Netzschmerlen
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Datenblatt über Netzschmerlen

Datenblatt: Botia lohachata
Deutscher Name:
Netzschmerle
Herkunft:
Asien: Vorderindien, Ostindien, Bangladesh
Größe:
7 cm
Aquarium
Länge:
80 cm
Inhalt:
112 Liter
Beleuchtung:
Schattig
Einrichtung:
Pflanzen, Verstecke
Wasserwerte
Temperatur:
24 – 30 °C
ph-Wert:
6
KH:
5°dKH
GH:
  °dGH
Verhalten
Anzahl:
5 – 8
Bereich:
 
Vermehrung:
Boden
Futter:
Eierleger
Verhalten:
Allesfresser
Schwierigkeitsgrad
Schwarmfisch

Allgemeines über Netzschmerlen


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Botia almorhae - Netzschmerle

Quelle: Bild auf Wikimedia Commons
Lizenz: CC Attr. SA 2.5
Urheber: Lukáš Mižoch

Netzschmerlen, Botia almorhae, sollten in größeren Gruppen ab ca. 5 Tieren gehalten werden. Im Gegensatz zu Aalstrichschmerlen sind sie in einer Gruppe fast immer zusammen. Sie sind dann genauso verspielt wie Prachtschmerlen.

Andererseits stritten sich 2 Netzschmerlen sogar in einem 500 Liter Aquarium ständig. Erst in einem noch größeren Aquarium konnten sie sich aus dem Weg gehen.

Eine Gruppe Aalstrichschmerlen in einem 100 Zentimeter langen Aquarium stritt ständig so heftig, dass nach einigen Tagen alle Tiere tot waren.


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Botia almorhae - Netzschmerle

Quelle: Bild auf Wikimedia Commons
Lizenz: Public domain
Urheber: Oniongirl

Netzschmerlen benötigen im Aquarium viele Höhlen. Es sollten viele Wurzeln im Becken sein, die möglichst wie Finger in den Boden greifen.
Die Beleuchtung muss stellenweise gedämpft sein.
Natürlich müssen auch die Wasserwerte für Netzschmerlen geeignet sein.

Netzschmerlen sollten nicht mit Prachtschmerlen zusammen gehalten werden. Nach etwa zwei Jahren sind Prachtschmerlen wesentlich größer als Netzschmerlen. Sie könnten die kleineren Netzschmerlen dann vom Futter verdrängen. Prachtschmerlen sind recht rabiat, wenn es ums Futter geht.
Nur wenn das Aquarium sehr groß ist und z. B. mehr als 500 Liter fasst, kann das Futter auf mehrere Stellen verteilt werden, so dass alle Schmerlen etwas abbekommen. Außerdem fressen die kleinen Netzschmerlen auch kleine Bröckchen, die Prachtschmerlen meistens nur die großen.

Netzschmerlen knabbern an Wasserpflanzen.

Netzschmerlen fressen Löcher in Echinodoren. Die Bepflanzung muss also schmerlengerecht sein oder man muss mit Löchern in den Pflanzen leben.

Evtl. hilft es, Futtertabletten mit einem hohen Anteil Spirulina zu füttern.

Netzschmerlen fressen andere Fische an.

Wie sich Netzschmerlen mit anderen, vor allem kleineren Fischen vertragen, hängt von vielen Faktoren ab, z. B. wie wohl sich die Netzschmerlen fühlen. Netzschmerlen fressen manchmal aus Langeweile oder aus Frust andere Tiere an.

Ursachen, warum Netzschmerlen andere Fische anfressen:

  • Das Aquarium ist zu klein.
  • Die Einrichtung des Aquariums ist für Schmerlen ungeeignet.
  • Die Beleuchtung des Aquariums ist für Schmerlen ungeeignet.
  • Das Wasser des Aquariums ist für Schmerlen ungeeignet.
  • Das Futter ist für Schmerlen ungeeignet.

