im Schlauch verwenden. So kann ja nun auch nicht zu viel Wasser nach oben. Das bringt die satte Ersparnis des Pegelstandmessers. Vielen Dank euch allen mich darauf hinzuweisen. Nächste Woche wird das Projekt 'Teilaquarium' dann wohl auch schon umgesetzt. Ich werde dann von Überschwemmungen in Liederbach, gescheiterter Beziehung und stinksauren Nachbarn berichten :-)

Viele Grüße und nochmals Dank an alle
Stefan


Liebe Leute,

könnt Ihr mir BITTE mal verraten, wie Ihr mit einem normalen Auslaufbogen für z.B. eine Topffilter den Gesetzen der Physik trotzend einen AQ-Ablauf für ein OFFENES Unterschrankfilterbecken hinbekommen wollt?

Und was soll bitte passieren, wenn nur 1 mal Luft in die mühsam gebohrte Sicherheitsöffnung kommt? Soll dann das gesamt System immer komplett ausfallen?

Fakt dürfte doch sein, daß Auslaufbögen für offene Filtersysteme auch wegen der sich in der Krümmung zwangsläufig ansammelnden Luftblasen keinen Sinn machen und einfach nur gefährlich sind (so jedenfalls Sander, Aquarientechnik 1998).

IMHO solltet Ihr von derartigen Basteleien lieber die Finger lassen und euren Teppich schonen!

Alex


Hallo Alexander,

wenn das folgende nur so einfach zu schreiben wäre,

> könnt Ihr mir BITTE mal verraten, wie Ihr mit einem normalen Auslaufbogen
> für z.B. eine Topffilter den Gesetzen der Physik trotzend einen AQ-Ablauf
> für ein OFFENES Unterschrankfilterbecken hinbekommen wollt?

ich benutze übrigens die ganz harten dunkelgrauen PVC-Rohre (genaue Bezeichnung fällt mir jetzt nicht ums Verrecken ein ;o). Angesaugt wird am Boden, das Rohr geht bis nach oben bis zur Wasseroberfläche. Dann wieder runter durch den AQ-Boden in den Filter. Praktischer wäre natürlich eine Bohrung in einer Seitenscheibe, aber bis ich das kapiert habe, hatte ich das Ding schon. Und solange es funtioniert...

> Und was soll bitte passieren, wenn nur 1 mal Luft in die mühsam gebohrte
> Sicherheitsöffnung kommt? Soll dann das gesamt System immer komplett
> ausfallen?

In meinem Bogen ist ja Luft, und da soll sie auch sein. Sonst läuft das ganze Wasser aus dem Becken in den Filter (und ein Auffangbecken so gross wie das eigentliche AQ [720 Liter] muss ja wirklich nicht sein). Es ist also kein Überlauf wie bei einem Filter, der auf gleicher Höhe wie das AQ steht.

> Fakt dürfte doch sein, daß Auslaufbögen für offene Filtersysteme auch wegen
> der sich in der Krümmung zwangsläufig ansammelnden Luftblasen keinen Sinn
> machen und einfach nur gefährlich sind (so jedenfalls Sander,
> Aquarientechnik 1998).

s.o.

> IMHO solltet Ihr von derartigen Basteleien lieber die Finger lassen und
> euren Teppich schonen!

Och, ich habe im ganzen Raum Fliesen (nach ein paar Unfällen muss ich sagen: Gott sei Dank) ;o).

Stefan


Hallo Stefan,

> ich DEPP. Natürlich sollte man einfach am unteren Becken die Idee mit dem
> Loch im Schlauch verwenden. So kann ja nun auch nicht zu viel Wasser nach
> oben. Das bringt die satte Ersparnis des Pegelstandmessers. Vielen Dank euch
> allen mich darauf hinzuweisen.

ich fürchte, Du hast mich falsch verstanden. Das Loch habe ich oben im Hauptbecken. Vielleicht habe ich es auch nur blöd erklärt, es geht so schwer zu beschreiben ;o). Siehe auch Antwort für Alexander Z.

> Ich werde dann von Überschwemmungen in Liederbach, gescheiterter Beziehung
> und stinksauren Nachbarn berichten :-)

Dafür sind wir doch immer zu haben ;o).

Stefan


O.K. Stefan: Jetzt habe ich begriffen, daß Du eben doch mit einer Bodenbohrung arbeitest. Dann bin ich ja beruhigt. :-))

Ich dachte nach Deiner Schilderung, Du wolltest mit einem Überlaufbogen a la Eheim und Co. über den AQrand in ein offenes Filterbecken.

Da wurde mir plötzlich ganz schlecht.

