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pH-Wertmessung mit elektron. Messgerät
Hallo NG,
ich überlege derzeit ob ich mir ein elektr. Messgerät zur pH-Wertbestimmung kaufe.
Daher würden ich mich mal gerne eure Meinungen/Erfahrungen und Hinweise interessieren !
Mich interessieren insbesonderen folgende Fragen:
1. Was taugen Geräte um die 80,- bis 100,- DM ?
2. Welche Vorteile bringt eine 2-Punktkalibirierung und eine automatische Temperaturkompensation ?
3. Ist es sinnvoll, ein paar Mark mehr auszugeben und einen pH- und Leitwertmesser in einem Gerät zu kaufen ?
Also, klärt mich mal.
Bin gespannt auf eure Antworten !
Viele Grüße
Thomas
Hallo Thomas,
> 1. Was taugen Geräte um die 80,- bis 100,- DM ?
Wenn die Geräte eine Zweipunktkalibration zulassen kann man mit ihnen gut arbeiten. Die für die Aquaristik nötige Genauigkeit erreichen diese Geräte allemal.
> 2. Welche Vorteile bringt eine 2-Punktkalibirierung und eine automatische
> Temperaturkompensation ?
Also die pH-Meter messen eigentlich eine Spannung. die Spannung ändert sich mit dem pH-Wert der Lösung in die die Elektrode getaucht wird. Theoretisch sollte man (je nach verwendeter Elektrode) eine Veränderung der Spannung um 59mV je pH-Einheit messen können. In der Praxis ist diese "Steilheit" jedoch bei kaum einer Elektrode zu messen. Die Steilheit muß also in jedem Fall eingestellt werden. Außer der Steilheit kann auch noch der Nullpunkt verschoben sein. Der Nullpunkt wird mit der zweiten Messung eingestellt. Macht man nur eine Einpunktkalibration, dann mißt man Werte, die nicht unbedingt dem pH-Wert im Aquarium entsprechen. Die Abweichungen können bei älteren Geräten doch recht erheblich werden. Die Temperaturkompenstion kann man aquaristisch eigentlich vergessen, da die Änderungen des pH-Wertes mit der Temperatur sich auf der zweiten Nachkommastelle abspielen. Sinnvoll ist aquaristisch meiner Meinung nach sowieso nur eine Meßung der ersten Nachkommastelle.
> 3. Ist es sinnvoll, ein paar Mark mehr auszugeben und einen pH- und
> Leitwertmesser in einem Gerät zu kaufen ?
Wenn du dir über die Bedeutung des Leitwertes im klaren bist, dann ist daß sicherlich sinnvoll. Genauso verhält es sich mit Geräten mit integrierter Redoxpotentialmessung usw. In diesem Zusammenhang fällt mir der Scherze ein, daß sich manche Fische im richtigen Wasser auch dann vermehren wenn man es nicht vorher komplett durchgemessen hat. *g*
Gruß Guido
HI
Sind aber schon Fische in Gutem Wasser auch dann gstorben, wenn man gerade mal nicht gemessen hat.
SCNR :)
Kalle
Wie Eiche ich mein PH-Testgerät
Hallo Leute
Könnt ihr mir helfen ,ich wüste gerne wie ich mein PH-tesgerät Eiche , oder mit was ich das Eichen soll .
Im voraus Danke .
Ahmet.
Hallo Ahmet,
Hast Du ein elektronisches pH Meter? Das kalibriert man mit Kalibrierloesungen, diese sind Pufferloesungen mit einem definierten pH, gibt's ich denke, bei Conrad oder im Aquaristikfachhandel (und heissen oft Eichloesungen). Es sollte eigentlich in der Gebrauchsanleitung Deines pH Meters stehen, wie man das genau macht.
Du wirst eine, besser 2 Kalibrierloesungen mit einem pH von z.B. 9 und 4 brauchen (oder 7 und 4, oder 9 und 7, ich persoenlich wuerde 9 und 4 bevorzugen), dann steckt man die Elektrode in die erste Kalibrierloesung, die mit dem hoeheren pH, verstellt ne Schraube (welche, sollte im Manual stehen), steckt die Elektrode in die naechste Loesung, die mit dem niedrigeren pH, verstellt ne (andere) Schraube, testet mit der 1. Loesung, verstellt evtl die erste Schraube.....
have fun ;-)
Monika
Hallo Monika
Danke für deine Hilfe ich habe ein elektronischer PH- tester , ich hatte es von einem Freund ,aber der hatte keine Gebrausanweisung mehr .
Wie man es einstelt hat er mir mal kurz gezeigt aber mir war wichtig mit was für eine Flusigkeit oder wo ich es beckommen kann .
Danke nochmal
Ahmet
Hallo Monika,
Monika Cisch (mcisch/at-nospam/bellsouth.net) schrieb:
>Du wirst eine, besser 2 Kalibrierloesungen mit einem pH von z.B. 9
>und 4 brauchen (oder 7 und 4, oder 9 und 7, ich persoenlich wuerde 9
>und 4 bevorzugen), ...
Nicht ganz. Die pH 7-Kalibrierung muß immer mit dabei sein, weil man bei pH 7 den Nullpunkt der Elektrode einstellt, vergleiche:
http://www.bohr.com/ph.shtml oder
http://www.aquacare.de/info/veroeff/ph1/phwert.shtml
Viele Grüße
Robert
HI
So schauts aus.
Und die 2. Lösung wählt man entsprechend des Hauptmessbereiches.
Also für saures Wasser die pH 4 und bei alkalischem die pH 9
Kalle
PH-Elekrode
Hi ihrs,
ich befürchte, ich muss meine PH-Elektrode mal von feinsten Algen befreien. Ich hatte mal gehört,daß jemand das mit Wasserstoffperoxid gute Erfahrungen gemacht hat, kann mich aber nicht mehr an die Konzentration und die Zeit erinnern. Auf jeden Fall wollte ich mal fragen, wie ihr das Problem gelöst habt.
Bis denne...
Nils
Hallo Nils,
Ich mach das immer mit 'ner weichen Nagelbürste und etwas Spülmittel.
Norbert
Hi,
ich mach das immer so. Beim Wasserwechsel hänge ich die Elektrode für 10 min in 6 %iges H2O2. Eventuelle Algen und Bakterien überleben das erst mal nicht. Der Elektrode schadet es (bisher) nicht. Die ist jetzt über 2 Jahre alt im Dauereinsatz und funktioniert bestens.
ciao Andreas
PH-Elektrode Reinigen ?
Hallo,
wie kriege ich die Algen von meiner Ph Elektrode ? Habe diese Sonde als Dauermessgeraet ins vor ca. 4 Monaten Becken gehaengt. Mittlerweile sammeln sich ne ganze Menge Algen an dem Ding. Gibs nen Tip um diese Sonde zu Reinigen ohne sie zu zerstoeren oder die Fische zu gefaehrden? In der KCL(?) Lösung geht zumindest nichts von diesen Algen ab.:-(
Danke fuer Eure Antworten
Gruss M.
Hallo Matthias!
Nimm Klorix, und in 10 min. sind die Algen weg. Hinterher kräftig spülen. Klorix besteht aus Natriumhypochlorit mit etwa 5% Aktivchlor. Bitte keinen Tropfen ins Aquarium! Es ist sehr alkalisch. Die Elektrode braucht einige Stunden, um sich von dem Schock zu erholen. Dann muß sie kalibriert werden. Die Reste der toten Algen lassen sich mit Papiertaschentuch abwischen. Gönn der Elektrode ein dunkles Plätzchen, sonst passiert Dir dasselbe wieder!
Gerd
Hi,
H2O2 (6 %) funkt auch.
ciao Andreas
PH-Elektrode reinigen
Hallo !
Wie reinigt man eine PH-Elektrode, ohne das diese Schaden nimmt? Ich habe da mal was von "Wasserstoffperoxid"gehört ?! Andere empfehlen "Spüli und eine weiche Bürste". Wie seht Ihr das, welches ist die empfehlenswerteste Methode, und die entsprechende Dosierung der Mittelchen ?
Wann gilt eine Elektrode eigentlich als verunreinigt ? Erst wenn man Ablagerungen und Algen auf der Glasperle erkennen kann ? Meine Elektrode (1 Jahr alt) ist nämlich noch sauber, aber schon ziemlich träge geworden.
Vielen Dank schon mal für Eure Tips und Meinungen.
Gruß Frank
Hallo Frank,
> Wie reinigt man eine PH-Elektrode, ohne das diese Schaden nimmt?
ist es eine Gel- oder Flüssigelektrolytelektrode?
Zum Reinigen siehe http://www.schott.com/labinstruments/german/applications/labelectrodes_f aq.html#5
Gelelektroden dürfen laut http://www.aquacare.de/meer/info/veroeff/ph_dis/ionenarm.htm nicht mit Pepsin-HCl-gereinigt werden.
Gruß Markus
Hallo Frank,
ergänzend zu den Angaben von Markus habe ich auf meiner HP (s. Signatur) darüber auch Angaben gemacht.Solltest Du mit H2O2 reinigen, dann bitte vorsichtig sein, Unfallgefahr, s. ebenfalls meine HP (Sonstiges).
>Wann gilt eine Elektrode eigentlich als verunreinigt ?
Optisch kann man es ihr meistens ansehen, wenn sie 1. z.B. veralgt und 2. das Diaphragma schwarz geworden ist.
>Erst wenn man Ablagerungen und Algen auf der Glasperle erkennen kann ?
>Meine Elektrode (1 Jahr alt) ist nämlich noch sauber, aber schon ziemlich
>träge geworden.
Wie äußert sich die Trägheit, im Becken? Da wäre es ziemlich normal, denn die Änderungen verlaufen hier sehr langsam. Oder stellst Du die Trägheit beim Kalibrieren fest? Auch hier gilt das Tempo einer Schnecke ;-) Etwa 5 Minuten sollte man schon warten, bis sich Temperatur der Pufferlösung und des Innenpuffers der Elektrode angepaßt haben, bei größeren Temperaturunterschieden noch länger. Der größte Fehler beim Kalibrieren ist der, wenn man meint, nach kurzem Eintauchen in die Pufferlösung schon den endgültigen Wert angezeigt zu bekommen.
An einen Defekt der Glasmembran kann ich nicht so richtig glauben, das äußert sich mehr in einem Steilheitsverlust der Meßkette. Ich denke eher, daß es am verschmutzten Diaphragma liegt. Was ist das für eine Elektrode?
>Vielen Dank schon mal für Eure Tips und Meinungen.
Bitte!
Freundliche Grüße Klaus
Hallo Klaus,
> ergänzend zu den Angaben von Markus habe ich auf meiner
> HP (s. Signatur) darüber auch Angaben gemacht. Solltest
> Du mit H2O2 reinigen, dann bitte vorsichtig sein, Unfallgefahr,
> s. ebenfalls meine HP (Sonstiges).
darf eine Gelelektrode mit den üblichen Reinigungslösungen überhaupt behandelt werden?
> Auch hier gilt das Tempo einer Schnecke ;-) Etwa 5 Minuten
> sollte man schon warten, bis sich Temperatur der Pufferlösung
> und des Innenpuffers der Elektrode angepaßt haben, bei
> größeren Temperaturunterschieden noch länger.
