Die Pflege
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Sobald Dein Aquarium eingerichtet ist und Du Fische eingesetzt hast, musst Du Deine Fische und Dein Aquarium täglich beobachten. Überprüfe die Temperatur und schau nach, ob der Filter noch Wasser pumpt. Schau besonders genau, wie sich die Fische verhalten. Wenn sie sich ungewöhnlich verhalten, zum Beispiel die Flossen eng am Körper haben oder alle nach Luft schnappen, sind sie möglicherweise krank.

Wie Du füttern musst

Füttere Deine Fische einmal oder zweimal am Tag. Gib ihnen nur so viel Futter, wie sie in zwei Minuten ganz auffressen. Lass Dich nicht täuschen, die sind immer hungrig und fressen bis sie platzen. Du kannst auch ruhig einmal in der Woche gar nicht füttern. Zuviel Futter macht sie auf Dauer krank. Die Fische verhungern gar nicht so schnell, wie viele Leute glauben.

Schnecken im Becken


Posthornschnecke
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Foto: Yvonne Gieseking

Mit den Pflanzen kommen vielleicht auch Schnecken in Dein Aquarium. Ein paar Schnecken sind ganz nützlich. Wenn es in Deinem Aquarium aber nur so von Schnecken wimmelt, fütterst Du viel zu viel. Füttere weniger, dann werden es auch wieder weniger Schnecken.


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Rennschnecke

Foto: Andrea Bernd

Die Rennschnecken heißen vielleicht so, weil sie wie Rennautos bemalt aussehen. Du brauchst jedenfalls keine Angst haben, dass sie Dir weglaufen. Obwohl sie im Dunkeln ganz schön schnell sein sollen. Vielleicht werden sie auch deshalb Rennschnecken genannt. Rennschnecken kommen nicht zufällig mit Pflanzen ins Aquarium, sondern man muss sie kaufen.

Allerdings können sie nachts schon mal durch Lücken in der Aquarienabdeckung, z. B. für Technikkabel, herauskriechen und sterben.

Weil Rennschnecken fast immer Wildfänge sind, sollten sie besser von erfahrenen Aquarianern gehalten werden. Viele Rennschnecken fressen nur Algen und kein Fertigfutter. Sie verhungern, wenn sie nicht gezielt mit gezüchteten Algen versorgt werden.

Du musst Dein Aquarium pflegen

Einmal in der Woche muss Dein Aquarium gepflegt werden. Mach das immer am selben Tag, dann vergisst Du es auch nicht. Du hast ja schon ein paar Mal gelesen, dass die Fische das Aquarienwasser auch dreckig machen. Der Filter macht zwar einen Teil dieses Drecks raus, aber nicht alles. Leider sieht man dem Wasser nicht an, wie viel Dreck drin ist. Deshalb muss man vorsorglich jede Woche ein Viertel des Wassers im Aquarium durch frisches Wasser ersetzen.

Aber bevor Du mit der Pflege anfängst, ziehe unbedingt alle Stecker aus der Steckdose. Wenn Du in das Wasser fasst, kannst Du sonst einen Stromschlag bekommen und sterben.

Das alte Wasser holst Du mit einem Schlauch aus dem Aquarium, so wie beim Einfüllen. Der Eimer muss beim Wasser herausholen aber tiefer als das Aquarium stehen. Und natürlich musst Du am Schlauchende beim Eimer ansaugen. Pass auf, dass kein Fisch dem Schlauch zu nahe kommt. Wenn er angesaugt wird, kann er sich verletzen.

Als nächstes schaust Du nach den Pflanzen. Blätter, die nicht mehr schön grün sind, schneidest Du mit einer scharfen Schere ab, oder knippst sie mit einem Fingernagel durch. Stängelpflanzen, die zu groß geworden sind, holst Du aus dem Boden und schneidest sie vorsichtig in der Mitte durch. Du kannst sogar beide Teile wieder neu einpflanzen. Sie dürfen nur nicht zu nahe stehen, sonst bekommen die unteren Blätter nicht genug Licht und fallen ab. Ein 3 Meter Stängel mit 2 Blättern ganz oben sieht einfach unschön aus. Wenn nicht mehr genug Platz im Aquarium ist, dann pflanze nur den Teil wieder ein, der am Schönsten ist. Probiere es einfach aus. Wenn Du ein paar Mal neu gepflanzt hast, merkst Du schon, wie weit die Pflanzen auseinander stehen müssen, damit sie schön bleiben.

Wenn Du beim täglichen Beobachten des Aquariums bemerkt hast, dass durch den Filter kaum noch Wasser kommt, musst Du ihn jetzt reinigen. Viele Filter haben innen Schaumstoff. Den drückst Du ein paar Mal in dem Eimer mit dem alten Aquarienwasser aus und steckst ihn wieder in den Filter. Was Du bei Deinem Filter genau machen musst, musst Du in der Anleitung nachlesen.

Wenn auf den Scheiben viele Algen sind, kannst Du sie jetzt mit einem Schwamm vorsichtig abreiben. Pass auf, dass Du nicht in den Boden kommst und Dir mit Sand oder Kies Kratzer in die Scheiben machst. Algen auf Pflanzen kannst Du vorsichtig mit den Fingern abreiben, aber alle Algen gehen dabei nicht ab.

Zum Schluss wird das Wasser wieder aufgefüllt. Das neue Wasser muss die gleiche Temperatur wie das Aquarienwasser haben. Wie Du Wasser einfüllst, weißt Du ja schon. Etwas Dünger solltest Du auf jeden Fall ins neue Wasser tun. Aber höchstens so viel, wie die neue Wassermenge braucht. Wenn Du fertig bist und nicht mehr ins Aquarium fassen musst, kannst Du die Stecker wieder in die Steckdose tun.

Für Eltern
Fische können uns leider nicht sagen, wenn es ihnen nicht gut geht. Sie teilen uns das aber oft durch verändertes Verhalten mit. Diese Veränderungen stellt man nur durch tägliches intensives

Beobachten fest. Verhalten sich die Fische anders, ändert sich ihr Aussehen, bekommen sie kleine Pünktchen am Körper, sehen die Flossen zerrupft aus? Viele dieser kleinen Hinweise werden beim flüchtigen Hinschauen übersehen. Wenn die Symptome unübersehbar werden, ist es oft zur Rettung schon zu spät. Die Aquarienfische sind meist nur sehr klein und können gegen eine einmal ausgebrochene Krankheit nur kurz Widerstand leisten.
Stellt man jedoch schon die ersten Symptome sehr früh fest, dann können bei vielen Krankheiten geeignete Gegenmaßnahmen erfolgreich durchgeführt werden.

Noch besser als eine Behandlung ist die Vorbeugung. Viele Krankheitserreger befinden sich ständig im Aquarium und werden vom Immunsystem der Fische erfolgreich bekämpft. Sie breiten sich erst dann schlagartig aus und führen zur akuten Erkrankung, wenn das Immunsystem der Fische durch andere Ursachen bereits geschwächt ist. Neben den bereits mehrfach erwähnten Stressfaktoren für das Immunsystem wie z. B. zu starker Besatz, ist oft mangelnde Wasserhygiene ein Auslöser für Krankheiten.

Es gibt wohl keine bessere und preiswerte Vorbeugemaßnahme gegen Krankheiten als der wöchentliche Austausch von 20 bis 30 % Wasser.

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