Alexander


Hi Stefan :-)

nein, nein ich habe Dich richtig verstanden. Latürnich werde ich am Beckenrand auf gewünschter Wasserhöhe Das Loch seitlich anbringen (Hauptbecken). Aber diese Konstruktion kann immer noch dann kränkeln,wenn der Ablauf verstopft. Dann pumpt die Pumpe das Wasser aus dem Filter fleißig weiter, bis nix mehr im Filter ist. Oder, man befestigt den Ansaugstutzen vom Filter einfach nur ca. 5 cm unter der Wasseroberfläche oder bringt eben an dieser Stelle ein Loch im Schlauch an. Sollte der Ablauf des Hauptbeckens verstopfen, so pumpt die Pumpe nur noch wasser bis zum Loch im Schlauch in das Hauptbecken. Dort muß natürlich noch genug Spielraum für einen solchen Fall sein. :-)

Grüße Stefan


> Hi Stefan :-)

Übernehme ich doch einfach mal so.

> nein, nein ich habe Dich richtig verstanden. Latürnich werde ich am
> Beckenrand auf gewünschter Wasserhöhe Das Loch seitlich anbringen
> (Hauptbecken).

Prima, war's doch nicht so schlecht.

> Aber diese Konstruktion kann immer noch dann kränkeln, wenn der Ablauf
> verstopft. Dann pumpt die Pumpe das Wasser aus dem Filter fleißig weiter,
> bis nix mehr im Filter ist.

Hm, ich habe ein Rohr von ca. 32mm, wenn ich mich recht erinnere (zum Messen bin ich jetzt mal zu faul). Ich denke,da muss schon ein ziemlicher Dreckbatzen her, wenn das verstopfen soll. Meine Pumpe steht ausserdem nicht am Boden des Filters, sondern ein bisschen oberhalb der Mitte des Filters. Das was die hochpumpt, wenn nichts mehr 'runterkommt, das passt noch ins Becken (hoffe ich, hab's noch nicht probiert).

Stefan


Hallo,

> IMHO solltet Ihr von derartigen Basteleien lieber die Finger lassen und
> euren Teppich schonen!

( auch wenn ich nerve ) genau deswegen favorisiere ich das gleiche-Höhe-Oberkante-Becken :-)

Gruß Lars


Hallo Lars,

Du nervst doch nicht, ehrlich ;O). Mir wäre diese Methode auch viel lieber. 1tens ist sie leiser, es wird keine Luft in den Filter 'runtergerissen. 2tens, weil keine Luft 'runtergerissen wird, wirkt sich das nicht auf den PH-Wert aus (nicht dass es bei meinen Malawis wichtig wäre, so wie er ist, passt er. Aber wer sagt, dass das nicht mal ein Riesen Südamerika-AQ werden soll?). Aber bei einer Beckenlänge von Metern sieht es halt nicht so toll aus,wenn noch ein Glaskasten mit 60cm danebensteht (Tiefe übrigens auch 60cm). Darunter ist halt die optisch ansprechendere Lösung.

Stefan


Hallo,

zuerst sah das bei mir auch nicht schön aus, aber mittlerweile ist alles mit Efeututen und Papyrus "überflutet" :-) Du kommst allerdings um eine Beleuchtung und regelmässiges Besprühen nicht herum. Wenn der Filter zugewachsen sit, hat das auch einen ganz anderen Nachteil : Du siehst nicht mehr, was in den Kammern passiert. Neulich beim Ausdünnen habe ich dort doch tatsächlich einen scon recht reifen Neon entdeckt, obwohl ich der Meinung war, daß meine Gesellschaft schon die Eier in Rekordzeit verputzt. Einer hatte es als Millimeter-Winzling wohl tatsächlich geschafft - für mich ein Anlaß, die Ritzen im Ansaugkorb zu vergrößern.

Gruß Lars


> zuerst sah das bei mir auch nicht schön aus, aber mittlerweile ist alles mit
> Efeututen und Papyrus "überflutet" :-) Du kommst allerdings um eine
> Beleuchtung und regelmässiges Besprühen nicht herum.

Das wäre auch noch eine Sache, die ich irgendwann mal in Angriff nehme. Ein, im wahrsten Sinne des Wortes,biologischer Filter, der auch Nitrat vernichtet :o).

> Wenn der Filter
> zugewachsen sit, hat das auch einen ganz anderen Nachteil : Du siehst nicht
> mehr, was in den Kammern passiert. Neulich beim Ausdünnen habe ich dort doch
> tatsächlich einen scon recht reifen Neon entdeckt, obwohl ich der Meinung
> war, daß meine Gesellschaft schon die Eier in Rekordzeit verputzt. Einer
> hatte es als Millimeter-Winzling wohl tatsächlich geschafft - für mich ein
> Anlaß, die Ritzen im Ansaugkorb zu vergrößern.

Das passiert auch bei meinem Filter. Ab und zu verirrt sich tatsächlich ein freigelassenes Junges über die Verrohrung in den Filter und bis ich ihn dann entdecke, ist er so ca. 1cm gross und hat einen richtig dicken Bauch :o).