Übertreiben braucht man es dabei aber auch nicht. Die sich dabei einschleichenden Fehler sind recht gering und liegen bei 5°C Differenz noch innerhalb der Genauigkeit des Puffers selbst. Außer, man bewahrt die Pufferlösungen im Kühlschrank auf. Im Unterschrank hat es hier z.B. 22°-24C (steht im Wohnzimmer), im Aq.24,5-28°C, je nach Wetterlage. Die Meßungenauigkeit durch den Temperaturunterschied bei der Kalibrierung wäre hier vielleicht kleiner als die Ungenauigkeit wegen der schwankenden Wassertemperatur.
Gruß Markus
Hallo Markus,
>darf eine Gelelektrode mit den üblichen Reinigungslösungen überhaupt
>behandelt werden?
ich erinnere mich sehr genau, daß wir das in meiner ehemaligen Firma immer gemacht haben und danach nie Schwierigkeiten mit den Elektroden hatten. Die Elektrodenhersteller machen da auch keine Einschränkungen, soweit ich das feststellen konnte.
>Übertreiben braucht man es dabei aber auch nicht.
Deshalb schrieb ich ja "etwa" 5 Minuten ;-)
>Die sich dabei
>einschleichenden Fehler sind recht gering und liegen bei 5°C Differenz
>noch innerhalb der Genauigkeit des Puffers selbst. Außer, man bewahrt
>die Pufferlösungen im Kühlschrank auf.
Ich bewahre meine Pufferlösung im kühlen Keller auf, delta T zum Becken, je nach Jahreszeit, zwischen 10°C und 6°C. Eigentlich gibt es (bei mir) 2 Temperaturausgleichsphasen: 1. die von Kellertemperatur auf Raumtemperatur, und 2. die von Raumtemperatur auf Beckentemperatur.
Der Ausgleich unter 1. dauert viel länger als die 5 Minuten und würde unter Nichtbeachtung zum Fehler führen. Der Ausgleich unter 2. kann leider, auch bei noch so langem Warten, nicht erreicht werden, da die Raumtemperatur bei mir immer niedriger als die Beckentemperatur ist. Ich berücksichtige diese Tatsache bei der Kalibrierung, indem ich diese bei manueller Raumtemperatureingabe mache und für die Messung im Becken später die Temperatur am Meßgerät auf Beckentemperatur stelle.
Gruß Klaus
Co2-Elektrode defekt ??
Hallo Leute !
Meine Co2-Elektrode scheint defekt zu sein. Die Elektode (Einsatz ca. 4 Jahr) läßt sich nicht mehr in die vom Hersteller vorgegebenen Werte kalibrien.
Ist die Elektrode nun defekt oder kann es auch die Steuer- / Zertraleinheit sein ??
Hallo Tom,
>Meine Co2-Elektrode scheint defekt zu sein.
Ich denke, Du meinst die pH-Elektrode, die den pH-Wert mißt.
>Ist die Elektrode nun defekt oder kann es auch die Steuer- / Zertraleinheit sein ??
4 Jahre sind doch ein gesegntes Alter für eine pH-Elektrode. Wahrscheinlich ist sie defekt. Du kannst sie möglicherweise nochmal kurzzeitig zum Leben erwecken, wenn Du sie kurz (ein paar Sekunden) in technische Salzsäure tauchst (vom Baumarkt oder Apotheke, vorsicht, ätzt sehr stark und und entwickelt ätzende Dämpfe), anschließende eine Nacht lang im 3 mol KCl-Lösung stehen läßt, und dann nochmal versuchst, sie zu kalibrieren. Aber über kurz oder lang wirst Du Dir Gedanken um eine Neuanschaffung der Elektrode machen müssen.
Viele Grüße Robert
Hallo Robert,
was verstehst Du unter " gesegnetes Alter "? Ich habe eine Dupla pH-Elektrode am 16.07.1991 gekauft, die sich immer noch kalibrieren lässt.
Gruß Norbert
Hi,
das ist für eine pH-Elektrode dann ein biblisches Alter :-))
ciao Andreas
HI
> Ich habe eine Dupla pH-Elektrode am 16.07.1991 gekauft,
> die sich immer noch kalibrieren lässt.
Dann schreib mal an den Hersteller mit Angabe des fehlers. Der Elektrodendesigner wird höchstwahrscheinlich entlassen.
Im Ernst: Bei uns Betrieb ist spätestens nach 2 jahren Essig. Man kann zwar ne radikalkur versuchen mit Fluorid (NICHT selbst probieren!!!!!!!) aber normalerweise muss die einfach entsorgt werden.
Kalle
wie weiss man ob sie defekt ist.? Ich meine soll man warten bis sie sich nicht mehr kalibrieren lässt oder merkt man es auch vorher?
mfg Wolfgang
Hallo Wolfgang,
Man kann es auch vorher bemerken, das ist aber eher etwas "Gefühlssache".
Ältere Elektroden benötigen zunehmend mehr Zeit, um sich bei Schwankungen des pH-Wertes auf den neuen Wert einzustellen, vor allen, wenn das Aquarienwasser dazu noch recht weich ist. Die Einstellzeit ist am ehesten beim Kalibrien beim Wechsel der Pufferlösungen festzustellen. Es kann auch sein, daß eine alte Elektrode kein stabiles Meßergebnis mehr liefert, sondern der angezeigte Wert ständig "wandert".
Viele Grüße Robert
Andere PH-Sonde an Dennerle PH-Meter anschließen?
Hallo,
meine PH Sonde vom Dennerle Ph Meter ist im Eimer und mich würde mal interessieren ob ich dort nur die Dennerle drann hängen kann oder auch eine andere mit diesem BNC Stecker oder wie er sich schimpft.
Gruß von Thomas
Moin thomas.
Du kannst jede Sonde mit einem passenden Stecker anschließen, die sind genormt. Am besten kaufst du dir eine gute Glassonde. Die ist nur unwesentlich teurer als die original Austauschsonde von Dennerle, hält aber bedeutend länger.
Gruß Sven
Hi Thomas,
das funktioniert problemlos. Ich habe eine Conrad Sonde an einem Sera Gerät und bin damit sehr zufrieden ...zumal die Conrad Sonde nur 39DM kostet und die von Sera über 100 DM.
Gruß, Rolo
Ich bin zwar auch mit Dir einer Meinung, dass die Sonde von Sera besser ist, aber hast Du gerade mal die Artikelnummer von Conrad zur Hand.
Gruß Udo
Moin Sven,
vielen dank, auch an alle anderen für die Tips. Werd mich nun mal umsehen was es im Laborbedarf so gibt.
Gruß von Thomas
PH Messgeraete
Hi Leuts,
mal ne Frage zu PH-Handmessgeraeten. Da gibts ja doch baechtig moese Preisunterschiede. Letztens gesehen ein Teil von Dennerle fuer 279,- DM, dagegen eins von Sera fuer 99,- DM, bei Conrad gibts auch eins für 79,-. Wo sind da die Unterschiede ? Auf was sollte man bei dieser Anschaffung achten ?
Vielen Dank im Voraus
Alex
Hallo Alexander,
vorweg, zu den angeführten Geräten kann ich Dir leider keine Aussage machen, da ich sie nicht kenne.Vielleicht kann ich Dir aber ein paar allgemeine Ratschläge geben, die Dir bei der Beschaffung behilflich sein können. PH-Geräte sollten (müssen) 2 Einstellmöglichkeiten haben, eine für das Asymmetriepotential (in der Regel bei pH=7) und eine für die Steilheit (mV/pH). Erstere berücksichtigt die spez. Eigenschaften, letztere die Alterung der Elektrode. Ihr Einstellpunkt sollte für aquaristische Belange bei pH=9 liegen. Mit diesen beiden Werten, 7 und 9, sind gleichzeitig die Pufferlösungen festgelegt, die Du zur Kalibrierung des Gerätes benötigst. Da der pH-Wert temperaturabhängig ist, muß das Gerät eine weitere Einstellmöglichkeit, nämlich die der Temperatur haben. Teuerere Geräte haben einen zusätzlichen Temperatursensor, der die Wassertemperatur feststellt und automatisch den Meßwert korrigiert.Das muß aber nicht unbedingt sein, da die Beckentemperatur in der Regel konstant ist. Ob die Anzeige analog oder digital (in letzter Zeit die Regel) ist, fällt unter Geschmacksache. Eine Ablesmöglichkeit auf eine Stelle hinter dem Komma ist hinreichend genau genug, alles andere ist Augenwischerei (jedenfalls für den Normalaquarianer). Handgeräte werden mit Batterien betrieben, das ist auch in Ordnung. Das Gerät sollte aber eine automatische (einstellbar) Ausfunktion haben für den Fall, daß das Abschalten vergessen wird. Hast Du vor, aus irgendwelchen Gründen, z.B. zur Erstellung von Meßreihen, über längere Zeit den pH kontinuierlich zu verfogen, wäre es gut, wenn das Gerät eine Anschlußmöglichkeit für ein externes Netzgerät hätte. Die Elektroden werden über Stecker an das Gerät angeschlossen. Man kann jede andere Standardelektrode, sofern sie einen passenden Stecker hat oder dieser nachträglich montierbar ist, an das Gerät anschließen. Es ist also nicht notwendig, eine Elektrode zusammen mit dem Gerät vom gleichen Anbieter zu kaufen. Das würde ich auch nicht empfehlen, da diese Art von Elektroden meistens low cost-Elektroden sind mit nicht so berauschenden Eigenschaften. Ich persönlich stehe auf Industrieelektroden - da weiß man was man hat :-) Ob am Gerät Tasten oder Drehknöpfe zur Einstellung sind, ist ebenfalls Geschmacksache.Wasserdicht muß meiner Meinung nach das Gerät nicht sein - wer es ins Becken schmeißt ,ist selbst daran Schuld ;-) Mit dem Preis unterscheidet sich in der Regel auch die Qualität. Dies ist meine persönliche Meinung: Ich würde nie ein Gerät und Elektroden der Billigklasse kaufen. Lieber noch ansparen und warten,dann aber ein "anständiges" Gerät. Es gibt genügend Hersteller, die wirklich Qualität liefern und dabei auch nicht exorbitant teuer sind. Bei diesen Herstellern ist auch der Service, wenn er denn notwendig sein sollte, sichergestellt.
Ich hoffe, daß ich Dir ein paar nützliche Informationen geben konnte. Wenn Du weitere spez. Fragen hast,kannst Du das auch per PM tun.
freundliche Grüße, Klaus.
Hallo Klaus,
Zustimmung zu Deinen Ausführungen, mit einer Anmerkung:
Die Pufferlösung zur Steilheitskalibrierung sollte in dem Bereich liegen, in dem man hauptsächlich misst.Mißt man sauere Wässer, so sollte man eine pH 4-Pufferlösung verwenden, misst man basische Wässer,so sollte man pH 9-Lösung benutzen (oder pH 10, ist meines Wissens gebräuchlicher). Die basischen Kalibrierlösungen haben zudem den Nachteil, daß sie durch CO2-Aufnahme aus der Luft verderben.
