Rotbrustbuntbarsche, Laetacara dorsigera, werden am Besten paarweise gehalten. Männchen sind eindeutig größer und bunter als die Weibchen.
Sie gehören aufgrund ihrer geringen Größe zwar zu den Zwergbuntbarschen, sie unterscheiden sich aber deutlich von den typischen Zwergbuntbarschen, z. B. den Apistogramma-Arten. So vertragen nicht ganz das saure Milieu, das z. B. Apistogramma agassizii bevorzugen. Der pH-Wert sollte um 7 liegen.
Im Aquarium sollte als Ablaichgelegenheit ein flacher Stein oder Ähnliches senkrecht an die Rückscheibe gelehnt werden. Rotbrustbuntbarsche laichen in Bodennähe auf solchen Substraten ab. Außerhalb der Paarungszeit sind sie sehr friedlich und zurückhaltend. Während der Paarungszeit verteidigen sie ihr Revier sehr energisch. Sie sind aber nicht bissig. Trotzdem kann sich je nach Aquariengröße ein dominantes Paar bilden, dass die anderen Rotbrustbuntbarsche unterdrückt. Erfahrungen zeigen, dass z. B. nicht 5 Rotbrustbuntbarsche zusammen in einem 120 Liter Aquarium gehalten werden können. 4 Rotbrustbuntbarsche in 200 Liter scheint zu gehen. Andererseits kann ein harmonierendes Paar in einem 60 Liter Becken gehalten werden. Das Becken sollte dann reichlich bepflanzt sein.
Als Boden ist feiner Kies geeignet. Das Becken kann mit Moorkienholz und Lavastein dekoriert werden. Die Farben der Tiere kommen nur in schummrig beleuchteten Becken voll zur Geltung.
Als Beifische sind je nach Aquariengröße z. B. Korallenplaties, Sternflecksalmler, Weißflossen-Schmucksalmler, Panzerwelse, Parotocinclus L 134 und L 278 geeignet.
Flockenfutter wird nur sehr widerwillig gefressen, besser sind rote Mückenlarven oder Artemia.
ich halte auch fünf Laetacara dorsigera (drei Männchen und zwei Weibchen). Die Männchen sind eindeutig größer und bunter als die Weibchen. Laetacara dorsigera sind definitiv monogam (1 Männchen, 1 Weibchen).
Ich hatte sie zuerst in meinem 120 Liter Becken (80 x 40 x 40). Man kann sie definitiv nicht zu fünft in einem solchen Becken halten. Einen Paar hat sich als sehr dominant erwiesen und hatte mein gesamtes Becken aufgemischt. Obwohl mein Aquarium sehr viele Pflanzen und eine große Moorkienwürzel hat, interessierte das Pärchen diese Grenzen nicht.
Jetzt halte ich das dominante Paar in einem 60 Liter Becken (reichlich bepflanzt, mit feinem Kies, Moorkienholz und Lavastein). Dort fühlen sie sich wohl und zeigen ihre Balzfarben und Balzverhalten.
Seit der Trennung fühlen sich meine drei Dorsigera im großen Becken wohl. Ich warte noch darauf, dass ein zweites Pärchen daraus entsteht. Als weitere Mitbewohner habe ich zwei L 278, 11 Sternflecksalmler und 7 Weißflossen-Schmucksalmler.
Der Rotbrust-Tüpfelbuntbarsch, Syn: Tüpfelbuntbarsch (Laetacara dorsigera, Syn: Aequidens dorsigerus) ist ein friedlicher Süßwasserzierfisch der Buntbarsche, welcher von Johann Jakob Heckel im Jahre 1840 erstmals beschrieben wurde.
Wie alle Tüpfelbuntbarsche ist auch der Rotbrust-Tüpfelbuntbarsch ein Offenbrüter. Die Eier werden nach der Balz vom Weibchen meist in eine vorbereitete Grube oder auf einen flachen Stein, der zuvor ausgiebig geputzt wurde, gelegt. Die nähere Umgebung des Geleges wird gegen jeden Eindringling aggressiv verteidigt. Die Fische haben während der Brut eine intensivere Färbung [2].
[Bearbeiten]Aquaristik
Dunkel eingerichtete Aquarien von mindestens 80 Zentimetern Kantenlänge mit vielen Pflanzen und Rückzugsmöglichkeiten kommen den Ansprüchen dieser etwas scheuen Art entgegen. Die Fische sollten paarweise gehalten werden, da sie weitgehend monogam sind.
In weichem und leicht saurem Wasser entfalten die Fische ihre volle Farbenpracht.
[Bearbeiten]Zucht
Die Eier werden nach der Balz vom Weibchen meist in eine vorbereitete Grube oder auf einen flachen Stein, der zuvor ausgiebig geputzt wurde, gelegt. Die nähere Umgebung des Geleges wird gegen jeden Eindringling aggressiv verteidigt. Der Schlupf erfolgt je nach Wassertemperatur nach ca. 40 bis 55 Stunden. Nach ca. fünf Tagen schwimmen die Jungfische frei und sollten mit Räder- oder Pantoffeltierchen angefüttert werden, da sie selbst frisch geschlüpfte Artemia-Nauplien noch nicht bewältigen können. Staubfutter kann auch verwendet werden, wird aber wie bei vielen Buntbarscharten selten angenommen. Die Fische wachsen relativ langsam und erreichen nach ca. 9 Monaten ihre volle Körpergröße.
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