Pterophyllum Leopoldi
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Allgemeines über Pterophyllum leopoldi

Pterophyllum leopoldi werden auch als Pterophyllum dumerelii oder als Peru-Altumskalare bezeichnet. Der Name Peru-Altum spiegelt die Ähnlichkeit zu Pterophyllum altum und das Herkunftsgebiet Peru wider.


Vergrößerung

Peru Altum

Quelle: Bild auf Wikimedia Commons
Lizenz: Public domain
Urheber: Tsunamicarlos

Pterophyllum leopoldi kommen ursprünglich aus Peru. Sie werden etwas größer als normale Skalare und fast so groß wie Altumskalare. Von vorn betrachtet sind sie schmaler als normale Pterophyllum scalare.

Die Körperform ähnelt eher dem Pterophyllum scalare. Im Vergleich zum Altum Skalar oder hohen Segelflosser haben Peru-Altum nur eine leichte Sattelschnauze. Die Stirn steigt relativ steil an, aber nicht so steil wie bei P. altum.

Charakteristisch für Pterophyllum leopoldi ist ein dunkler Fleck unterhalb der Rückenflosse. 2 dunkle Streifen gehen über den ganzen Körper. Der 2. Streifen wird nach unten hin schmaler. Ein weiterer Streifen ist unterhalb des Auges stark und oberhalb des Auges schwach gezeichnet.
Möglicherweise werden unter besonderen Bedingungen, z.B. Stress, 8 Streifen sichtbar.

Die Zucht ist wesentlich einfacher als die Zucht der Altumskalare. Mit Glück findet man Nachzuchttiere. Altum werden auch vereinzelt nachgezüchtet, doch die meisten angebotenen Tiere sind Wildfänge.

Ob Peru-Altum eine Variation von P. scalare ist, kann vermutlich nicht geklärt werden, weil über die Identität von P. scalare Unklarheit herrscht. Das Typusexemplar ist verloren gegangen. Die Ansprüche an Beckengröße, Wasserwerte usw. entsprechen denen von Pterophyllum scalare. Beide Arten leben zusammen in denselben Biotopen und mischen sich nicht.

Ein Beispiel für Haltungs- und Zuchtbedingungen

Wasserwerte für Haltung und Zucht:

  • pH 6.8
  • KH 6
  • GH 8

Um Niederschlag und Jahreszeiten zu simulieren, schwankten KH und GH um ca. 1° nach oben oder unten.

Das Weibchen fraß nach dem Abschalten der Beleuchtung die Eier. Eine Nachtbeleuchtung verhinderte das in späteren Laichversuchen. Die Jungen fressen alles und gierig. Es werden ca. 100-200 Eier gelegt.

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