Viele Grüße
Robert
Hallo Robert,
hier meine Zustimmung zu Deiner Ausführung ;-). Ich hätte es noch besser formulieren müssen, um eben auch die Anwender anzusprechen, die in der Regel unter pH7 messen. Danke für Deinen ergänzenden Hinweis.
freundliche Grüße, Klaus.
Ph-Elektrode? Welche ist die beste?
Hallo NG'ler,
bin im Begriff mir eine Ph-Elektrode zu kaufen. Jetzt gibt es da jede Menge verschiedene. Kataloge: Laborkatalog Merck Novodireckt Mit Gel, mit Eichlösung, regenerierbare und und und. Welche ist für die Aquaristik am besten. Mal von den Kosten abgesehen. Ich besitzte eine Duplaanlage.
Gruß Jürgen
Hallo Jürgen,
> Welche ist für die Aquaristik am besten.
Nachfüllbare, und zwar welche mit KCl-Elektrolyt, weil KCl- Silberchlorid-Elektrolyt recht teuer ist. Diese haben einen Flüssig- Elektrolyten, der zwar durch das Keramik-Diaphragma ausblutet, dadurch aber gleichzeitig das Diaphragma freihält.
Wenn Du in sehr weichem Wasser misst, dann eine, die für ionenarme Wässer geeignet ist, diese "bluten"aber oft mehr Elektrolyt aus als ihre Standard-Kollegen.
> Ich besitzte eine Duplaanlage.
Dann musst Du nur auf den passenden Anschluß-Stecker achten, Dupla besitzt einen BNC-Anschluß,AFAIR.
Viele Grüße
Robert
(etwas) OT: Aufbewahrungsflüssigkeit pH-Messer?
Hi Leutz,
Aufbewahrungsflüssigkeit pH-Messer - geht da auch destilliertes Wasser o.ä. oder muss es dass doch recht teure Originalzeugs sein?
Dank & Anerkennung für Eure Antworten, Andreas
*dessenphmessgerätlangsamvorsichhintrocknet*
Hi Andreas,
NIE(!) Aquadest! Im Normalfall 3 molare KCl-Lösung. Ansonsten für den Übergang in normalem Leitungswasser als Notlösung. Aber nie trocken und nie in destilliertes Wasser.
MfG Lars
Yo Lars,
Dank' Dir!
Kann zwar mit dem Begriff "3 molare KCl-Lösung" nix anfangen, aber dem Apotheker wirds schon was sagen.
LbG Andreas
Andreas,
kannste auch bei Andreas Kremser bestellen, www.drak.de
Peter
Hallo Andreas,
über diese Frage und über Molarität (und noch ein bißchen mehr ;-)) findest Du Antworten auf meiner HP unter "Aquaristik|pH-Messung - leichter zu verstehen".
Freundlichen Gruß, Klaus
PH-Messgeräte und laufende Kosten
Hallo,
mittlerweile gibt es ja diese günstigen PH-Meßgeräte um die 100 DM. Welche laufenden Kosten (Puffer-/Kalibrier-lösungen) muß man denn dafür veranschlagen. Wie lange kann man man eine Lösung nutzen? Oder braucht man für jede Messung eine neue?
Gibt es evtl Möglichkeiten im Rahmen des Eigenbaus solche Messungen mit einem Digitalmultimeter durchzuführen? (z.B. mit passenden Elektroden?)
Grüße Jörg
pH-Lösungen liegen bei imo 30DM/l- 50DM/l. Lebensdauer ist für etwa 1 oder 2 Jahre garantiert. Meine ist jetzt etwas älter ;-) Du brauchst etwa 20ml pro Kalibration. Danach verwerfe ich die Lösung.
Ansonsten: WWW.prominent.de www.merck.de www.omikron-online.de oder ohne Gewähr: www.carl-roth.de www.dild.de
Da gibt es auch KCl-Lösungen
Das Problem bei der direkten Messung ist, daß die pH-Elektroden im Prinzip eine hochohmige Spannungsquelle darstellen. Jedes billige Multimeter macht da also salopp gesprochen einen Kurzschluß. Die Spannungen liegen irgendwo bei 10mV-20mV / pH 0mV= pH7. Es gab mal irgendwo eine Bauanleitung mit einem hochohmigen OP. Sah in meinen Augen ähnlich dem Conrad-Ph-Meter aus.
MfG Frank
Hallo Frank,
>Das Problem bei der direkten Messung ist, daß die pH-Elektroden im Prinzip
>eine hochohmige Spannungsquelle darstellen. Jedes billige Multimeter macht
>da also salopp gesprochen einen Kurzschluß.
sehr richtig!
>Die Spannungen liegen irgendwo bei >10mV-20mV / pH >0mV= pH7.
nicht ganz so richtig: bei neuen Elektroden 58mV/pH. Mehr darüber siehe meine HP.
Freundlichen Gruß, Klaus.
pH - Leitertmessgerät mit integrierter Elektrode
Hallo NG !!!
Ich bin vor einiger Zeit von der pH - Tropftestmethode auf ein elektronisches Messgerät umgestiegen. Da die Wasserwerte in meinen AQ stabil sind, messe ich nur ab und zu. In der Zwischenzeit habe ich das Messgerät in der Kuststoffkiste (mit Schutzkappe) liegen. Nun habe ich das Problem, dass ich vor jeder Messung das Messgerät für eine Weile in die Aufbewahrungslösung stellen und nachher justieren (auf PH 7.01) muss. Zwischen den Messungen liegen meist vier Wochen. Ist das normal oder mach ich etwas falsch ? Muß ich das Messgerät bzw.die Elektrode ständig in der Aufbewahrungslösung lagern ? Oder ist es besser, dass Messgerät ständig in einem AQ 'feucht zu halten' ??
Gruß Dirk
Hi Dirk,
eigentlich sollte die Elektrode nie austrocknen und zwischen den Messungen in der Aufbewahrungs-lösung lagern. Drum heißt das Zeug wohl auch so. ;)
Im Zweifel sollte die Bedienungsanleitung dazu einiges hergeben.
> Zwischen den Messungen liegen meist vier Wochen. Ist das normal oder mach
> ich etwas falsch ?
Klingt mal nicht nach *richtig*.
> Muß ich das Messgerät bzw. die Elektrode ständig in der Aufbewahrungslösung
> lagern ?
Die Elektrode ja, das Meßgerät eher nicht. ;)
> Oder ist es besser, dass Messgerät ständig in einem AQ 'feucht zu
> halten' ??
Besser, als die Elektrode trocknen zu lassen.
Schau mal bei Klaus nach. Er hat auf seiner Seite den Rundumschlag in Sachen elektr. pH-Messung zu liegen. Sollte mich wundern, wenn Du dort nicht Antworten auf Deine Fragen findest.
MfG Lars
Hallo Dirk,
Lars hat Dir ja schon die wichtigsten Hinweise gegeben, vielleicht noch die eine oder andere Ergänzung.
>Ich bin vor einiger Zeit von der pH - Tropftestmethode auf ein
>elektronisches Messgerät umgestiegen.
Das war eine gute Entscheidung!
>Da die Wasserwerte in meinen AQ stabil
>sind, messe ich nur ab und zu.
In meinem Becken sind die pH-Werte ebenso stabil, trotzdem lasse ich die Elektrode ständig im AQ-Wasser (natürlich bei eingeschaltetem Gerät und das schon 4 Jahre ununterbrochen). Bei der Hin-und Hersteckerei der Elektrode ist nie auszuschließen, daß man einmal irgendwo anstößt und dann kannst Du 50-100 ¤ in den Mülleimer schmeißen. Der Elektrode schadet der Dauereinsatz auch nicht, sie ist dafür gebaut.
>In der Zwischenzeit habe ich das Messgerät
>in der Kuststoffkiste (mit Schutzkappe) liegen. Nun habe ich das Problem,
>dass ich vor jeder Messung das Messgerät für eine Weile in die
>Aufbewahrungslösung stellen und nachher justieren (auf PH 7.01) muss.
Lars machte Dich schon darauf aufmerksam, Du verwechselts etwas ;-)
Das Meßgerät bleibt im Kasten oder auf dem Tisch, die Elektrode kommt in die "Aufbewahrungslösung",sprich 3-molare KCl-Lösung (in der Regel). Es ist deshalb eine 3-molare KCl, weil im Inneren der Elektrode sich ebenfalls eine 3-molare KCl befindet. Wenn die innere und die äußere Lösung die gleiche Molarität haben, gibt es keine Verdünnung oder Konzentration der inneren KCl-Lösung. Deshalb nie eine Elektrode in VE-oder Osmosewasser aufbewaren. Du ersparst Dir auch eine Menge Kalibrierungen, wenn Du die Elektrode ständig im Wasser läßt. Eine gute Elektrode braucht höchstens alle 3-4 Wochen mal kontrolliert zu werden, dabei ist in der Regel eine Kalibrierung meistens noch nicht fällig. Vielleicht noch eine Bemerkung zu Elektroden. Es gibt gute Elektroden, z.B. die von Ingold oder Schott oder ..., die aber auch ihren Preis haben, so um die 150 bis 180 ¤. Dann gibt es weniger gute, die auch entsprechend billig sind, wobei nicht alle billigen Elektroden schlecht sein müssen. Den Unterschied merkt man meistens erst nach einer gewissen Zeit, wenn die Steilheit schneller nachläßt und die die Konstanz der Messung zu wünschen übrig läßt.Qualitätselektroden haben eine höhere Lebensdauer, sie werden auch industriell eingesetzt. Letztendlich ist es eine persönliche Entscheidung, öfter mal eine billige Elektrode zu kaufen und häufiger zu kontrollieren oder gleich mehr Geld in die Hand zu nehmen und länger daran Freude zu haben.
Du schreibst, "...justieren (auf PH 7.01) muss". Ich gehe mal davon aus, daß Du den 2. Wert, die Steilheit der Elektrode, hier vergessen hast zu erwähnen, denn die muß auch noch eingestellt werden. Eine Ein-Punkt-Kalibrierung bei pH = 7,0 kann man zwar machen, sie ist aber nur dann sinnvoll, wenn der Meßwert des Wassers unmittelbar um den 0-Punkt (pH = 7,0) pendelt.
Freundliche Grüße Klaus
Eichflüssigkeit defekt
Hallöchen,
die Eichflüssigkeit welche ich mir vor ca. 1,5 Jahren besorgt hatte funktioniert scheinbar nicht mehr. Ich hatte mir PH4, 7, und 9 besorgt, wenn ich nun testweise ein Indikatorpapierchen reinhalte bekomme ich nur noch bei 7 und 9 einen Farbumschlag, bei PH4 jedoch bleibt das Papier unverändert. Was kann da passiert sein?
Alle Flüssigkeiten wurden gleich behandelt, rel. kühl gelagert in jeweils gleichartigen Gläsern. Die Flüssigkeiten wurden auch selten benutzt.
Ciao, Martin.
Hallo Martin,
> Was kann da passiert sein?
Was da chemisch passiert, kann ich Dir auch nicht sagen, aber die gleiche Erfahrung habe ich auch schon gemacht. Bei mir war's auch die pH-4-Pufferlösung, die so nach einem halben Jahr verdorben war.
> Die Flüssigkeiten wurden auch selten benutzt.