Ob Netzschmerlen kleinere Fische anfressen kann nicht vorher gesagt werden. Viele Schmerlen, die als aggressiv gelten und die größer als 10 Zentimeter werden, fressen in einigen Aquarien andere Fische an, während sie in anderen Aquarien mit ähnlichem Besatz friedlich sind.
Entsprechende Erfahrungen gibt es auch bei Prachtschmerlen, Zebraschmerlen und Mausschmerlen.


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Botia almorhae - Netzschmerle

Quelle: Bild auf Wikimedia Commons
Lizenz: Public domain
Urheber: Orishas92


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Botia almorhae

Quelle: Bild auf Wikimedia Commons
Lizenz: Public domain
Urheber: Arkadiusz Lipiec

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30.11.2007 - 20:45  

Steffi

Schmerlensandkasetn

Habe kürzlich 8 Netztschmerlen in mein 350L Aquarium einziehen lassen. Die sind jetzt seit 3 Tagen da und sind heute endlich mal was ruhiger geworden un haben angefangen im Kies zu wühlen. Ich habe gelesen, das diese ehr Sand bevorzugen. Ich habe aber bei der Aquariumseinrichtung einiges für meinen roten Kies bezahlt und möchten den auch aus optischen Gründen nicht wechseln. Kann man nicht an einer Stelle ne Flache Schüssel gefüllt mit Sand reinstellen. Wenn man den Sand nur in einer Ecke des Aquariums reinkippt würde er ja runtergewühlt werden weil der feiner eist. Hat sowas schon mal jemand ausprobiert? Also ich hab eigendlich recht feinen Kies, aber eben keinen Sand. Ich hab gelesen, dass die Schmerlen sich im Sand auch eingraben. Das geht im Kies bestimmt nicht.

01.12.2007 - 11:17  

NH

Du kannst das versuchen. Ich bin aber sicher, dass der Sand schnell aus der Schüssel in den Kies verschwindet. Ich würde versuchen eine tiefere mit Sand gefüllte Schale in den Kies zu buddeln. Da könnte der Sand länger drin bleiben.

Wichtig ist auch, dass sich die Schmerlen beim Buddeln im Kies nicht verletzen können. Der Kies darf keine scharfen Kanten haben.

02.12.2007 - 18:11  

Steffi

Ich glaub ich hab recht feinen Kies. Werde das versuchen und zusätzlich noch so ne Terrassenabsperrwand zwischen Sand und Kies bauen. Ich hatte da so ne Idee. Also ne Ecke vom Auarium die mit der plastik Absperrwand abgeteilt wird. Dann wollte ich einige Tonröhren direkt hinter der Wand hochkannt stellen, die ausser als Sand-Kies Trennung ausserdem als Höhle dienen.Vielleicht noch ein paar niedrige Pflanzen dazwischen. Und dann noch eine Absperrwand und dann kommt erst der Kies. Und evtl noch ne Schüssel oder Folie drunter. Die Tonröhrchen sollen dazu dienen das wenn die Fische den Sand richtung Kies wirbeln, dieser erstmal noch in den Hohlraum nach unten fallen kann. Ja hab ich doof erklärt, ka ob das einer versteht. Und fraglich ob es funktioniert.

