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Allgemeines über Panaque nigrolineatus


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Panaque nigrolineatus

Quelle: Bild auf Wikimedia Commons
Lizenz: CC Attr. SA 3.0
Urheber: lcamtuf

Schwarzlinien-Harnischwelse, Panaque nigrolineatus, werden im Aquarium normalerweise 20 bis 35 Zentimeter groß. In der Natur werden sie bis zu 60 Zentimeter groß.

In der Natur werden Panaque in ziemlich dunklen Uferbereichen mit viel Laub und verrottenden Wurzeln gefangen. In Aquarien für die Welse sollte sehr viel Holz sein. Pflanzen werden gnadenlos niedergemacht. Sie mögen Strömung. Das Wasser in einem pflanzenlosen Becken mit viel Strömung und Wurzeln kann entsprechend trüb sein. Am wohlsten scheinen sie sich bei gedämpfter Beleuchtung zu fühlen.

Die Temperatur für Panaque nigrolineatus können zwischen 22 und 26° liegen. Wie die meisten südamerikanischen Aquarienfische, die aus dem amazonischen Tiefland stammen, vertragen sie kurzzeitig Temperaturen über 30° bis ca. bis 33°C. Auf Dauer sind so hohe Temperaturen aber unnatürlich. Falls tropische Trocken- und Regenzeiten simuliert werden sollen, muss eine ausreichende Sauerstoffversorgung bei den hohen Temperaturen gewährleistet sein. Im Jahreszyklus sollte die Temperatur dann zwischen 27 bis 28° und 33° schwanken.

Sie sind starke Pflanzenfresser. Pflanzen mit großen Blättern wie Echinodorus werden eher gefressen, als Stängelpflanzen mit kleinen Blättern. Allenfalls kleinere Exemplare können zusammen mit harten Pflanzen gehalten werden, z.B. Rotalas, Vallisnerien, Hornkraut, Javafarn, Glossostigma usw. Echinodorus werden von kleinen und großen Panaque nigrolineatus gefressen und regelrecht skelettiert.

Als mögliche Abhilfe kann verstärkt pflanzliches Futter gegeben werden, z.B. Gemüse oder Futtertabletten mit hohem Anteil von Seetang und Spirulina enthalten. Weil die Welse vorwiegend nachtaktiv sind, sollte das Futter abends in das Aquarium gegeben werden. Mit Glück lassen die Welse mit der Zeit von den Echinodorus ab. Wenn nicht, hilft nur noch Umquartieren von Fisch oder Pflanzen.
Eine andere Möglichkeit ist, eine Pflanze beriet zu stellen, an der die Welse ruhig fressen können, z.B. eine kleine Echinodorus parviflorus. Diese wächst schnell nach und die angefressenen Blätter können ohne Probleme entfernt werden. Es gibt aber keine Gewähr, dass nur an dieser Pflanze gefressen wird.

Nach einem Bericht fressen die Tiere auch Pinselalgen.

Für ihre Verdauung brauchen Schwarzlinien-Harnischwelse Holz.

Geeignetes Futter:

  • Gurke
  • Salatblätter
  • überbrühter Spinat
  • ausgedrückte Erbsen
  • Karotten
  • Broccoli

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Panaque nigrolineatus

Quelle: Bild auf Wikimedia Commons
Lizenz: CC Attr. SA 3.0
Urheber: Neale Monks

Mittlere und große Loricariidae, dazu gehören Panaque und auch Ancistrus, sollten nicht mit Diskus vergesellschaftet werden. Loricariidae orientieren sich bei der Nahrungssuche überwiegend nach ihrem Geruchssinn. Wenn Diskus ihr Nahrungssekret für Jungtiere abgeben, saugen sich die Welse an der Haut fest und versuchen zu fressen. Die Ansaugversuche finden vor allem nachts statt. Im günstigsten Fall reagieren die Diskus verschreckt. Die Gefahr ist aber groß, dass sie durch den Stress anfällig werden und erkranken. Durch das Saugen der Welse kann auch die Haut beschädigt werden, so dass Bakterien und andere Erregen über die verletzte haut zu Krankheiten führen.