Du füllst Dir zum Kalibrieren die benötigte Menge eigens aus und schüttest die verwendete Lösung dann weg, oder gießt Du die gebrauchte Flüssigkeit wieder zurück? Letzteres solltest Du nicht tun.
Viele Grüße Robert
Hallo Robert.
> Was da chemisch passiert, kann ich Dir auch nicht sagen, aber die
> gleiche Erfahrung habe ich auch schon gemacht. Bei mir war's auch die
> pH-4-Pufferlösung, die so nach einem halben Jahr verdorben war.
Wenn die so schnell hin ist, lohnt sich fast sich selber eine herzustellen, die Zoohändler zocken einen da auch ganz schon ab, mit den bischen Wässerchen.
> Du füllst Dir zum Kalibrieren die benötigte Menge eigens aus und
> schüttest die verwendete Lösung dann weg, oder gießt Du die
> gebrauchte Flüssigkeit wieder zurück? Letzteres solltest Du nicht
> tun.
Ich tauche mein PH-Meter direkt in die Eichflüssigkeit, jedoch davor und danach wird in ein Osmosewasser getaucht.
Ciao, Martin.
Hallo Martin,
> Wenn die so schnell hin ist, lohnt sich fast sich selber eine
> herzustellen, ...
Um mir bei der Selbstherstellung die gleiche Ungenauigkeit hereinzuholen, die mir auch eine verdorbene Pufferlösung macht? Ich habe mir mal die DIN durchgeblättert, in der die Herstellung beschrieben wird. Den Aufwand kann man als Hobbychemiker gar nicht treiben.
> die Zoohändler zocken einen da auch ganz schon ab,
> mit den bischen Wässerchen.
Das sowieso. Im Großhandel kostet der Liter Pufferlösung um EUR 13, der dann in Minifläschchen umgefüllt wird und multipliziert mit einem erklecklichen (man kann auch "unverschämten" dazu sagen) Vergoldungsfaktor in die Zoohandlungen kommt.
Ich wollte seit Januar mal eine Sammelbestellung von Pufferlösungen durchführen. Ich bitte noch um etwas Geduld. Bis dahin behelfe ich mir mit den Pufferkapseln zum Selbstansetzen der Lösungen von Greisinger, beziehbar z.B. durch Conrad Electronic (auf der Website nach "Pufferkapseln" suchen). Die sind mir EUR 3,55 für 100 ml Lösung auch nicht gerade preiswert, aber immer noch besser als die Geldschneiderei im Zoohandel.
> Ich tauche mein PH-Meter direkt in die Eichflüssigkeit, ...
Das solltest Du nicht tun. Du schleppst Keime ein (meine pH 7-Lösung hat schon mal geschimmelt), außerdem verwässerst Du die Lösungen.
Viele Grüße
Robert
Hallo Martin,
normalerweise ist die 9ner Lösung, d. h. alle basischen, die empfindlichere. Das liegt an dem CO2-Einflußvon Luft, der den Puffer neutralisiert. Meine Lösungen sind schon 4 Jahre alt, verglichen mit einer neuen Lösung aber immer noch genau so aktuell. Dein pH-Papier ist schon o.k.? Halte den Teststreifen mal in Essig, dann muß er rot werden. Und die Umschlagfarben für 7 und 9 stimmen, wenn Du sie eintauchst? Dumme Frage, hat denn die 4er-Lösung früher schon einmal richtig angezeigt?
>Alle Flüssigkeiten wurden gleich behandelt, rel. kühl gelagert in
>jeweils gleichartigen Gläsern. Die Flüssigkeiten wurden auch selten
>benutzt.
Sind die Gläser richtig verschlossen (gewesen)?
Wenn Du mal vorbei kommst, bringe Dein Gerät und die Lösungen mit. Wir machen dann einen Vergleich.
Gruß Klaus
Hallo Klaus.
> Dumme Frage, hat denn die 4er-Lösung früher schon einmal
> richtig angezeigt?
Die Suppe hat früher funktioniert, und mein Streifen spricht bei Salzsäure mit Rotfärbung an. Die Papierchen magst Du nicht so, stimmt's? ;-)
> Sind die Gläser richtig verschlossen (gewesen)?
Ich denke doch. Ich habe die Gläser mal testweise auf den Kopf gestellt, und da kam nix raus.
> Wenn Du mal vorbei kommst, bringe Dein Gerät und die Lösungen mit.
> Wir machen dann einen Vergleich.
Wenn ich bis dahin eine neue Elektrode habe. :-/
Btw habe ich heute meinen kalibrierten Glaszylinder(Pipette) bekommen. :)
Ciao, Martin.
Frage zu PH-Elektrode
Hallo Newsgroup!
was bedeutet die Angabe nachfüllbar? Ist die Sonde quasi verschleissfrei, und hällt ewig bei guter Pflege?Wer kann mir da weiter helfen?
mfg Thomas
Hallo Thomas,
> was bedeutet die angabe nachfüllbar?
Das bedeutet, daß die Elektrode mit einem Flüssig-Elektrolyten (meist 3 m KCl) gefüllt ist, der im Betrieb "ausblutet" und nachgefüllt werden muß. Das ist kein Nachteil, Elektroden mit Flüssig-Elektrolyt halten gerade bei aquaristischer Dauermessung länger als nicht-nachfüllbare Gel-Elektroden.
> Ist die Sonde quasi verschleissfrei, ...
Nein. Die Glasmembran setzt sich mehr und mehr zu. Das läßt sich hinauszögern, indem man die Elektrode regelmäßig in 6 % H2O2 reinigt. Durch das Zusetzen nimmt der Innenwiderstand der Elektrode weiter zu. Das äußert sich darin, daß kein stabiler Meßwert mehr angezeigt wird, oder die Elektrode sich nicht mehr kalibrieren lässt.
> und hällt ewig bei guter Pflege?
Meine letzte hielt irgendwas zwischen drei und vier Jahren, ich weiß nicht mehr genau, wann ich die getauscht habe.
Viele Grüße Robert
Hi Robert,
Meine jetzige (Dupla, Glaselektrode) läuft störungsfrei schon seit über 6 Jahren. Regelmässig in HCl reinigen,3 mol KCl austauschen und nacheichen, das wars schon. Wenn sie mal wirklich träge ist/wird, vor der Reinigung und Neubefüllung nur das Diaphragma leicht anfeilen :-)
Gruss Eduard
Hallo Eduard,
das kann ich nur bestätigen. Meine Dupla-Elektrode habe ich vor ca. 4 Monaten durch eine neue ersetzt. Sie hatte das stattliche Alter von 18 Jahren. Getauscht habe ich die Elektrode nur aus dem Grund, weil das Kabel und der Kabelschutz an der Elektrode brüchig wurde und teilweise schon die Isolierung abgeblättert ist. Kalibrieren lies sich die Elektrode bis zum Schluß einwandfrei. Allerdings habe ich die Elektrode auch regelmäßig gereinigt und das Elektrolyt getauscht.
Gruß Martina
Hallo Robert,
meine Gel-Elektrode ließ sich nach 2,5 Jahren nicht mehr kalibrieren. Gereinigt habe ich sie nie. Ich (bzw.jemand hier aus der NG) bin g'rad am Besorgen einer Nachfüllbaren (Schott).
Wie tief steckt die Elektrode bei Dir im Aquarienwasser? Evtl. könnten sich dazu auch andere äußern?
Gruß Markus
Hi Markus,
> meine Gel-Elektrode ließ sich nach 2,5 Jahren
> nicht mehr kalibrieren
> Gereinigt habe ich sie nie.
Sei froh, ich hab meine erste Gel-E. regelmässig gereinigt, dafür hielt sie auch nur 1,5 Jahre. Bei der darauffolgenden Glaselektrode war nach 2,5 Jahren Schluss. Nicht weil sie von selber kaputtging, nein, eines unserer damaligen Kaninchen hatte was gegen das Kabel :-(
> Ich (bzw. jemand hier aus der NG) bin g'rad am
> Besorgen einer Nachfüllbaren (Schott).
Du glücklicher. Da bekommst Du sie bestimmt günstiger? :-)
> Wie tief steckt die Elektrode bei Dir im Aquarienwasser?
> Evtl. könnten sich dazu auch andere äußern?
Die Dupla-Glaselektrode hat einen 3 cm langen Silikonschlauch übergezogen, der das Loch zum nachfüllen abdeckt (nicht abdichtet!). Normalerweise steckt die Elektrode ca. 12 cm, bis kurz vor diesen Schlauch, im Wasser.Durch unachtsamkeit ist es mir allerdings schon passiert dass die Elektrode einige Zeit fast ganz untergetaucht war und AQ-Wasser in die Elektrode gelaufen ist. Das Wasser-3mol-Gemisch wurde abgesaugt, Elektrode neu befüllt und geeicht. Fertig, funzt und das seit 6 Jahren :-)
Grundsätzlich reicht es aber, wenn die ersten 5-8 cm unter Wasser sind. Meine Halterung der Elektrode ist zwischenzeitlich ein 16mm PVC-Rohr, das ich im Filterbecken angeklebt habe und in das dann die Elektrode versenkt wird.Das Rohr muss natürlich so kurz/lang sein, dass die ersten paar cm der Elektrode vom Wasser umspült werden können.
Gruss Eduard
Hallo Eduard,
> Du glücklicher. Da bekommst Du sie bestimmt günstiger? :-)
ach, das weißt Du doch. ;-)
> Normalerweise steckt die Elektrode ca. 12 cm, bis kurz > vor diesen Schlauch, im Wasser.
Aha. Ich frag so blöd, weil ja der Elektrolyt unten rausfließen soll. Und wenn die Elektrode zu tief im Wasser steckt, muß man sie entweder sehr oft auffüllen oder es läuft halt nix mehr raus bzw.Aquarienwasser dringt von unten in die Elektrode ein. Die üblichen Elektrodenhalter für's Aquarium sollen die Elektrode zu tief im Wasser stehen lassen, wie bei mir hier auch.
> Grundsätzlich reicht es aber, wenn die ersten 5-8 cm unter Wasser sind.
Es soll reichen, wenn das Diaphragma unter Wasser ist.
Gruß Markus
Hallo Markus,
>> Grundsätzlich reicht es aber, wenn die ersten 5-8 cm unter Wasser > sind.
>
> Es soll reichen, wenn das Diaphragma unter Wasser ist.
Greisinger gibt in den Behandlungshinweisen zu meiner Elektrode (GE100) die minimale Eintauchtiefe mit 20 mm, und die maximale mit 50 mm an. Leider muß ich aufgrund der Gegebenheiten bei mir die Maximaltiefe um etwa 1 cm überschreiten.
Viele Grüße Robert
Hallo Markus,
> Wie tief steckt die Elektrode bei Dir im Aquarienwasser?
Meine Elektrode ist etwa 6 cm eingetaucht. Höher kann ich sie nicht hängen, sonst stößt sie an der Beleuchtung an.
Viele Grüße Robert
Hi Markus
> Wie tief steckt die Elektrode bei Dir im Aquarienwasser? Evtl. könnten
> sich dazu auch andere äußern?