04.12.2007 - 21:26  

Stefi

Sozialverhalten / Färbung

Ich pflege jetzt seit ca. einer Woche eine Gruppe von acht Netztschmerlen. Leider gibt es über diese Tiere nicht so viele Informationen, wie ich es mir gewünscht hätte. Vieles ist glaube ich falsch, zum Beispiel behaupten einige Besitzer, dass Netztschmerlen aggressiv gegenüber anderen Arten sind und auf keinen Fall im Schwarm gehalten werden können. Dieses kann ich nicht bestätigen. Ich glaube, dass diese Schmerlenart unbedingt Gesellschaft der gleichen Art braucht. An andere Arten gehen sie bei mir kaum, ganz selten mal wenns Futter gibt, aber meistens sind sie mit anderen Netzschmerlen beschäftigt. Vielleicht funktioniert das Ganze nicht so gut wenn man nur drei Tiere oder so hält, da man ja Schwarmtiere mindestens zu fünft halten soll, damit sich dominierendes Verhalten auf viele Fische aufteilt. Das ist ja bei anderen Arten auch so. Wenn meine Netztschmerlen nicht gerade damit beschäftigt sind mit dem Maul im Grund nach Nahrung zu bohren, jagen sie sich durchs Aquarium. Da hat manchmal den Eindruck als ob es sich um ein Spiel handelt, manchmal jedoch sind die Rangeleien vermutlich um Revier oder Rangordnung deutlich heftiger. Zur Färbung: Junge Netzschmerlen sind normalerweise relativ schwarz-weis. Von der Seite aus betrachtet haben sie auf weissem Hintergrund ein YoYo-Muster. deshalb werden sie vor allem im englischsprachen Raum auch spaßeshalber "Yoyo loach" genannt. Obwohl ihr eigendlicher name Botia almorhae lautet. Im Erwachsenen Alter verändert sich das Muster der Tiere zu einem Netz. Der ganze Fisch sieht dann auch etwas grauer aus. Von meinen acht Tieren haben sechs ein richtiges YoYo-Muster und zwei Fische haben einen kleinen Ansatz zum Netzmuster. Interessanter Weise sind die dunkleren Tiere mit dem Netzmuster die dominanten Tiere die die anderen jagen. Manchmal wuseln sie auch in kleinen Grüppchen an der Scheibe hoch und runter das ist wohl ein Spiel und wird bei mir bisher auch nur von Yoyos gespielt. Auf http://www.loaches.com/ habe ich gelesen, dass die dominaten Tiere ihre Farbe verändern um erwachsener zu wirken (so ähnlich halt wie ander Arten ihre Flossen aufstellen und sich gross machen). Die Erwachsenen Tiere haben kein YoYo-Muster mehr sondern ein Netz. Das kann ich mit meinen bisherigen Beobachtung nur bestätigen. Das jedoch beeindruckenste was mir die Netzschmerlen geboten haben, war ein heftiger Kampf. Zwei Schmerlen waren unter einer Wurzel, wo es etwas eng war und schlugen mit ihren Körpern mehrmals sehr heftig gegeneinander. Als die die Tiere aus ihrem Kampf befreiten schwamm einer schnell nach links und der andere nach rechts weg und beide Tiere waren komplett weis. Sie hatten keine Zeichnung mehr, erst nach ca zehn Sekunken kam langsam eine blasse Zeichnung zurück nach einer Minute oder so waren es wieder YoYos. Noch was- Wenn ich Futtertabletten reinschmeisse und die Schmerlen diese fressen machen sie klicklaute. Auch der loaches- seite stand noch irgendetwas von wegen der Geschlechterunterscheidung, was ich aber nicht so ganz verstanden hab. Irgendwas über die Bartelfarbe. Auf deutschen Inetseiten gibt es ja nicht viel Info. mein Fische sind jetzt so 7-8cm gross und fast noch echte YoYos, auf einigen Bildern im Inet haben die Schmerlen ein sehr viel verzweigteres Netz auf dem Körper deshalb denke ich schon das sie noch ein ganzes Stück grösser werden. Habe bis jetzt maximal Angaben von 7cm, 12cm und 15cm gelesen. Habe noch eine Buchempfehlung bekommen: "Schmerlen im Aquarium" Gerhard Ott, vielleicht steht das ja noch was interessantes drin.

07.11.2008 - 16:34

jule?

einzeln oder gruppe?

hallo, wieso heißt es einmal das man netzschmerlen in einer gruppe halten muss.. und anderseids dass man sie auch einzeln halten kann.. weil sie doch agressiv sind was stimmt denn nun vin beiden?

