Blauaugenkärpflinge
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Wie Blauaugenkärpflinge gehalten werden


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Priapella intermedia - Blauaugenkärpfling

Quelle: Bild auf Wikimedia Commons
Lizenz: Public domain
Urheber: Dbr

Blauaugenkärpflinge (Priapella intermedia) benötigen Strömung. Futter vom Boden wird nur ungern gefressen. Lebendfutter wird bevorzugt.

Der pH-Wert kann zwischen 5 und 7 liegen. Eine Salzzugabe von 1 Promille ist möglich, aber vermutlich nicht notwendig.

Hinweise zur Zucht

Die Zucht ist nicht ganz einfach. Wenn erst die laichbereiten Weibchen in ein eigenes Aquarium gesetzt werden, kann es vorkommen, dass keine Jungen hochkommen. Nach mehreren Würfen kann es zur Einstellung der weiteren Fortpflanzung kommen.

Blauaugenkärpflinge werden am Besten im Daueransatz gezüchtet. Die Wasseroberfläche muss mit Pflanzen bedeckt sein. Nachts geborene Jungfische können am nächsten am Morgen herausgefischt und in ein eigenes Becken zur Aufzucht gesetzt werden.

Damit die Jungen überleben, muss feines Futter im Wasser schweben.

Ältere Geschwister fressen jüngere Geschwister auf.


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Priapella intermedia - Blauaugenkärpfling Männchen

Quelle: Bild auf Wikimedia Commons
Lizenz: Public domain
Urheber: Dbr

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Informationen aus der Wikipedia (Mit externen Links)

Priapella
Systematik
Überordnung: Ährenfischverwandte (Atherinomorpha)
Ordnung: Zahnkärpflinge (Cyprinodontiformes)
Unterordnung: Cyprinodontoidei
Familie: Poeciliidae
Unterfamilie: Lebendgebärende Zahnkarpfen (Poeciliinae)
Gattung: Priapella
Wissenschaftlicher Name
Priapella
Regan, 1913
Olmekenkärpfling (Priapella olmecae)

Priapella ist eine Gattung der Lebendgebärenden Zahnkarpfen. Die Arten der Gattung bewohnen hauptsächlich klare, schnell fließende Bäche auf der atlantischen Abdachung im südlichen Mexiko.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Beschreibung

Alle Priapella-Arten besitzen eine blau leuchtende Iris. Der Geschlechtsdimorphismus ist im Gegensatz zu vielen anderen Lebendgebärenden Zahnkarpfen nicht besonders stark ausgeprägt, lediglich am Gonopodium lassen sich Männchen und Weibchen sicher unterscheiden. Die Körpergrundfarbe ist beige bis oliv mit einer helleren Bauchseite sowie einem etwas dunkleren Längsband. Die Fische erreichen eine Länge von bis zu sieben Zentimeter, Männchen bleiben etwas kleiner.

[Bearbeiten] Systematik

Es sind sechs Arten der Gattung bekannt, wobei eine als ausgestorben gilt[1].

  • Graziler Blauaugenkärpfling (Priapella bonita) ? (Meek, 1904)
  • Priapella chamulae Schartl, Meyer & Wilde, 2006
  • Gedrungener Blauaugenkärpfling (Priapella compressa) Álvarez, 1948
  • Blauaugenkärpfling (Priapella intermedia) Álvarez & Carranza, 1952
  • Priapella lacandonae[2] Meyer, Schories & Schartl, 2011
  • Olmekenkärpfling (Priapella olmecae) Meyer & Espinosa Pérez, 1990

[Bearbeiten] Aquaristische Bedeutung

Priapella-Arten werden nur selten im Aquarienfachhandel angeboten. Da sie in der Natur auf Anflugnahrung (Insekten, die auf die Wasseroberfläche fallen) spezialisiert sind, sind sie nicht einfach im Aquarium zu halten.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Priapella bonita in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN
  2. Manfred K. Meyer, Susanne Schories, Manfred Schartl: Description of Priapella lacandonae sp. n. ? a new poeciliid fish from the río Tulijá basin, Grijalva system, Chiapas, Mexico (Teleostei: Cyprinodontiformes: Poeciliidae) In: Vertebrate Zoology 61, Nr. 1, 2011, ISSN 1864-5755, S. 91?97 (PDF-Datei; 0,45 MB).

[Bearbeiten] Literatur

  • Manfred K. Meyer, Lothar Wischnath, Wolfgang Foerster: Lebendgebärende Zierfische: Arten der Welt. Mergus Verlag für Natur- und Heimtierkunde Baensch, Melle 1985, ISBN 3-88244-006-6

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Priapella ? Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


Text und Bilder der Zusatzinformation stammen aus dem Artikel Priapella der freien Enzyklopädie Wikipedia und stehen unter der GNU Free Documentation License. Die Liste der Autoren ist in der Wikipedia unter dieser Seite verfügbar, der Original-Artikel lässt sich hier bearbeiten.




Seite wurde zuletzt am 21.06.2010 11:21 Uhr geändert
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