Man nehme sin stück Styropor und mache ein Loch hinen. Da steckt man dann die Elektrode rein und und setze das Schiffchen irgendwo in's Wasser (am besten hinter eine Schwimmpflanze o. Ä.). So bleibt die Eintauchtife immer konstant.
MfG Damijan
Hallo Damijan,
guter Tip. Aber wie tief steckt Deine Elektrode im Wasser?
Gruß Markus
Hi Markus
ca. 4-5cm
MfG Damijan
Hi Markus,
> guter Tip. Aber wie tief steckt Deine Elektrode im Wasser?
Die Einstecktiefe sollte im Verhältnis zur "Schiffchengrösse " und Elektrodenlänge mindestens den Wert x haben, sonst kentert das Ding :-))
Grus Eduard
Hallo Robert,
>Durch das Zusetzen nimmt der Innenwiderstand der Elektrode weiter zu.
ich würde es etwas anders ausdrücken: Der Innenwiderstand der Elektrode, gemeint ist der Membranwiderstand (so etwa 400 MOhm), ist hauptsächlich stark temperaturabhängig, steigt mit fallender Temperatur. Wenn die Glaselektrode ihren Geist aufgibt, liegt das meistens an der Zerstörung der Gelschicht, die sich außen am Membranglas bildet, sie korrodiert. Durch abätzen dieser Gelschicht mit z.B. H2O2 und anschließender Regenerierung mit KCl erreicht man in vielen Fällen wieder eine Funktionstüchtigkeit.
Die andere Möglichkeit eines Versagens liegt am Glas selbst. Meistens werden Li-Gläser als Membran eingesetzt. Li-Ionen diffundieren mit der Zeit aus dem Glas heraus in die innere Pufferlösung und verändern dadurch das Potential: innere Pufferlösung zu innere Gelschicht der Glasmembran. Dies tritt aber eher selten auf bzw. erst im "hohen" Alter der Elektrode.
>Meine letzte hielt irgendwas zwischen drei und vier Jahren, ich weiß
>nicht mehr genau, wann ich die getauscht habe.
meine, eine Ingold, dürfte jetzt schon mindestens 6-7 Jahre alt sein, davon die letzten 4 Jahre bei mir. Wenn ich sie an mein Greisinger-pH-Meter anschließe und die Prüffunktion über den Elektrodenzustand aufrufe,bringt sie: - 100%, die Elektrode ist in sehr gutem Zustand - Asymmetriepotential -13mV - Steilheit -57,3mV
Was will man da mehr ;-)
Freundliche Grüße Klaus
Vielen Dank an alle für die guten Tipps
mfg Thomas
Hallo Klaus,
> Wenn die Glaselektrode ihren Geist aufgibt, liegt da
> meistens an der Zerstörung der Gelschicht, die sich außen am
> Membranglas bildet, sie korrodiert.
Läuft das nicht effektiv auf eine Erhöhung des Innenwiderstands hinaus?
Alle meine bisherigen Elektroden (Greisinger GE100) sind bisher auf die gleiche Art gestorben: der angezeigte Meßwert war nicht mehr stabil, sondern schwankte, und zwar umso mehr, je näher der Meßwert am Neutralpunkt lag. Ich habe das so interpretiert, daß der Innenwiderstand zunimmt, und so das Eigenrauschen des Meßverstärkers nennenswert Einfluß auf die Elektrodenspannung nehmen konnte.
> Durch abätzen dieser
> Gelschicht mit z.B. H2O2 und anschließender Regenerierung mit KCl
> erreicht man in vielen Fällen wieder eine Funktionstüchtigkeit.
Das kann ich bestätigen. Diese Instabilitäten lassen sich durch so eine Behandlung beseitigen, allerdings nur vorrübergehend, und wenn dann meine Elektrode endgültig hinüber war, hielt die Regeneration nur 1, 2 Tage vor.
> meine, eine Ingold, dürfte jetzt schon mindestens 6-7 Jahre alt
> sein, ...
Die Greisinger-Elektrode ist eher im Niedrigpreissegment angesiedelt. Ich muß doch mal irgendwann eine Ingold-oder Schott-Elektrode ausprobieren.
Danke für Deine Ausführungen. :-)
Viele Grüße Robert
Hallo Robert, Klaus und Eduard,
>>>>>>>>>>>>>>>
> Durch abätzen dieser
> Gelschicht mit z.B. H2O2 und anschließender Regenerierung mit KCl
> erreicht man in vielen Fällen wieder eine Funktionstüchtigkeit.
Das kann ich bestätigen. Diese Instabilitäten lassen sich durch so eine Behandlung beseitigen, allerdings nur vorrübergehend, und wenn dann meine Elektrode endgültig hinüber war, hielt die Regeneration nur 1, 2 Tage vor. <<<<<<<<<<<<<<<
laut Schott wird diese Schicht mit verdünnter Flußsäure entfernt. Danach bildet sich eine neue Gelschicht. H2O2 greift bekanntlich kein Glas an. Flußsäure ist aber sehr gefährlich. Sie braucht erst dann angewendet werden, wenn die üblichen Reinungslösungen nicht mehr helfen. Sicherer wäre aber der Griff zu einer neuen Elektrode.
Wenn das Diaphragma verstopft ist, gerät der Elektrolyt-Fluß ins Stocken. Dieser muß aber gleichmäßig und hoch genug sein. Abschleifen, wie Eduard geschrieben hat, sollte man bei Platin-Diaphragmen tunlichst unterlassen, da sie empfindlich gegenüber mechanischer Belastung sind. Womöglich verfügt Eduards Elektrode aber über ein anderes Diaphragma. Welche aus Keramik z.B. sind empfindlich gegenüber Sulfidablagerungen. Dagegen hilft Thioharnstoff. Die aus Platin bedürfen keiner derartigen Reinigungslösung.Ist das Diaphragma verstopft, kann man versuchen, es durch Über- oder Unterdruck wieder frei zu bekommen. Die Reinigungslösung darf auf keinen Fall das Referenzsystem erreichen. Auch sollte bei Wiederbefüllung die Elektrode innen mit KCl gespült und erst dann befüllt werden.
Übrigens: Schliff-Diaphragmen (u.a. für ionenarme Wässer) von Schott besitzen einen Mindestflußvon 2ml/h KCl. Nix für die Dauermessung.
Gruß Markus
Hi Markus,
Den Tipp mit der Abschleiferei bekam ich von Dupla selbst. Natürlich soll man da nicht stundenlang rumfeilen,ein kleiner Strich mit der Schlüssel-Rundfeile muss genügen. Aus was das Diaphragma ist kann ich nicht sagen,die haben sich nicht ausgelassen.
- Unterstellung on*
Vielleicht hoffen wollen sie auch nur eine neue Elektrode verkaufen :-)
*Unterstellung off*
Allerdings weis ich wo ich die nächste Elektrode nicht kaufe ...
Gruss Eduard
Hallo Eduard,
> Allerdings weis ich wo ich die nächste Elektrode nicht kaufe ...
ja, im (K)Aq.-Laden. Heute erst habe ich wieder den Preis für eine Gel-Elektrode in einem Aq.-Web-Shop gelesen:89,- ... ja, Euro! Ist das nicht ein Witz? Dort kostet eine Osram HQI TS 70W Daylight auch ihre 46,- Euro. Bei B&S Elektrotechnik 21,93 Euro.
Gruß Markus
Hi Markus,
> ja, im (K)Aq.-Laden.
(K)? Er hiess doch E.... *g*
> Heute erst habe ich wieder den Preis für eine
> Gel-Elektrode in einem Aq.-Web-Shop gelesen: 89,- ... ja, Euro! Ist das
> nicht ein Witz?
Und was für einer! Da bekommst für weniger schon ne allerfeinste Schott ....
> Dort kostet eine Osram HQI TS 70W Daylight auch ihre 46,-
> Euro.
Die sollen sich schämen, kosten ja beim Froschkönig nur 35 EUR.
Gruss Eduard
Hallo Eduard,
> (K)? Er hiess doch E.... *g*
K wie Kack! ;-)
> Die sollen sich schämen, kosten ja beim Froschkönig nur 35 EUR.
ROFL
Gruß Markus
Hallo,
der Tipp mit dem "Anschleifen" ist auch imho bei Prominent zu finden.
MfG Frank
Hallo Robert,
>Läuft das nicht effektiv auf eine Erhöhung des Innenwiderstands hinaus?
ich weiß nicht so recht, glaube aber nicht. Eine Erhöhung des Innenwiderstandes würde zunächst dem Meßverstärker gut tun, für ihn ist die Elektrode immer noch eine "Last" (Ri Eing. Verst. ~10^12 Ohm, R Elektrode 4*10^8 Ohm). Rein elektrotechnisch betrachtet würde der Elektrodenwiderstand beim Korrodieren der Gelschicht abnehmen, da ja die Gesamtdicke der Membran kleiner wird. Schott interpretiert die Gelschicht auch als "Ionenaustauscher" zwischen Na+ und H+ -Ionen. Ist die Gelschicht korrodiert, gibt es sie nicht mehr (oder nicht mehr genügend). Folglich funktioniert auch der Ionentausch nicht, H+ Ionen können nicht mehr in die Schicht eindiffundieren und erzeugen folglich auch kein Potential mehr. Damit ist die Elektrode tot. Ich würde eher annehmen, daß der Elektrodentod nach diesem Mechanismus erfolgt.
>Ich muß doch mal irgendwann eine Ingold- oder Schott-Elektrode
>ausprobieren.
Sicher ist das die 1. Wahl, nur eben auch sehr teuer. Dabei ist auch zu beachten, daß Schott und Ingold (Toledo) praktisch nur noch Ag/AgCl-Elektroden vertreiben. Dieses Thema, ob Ag/AgCl den Fischen schadet oder nicht (Markus hatte neulich darüber gepostet), hat mich veranlaßt, der Sache nachzugehen. Ich werde in Kürze die Erkenntnisse darüber als Zusatz in dem pH-Artikel auf meiner HP ausführlich niederschreiben. Aber zur GE 100 vorab, sie ist, trotz Ag/AgCl-Ableitung, eine Elektrode, die ohne ges. AgCl-Lösung im KCl-Elektrolyt auskommt.Diese Art von Elektroden, es stimmt schon was Du sagst, daß sie zu den einfacheren Typen gehören, haben um den Ag-Ableitdraht eine "AG/AgCl-Packung". Man sieht es deutlich, der Silberdraht ist am Ende "verdickt". Weil nun keine ges. AgCl-Lösung zusätzlich im KCl-Elektrolyt vorhanden ist die für Nachschub sorgt, kann sich diese Packung unter bestimmten Vorraussetzungen u. U. mit der Zeit auflösen. Dann ist eine Nullpunkteinstellung nur noch sehr schwierig, nicht konstant und manchmal auch überhaupt nicht mehr möglich.
Gruß Klaus
Nachfuellen pH-Elektrode
Hallo,
da ich seit kurzem endlich über eine nachfüllbare Elektrode verfüge, würde mich interessieren,wie oft Ihr Eure nachfüllen müßt. Meine pH17 von Schott ist bereits nach 4 Tagen fast halb leer. Ich mußte sie auch höher legen, da der Level des Elektrolyten ansonsten nur 2cm über dem des Aquarienwassers gelegen hätte. Der Elektrodenhalter taucht die Elektrode zu weit ein bzw. der Wasserstand hier ist recht hoch.
