Messerfische
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Amerikanische Weißstirn-Messerfische

Amerikanische Weißstirn-Messerfische, Apteronotus albifrons, werden in der Natur 50 Zentimeter groß. Weil sie sehr aktive Schwimmer sind, werden Aquarien benötigt, die mehr als 800 Liter Inhalt haben. In zu kleinen Becken werden sie untereinander aggressiv.

Andere Fischarten, außer Mormyriden, werden ignoriert. Weil sie ihr Futter ertasten müssen, sollten sie nicht mit Arten vergesellschaftet werden, die schnell fressen.

Das Becken sollte mit Wurzeln, Röhren und Pflanzendickicht eingerichtet werden. Die Beleuchtung darf nicht grell sein.

Die Tiere fressen Frost- und Lebendfutter, aber kein Trockenfutter.

So große Fische dürfen nur gekauft werden, wenn man sie auch in den nächsten Jahrzehnten halten möchte. Sie wachsen schnell und auf Abnehmer kann man nicht hoffen.

Afrikanische Messerfische


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Xenomystus nigri

Quelle: Bild auf Wikimedia Commons
Lizenz: CC Attr. SA 3.0
Urheber: Haplochromis

Afrikanische Messerfische, Xenomystus nigri, haben ein ausgeprägtes Revierverhalten und müssen deshalb in großen Aquarien mit mindestens 500 Litern Wasserinhalt gehalten werden. Sie sollten in einem Artenbecken gehalten werden. Weil sie zur Orientierung und zur Futtersuche elektrische Stromstöße verteilen, stören sie andere Fischarten. Bei zu enger Haltung stören sie sich sogar untereinander durch die elektrischen Felder.

Innerhalb der eigenen Art sind sie aggressiv ohne sich zu verletzen. Innerhalb des eigenen Geschlechts zeigen sie ihr Imponierverhalten. Gegenüber anderen Arten sind sie friedlich.

Die Tiere haben riesige Mäuler und fressen jedes Futter. Sie fressen sowohl im freien Wasser, als auch am Boden und der Wasseroberfläche. Sie sind ausgezeichnete Schwimmer.

Afrikanische Messerfische fühlen sich in saurem und weichem Wasser wohl. Wasserwechsel sollten mit abgestandenem Wasser durchgeführt werden.

Laut Literatur geeignete Wasserwerte:

  • Temperatur: 22 bis 28° C
  • pH-Wert: 6,5
  • Karbonathäre: < 2°
  • Gesamthärte: < 10°

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Xenomystus nigri

Quelle: Bild auf Wikimedia Commons
Lizenz: CC Attr. SA 3.0
Urheber: Haplochromis

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Informationen aus der Wikipedia (Mit externen Links)

Afrikanischer Messerfisch
Systematik
Kohorte: Knochenzünglerähnliche (Osteoglossomorpha)
Ordnung: Knochenzünglerartige (Osteoglossiformes)
Unterordnung: Messerfischähnliche (Notopteroidei)
Familie: Altwelt-Messerfische (Notopteridae)
Gattung: Xenomystus
Art: Afrikanischer Messerfisch
Wissenschaftlicher Name der Gattung
Xenomystus
Günther, 1886
Wissenschaftlicher Name der Art
Xenomystus nigri
(Günther, 1886)

Der Afrikanische Messerfisch (Xenomystus nigri [1]) ist ein unverwechselbarer, maximal bis zu 30 Zentimeter lang werdender Süßwasserfisch des tropischen Afrika.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Aussehen

Die hochrückigen Fische sind von graubrauner Farbe. Die Afterflosse ist mit der Schwanzflosse zusammengewachsen und bildet ein sich ständig wellenartig bewegendes Flossenband. Eine Rückenflosse fehlt.

[Bearbeiten] Verbreitung

Der Afrikanische Messerfisch lebt im Oberlauf des Nil südlich des Sudd, in der Zentralafrikanischen Republik, im nördlichen Kongobecken, in Gabun und in Westafrika bis Liberia.

[Bearbeiten] Verhalten

Junge Afrikanische Messerfische leben im Schwarm, während Alttiere Einzelgänger sind. Die Tiere können bellende Laute von sich geben, indem sie Luft aus der Schwimmblase in den Vorderdarm pressen. Sie atmen mit der Schwimmblase Luft. Nahrung: wirbellose Tiere aus Benthal und Phytal, die sie dank ihren Elektrorezeptoren in der Haut (Seitenlinie) aufspüren; zur Informationsverarbeitung ist das (ursprüngliche Riech- oder) Vorderhirn vergrößert.

[Bearbeiten] Fortpflanzung

Afrikanische Messerfische legen 150 bis 200 Eier von zwei bis drei Millimeter Durchmesser.

[Bearbeiten] Quellen

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Afrikanischer Messerfisch (Xenomystus nigri) ? Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Anmerkung

  1. (gr.) xenos fremd(artig), mystes Eingeweihter, Schamane; Nigri des Flusses Niger


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