08.11.2008 - 14:02

NH

iCh SeHE niCHT, DaSs hIeR AuF DeR SEiTe StEHt, dAss MAn SIE eiNZeLn HaLteN KaNN oDeR SOll.

09.11.2008 - 19:12

jule?

einzeln!!

Verhalten: Die Netzschmerle ist im Gegensatz zu anderen Schmerlen kein Schwarmfisch, sondern Einzelgänger. Sie beansprucht ihr eigenes Revier. Ansonsten ist sie recht friedlich und scheu, gelegentlich aggressiv. Sie ist dämmerungs- und nachtaktiv.

so da steht des und meint ihr nich das das stimmen könnt?

10.11.2008 - 17:37

NH

Mir ist immr noch nicht klar, ob du diesen Widerspruch hier auf den Seiten gefunden hast, dann gibt es hier einen Fehler, den ich nicht sehe.

Falls du eine andere Quelle meinst, die von Einzelgängern spricht, dann kann ich nur sagen, dass das was hier steht auf konkreten Erfahrungen von Haltern beruht. Da es außerdem mit den Angaben auf schmerlen.de übereinstimmt, halte ich die Version hier für richtig.

17.08.2009 - 13:58

Corydoras?

Da habe ich völlig andere Erfahrungen gemacht.

Meiner Erfahrung nach sind NS NICHT nacht- oder dämmerungsaktiv. Meine schwimmen den ganzen Tag lebhaft umher und Nachts schlafen sie. Ich vermute, sie werden nacht- oder dämmerungsaktiv, wenn sie falsch gehalten und dadurch scheu werden. Scheu sind sie bei mir auch nicht im mindesten, im Gegenteil, es sind sehr neugierige Fische, die unentwegt alles inspizieren, was ihre Aufmerksamkeit erregt. Sie klemmen auch nicht nur zwischen den Pflanzen, sondern schwimmen häufig auch durchs freie Wasser. Diese hohe Aktivität ist einer der Hauptgründe, warum ich NS halte, ich liebe Fische, die interessant zu beobachten sind.

Meine NS sind untereinander NICHT aggressiv und zwar wirklich überhaupt nicht. Gelegentlich jagen sie jedoch meine Mollys und an der Siamesischen Rüsselbarbe habe ich heute einen kleinen Biss entdeckt. Die Neons, Panzerwelse und den Antennenwels lassen sie komplett in Ruhe. Ich habe darum das Gefühl, dass es nur andere sehr aktive Fische sind, die von den NS geärgert werden wohingehend ruhige Tiere völlig ignoriert werden. Das ist aber meine subjektive Erfahrung, ich habe das so noch nirgendwo anders gelesen. Ich persönlich werde die Mollys und die Rüsselbarbe nicht mehr aufstocken, wenn sie mal nicht mehr sind und langfristig nur die Neons und Welse mit bei den Schmerlen halten, da das bei mir völlig problemlos läuft.

FAZIT: Ich empfehle nur die Vergesellschaftung mit sehr ruhigen Fischen, die für die verspielten Schmerlen uninteressant sind. Jedoch sollte das Becken so groß und so strukturiert sein, dass diese ruhigen Fische sich auch zurückziehen können, wenn sie es möchten.

Übrigens habe ich öfters schon gelesen, dass NS auch untereinander hochgradig aggressiv sein können - jedoch immer nur dann, wenn sie in einer zu kleinen Gruppe (weniger als 5) gehalten werden und/oder das Aquarium zu klein ist (250 l aufwärts sollten es schon sein für einen so aktiven Schwimmer). Sind es ausreichend Schmerlen in einem ausreichend großen Becken, sind es sehr soziale Tiere.

17.08.2009 - 14:05

Corydoras?