Gruß Markus
Hallo Markus,
> da ich seit kurzem endlich über eine nachfüllbare Elektrode
> verfüge, würde mich interessieren, wie oft Ihr Eure nachfüllen
> müßt.
Das ist zumindest bei den von mir verwendeten Elektroden von Greisinger sehr unterschiedlich, obwohl ich immer den gleichen Typ kaufe.
Meine derzeitige Elektrode muß ich wöchentlich nachfüllen (was vor dem Urlaub hies, der Urlaubsvertretung das Nachfüllen anzulernen). Bei der letzten Elektrode nur etwa alle 2 bis 3 Wochen.
> Ich mußte sie auch höher legen, da der Level des
> Elektrolyten ansonsten nur 2cm über dem des Aquarienwassers
> gelegen hätte.
Es läßt sich bei mir gar nicht vermeiden, daß der Elektrolytstand nur etwa 2 bis 3 cm über der Wasseroberfläche liegt, sonst stößt die Elektrode an der Leuchte an. Nachteile habe ich deswegen noch keine feststellen können, ich muß halt öfter nachfüllen, um den Elektrolytstand hoch zu halten.
Viele Grüße Robert
Hallo Markus,
Ich habe 2 verschiedene Typen im Einsatz, die GE 100 von Greisinger und eine Ingold. Nachfüllzeiten bei beiden Elektroden nahezu gleich, ca. 3-4 Wochen. Beide Typen tauchen auch gleich tief ein, ca. 1 cm KCL-Stand über Wasseroberfläche (geht nicht anders, da nach oben kein Platz). Eigentlich hätte ich von der Greisinger einen höheren Verbrauch erwartet, denn die hat 2 Diaphragmen. Vielleicht hast Du bei Deiner Schott deshalb einen höheren KCL-Verbrauch, weil Dein delta H (KCL-/Wasserlevel) offenbar höher ist. Das ist aber bei Messungen im AQ eigentlich nicht notwendig, da das Wasser relativ sauber ist. Bei verunreinigtem Meßgut wählt man ein größeres delta H, damit das Diaphragma durch größere Auströmung sauber bleibt oder aber auch bei Wässern mit geringer Leitfähigkeit, damit das Diaphragma-Potential konstant bleibt.
Übringens habe ich seit 2 Wochen eine Industrie-Mettler/Toledo-Einstabmeßkette mit fester KCL in Betrieb.Die fester KCL ist heute keine Paste mehr (so wie ich es von früher her kenne), sondern ein "KCL-Kunststoff".Ableitsystem Ag/AgCL. Mettler garantiert, daß kein AgCl aus dem Diaphragma herauskommt. Ließ sich ohne Schwierigkeiten exakt einstellen, mal sehen, wie sie sich bewährt. Wenn man so eine Elektrode in die Hand nimmt und vergleicht die Verarbeitung (verschraubbare, wasserdichte Kontakte an Elektrode und Kabel), dickes, bis 16 bar druckfestes Glas (kann man fast als Hammer benutzen ;-)) mit den Elektroden, die wir so kaufen, dann weiß man schon, warum die Industriedinger so teuer sind.
Gruß Klaus
Hallo...
Also meine 'neue' Elektrode ist seit mindestens 3 Wochen im Becken. Hab eben geschaut, man sieht noch gar nichts,dass die Flüssigkeit weniger werden würde.... Tun tut sie aber, sogar wesentlich besser wie dir original Elektrode.
Gruß und schönes Wochenende
Hardy
Hallo Markus,
ich tausche das Elektrolyt meiner Dupla pH-Elektrode ca. alle 3 Jahre. Nachfüllen muß ich die Elektrode nie, da die Elektrode mit einem Silikonschlauch luftdicht abgedichtet ist. Falls Du wirklich Deine Elektrode nach 4 Tagen auffüllen mußt, stimmt etwas mit Deiner Elektrode nicht.
Gruß Martina
Hallo Martina,
> ich tausche das Elektrolyt meiner Dupla pH-Elektrode ca. alle 3
> Jahre.
Das wundert mich, da Dupla lt. Auskunft auf ihrer Website Gel- Elektroden verwendet, die man nicht nachfüllem kann. War das früher vielleicht anders?
> Nachfüllen muß ich die Elektrode nie, da die Elektrode mit
> einem Silikonschlauch luftdicht abgedichtet ist.
Bei meiner Flüssigelektrolytelektrode steht in der Anleitung ausdrücklich, daß man zur Messung den Verschluß von der Nachfüllöffnung entfernen soll. Ich habe das bei meiner allerersten nicht gemacht,prompt war sie nach weniger als einem Jahr hinüber.
> Falls Du wirklich
> Deine Elektrode nach 4 Tagen auffüllen mußt, stimmt etwas mit
> Deiner Elektrode nicht.
Alle 4 Tage ist zwar schon recht häufig, aber ich halte das noch im Rahmen der üblichen Schwankungsbreite.
Viele Grüße Robert
Hallo Martina,
> ich tausche das Elektrolyt meiner Dupla pH-Elektrode ca.
> alle 3 Jahre. Nachfüllen muß ich die Elektrode nie, da die
> Elektrode mit einem Silikonschlauch luftdicht abgedichtet
> ist.
seltsam. Wenn der Elektrolyt nicht durch das Diaphragma herausfließen kann, wie kann dann ein pH-Wert gemessen werden bzw. wie soll das Diaphragma sauber bleiben?
> Falls Du wirklich Deine Elektrode nach 4 Tagen
> auffüllen mußt, stimmt etwas mit Deiner Elektrode nicht.
Nach vier Tagen war sie fast halb leer. Bis ich sie auffüllen muß, kann der Pegel schon noch etwas weiter sinken.
Gruß Markus
Hallo,
Dupla hat das Nachfüll-Loch mit dem kleinen Schlauch verschlossen,schreiben aber in der Anleitung ausdrücklich das dieser bei einer Duaeranwendung zu entfernen ist.
Gruß Franz-Josef
Hallo Frank,
dazu kam mir zu Ohren, daß Dupla diesbezüglich die Anleitung geändert habe. Vielleicht meldet sich Eduard ja noch, von dem ich diese Information habe.
Wenn man jetzt Roberts Ausführungen liest, daß Dupla nur noch Gel-Elektroden verwendet, und kombiniert,daß sie vielleicht deshalb die Anleitung geändert haben ...
Gruß Markus
Hallo Martina,
>ich tausche das Elektrolyt meiner Dupla pH-Elektrode ca. alle 3 Jahre.
>Nachfüllen muß ich die Elektrode nie, da die Elektrode mit einem
>Silikonschlauch luftdicht abgedichtet ist.
^^^^^^^^^^^^^^^
und genau der muß von der Nachfüllöffnung entfernt werden. Greisinger macht es auch mit einem Schlauchstück. Andere Elektrodenhersteller haben Gummistöpsel, manche sogar (die teueren) einen extra Glasbogen mit Schlauchstutzen nach oben gebogen, durch den nachgefüllt werden kann. Gleichzeitig dient der Schlauchstutzen zum Aufstecken eines Schlauchstückes, wenn die die Elektrode mit einem Elektrolytschlüssel betrieben wird. Wird die Nachfüllöffnung während des Betriebes nicht geöffnet, bildet sich ein Unterdruck (abhängig von der Eintauchtiefe), der verhindert, daß KCl aus dem Diaphragma ausdiffundieren kann. Die Folgen: Das Diaphragma kann verschmutzen und es bildet sich kein konstantes Potential (was sehr wichtig ist!) zwischen Meßgut und Diaphragma. Merke: Verschlußstopfen bei nachfüllbaren Elektroden während des Betriebes _immer_ entfernen und nur bei der Lagerung wieder aufsetzen. Nicht nachfüllbare Elektroden haben _keinen_ Verschlußstopfen.
Freundliche Grüße Klaus
PH Elektroden Gel/Glas/befüllbar
Hall Leser/innen
nach etwas suchen in DRTA habe ich festgestellt, dass Einige offensichtlich befüllbare Elektroden nutzen.Welche benutzt Ihr? Ist die Handhabung für einen Chemielaien, wie mich, machbar (oder verstümmel ich mich dabei ;-) ?
Ich habe bei WTW die SenTix60 rausgesucht, kennt die Jemand?
Was sind die Vorteile dieser Elektroden im Gegensatz zu den Einfachgelelektroden?
Lohnt sich die Umstellung?
Bin für alle Tipps und Erfahrungen dankbar.
Grüße Daniel
Hallo Daniel!
Du mußt zwischen zwei Benutzungsarten unterscheiden, der Einzelmessung und der Dauermessung. Gelelektroden sind einfacher gebaut und meistens preiswerter als nachfüllbare. Wenn sie zwischen den Messungen in 3-molarer KCl-Lösung aufbewahrt werden, wird das Bezugssystem nicht ausgelaugt. Für Einzelmessungen sind sie besonders gut geeignet. Nachfüllbare Glas-Meßketten müssen im Dauerbetrieb alle paar Wochen nachgefüllt werden, haben aber eine stabile Bezugsspannung bei dieser Meßart im Gegensatz zur Gelelektrode, die ausblutet und nicht nachfüllbar ist. Da man nicht genau weiß, wie lange eine Elektrode lebt,kann man über die Wirtschaftkichkeit nichts sagen.
Gruß Gerd
Hallo Gerd
> Du mußt zwischen zwei Benutzungsarten unterscheiden, der Einzelmessung
> und der Dauermessung.
Es geht mir um die Dauermessung an einem Kontroller/Regler.
> Gelelektroden sind einfacher gebaut und meistens preiswerter als
> nachfüllbare. Wenn sie zwischen den Messungen in 3-molarer KCl-Lösung
> aufbewahrt werden, wird das Bezugssystem nicht ausgelaugt. Für
> Einzelmessungen sind sie besonders gut geeignet.
Umkehrschluss erlaubt? Also sind die befüllbaren Glaselektroden für die Dauermessung besser geeignet?!(fragende Feststellung)
> Nachfüllbare Glas-Meßketten müssen im Dauerbetrieb alle paar Wochen
> nachgefüllt werden, haben aber eine stabile Bezugsspannung bei dieser
> Meßart im Gegensatz zur Gelelektrode, die ausblutet und nicht
> nachfüllbar ist.
Die Befüllung erfolgt nach meinen Suchen im Netz mit KCl 3 mol/l , AG+/- frei (was heißt das?) Lösung?
> Da man nicht genau weiß, wie lange eine Elektrode lebt,kann man über
> die Wirtschaftkichkeit nichts sagen.
Aber die Genauigkeit in der Dauermessung wäre dennoch besser?!
Die von mir rausgesuchte Elektrode (wtw SenTix 60) hat ein Platin Diaphragma. Gibt das Aufschluss darüber, ob sie länger hält? Kurze Daten dazu:
Kegelmembran
Membranwiderstand <600 MOhm bei 25°
Sorry für die vielen Gegenfragen...
Grüße Daniel
Hallo Daniel!
>Also sind die befüllbaren Glaselektroden für die Dauermessung besser
>geeignet?! (fragende Feststellung)
Ja!
