Welches Futter für Skalare geeignet ist.
Die meisten Skalare fressen alles, was in ihr Maul passt, z.B. Guppy Babys.
Geeignete Futterarten:
- Flockenfutter
- Lebendfutter
- Frostfutter
- Gefriergetrocknetes Futter
- Granulat
Bei Skalaren sollte mindestens 50 % Frostfutter gegeben werden. Eine Fütterung nur mit Trockenfutter ist zu einseitig.
Gefriergetrocknetes Futter ist sehr nahrhaft, weil das Wasser entzogen ist und in einer vergleichbaren Menge mehr Nährstoffe enthalten sind als in Flockenfutter.
Lebendfutter:
- Ausgewachsene Artemia
- Daphnien
- Mückenlarven, z.B. rote Mückenlarven
- Moina
- Grindalwürmer
- Wasserflöhe
- Kleine Schnecken werden von einigen Skalaren ausgesaugt
- Jungfische, z. B. von Lebendgebärenden und Neonsalmlern
- Tubifex
Am besten 2-4 mal pro Monat Lebendfutter füttern.
Damit Skalare ständig Lebendfutter haben, können sie z. B. mit 4 Schwertträgern, einem Männchen und 3 Weibchen, zusammen gehalten werden. 3x Weibchen, 1x Männchen). Schwertträger sind sehr schöne und fruchtbare Fische, die nach einer Weile ständig Junge bekommen.
Tubifex darf nur in kleinen Mengen gefüttert werden. Skalare stopfen sich sonst so voll damit, dass sie die Tubifex gar nicht mehr verdauen können. Die Skalare gehen dann ein.
Von Zeit zu Zeit benötigen Skalare auch Pflanzenfutter. Wenn sie sonst kein pflanzliches Futter bekommen, fressen sie unter Umständen auch Pflanzen an, z. B. Mayaca.
Pflanzenfutter:
- Hygroph. difformis
- Wasserlinsen
- Gemüse
- Kleingeschnittene Gurken
- Kleingeschnittene Zuccini
- Erbsen
- Rosenkohl
- Fadenalgen
Vor allem sollte abwechslungsreich gefüttert werden.
Skalare an neue Futtersorten gewöhnen.
Manche denken dass die Skalaren sich nicht wohlfühlen, weil sie nicht so schnell schwimmen. Aber bei uns im Aquarium lassen sie sich von der Strömung treiben.
Skalare spucken neue Futtersorten zuerst oft aus. Meistens reicht es aus, wenn mehrere Tage hintereinander nur das neue Futter gegeben wird. Der Hunger wird dann so groß, dass das neue Futter gefressen wird und sie sich daran gewöhnen.
Eine gute Methode Fische an neues Futter zu gewöhnen ist, erst einige Tage lang nichts zu füttern und dann das alte Futter mit dem neuen Futter zu mischen. Der Anteil des neuen Futters wird dann Schritt für Schritt erhöht. Wenn das neue Futter immer noch nicht angenommen wird, wird wieder 2 Tage nichts gefüttert und dann wieder von vorne begonnen. Wenn das Futter nicht gemischt werden kann, wird das neue Futter vor der eigentlichen Fütterung gegeben, wenn die Skalare noch richtig Hunger haben.
Einige Futtersorten werden von einigen Fischen nie gefressen. Die meisten Fische können aber an viele Futterarten gewöhnt werden.
Wie viel fressen Skalare?
Skalare überfressen sich häufig. An zuviel Futter können sie auch eingehen. Besonders oft überfressen sie sich an Frostfutter und Mückenlarven. Wenn ein Skalar einen leicht dickeren Bauch bekommt, er in letzter Zeit viel gefressen hat und keine weiteren Krankheitssymptome hat, sollte er einige Tage kein Futter bekommen.
Du suchst hier Hilfe? Dann entlaste die Helfer hier und mach mit!
Gesucht werden:
- Fotos von Fischen, Pflanzen, Krankheiten, Technik usw. Bitte benutzt eure Digitalkameras und schickt Bilder an nheidbuechel/at-nospam/web.de.
