Hara
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Allgemeines über Hara jerdoni


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Hara jerdoni

Foto: Verena Kuhl

Hara jerdoni, Deltaflügelzwergwelse, sind braun-schwarz gemustert und werden 2 bis 3 Zentimeter groß. Es sollten 2 bis 3 Tiere zusammen gehalten werden. Weil sie sehr klein sind, sind ja nach Aquariengröße auch größere Gruppen möglich. Sie sind aber keine Schwarmfische, sondern eher Einzelgänger.

Am Tag sind sie sehr träge und faul. In der Dämmerung und nachts werden sie aktiv. Sie liegen gerne auf feinen Blättern, z.B. auf Hornkraut.

Hara jerdoni fressen in erster Linie fleischliche Nahrung. Ausgesprochenes Grünfutter wird nicht gefressen. Besonders gerne gefressen wird Lebend- oder Frostfutter. Davon holen sie sich auch tagsüber ihren Anteil. Ansonsten suchen sie nachts das ganze Aquarium nach Futter ab. Einige Tiere gehen auch an Granulat, Flocken, Futtertabletten etc., manche fressen sogar Grünfutter, andere Tiere fressen nur Lebendfutter.

Geeignetes Futter:

  • Rote Mückenlarven
  • Enchytraeen

In einem Gesellschaftsbecken sollte ca. 15 Minuten bevor das Licht ausgeht gefüttert werden, damit die Welse genug Futter bekommen. Besser werden sie in einem Artbecken gehalten oder nur mit anderen ruhigen Tieren zusammen. Sonst besteht die Gefahr, dass sie verhungern oder an Stress sterben.

Geeignete Wasserwerte:

  • pH-Wert: 6,5 bis 7
  • Karbonathärte: 6
  • Gesamthärte: bis 20°dH
  • Gesamthärte: 8
  • Leitwert: ca. 100 µs/cm
  • Temperatur: 17 bis 25°

Hara jerdoni brauchen sauberes, sauerstoffreiches Wasser mit guter Strömung und etwas niedrigeren Temperaturen. Vergesellschaftet werden können sie mit anderen Fischen, die ebenfalls kühleres Wasser mit starker Strömung bevorzugen, z.B. C. barbatus. Dort fühlen sie sich richtig wohl und sind auch ständig zu sehen, im Gegensatz zu den Tieren, die in wärmeren Stillwasserbecken gehaltenen werden. Die meiste Zeit hängen sie am Tag zwar irgendwo oben im Gebüsch in der Strömung, gelegentlich aber gehen sie ins Freiwasser, um in der Strömung zu surfen.


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Hara jerdoni

Foto: Verena Kuhl

In der Eingewöhnungszeit können Hara jerdoni heikel sein. Anscheinend sind sie anfällig gegenüber Stress, z.B. durch das Fangen und durch neue Wasserwerte. Die Tiere verlieren teilweise ihre Färbung und bekommen sogar fast weiße Stellen. In der Eingewöhnungszeit sterben häufig einige Tiere. Evtl. spielen hier neben dem Fangstress auch Verletzungen beim Fangen so kleiner Tiere eine Rolle. Möglicherweise werden sie besser mit einem Glas aus dem Verkaufbecken gefischt, als mit den üblichen Fangnetzen.

Im Aquarium sollten Unterstände und Höhlen sein, unter bzw. in denen sich Hara jerdoni tagsüber verstecken können. Der Boden sollte Sand sein, z.B. heller Quarzkies mit 0,2 - 0,6 mm Körnung.

Geeignet sind Aquarien ab 30 Zentimeter Länge. Die Aquariengröße hängt im Grunde von der Anzahl Hara jerdoni ab.
In einem 30x20x20 Zentimeter Aquarium mit vielen Pflanzen als Versteckmöglichkeiten können je nach Mitbesatz 2 bis 5 Hara jerdoni gehalten werden. Ein Mattenfilter mit Luftheber kann für den nötigen Sauerstoffgehalt sorgen. Eine Heizung ist nicht notwendig. Im Sommer verkraften sie kurzzeitig auch Temperaturen von bis zu 30°.
In einem 54 Liter Aquarium können z.B. 3 Hara jerdoni zusammen mit ca. 20 Bienengarnelen und einigen roten Posthornschnecken gehalten werden.

Hara jerdoni legen kleine rötliche Eier an Blättern ab.

