Redoxelektroden
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Müssen Redoxelektroden gereinigt und kalibiriert werden?

Grundsätzlich gibt es zwei Methoden eine Redoxmesskette zu benutzen. Die erste Methode ist in DIN 38404-C6 genormt und wird in Aquarienbüchern beschrieben, z. B. bei Krause. Für Aquarienwasser sind nur Blechelektroden, aber keine Stiftelektroden geeignet.

Die zweite Methode beruht auf der Erhaltung der Oxidhaut. Diese Methode spielt besonders bei Dauermessungen eine Rolle. Die Elektrode wird weder angefasst noch geputzt und nicht kalibriert. Wenn die Elektrode nicht verwendet wird, wird sie an der Luft aufbewahrt. Die Elektrode wird möglichst nur für einen Zweck verwendet.
Messwerte nach dieser Methode sind relative Werte, die aber für eine Dauermessung und eine Regelung geeignet sind.

Nach einer Reinigung usw. driftet die Elektrode, weil die Oxidhaut der Elektrode gestört wird. Eine stabile Anzeige, wie sie zur Regelung notwendig ist, wird nur erreicht, wenn die Elektrode nicht verändert wird.

Die Bezugselektrode verbraucht KCl-Lösung. Diese muss nachgefüllt werden. Das Diaphragma kann zuwachsen und muss hin und wieder gereinigt werden. Eine Messkette kann so Jahre laufen. Platin ist so giftig, dass auf der Oberfläche der Elektrode nichts wächst.

Seite wurde zuletzt am 21.06.2010 11:21 Uhr geändert
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