>Die Befüllung erfolgt nach meinen Suchen im Netz mit KCl 3 mol/l , AG+/-
>frei (was heißt das?) Lösung?
Es gibt KCl-Lösung, die frei von Silberchlorid (AgCl) ist, und solche, die damit gesättigt ist. Die erste wird für Elektrolytbrücken (double junction) genommen, um Verstopfung von Diaphragmen zu vermeiden, die zweite für die Befüllung des Bezugssystems (reference) , damit die Elektrode schneller stabil wird. Ich glaube, das ist für Dich nicht so wichtig!
>Membranwiderstand <600 MOhm bei 25°
Die 600 MOhm finde ich ganz schön happig. Das Platindiaphragma hat 2 Nachteile: Es ist redoxempfindlich, und es läuft der Elektrolyt schneller durch. WTW find ich gut, Sen Tix 60 nicht. Nimm eine Wald- und Wiesen-Meßkette, die nachfüllbar ist und den richtigen Stecker für das pH-Meter hat! Und die Hälfte kostet! Sen Tix 60 scheint auch noch ein Einstichtyp zu sein! Was willst Du damit? Das ist overingeneered!Weitergehende Fragen werden nur vielleicht beantwortet. Ich werde Dich nicht zum Elektrodenspezialisten ausbilden.Übrigens: In der HP von Klaus steht etwas Schönes über pH-Messung!
Gruß Gerd
Hallo Daniel,
> Welche benutzt Ihr?
Ich besitze ein Greisinger-Meßgerät der einfachen Sorte, dessen Analogausgang ich zur CO2-Steuerung benutze. Daran hängt eine Greisinger GE100-Elektrode, die liegt so in der 60-Euro-Preisklasse.
> Ist die Handhabung für einen Chemielaien, wie mich, machbar (oder
> verstümmel ich mich dabei ;-) ?
Das Nachfüllen ist sehr einfach. Die Elektrode besitzt einen Gummischlauch zur Abdeckung der Einfüllöffnung, den ich zur Dauermessung eh beiseite geschoben habe. Die Elektrode wird mit 3- molarer Kaliumchloridlösung befüllt, die ich für wenig Geld in der Apotheke ansetzen lasse. Mit einer Einmalspritze mit Kanüle wird die Elektrode dann befüllt.
> Was sind die Vorteile dieser Elektroden im Gegensatz zu den
> Einfachgelelektroden?
Bessere Konstanz bei Dauermessung, bessere Eignung für elektrolytärmere (also weichere) Wässer.
> Lohnt sich die Umstellung?
Weiß ich nicht, hab' noch keine Wirtschaftlichkeitsberechnung angestellt. ;-)
Viele Grüße Robert
Hallo Daniel,
>nach etwas suchen in DRTA habe ich festgestellt, dass Einige
>offensichtlich befüllbare Elektroden nutzen.
ich würde mal annehmen, daß die meisten AQ-Freunde Elektroden mit flüssiger KCL-Lösung benutzen (also nachfüllbare Elektroden).
>Welche benutzt Ihr?
In einem Becken mit KCL-Lösung flüssig, in einem andern Becken als Gel-Elektrode.
>Ist die Handhabung für einen Chemielaien, wie mich, machbar (oder
>verstümmel ich mich dabei ;-) ?
Wenn Du einen Schnaps aus der Flasche in ein Glas einschenken kannst, sollte das Auffüllen einer Elektrode mit KCL-Lösung ebenfalls machbar sein ;-)
Hilfreich ist beim letzteren eine Spritze, mit der Du die KCL-Lösung in die Elektrode injizierst.
>Ich habe bei WTW die SenTix60 rausgesucht, kennt die Jemand?
sorry, nein.
>Was sind die Vorteile dieser Elektroden im Gegensatz zu den
>Einfachgelelektroden?
Da ich die WTW-Elektrode nicht kenne, verstehe ich auch Deine Frage nicht. Ich denke aber, Du meinst den Unterschied zwischen einer Flüssig-Elektrode und einer Gel-Elektrode? Meßtechnisch gibt es überhaupt keinen Unterschied. Die Flüssig-E. hat leichte Vorteile bei verschmutzten Meßlösungen, da durch den ständigen Austritt von KCL das Diaphragma nicht so leicht verschmutzt, in der Aquaristik aber nicht relevant.Vorteile hat die Gel-E. bzgl. der Wartung. Sie braucht bis an ihr Lebensende nicht mit KCL nachgefüllt werden.Für sehr weiches Wasser (geringe Leitfähigkeit) hat auch die Flüssig-E. die Nase vorn. Das hängt zusammen mit einer konstanteren und besseren "Leitfähigkeitsbrücke" zwischen Innenableitung der Elektrode und dem Meßgut.
>Lohnt sich die Umstellung?
Das ist eigentlich keine Frage. Wenn Deine pH-Messung funktioniert und Du keine Meßschwierigkeiten hast, die auf die Elektrode zurückzuführen sind, bleibe bei Deiner augenblicklichen Elektrode.
>Bin für alle Tipps und Erfahrungen dankbar.
Freundliche Grüße Klaus
PH-Messgeräte
Hallo zusammen,
ich habe von einem Bekannten ein älteres PH-Messgerät (Piccolo) geschenkt bekommen. Wie er sagte müssen die Geräte irgendwie abgeglichen werden. Gibt es dazu alternative Flüssigkeiten, oder muss ich die Eichflüssigkeiten von dem Hersteller nutzen ? Benötigt wird eine Flüssigkeit mit PH-Wert 4 und eine mit PH-Wert 7
Viele Grüße
Martin
Hallo Martin,
Ja, das ist richtig. Die Eigenschaften des Sensors ("Elektrode") ändern sich im Laufe der Zeit. Den Vorgang,das Meßgerät auf den Sensor einzustellen, nennt man "kalibrieren". Dazu taucht man die Elektrode in Flüssigkeiten mit bekanntem pH-Wert und gleicht das Gerät darauf ab.
Du kannst diese Flüssigkeiten ("Pufferlösungen") einigermaßen preisgünstig im Chemie- oder Laborfachhandel kaufen, evtl. sogar bei einer Apotheke bestellen, oder viel Geld für genau die gleiche Lösung mit Vergoldungsaufschlag im Aquaristikzubehörhandel lassen.
> Gibt es dazu alternative Flüssigkeiten, oder
> muss ich die Eichflüssigkeiten von dem Hersteller nutzen 20
Nein, diese Pufferlösungen gibt es von eine Reihe von Herstellern (Roth, Merck, Hanna z.B.), Du kannst die benutzen, die Du beschaffen kannst.
> Benötigt wird eine Flüssigkeit mit PH-Wert 4 und eine mit PH-Wert > 7
Ja, das ist Standard. Die pH 7-Lösung wird immer gebraucht zur Nullpunktkorrektur der Elektrode. Die andere Lösung richtet sich nach dem erwarteten Meßbereich. Wenn Du meist im alkalischen Bereich misst, empfiehlt sich eine Pufferlösung mit pH 10 oder so, wenn Du im sauren Bereich misst, dann eine mit pH 4.
Von der Pufferlösung in der Flasche giest Du Dir zum kalibrieren ein wenig in ein geeignetes kleines Gefäß (z.B. Wassertestgefäß), und schüttest die Lösung danach weg, nicht mehr zurück in die Flasche.
Hast Du eine Anleitung, wie Du zum Kalibrieren vorgehen musst? Viel interessantes zur pH-Messung findest Du bei Klaus: http://www.bingo-ev.de/~kh3515/phmess/phmessung.htm
Viele Grüße Robert
Hallo Frank,
Frank Gottschalk (frank/at-nospam/zierfische-gottschalk.de) schrieb:
> was soll eigentlich diese völlig überflussige, polemische und
> dumme pauschalverurteilung der Händler?
Was ist denn in Dich gefahren? Ach so, ich sehe gerade an Deiner Emailadresse, daß Du selber Händler bist. Ich habe lediglich einen Tip gegeben, wo man die Kalbrierlösung günstiger beziehen kann, und zwar nicht nur ein bischen günstiger.
Schau mal, das Minifläschen zu 50 ml Kalibrierlösung kostet im Aquaristikzubehör rund 'nen Fünfer. Wenn ich die Lösung im Laborfachhandel kaufe, kostet der Liter knapp 13 Euro. Das ist weniger als ein Siebtel! Das ist kein sanfter Zuschlag mehr, den die Aquarstikindustrie da erhebt. Und die Beratung habe ich im Laborfachhandel ebenso, nicht?
Viele Grüße Robert
Hallo Martin
Die Eichflüssigkeiten gibt es von diversen Herstellern und Vertreibern. Wichtig ist nur der pH Wert, damit Du dein Messgerät genau kalibrieren kannst.
Schau mal bei www.drak.de gibt es die auch zu bestellen. Mach bitte Preisvergleiche, denn ich war zu faul dazu...
Gruesse vom Daniel
PH-Messsonde
hallo aquarienfreunde!!
ich habe den ph-controller von dennerle und möchte auf diesem weg erfahren ob da auch sonden anderer hersteller passen?? der anschluss ist ja meines wissens genormt!!
vielen dank, robert
Hallo Robert,
Ja. Jede Einstab-Messkette mit Nullpunkt bei pH 7,0 und BNC-Anschluß passt.
Viele Grüße Robert
ph-Messung: wie jetzt genau?
Hallo!
Ich trage mich doch schwer mit dem Gedanken, ein ph-Mess gerät anzuschaffen, frage mich jedoch, ob ich damit Dauermessungen machen kann.
Was ich so bisher verstanden habe ist, dass das Mess gerät geeicht werden muss, damit man vernünftige Messwerte erhält. Soweit so gut, aber heisst das dann, dass vor jeder Messung neu geeicht werden muss? Mein Zoof(l)achhandel wollte da nicht so recht mit der Sprache raus.
Am liebsten hätte ich eine dauerhafte Kontrolle, wie sie anscheinend von ph-Controllern geleistet wird, aber ohne dass direkt eine CO2-Zufuhr gesteuert wird.
Kann ich die Elektrode einfach dauerhaft ins Aquarium hängen oder kann nur ein Momentmesswert erfasst werden?Oder hängt das vom Gerät/der Elektrode ab?
Ich bin verwirrt...
Grüße, Florian.
> Am liebsten hätte ich eine dauerhafte Kontrolle, wie sie anscheinend von
> ph-Controllern geleistet wird, aber ohne dass direkt eine CO2-Zufuhr
> gesteuert wird.
Du musst ja keine CO2 Steuerung anschließen. Ansonsten gibt es ein Set von Zajac, das ist nicht mal so schlecht. <http://www.zajac.de/scripts/merchant.dll?call&Dest=&ID=313C3D40464A4E5B5B5F686B6C727E7D8085&Addr=homepage-ahttp://www.zajac.de/scripts/merchant.dll?call&Dest=&ID=313C3D40464A4E5B5B5F686B6C727E7D8085&Addr=homepage-a>
ZZ33 inkl. Elektrode
Kalibrieren solltest Du am Anfang etwas öfter, später driften die Elektroden wohl nicht mehr so schnell ab.