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Vermutlich Panaque nigrolineatus L027b "Olive royal plec"

Quelle: Bild auf Wikimedia Commons
Lizenz: CC Attr. SA 3.0
Urheber: Neale Monks


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Maul und Zähne eines 11 Jahre alten, 16 Zentimeter langen Panaque nigrolineatus

Quelle: Bild auf Wikimedia Commons
Lizenz: CC Attr. SA 3.0
Urheber: Neale Monks

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Informationen aus der Wikipedia (Mit externen Links)

Schwarzlinien-Harnischwels
Systematik
Otophysi
Ordnung: Welsartige (Siluriformes)
Überfamilie: Loricarioidea
Familie: Harnischwelse (Loricariidae)
Gattung: Panaque
Art: Schwarzlinien-Harnischwels
Wissenschaftlicher Name
Panaque nigrolineatus
Eigenmann & Eigenmann, 1889

Der Schwarzlinien-Harnischwels (Panaque nigrolineatus) ist ein Süßwasserfisch, der unter Aquarianern ebenfalls unter den Bezeichnungen L 27, (L 190, L 191) oder ?Royal Panaque? bekannt ist. Der Panaque nigrolineatus hat eine eigentümliche rhombische Körperform und eine auffällige grau-schwarze Zeichnung. Seit seiner wissenschaftlichen Beschreibung 1889 wurden weitere Arten des Panaque nigrolineatus entdeckt, die sich in verschiedenen Körpermerkmalen (zum Beispiel der Farbe der Augen, Farbe der Streifen oder der erreichbaren Körperlänge) vom L27 unterscheiden. Der Saugwels ist in Südamerika, vorwiegend in Venezuela und Brasilien beheimatet und an Temperaturen um die 28 °C gewöhnt. Er erreicht ausgewachsen eine Körpergröße von über 40 cm; einzelne Tiere sollen zuweilen bis zu 80 cm groß geworden sein. Über die Lebenserwartung des Panaque nigrolineatus ist nichts genaues bekannt; sie soll mehrere Jahrzehnte betragen. Der Schwarzlinien-Harnischwels ernährt sich hauptsächlich von Holz und Pflanzen.

[Bearbeiten] Aquaristik

Mit seiner attraktiven Zeichnung und seiner eigentümlichen Körperform gehört der Panaque nigrolineatus zu den beliebtesten Aquarienwelsen. In Gefangenschaft kann der Fisch eine Größe von über 30 cm erreichen, weswegen von einer Haltung in Aquarien unter 300 l abzuraten ist.

Der L27 lässt sich mit anderen Zierfischen gut vergesellschaften und bevorzugt Wassertemperaturen um die 28 °C. Mitunter reagiert er aggressiv auf gleichgeschlechtliche Artgenossen. Mehrere Schwarzlinien-Harnischwelse sollte man also nur in einem ausreichend großen Becken mit zahlreichen Versteckmöglichkeiten halten.

Da der Panaque nigrolineatus zur Aufrechterhaltung seiner Verdauungsfunktion sehr viel Holz braucht, sollten im Aquarium ausreichend Moorkienwurzeln vorhanden sein, die dem nachtaktiven Wels zudem während der Beleuchtungsphasen Unterschlupf und Schatten bieten. Rohe Kartoffeln, Salatgurken oder Erbsen nimmt der Panaque nigrolineatus ebenfalls sehr gern an und lässt, wenn ausreichend Gemüse geboten wird, die Aquarienpflanzen in Ruhe.

Der Panaque nigrolineatus ist nach Ansicht vieler Aquarianer in Gefangenschaft nicht zu züchten. In Einzelfällen soll die Zucht jedoch gelungen sein.

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Schwarzlinien Harnischwels ? Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


Text und Bilder der Zusatzinformation stammen aus dem Artikel Schwarzlinien_Harnischwels der freien Enzyklopädie Wikipedia und stehen unter der GNU Free Documentation License. Die Liste der Autoren ist in der Wikipedia unter dieser Seite verfügbar, der Original-Artikel lässt sich hier bearbeiten.




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