Afrikanische Schmetterlingsbuntbarsche, Anomalochromis thomasi, stammen aus Westafrika. Dort leben sie in Fließgewässern in Wäldern.
Sie halten sich vorwiegend in den unteren und mittleren Wasserschichten auf. Sie können deshalb mit vielen Schwarmfischen vergesellschaftet werden. Geeignet sind z. B. Neons, Kupfersalmler und Zwergpanzerwelse, C. pygmaeus.
In einem 60 Liter Aquarium können Afrikanische Schmetterlingsbuntbarsche mit Bitterlingsbarben und kleinen Welsen gehalten werden. In 60 Litern sollte aber höchstens ein Paar gehalten werden. Besser sind 100 Liter und mehr.
Die Tiere zeigen ihre schöne Färbung relativ spät und dann besonders bei der Balz.
Sie benötigen nur wenige Pflanzen und brauchen freie Bodenflächen. Das Aquarium sollte relativ dunkel sein. Die Weibchen benötigen Möglichkeiten, sich vor den Männchen zu verstecken. Aber auch die Weibchen können groß und bullig werden, so dass das Männchen Deckung braucht.
Gegenüber anderen Fischarten verhalten sie sich ausgesprochen friedlich, Pflanzen und Aquarieneinrichtung werden in Ruhe gelassen. Sie fressen jedes Futter, besonders gerne natürlich Lebend- und Frostfutter.
Karbonathärte 2 bis 16 (16 erscheint aber sehr hoch)
Gesamthärte 6 bis 9° dGH
pH-Wert 7 bis 7,5
Temperatur: 25 bis 27° C
Die Geschlechtsunterschiede
Die Männchen werden etwa 8 Zentimeter groß, die Weibchen ca. 6 Zentimeter. Weibchen sind intensiver gefärbt als Männchen. Männchen und Weibchen haben keine unterschiedlichen Genitalpapillen. Bei Jungfischen kann man deshalb nur hoffen, dass man ein Paar erhalten hat.
Bei Afrikanischen Schmetterlingsbuntbarschen kann es bei Paaren untereinander zu heftigen Streitigkeiten kommen. Besonders in der Brutzeit kann das bis zum Tod eines der beiden Tiere des Paares führen. Häufig lastet ein Tier dem anderen an, wenn das Gelege verschwindet. Wenn ein Paar untereinander aggressiv wird, muss das Paar sofort getrennt werden. Wenn die Jungen freigeschwommen sind, kann versucht werden, die Eltern wieder aneinander zu gewöhnen. Es kommt aber vor, dass sie nicht mehr miteinander auskommen.
In der Regel sieht das Männchen das Aquarium als sein Revier und vertreibt das Weibchen daraus. In solchen Fällen wird zuerst das Weibchen in das Aquarium gesetzt. Ein bis zwei Wochen später wird das Männchen dazugesetzt. Das Männchen ist dann Eindringling im Revier des Weibchens und verhält sich vorsichtiger. Eine andere Möglichkeit besteht darin, ein weiteres Weibchen einzusetzen, damit das Männchen zwischen 2 Weibchen wählen kann und nicht immer nur ein Weibchen gejagt wird.
Tipps zur Zucht
In der Balzzeit sind besonders die Männchen prächtig gefärbt. Die Eier werden auf einem flachen Stein, der Filterwand usw. abgelegt. Das Gelege wird von den beiden Eltern abwechselnd bewacht und gepflegt.
In zu hartem Wasser verpilzen die Eier und werden dann von den Eltern gefressen.
Tipps zur Aufzucht
Afrikanische Schmetterlingsbuntbarsche pflegen ihre Jungen normalerweise sehr gut. Eine Trennung der Jungen von den Eltern ist deshalb nicht notwendig.
Wenn Brut aus einem Gesellschaftsbecken umgesetzt werden soll, sollte möglichst schon das Gelege umgesetzt werden. Die Jungfische können erst im Alter von 2 bis 3 Wochen umgesetzt werden. Früher vertragen sie das Umsetzen schlecht und sie werden von den Eltern gefressen.
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Informationen aus der Wikipedia (Mit externen Links)
Der Afrikanische Schmetterlingsbuntbarsch oder Thomas' Prachtbarsch (Anomalochromis thomasi) ist ein 6 bis 8 cm langer in Westafrika von Guinea bis Sierra Leone vorkommender Süßwasserzierfisch aus der Familie der Buntbarsche und bewohnt dort kleine Küstenflüsse und Bäche. Es sind mehrere lokale Varianten bekannt. Die Gattung ist monotypisch und am nächsten verwandt mit den Vertretern der Gattung Hemichromis und unterscheidet sich von diesen in der Struktur der Schlundzähne.
Anders als man vom deutschen Namen her vermuten könnte, ist der Afrikanische Schmetterlingsbuntbarsch nicht näher mit dem Schmetterlingsbuntbarsch verwandt.
Seine Ernährung besteht aus Kleintieren, kleinen Fischen, Algen und besonders Schnecken, von denen sie trotz ihres relativ kleinen Maules selbst größere Exemplare fressen können.
[Bearbeiten]Fortpflanzung
Ein männlicher Vertreter der Art, es zeigt sich die Vielfalt an Körperfärbungen
Die Art zeigt ein ausgeprägtes Brutpflegeverhalten, wobei die Tiere monogameOffenbrüter sind. Gelaicht wird bevorzugt auf Flächen wie großen Blättern oder Steinen. Das Weibchen verteidigt den Laich vor allen möglichen Feinden. Die Gelege sind bis zu 500 Eier groß. Geschlechtsunterschiede sind nur schwer und auch erst bei ausgewachsenen Tieren zu erkennen, Weibchen sind oft kontrastreicher gefärbt und kleiner als die Männchen. Nachdem die Larven geschlüpft sind werden diese in Mulden im Boden mehrmals umgebettet und auch noch nach dem Freischwimmen von beiden Elternteilen gepflegt.
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