Das /at-nospam/ bitte durch @ ersetzen.
- Mithelfer bei der Seitenpflege. Wirklich jede Leserin und jeder Leser kann helfen.
guter Text
Hi,
ansich finde ich den Text gut aber etwas stört mich enorm:
Schwerträger und Scalare haben vollkommen unterschiedliche Ansprüche an ihren Lebensraum, sollten deshalb nicht zusammen gehalten werden.
Ich möchte jeden der Fische hält bitten sich über die artgerechte Haltung der jeweiligen Fische zu informieren und umzusetzen, alles andere ist Tierquälerei.
So ergeht es den Fischen auf dauer schlecht und die Halter haben keine lange Freude an ihrem Hobby.
Gerade wenn man sich über die artgerechte Haltung informiert, stellt man fest, dass Skalare und Schwertträger in Theorie und Praxis sehr wohl so gehalten werden können, dass die Ansprüche beider erfüllt werden und es keiner der beiden Arten schlecht geht. So vollkommen unterschiedliche Ansprüche an ihre Lebensräume haben sie eben nicht. Man sollte sich nicht nur an den Extremen orientieren, sondern auch die Bandbreite innerhalb der Art beachten.
Wunderschönen guten Tag,
ich halte seit vielen Jahren die unterschiedlichsten Fische. Wie alle anderen hab auch ich mit Anfängerfischen wie Gubbis oder Neons angefangen.
Ich möchte auf die Kritik etwas eingehen weil ich hier die Möglichkeit dazu habe.
Nach ein zwei Jahren hatte ich genug Erfahrung um mich auf schwierigere Arten zu konzentrieren. Und das erste was man da in Zoohandlungen zu hören bekommt ist die Ungeradeanzahlregel und die Tierquälereimasche. Das Problem welches ich hatte war, das ich Kombinationen von Arten in meinen Aquarien hatte und habe die anscheinend überhaupt nicht vereinabr waren. Davon hatte ich bis dato nichts gewusst da es mir niemand sagte.
Das Verwunderliche daran war aber, dass meine Fische diese Regeln Lügen straften. Ich habe einige Arten zusammensitzen, welche sich sehr wohlfühlen und sogar manigfaltigen Nachwuchs gezeugt haben.
Ich setzte daher immer eigentlich eher auf eigene Erfahrung und die Erfahrung meines Vaters welcher 15 Jahre lang Aquaristik betrieben hat.
Mein Tipp: Hört auf euer Gefühl im Bauch und seit bei euren Aquarien um beobachten zu können. Da ich nämlich auch schon den Fall hatte, wo völlig verträgliche Arten sich tot gebissen haben. Ihr dürft nie den Charakter eurer Fische aus dem Kopf streichen. So habe ich Erfolg mit meinen Aquarien und zwar seit vielen Jahren.
Skalare mit anderen Fischen
HalloStark betont
Ich habe mein Aquarium 7 Jahre.
Habe in einem Becken (200l) 2 Schmerlen, 4 Schertträger/Platy, 10 Neons und Überraschung 2 SKALARE die sogar die Neons in Ruhe lassen (wenn man richtig füttert!!
Kann da Nils nur Recht geben!!
Jeder NORMALE Mensch merkt irgendwie was sein Haustier braucht und sieht wenn was nicht OK ist am Verhalten...!!!!
Nehm das mit den Wasserwerten auch nicht so ernst(messe kein Nitrat, Härtegrad... nur ab und zu mal den PH Wert) laut Aqua Extremos geht das gar nicht was ich mache
aber allen gehts super!! Kein Fischsterben...
Regelmäßig Filtersäubern und alle 2-3 Wochen 50-60% vom Wasser wechseln + Wasseraufbereiter!
Und immer an genug Pflanzen denken denn grad Skalare verstecken sich bei "Gefahr" gern hinter großen dichten Blätterwuchs.
Also dann viel Spaß... und immer locker bleiben das läuft schon egal was viele sagen!!!
Anmerkungen zu dieser Seite
(Fragen im Forum stellen)