Belüftung
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Vor- und Nachteile einer Belüftung des Aquariums

Die Belüftung eines Aquariums mit Hilfe einer Membranpumpe und eines Ausströmersteins wälzt vor Allem das Wasser um. An der bewegten Wasseroberfläche nimmt das Aquarienwasser Sauerstoff aus der Atmosphäre auf und gibt CO2 und andere Gase ab. Je stärker die Wasserbewegung ist, desto stärker ist der Gasaustausch.

Mögliche Vorteile:

  • In unbepflanzten Aquarien, z. B. Barschbecken und Aufzuchtbecken, bei hohem Fischbesatz und wenig Oberflächenbewegung wird die Sauerstoffversorgung verbessert, die aufgrund fehlender Pflanzen evtl. zu gering sein kann. Vor allem nachts kann zu wenig Sauerstoff im Wasser sein. Eine leichte Belüftung in der Nacht erhöht den Sauerstoffgehalt. Wenn nur nachts belüftet wird, baut sich der CO2-Pegel morgens wieder auf.
  • Ungleichmäßig erwärmte Wasserschichten werden vermischt.
  • Einige Fischarten fühlen sich in einer stärkeren Wasserströmung erst richtig wohl.

Mögliche Nachteile:

  • In der zugeführten Luft möglicherweise enthaltene Giftstoffe wie Nikotin werden im Wasser gelöst.
  • Das für die Pflanzen wichtige CO2 wird ausgetrieben.
  • Die entstehenden Geräusche können als störend empfunden werden.

Ein moderner Filter sorgt ebenfalls für eine sinnvolle Umwälzung des Wassers. Zusätzlich hält der Filter das Wasser sauber, ist leiser und verbraucht weniger Strom. Ein Filter kostet allerdings etwas mehr. In der Regel ist der Sauerstoffgehalt in einem Aquarium auch ohne zusätzliche Pumpe hoch genug.

Für Notfälle, z. B. bei Sauerstoffmangel, ist es nützlich, eine Durchlüftungsanlage zu haben, also eine Membranpumpe und einen Ausströmerstein. Als Alternative zur Membranpumpe und Ausströmerstein kann ein Diffusor verwendet werden.

Seite wurde zuletzt am 21.06.2010 11:21 Uhr geändert
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