Allgemeines über Hara hara

Hara hara sind grau-schwarz gemustert und werden mindestens 4 Zentimeter groß. Sie sind aktiver als Hara jerdoni, bei weitem nicht so scheu und häufiger am Tag im Aquarium unterwegs. Meistens springen sie "schubsweise" über den Boden. Sie stoßen sich mit den Bauchflossen vom Boden ab und kommen so ein paar Zentimeter voran. Sie halten sich hauptsächlich am Boden auf und schwimmen auch nachts nicht in den mittleren bis oberen Wasserregionen, wie Hara jerdoni es teilweise machen.

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Informationen aus der Wikipedia (Mit externen Links)

Erethistidae
Systematik
Clupeocephala
Kohorte: Ostarioclupeomorpha
Unterkohorte: Ostariophysi
Otophysi
Ordnung: Welsartige (Siluriformes)
Familie: Erethistidae
Wissenschaftlicher Name
Erethistidae
Bleeker, 1862

Die Erethistidae sind eine Fischfamilie aus der Ordnung der Welsartigen (Siluriformes). Sie kommen in Nord-Indien, Nepal, Südwest-China, Bangladesch und Myanmar vor.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Merkmale

Erethistidae ähneln den Gebirgswelsen (Sisoridae), sind aber deutlich kleiner mit Körperlängen von etwa zwei bis maximal zehn Zentimetern. Ihr Schultergürtel weist einen Coracoidfortsatz auf, der deutlich hinter den Ansatz der Brustflossen reicht. Sie weisen vier Paar Barteln und meist eine große Fettflosse auf. Die Arten der Unterfamilie Continae weisen einen langen, dünnen Adhäsionsapparat am Bauch auf, der von Integumentsfalten gebildet wird und dazu dient, in schnellfließenden Gewässern die Position zu halten. Der anderen Unterfamilie, den Erethistinae, fehlt ein solcher Apparat.

[Bearbeiten] Systematik

Die Erethistidae werden der Überfamilie Sisoroidea zugerechnet, die nach molekularbiologischen Untersuchungen in die ?Big Asica?-Gruppe gestellt wird.[1][2] Die Familie umfasst zwei Unterfamilien mit sieben Gattungen und 30 Arten:[3]

  • Continae
    • Conta
      • Conta conta
      • Conta pectinata
  • Erethistinae
    • Ayarnangra
      • Ayarnangra estuarius
    • Caelatoglanis
      • Caelatoglanis zonatus
    • Erethistes
      • Erethistes hara
      • Erethistes horai
      • Erethistes jerdoni
      • Erethistes maesotensis
      • Erethistes pusillus
      • Erethistes serratus
    • Erethistoides
      • Erethistoides ascita
      • Erethistoides cavatura
      • Erethistoides infuscatus
      • Erethistoides montana
      • Erethistoides pipri
      • Erethistoides senkhiensis
      • Erethistoides sicula
    • Hara
      • Hara longissima
      • Hara mesembrina
      • Hara minuscula
      • Hara spinulus
    • Pseudolaguvia
      • Pseudolaguvia ferula
      • Pseudolaguvia foveolata
      • Pseudolaguvia inornata
      • Pseudolaguvia kapuri
      • Pseudolaguvia muricata
      • Pseudolaguvia ribeiroi
      • Pseudolaguvia shawi
      • Pseudolaguvia tenebricosa
      • Pseudolaguvia tuberculata

[Bearbeiten] Quellen

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1.  Joseph S. Nelson: Fishes of the world. 4 Auflage. John Wiley & Sons, Hoboken 2006, ISBN 978-0-471-25031-9, S. 164.
  2. JP Sullivan, Lundberg JG; Hardman M: A phylogenetic analysis of the major groups of catfishes (Teleostei: Siluriformes) using rag1 and rag2 nuclear gene sequences. In: Mol Phylogenet Evol.. 41, Nr. 3, 2006, S. 636?62. doi:10.1016/j.ympev.2006.05.044.
  3. Erethistidae auf Fishbase.org (englisch)

[Bearbeiten] Weblinks



Text und Bilder der Zusatzinformation stammen aus dem Artikel Erethistidae der freien Enzyklopädie Wikipedia und stehen unter der GNU Free Documentation License. Die Liste der Autoren ist in der Wikipedia unter dieser Seite verfügbar, der Original-Artikel lässt sich hier bearbeiten.




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