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Wie viele Zwergbuntbarsche können in ein Aquarium gesetzt werden?
In einem 200 Liter Aquarium kann ein Apistogramma-Männchen mit mehreren Weibchen gehalten werden. Bei paarweiser Haltung können zwei verschiedene Arten eingesetzt werden. Beide Arten sollten gleichzeitig eingesetzt werden, damit sie sich das Becken aufteilen.
Je nach Einrichtung sollten nicht mehr als 2 Männchen und drei Weibchen in einem Aquarium dieser Größe sein. Besser ist nur ein Männchen.
Die Vergesellschaftung von Apistogramma mit anderen Zwergbuntbarscharten ist weniger problematisch. Zu einer Apistogramma-Art können z. B. Schmetterlingsbuntbarsche gesetzt werden.
Gut mit Apistogramma können Dicrossus filamentosus vergesellschaftet werden. Beide Arten streiten untereinander nicht. Dicrossus filamentosus sind aber empfindlich und anspruchsvoll. Sie brauchen sehr weiches, saures, sauberes und sauerstoffreiches Wasser. Weil sie kaum einen Fehler verzeihen, werden sie trotzdem meistens nicht alt.
Auf 100 x 50 Zentimeter Bodenfläche können 2 bis 3 Paare Bolivianischer Schmetterlingsbuntbarsche gehalten werden. Diese sind friedlich und ruhig. Die Art lebt länger als der normalerweise mit Schmetterlingsbuntbarsch gemeinte Ramirezi. Das Becken muss dicht bepflanzt werden und mit Wurzeln und Steinen dekoriert werden. Alternativ können in einem solchen Becken 1 oder 2 Paar zusammen mit einem Männchen und 2 bis 3 Weibchen der Art Apistogramma cacatuoides gehalten werden.
Oft werden für kleinere Aquarien höhere Besatzdichten empfohlen. Z. B. 2 Männchen mit 6 Weibchen Apistogramma cacatoides in 100 Liter Aquarien oder 2 Paare Schmetterlingsbuntbarsche in 80 Liter Becken.
Manchmal leben solche Gruppen tatsächlich friedlich zusammen und bilden teilweise eine Art Kolonie. In der Regel aber nur, wenn alle Tiere gleichzeitig eingesetzt werden oder sogar zusammen aufgewachsen sind.\\ Meistens kommt es in solchen Becken aber spätestens zur Brutzeit zu heftigen Auseinandersetzungen. Auch wenn die Becken gut bepflanzt und strukturiert sind. Dominante Männchen und Weibchen beherrschen ein solches Aquarium. Die unterlegenen Tiere drücken sich in den Ecken und Verstecken herum. Wenn sie zur Fütterung aus ihren Verstecken kommen, werden sie sofort von den dominanten Tieren gejagt. Oft sterben sie frühzeitig durch den dadurch vorhandenen ständigen Stress.
In Aufzuchtbecken können sogar noch viel mehr Zwergbuntbarsche, z. B. A. agassizii und macmasteri, in z. B. 112 Litern ohne Streit gehalten werden. Sie brüten sogar bei solcher Haltung. Allerdings können solche Bedingungen nicht ernsthaft als gute, artgerechte Haltung empfohlen werden.
Südamerikanische Schmetterlingsbuntbarsche im Händlerbecken:
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