Stefan


Hai Alexander...

> das einfachste bei offenen Filteranlagen ist
> die Physik: Prinzip kommunizierender Röhren; Stimmt vollkommen.
> Das Wasser steht in dieser Leitung. Es kann immer nur ablaufen bis in
> die Höhe der Unterkante Auslauf Aquarium.

Hier solltest du deine Unterlagen nochmals zu Rate ziehen. Nicht Unterkante Auslauf, der kann sein wo er will.Sondern untere Innen-Kante der aussenliegenden Biegung. Dort wo auch der Luftanschluss weggeht. Und diese liegt viel hoeher. Meist in Hohee der Wasseroberflaeche ;-).

M.V.


Hai Alexander...

> könnt Ihr mir BITTE mal verraten, wie Ihr mit einem normalen
> Auslaufbogen für z.B. eine Topffilter den Gesetzen der Physik trotzend
> einen AQ-Ablauf für ein OFFENES Unterschrankfilterbecken hinbekommen
> wollt?

Wer hat was von einem "normalen Auslaufbogen" geschrieben. In zwei Mail war die Rede von einer kommunizierenden Roehre. D.h. dass die Roehre mit sich selbst redet ;-).

            L
R L Die Roehre (= R) sieht so wie nebenstehende
R B R RL Skizze aus. Am L ist sogar eine absichtliche \\

R B R R R Luftoeffnung, die bewirkt, dass das Becken
R B R R nur bis zur Unterkante der Roehre an dieser
R B R Stelle auslaufen kann. B = Becken. R B
R B
B
BBBBB M.V.


> könnt Ihr mir BITTE mal verraten, wie Ihr mit einem normalen Auslaufbogen
> für z.B. eine Topffilter den Gesetzen der Physik trotzend einen AQ-Ablauf
> für ein OFFENES Unterschrankfilterbecken hinbekommen wollt? >

Soweit ich weiss, gibt es da einen Trick...

             1           __________         / ________ \        / /        \ \        | |        | |        | |    ##  | 

| | | ## | | | | ## | | +------| |-+ ## | | | | | | ## | | | | | | ## | | | | | | ## | | | | | | ## | | | | | | ## | | |~~| |~| |~| ##~~| |~~~~~~~~~~Wasserstand | |2| | | | ## | | | | | | | | ## | | | | | | | | ## | | | | | | | |

  1. | | | | | | | | ## | | | | | | | | ## | | | | | | ## | | +--| |-----+ ## | | | | ##

| | | | ## | | | | ## | | | | ## | | | ## | ## ^ V

  1. | ## zum ##Aquarien Filterbecken ##Scheibe ##

- Das Prinzip ist recht einfach, da der erste Bogen praktisch immer mit Wasser gefuellt ist, kann er nicht leerlaufen. (1)
- Der Ablauf zum Filterbecken wird auf ein gewisses Niveau vom Aquarium eingestellt. (2)
- Wenn der Wasserstand im Aquarim leicht steigt, laeuft dieses Wasser entsprechend der Niveaueinstellung (2) in das Filterbecken.
- Sinkt der Wasserspiegel im Aquarium, so laeuft kein weiteres Wasser in den Filter.
- Die Pumpen im Filter kann man durch einen Pegelschalter abschalten.

Einen "Normalen " Bogen wuerde ich fuer ein Unterschrankfilter nicht benutzen...

> Und was soll bitte passieren, wenn nur 1 mal Luft in die mühsam gebohrte
> Sicherheitsöffnung kommt? Soll dann das gesamt System immer komplett
> ausfallen?

Das ist das Problem bei "Sicherheitsbohrungen". Dieses System kommt ohne Bohrungen aus.

> Fakt dürfte doch sein, daß Auslaufbögen für offene Filtersysteme auch wegen
> der sich in der Krümmung zwangsläufig ansammelnden Luftblasen keinen Sinn
> machen und einfach nur gefährlich sind (so jedenfalls Sander,
> Aquarientechnik 1998).

Mein Filter laeuft absolut problemlos nach dem "einfachen" Prinzip der Kommunizierenden Roehren. Durch die relativ hohe Ansauggeschwindigkeit haben Luftblasen keine Change. Bei mir krabbeln sogar Schnecken DURCH das Rohr in den Filter, einmal hat sich ne Prachtschmerle im Filter verirrt. Nix ist passiert!

> IMHO solltet Ihr von derartigen Basteleien lieber die Finger lassen und
> euren Teppich schonen!

