Gut, dann fange ich hier halt mal an.
Ich hätte ein paar Bilder von einem "annähernd" Amazonas-Becken zu bieten.
Ich finde es recht anschaulich, nicht weil es von mir stammt sondern weil es auf dauerhaften Betrieb angelegt ist. Das Teil läuft nun seit Oktober 2004 und hat nicht viel von seiner ursprünglichen Struktur eingebüßt. Außer die Sachen natürlich, die aktiv umgestaltet wurden bzw. die sich nett anließen (Javamoospolster erlauben etc.).
Eine nette Adresse ist auch auf jeden Fall immer wieder der "Aquascaping Contest" der "Aquatic Gardeners", hier mal ein Beispiel.
Weitere Vorschläge können auch per Mail geschickt werden. Fotos bitte immer per Mail schicken.
Die hier aufgeführten Vorschläge sollen ansprechende und interessante Aquarien zeigen, insbesondere aber den Ansprüchen der darin lebenden Tiere und Pflanzen entsprechen. Prachtschmerlen im 50 Liter Becken und die Vergesellschaftung von Guppies mit Zwergbuntbarschen sind deshalb hier nicht zu finden.
Nicht jede Einzelheit kann hier im Detail mit pro und contra diskutiert werden. Bei Bedarf hält das DRTA-Archiv genug Lesestoff bereit um Hintergründe zu klären und Alternativlösungen zu finden bzw. zu verwerfen.
Zunächst einige wichtige Faustregeln. Auch wenn ihre Gültigkeit hin und wieder abgestritten wird, hat sich doch herausgestellt, dass die Nichtbeachtung dieser Regeln häufig zu Problemen führt.
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| Vor dem Einsetzen von Fischen muss ein neu eingerichtetes Aquarium unbedingt 4 bis 6 Wochen eingefahren werden, auch wenn sogenannte Starterbakterien ins Wasser gegeben werden. Während dieser Zeit kann hin und wieder etwas Fischfutter als Nahrung für die sich ansiedelnden Bakterien in das Becken gegeben werden.
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| Zu Anfang viele schnellwachsende Stängelpflanzen einsetzen. Diese verbrauchen überschüssige Nährstoffe, die sonst den Algen als Nahrung dienen.
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| Algen nicht mit chemischen Mitteln bekämpfen. Diese schädigen erfahrungsgemäß die Pflanzen stärker als die Algen.
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| Pro cm des ausgewachsenen Fisches muss mindestens 1 Liter Wasser, besser noch 2 Liter Wasser zur Verfügung stehen. Ansonsten drohen Krankheiten bzw. Todesfälle aufgrund zu hoher Wasserbelastung.
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| Wöchentlich ca. 25 % des Wassers wechseln, um Schadstoffe aus dem Aquarium zu entfernen.
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| Von diesen Regeln erst dann abweichen, wenn ein Aquarium 1 - 2 Jahre stabil (keine Krankheiten, keine Algenprobleme etc.) gelaufen ist und ausreichend eigene Erfahrungen vorliegen. Ungläubige sollten unbedingt die Tour, sowie die Rubriken Anfängerfragen und für junge Aquarianer lesen.
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Die Anzahl in etwa benötigter Pflanzen berechnen.
Die folgenden Pflanzen eignen sich als Erstbesatz zur Vorbeugung gegen zu starken Algenbefall. Dennoch muss, besonders bei den Stängelplanzen, ausreichend Licht vorhanden sein. Stängelpflanzen werden bei zu wenig Licht am unteren Stängel schnell kahl.
Besonders Anfängern werden immer wieder Fische empfohlen, die eigentlich nur unter ganz speziellen Voraussetzungen gehalten werden sollten.
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| Feuerschwänze
| Können mit zunehmendem Alter gegenüber Artgenossen und auch anderen Fischarten aggressiv werden.
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| Kugelfische
| Viele Kugelfischarten benötigen Brackwasser. Fressen oft kein anderes Futter als Schnecken. Benötigen unbedingt hartschaliges Futter, da ihre Zähne ständig weiterwachsen. Verhungern sonst.
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| Minihaie
| Werden über 50 cm groß, benötigen Brackwasser und müssen als schwimmfreudiger Schwarmfisch zu mehreren gehalten werden.
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| Prachtschmerlen
| Werden ca. 30 cm groß, sind sehr schwimmfreudig, müssen in Gruppen zu mindestens 6 Tieren gehalten werden. Sollten deshalb nur Aquarien ab 300 Litern gehalten werden.
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| Skalare
| Sind nur im Jugendalter gesellig. Werden später aggressiv untereinander, besonders während der Laichzeit. Können sich dann selbst in Aquarien größer als 300 Liter zu Tode jagen.
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Wer nicht weiß, wieviel Wasser in sein Aquarium passt, kann den Inhalt schnell und einfach berechnen.
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