Ich kalibrier sie trotzdem einmal in der Woche.
Grüße Daniel
Du musst ja keine CO2 Steuerung anschließen. Ansonsten gibt es ein Set von Zajac, das ist nicht mal so schlecht.
direkter Link funzt net also <">http://www.zajac.de und dann Aquaristik, Mess- und Regeltechnik (elektronisch), dann ziemlich weit unten: ZZ33 inkl. Elektrode
Kalibrieren solltest Du am Anfang etwas öfter, später driften die Elektroden wohl nicht mehr so schnell ab.
Ich kalibrier sie trotzdem einmal in der Woche.
Grüße Daniel
Hallo Florian,
> Was ich so bisher verstanden habe ist, dass das Mess gerät geeicht
> werden muss, damit man vernünftige Messwerte erhält. Soweit so gut,
> aber heisst das dann, dass vor jeder Messung neu geeicht werden muss?
mir mag jetzt ad hoc keine Anwendung einfallen, bei der man ein pH-Meter nicht vor einer Messung/Messreihe kalibriert. Vielleicht wird im Chemieunterricht nicht jedesmal vorher kalibriert, ansonsten macht ein pH-Meter zur Einzelmessung m.E. keinen besonderen Sinn. Da würden Teststreifen dann auch reichen.
> Mein Zoof(l)achhandel wollte da nicht so recht mit der Sprache raus.
Für pH-Meter sind die m.E. nicht besonders qualifiziert, aber verkaufen wollen sie sie schon.
> Am liebsten hätte ich eine dauerhafte Kontrolle, wie sie anscheinend
> von ph-Controllern geleistet wird, aber ohne dass direkt eine
> CO2-Zufuhr gesteuert wird.
Der Controller hat nur zusätzlich ein Netzteil und eine Steuerlogik für das Magnetventil. Letzteres bräuchtest Du nicht, und ein Netzteil für ein tragbares pH-Meter sollte sich auftreiben lassen.
> Kann ich die Elektrode einfach dauerhaft ins Aquarium hängen oder kann
> nur ein Momentmesswert erfasst werden? Oder hängt das vom Gerät/der
> Elektrode ab?
Controller verwenden keine grundsätzlia href="/Links/haendler.shtml#zajacch anderen Elektroden als Handmeßgeräte (außer die Minidinger von z.B. Hanna). Solange ein Kabel mit z.B. BNC-Anschlußdran ist, paßt das. Nur bei sehr weichem bzw. salzarmem Wasser (<<100µS/cm) braucht es spezielle Elektroden, eben Elektroden für ionenarme Wässer.
Du bräuchtest also - ein tragbares pH-Meter mit austauschbarer Elektrode (die hält ja nicht ewig) - ein Netzteil für den Dauerbetrieb - einen geeigneten Elektrodenhalter; die meisten lassen die Elektrode viel zu tief ins Wasser eintauchen, wodurch Meßgut in die Elektrode eindringen kann (spielt bei Gelelektroden keine Rolle) - Kalibrierlösungen - destilliertes Wasser zum Reinigen der Elektrode zwischen den Kalibrierzyklen - Reinigungslösung(en) - Elektrolyt (i.d.R. 3 molare Kaliumchloridlösung) zum Regenerieren der Elektrode nach einer Reinigung
Gruß Markus
Hallo Florian,
>Ich trage mich doch schwer mit dem Gedanken, ein ph-Mess gerät
>anzuschaffen, frage mich jedoch, ob ich damit Dauermessungen machen kann.
das ist genau das Einsatzgebiet einer elektronischen pH-Messung. Meine läuft schon mehr als 4 Jahre im Dauereinsatz und es werden sicher noch weitere viele, viele Jahre vergehen - so hoffe ich ;-)
>Was ich so bisher verstanden habe ist, dass das Mess gerät geeicht
>werden muss, damit man vernünftige Messwerte erhält. Soweit so gut, aber
man spricht hier vom "Kalibrieren", auf dem Eichamt wird hingegen geeicht.
>heisst das dann, dass vor jeder Messung neu geeicht werden muss?
Nein, natürlich nicht! Mein Kalibrierrhythmus liegt etwa bei 2 - 3 Monaten. Das hängt aber sehr von der Qualität der Elektrode und auch des Meßverstärkers ab. Man sollte im Anfang häufiger kontrollieren und kann dann, Stabilität vorausgesetzt, die Abstände vergrößern. Du wirst es später selbst feststellen, wann bei Dir der Knackpunkt erreicht ist.
>Mein Zoof(l)achhandel wollte da nicht so recht mit der Sprache raus.
Fische und Futter verkaufen ist halt einfacher und bringt was in die Kasse.
>Am liebsten hätte ich eine dauerhafte Kontrolle, wie sie anscheinend von
> ph-Controllern geleistet wird, aber ohne dass direkt eine CO2-Zufuhr
>gesteuert wird.
Wenn Du später eh nicht den pH regeln willst (wovon ich nicht viel halte, da überflüssig), dann käme für Dich keine pH-Messung mittels pH-Controller in Frage sondern ein pH-Meßgerät - für Dauermessung mit Netzteil.
>Kann ich die Elektrode einfach dauerhaft ins Aquarium hängen oder kann
>nur ein Momentmesswert erfasst werden? Oder hängt das vom Gerät/der
>Elektrode ab?
Wie oben schon gesagt, ins Becken mit der Elektrode und nur rausholen, wenn kalibriert werden soll. Ein persönlicher Ratschlag: Man sollte kein Billiggerät und keine Billigelektrode kaufen. Lieber gegebenenfalls etwas mit dem Kauf warten (und sparen ;-))und dann eine bessere Ausführung anschaffen. Ein gutes pH-Gerät ist eine Anschaffung für's Leben (nur ganz wenig übertrieben ;-))
>Ich bin verwirrt...
dabei ist doch alles so leicht ;-)))
Vielleicht findest Du ein paar Ergänzungen und Hinweise auf meiner HP.
Freundliche Grüße Klaus
Was soll das für einen Sinn machen??? Wenn Dein pH nicht dauerhaft stabil ist, würde ich mal nach der Ursache der Schwankung suchen und diese abstellen. Anonsten reicht IMHO einmal die Woche eine Kalibrierung+Messung zur Kontrolle völlig aus, um festzustellen, ob irgendwas nicht funktioniert. (CO2-Schlauch leckt, etc.)
Hallo Michael,
Zum Beispiel, um den Tagesverlauf des pH-Werts zu beobachten und daraus Rückschlüsse auf die CO2-Versorgung zu ziehen.
Viele Grüße Robert
Hallo,
>> Kann ich die Elektrode einfach dauerhaft ins Aquarium hängen oder kann
Ja, kannst Du. Hab ich seit ca. 1 Jahr hängen.
> Was soll das für einen Sinn machen???
Meiner Meinung nach viel. Ich messe zwar auch nur ca. wöchentlich. Aber dadurch, daß die Elektrode immer im AQ-Wasser hängt, brauche ich sie nicht wegzuräumen und in eine Lösung zu legen. Wir haben auch festgestellt beim Kalibrieren, daß sich die Elektrode so besser stabil haltet.
> Wenn Dein pH nicht dauerhaft
> stabil ist, würde ich mal nach der Ursache der Schwankung suchen und
> diese abstellen.
> Anonsten reicht IMHO einmal die Woche eine
> Kalibrierung+Messung zur Kontrolle völlig aus, um festzustellen, ob
> irgendwas nicht funktioniert. (CO2-Schlauch leckt, etc.)
Dies widerspricht aber nicht, daß die Elektrode dauernd hängt.
Grüße Margit
>Dies widerspricht aber nicht, daß die Elektrode dauernd hängt.
Was ist mit Algen- & Bakterienbelag? Meine mal irgendwo gelesen zu haben, daß die Elektrode in Wasser wesentlich schneller altert als in KCl-Lösung.
PH-Elektrode verstecken?
Hallo,..
Mache es einen Unterschied,ob man eine PH-Elektrode hinter einen HMF anbringt oder im Becken selbst?
MfG Heiko
>Mache es einen Unterschied,ob man eine PH-Elektrode hinter
>einen HMF anbringt oder im Becken selbst?
Ja. Hinter der Matte siehst Du sie nicht. :-)
Auf die Meßtechnik bezogen würde ich sagen: Nein. Kannst den pH ruhig hinter der Matte messen, weil das nämlich im Rahmne der Meßungenauigkeit der gleiche sein wird, wie vor der Matte.
Micha
> Ja. Hinter der Matte siehst Du sie nicht. :-)
Das war meine Absicht,aber wie sieht es aus wenn ich noch einen C02-Reaktor mit rein nehme..?
MfG Heiko
Hallo Heiko,
genau diese Konfiguration läuft bei mir schon sehr lange störungsfrei. Allerdings habe ich keinen speziellen Reaktor sondern speise CO2 in die Ansaugleitung eine Umwälzpumpe ein. Diese sorgt dafür, daßder ebenfalls hinter der Matte eingebaute Heizer ständig im bewegten Wasser ist.
Unterschiede im pH-Wert "hinter" der Matte zu "vor" der Matte hatte ich mal gemessen. Machte <0,05 pH aus, also vernachlässigbar. Ein weiterer Vorteil hinter der Matte (jedenfalls bei mir) ist, daß die Elektrode (fast) im dunklen Bereich hängt. Sie ist damit weniger dem Algenbewuchs ausgeliefert und somit wartungsfreier. Wenn's Dich interessiert, das alles und noch mehr dazu habe ich auf meiner HP unter "Technik" stehen.
Freundliche Grüße Klaus
> genau diese Konfiguration läuft bei mir schon sehr lange störungsfrei.
Schön,dann brauch ich mir da ja keine Sorgen zu machen.
> Unterschiede im pH-Wert "hinter" der Matte zu "vor" der Matte hatte ich
> mal gemessen. Machte <0,05 pH aus, also vernachlässigbar. Ein weiterer
> Vorteil hinter der Matte (jedenfalls bei mir) ist, daß die Elektrode
> (fast) im dunklen Bereich hängt. Sie ist damit weniger dem Algenbewuchs
> ausgeliefert und somit wartungsfreier.
Ist eine sehr gute Idee,werde den Teil wo der HMF sitzt abdunkeln.
> Wenn's Dich interessiert, das
> alles und noch mehr dazu habe ich auf meiner HP unter "Technik" stehen.
Schone Page,die Idee mit dem herausnehmbaren HMF gefällt mir ganz gut. Werde meine Planung wohl etwas ändern.
MfG Heiko
Bitte fass diese Diskussion zusammen, zumindest einen Teil davon. Wenn du mitmachst, machen auch andere mit. Davon profitierst du wieder. Schreib einfach die Argumente übersichtlich auf, die du gerade gelesen hast. Lass Unwichtiges, Ballast und schmückendes Beiwerk weg. Stell Pro und Kontra dar, damit die Meinungsvielfalt erhalten bleibt. Lass die Diskussion einfach davor oder dahinter stehen. Wenn alles zusammen gefasst ist, kann die Diskussion auch gelöscht werden. Du kannst natürlich auch dein eigenes Wissen aufschreiben. Weitere Hinweise und Beispiele stehen bei den Hinweisen zur Mitarbeit.
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