... und die maximale Größe

Übrigens habe ich auf mehreren Seiten 18 cm als Endgröße gelesen und ein Alter von ca. 20 Jahren. Diese Endgröße erreichen sie aber nur in einem ausreichend großen Becken. Dass sie in einem kleineren Becken kleiner bleiben, ist KEIN Zeichen von Anpassung sondern von nicht artgerechter Haltung! Die Beckenlänge sollte für die aktiven Netzschmerlen mindestens(!) 1.50 m betragen, besser ist natürlich noch länger. Bei kleineren Becken können sie ihrem hohen Bewegungsbedürfnis nicht ausreichend nachkommen und dann kann es tatsächlich sein, dass sie aggressiv werden. Im Übrigen ist es ein herrlicher Anblick, so große Fische frei schwimmen zu sehen, ohne dass sie nach einem kurzen Sprint schon wieder wenden müssen.

02.09.2009 - 21:18

Patrick?

Hallo liebe Seiterninhaberin :)

Ich hab mich nachdem ich bei meiner Netzschmerle (hoffentlich) Trächtigkeit festgestellt habe hier und auch durch viele Google Seiten gewühlt und wollte hier noch ausdrücklich schreiben, das der Beitrag von

zitat

"jule?

einzeln!!

Verhalten: Die Netzschmerle ist im Gegensatz zu anderen Schmerlen kein Schwarmfisch, sondern Einzelgänger. Sie beansprucht ihr eigenes Revier. Ansonsten ist sie recht friedlich und scheu, gelegentlich aggressiv. Sie ist dämmerungs- und nachtaktiv.

so da steht des und meint ihr nich das das stimmen könnt? "

nicht ganz richtig ist. Netzschmerlen sind keine Einelgänger, sie Lenben in Gruppen und man sollte sich mindestens 5 Tier zulegen, da sie sonst aggressives Verhalten an den Tag Legen können. Sie sind also nicht von Natur aus aggressiv. Auch muss die Aquariumgröße stimmen, solche Tiere sollte man ab 200L Aquarin halten, da sich die Tiere in kleinen Aquarin unwohl fühlen, weil sie viel platz zum schwimmen brauchen und so auch aggressiv werden können. Aggressivität trit nur dann auf wenn die Tiere unter falschen Umständen gehalten werden, dh. z.B. zu kleine Becken zu wenige Tiere zu wenig Futter und es gibt noch einige andere Gründe die ich aber beim durchwühlen der Foren mir nicht alle gemerkt habe, da sie bei mir außer die Gruppenanzahl (4) und die Beckengröße (180l) nicht zutrifft. Aber bei mir vertragen sie sich dennoch.

Die Tiere verhalten sich nur zu Nahrung aggressiv, wenn man es so nennen will, was z.B. auch Garnelen sind (muss aber nicht, bei mir hat bis jetzt sogar eine von 10 garnelen überlebt :-/ und sie wird seit Wochen nicht angerührt).

LG Patrick

31.10.2009 - 11:53

Markus?

Netzschmerlen sind Gruppentiere

Ich habe leider in nur einem kleinen 100L becken 3 Netzschmerlen seit ca 2 jahren. Die grösse ist 9, 8 und 6cm. Die Tiere sind untereinander überwiegend recht friedlich und schwimmen und ruhen oft zusammen. Nur sehr selten ist zu beobachten das 2 von ihnen sich mal raufen, dabei ist bisher jedoch noch nie etwas passiert. Gegebüber anderen Tieren ( Tetrasalmler, Buntbarsche, Antennenwelse, Dornauge, Neons, Feuerschwanz, Otocinclus ) waren diese Ausnahmslos friedlich. Lediglich mein Feuerschwanz bedrängt die Netzschmerlen ab und zu, diese scheint das zu 99% nicht zu Interessieren. Erst wenn er diese anstupst greifen diese zurück, Bisher ist aber da auch noch nie etwas passiert. Netzschmerlen sind bei mir nachts und morgens am schlafen, erst wenn es hell ist sind diese Aktiv. Es kommt oft vor das diese sich auf die Seite legen oder an Gegenstände anlehnen. Auch beim Schlafen verhalten diese sich oft so. Meine haben eine etwas mehr gelb goldene statt weiße Grundfarbe.