Oder zumindest auf "Sicherheit" planen, und auf das Schlimmste vorbereitet sein

MfG Andreas


Sondern untere Innen-Kante der aussenliegenden Biegung. Dort wo auch der Luftanschluss weggeht. Und diese liegt viel hoeher. Meist in Hohee der Wasseroberflaeche ;-). Schnapp Richtig, da war ich confused. Im Buch haben die einen durch die Beckenrückwand gebohrten AQ-Einlauf. Wenn das Wasser aus dem Filter durch einen normalen Bogen zurückkommt, ist der höchste Teil des Bogens maßgeblich und die ganze Sache kein Problem. Sorry...

Alexander


Ich bin jetzt auch mehr für Filterbecken-Oberkante gleich Oberkante AQ! Schließe mich Lars an und plädiere für Bepflanzung!

Alexander


Frage an Filterbecken Spezialisten

Wenn das Filterbecken under dem Aquarium steht.

Wir habt ihr das Problem gelöst ? Wenn der Auslauf der Pumpe unter der Wasseroberfläche im Aquarium (oben) ist. Wenn Stromausfall ist würde doch das Wasser über diesen weg zurück fließen und das Filterbecken überfluten.


hallo marcel

erste lösung -> rückschlagventil

zweite lösung -> den "rücklauf" so knapp ins wasser eintauchen lassen das nur eine minamalmenge zurückfliessen kann und das filterbecken so gross wählen das diese rüchfluss menge ohne überlaufen aufgenommen werden kann

dritte lösung -> wohl die schlechteste .. aber möglich ... übelauf abfluss am filter becken in richtung kanaliesation nich wirklich schön weil somit alles den bach runter geht in fehler falle :-(

gruss thorsten


Gibts da auch mechanische Rückschlagventile Also Wasser nur in eine Richtung?


Ja.

Hallo Marc !

> Wenn Stromausfall ist würde doch das Wasser über diesen weg zurück
> fließen und das Filterbecken überfluten.

Du bringst eine Bohrung am Aquarieneinlaufrohr knapp unter der Wasseroberfläche an. Wenn die Pumpe ausfällt und sich der Wasserfluss umkehrt, rinnt nur soviel Wasser aus dem Aquarium ab, bis der Wasserspiegel auf Höhe der Bohrung abgesunken ist. Dann zieht das Rohr durch die Bohrung Luft und vorbei ist`s mit dem Wasserfluss.

MfG Michael


Hallo,

da das aber ein Haufen Krach und Geschlürfe macht, hab ich dann später trotzdem ein Rückschlagventil eingebaut. So ist sofort Ruhe nach dem Ausschalten der Pumpe. Sollte mal das Ventil versagen (es ist hier schon ein oder zwei mal hängen geblieben), ist immer noch die Bohrung zur Sicherheit da. Aber auch die muß man pflegen - Algen entfernen und schauen, daß keine alten Blätter das Loch verstopfen.

ciao Andreas


Bitte fass diese Diskussion zusammen, zumindest einen Teil davon. Wenn du mitmachst, machen auch andere mit. Davon profitierst du wieder. Schreib einfach die Argumente übersichtlich auf, die du gerade gelesen hast. Lass Unwichtiges, Ballast und schmückendes Beiwerk weg. Stell Pro und Kontra dar, damit die Meinungsvielfalt erhalten bleibt. Lass die Diskussion einfach davor oder dahinter stehen. Wenn alles zusammen gefasst ist, kann die Diskussion auch gelöscht werden. Du kannst natürlich auch dein eigenes Wissen aufschreiben. Weitere Hinweise und Beispiele stehen bei den Hinweisen zur Mitarbeit.

Du suchst hier Hilfe? Dann entlaste die Helfer hier und mach mit!
Gesucht werden:

  • Fotos von Fischen, Pflanzen, Krankheiten, Technik usw. Bitte benutzt eure Digitalkameras und schickt Bilder an nheidbuechel/at-nospam/web.de.
    Das /at-nospam/ bitte durch @ ersetzen.
  • Mithelfer bei der Seitenpflege. Wirklich jede Leserin und jeder Leser kann helfen.

Anmerkungen zu dieser Seite
(Fragen im Forum stellen)

Bitte eine Überschrift eingeben:

Bitte deine Anmerkungen eingeben:
Anmerkungen zur Verbesserung der Seite bleiben stehen, bis sie in die Seite eingearbeitet sind.
Reine Anfragen im Forum stellen.
Wegen der Übersichtlichkeit werden Fragen hier bei den Kommentaren sofort gelöscht.
Bitte deinen Namen eingeben:

Nach dem Abschicken folgt als Spamschutz eine leichte Passwortabfrage.
Eingegebenen Text zur Fehlervorbeugung sichern bzw. markieren und kopieren.

Seite wurde zuletzt am 21.06.2010 11:22 Uhr geändert
Hochladen | Bearbeiten | Ältere Fassungen | Wiki Hilfe | Druck
PmWiki version pmwiki-2.2.36