Als Futter nehmen diese so ziemlich alles, vor allem Käse und Schinken nehmen diese sehr gerne als abwechslung. Gurken und Karotten nicht so gerne. Futtertabletten und rote Mückenlarven mögen diese am liebsten.

Beim fressen geben diese sehr oft laute Knackgeräusche von sich jedoch auh manchmal beim raufen.

An Pflanzen haben die sich bei mir nur an Heteranthera zosterifolia - Seegrasblättriges Trugkölbchen vergriffen, jedoch in den ersten tagen nach dem einsetzen der Pflanze, vielleicht wegen Schneckenleich der da ran hang???

Diese Tiere sind sehr aktiv, garnicht Scheu ( Aquarium ist recht dicht bepflanzt ) und haben wohl eine vorliebe für Schnecken, deswegen halte ich keine großen Schnecken, wie z.b. Apfelschnecken, da ich befürchte das diese als Nahrung enden würden.

08.02.2010 - 15:07

Armeria?

m/w-Verteilung bei Netzschmerlen

Die Eckdaten: 200l Becken; 4Netzschmerlen im Alter von > 4Jahren; zwischen 8-11cm Meine Netzschmerlen sind extrem neugierig und neue Fische werden von ihnen erstmal ordentlich "berüsselt". Meinem Besatz tuen sie nix (15-18cm große Skalare und zwei ältere recht durchsetzungsstarke Regenbögen), jedoch kann man Nachwuchs (Skalare) natürlich komplett vergessen. Ebenso die reinigende Wirkung von Schneckenbesatz. Die Knackgeräusche, die die Tiere beim Fressen von sich geben, erzeugen sie durch einen Dorn mit dem sie im Normalfall Schneckenhäuser (Posthornschnecke wenige Sekunden; an Zebra-Rennschnecken arbeiten sie schon mal ne Woche) zerschlagen. Diesen Dorn benutzen sie auch zur Feindesabwehr (in dem Falle mein Finger, als ich merkte, dass eine Schmerle bereits eine Viertelstunde außerhalb des Nasses lag - hat sogar geblutet und war recht schmerzhaft).

Ich denke mal, mein Trupp von schwarz-weißen Unholden hat ne ziemlich gute m/w-Aufteilung, was ich bezüglich des Sozialverhaltens in der Gruppe und gegenüber anderen für sehr wichtig halte, aber die Unterscheidung zwischen Männchen/Weibchen ist recht schwierig. Jedenfalls sind meine Phanta4 nicht aggressiv, in regelmäßigen Abständen werden drei von ihnen sogar enorm dick und schwellen dann mit einem mal rasch wieder ab. Während der vierte von der Grundfarbe her intensiver schwarz/weiß (vermutlich Männchen) und auch der Kleinste ist und ewig der schmale Haken bleibt. Ich habe einen großen mit vielen Unterschlupfen und Höhlen versehen Stein-/Wurzelhaufen. Partiell auf reinem Sand ein urwüchsiges Dickicht von Pflanzen, aber es stört die Tiere nicht, sich selbst Mulden oder Pfanzen auszugraben und dabei den groben Kies in hohem Bogen aus der Terrasse zu befördern. Also sie gestalten gerne kleinräumlich nach Großreinemacharbeiten... Gegen chemische Stoffe im Wasser (keine Ahnung was die Wasserlieferer zur Säuberung manchmal durch die Rohre jagen) sind sie weniger empfindlich als Prachtschmerlen. Aber zu bedenken beim Kauf von Netzschmerlen ist wirklich: Nach spätestens zwei Monaten existiert nicht eine Schnecke mehr im Becken! Außer eventuell 3cm große Apfelschnecken/Spitzhorn-Schlammschnecken, die sind ihnen unheimlich... ! (Habe aber auch schon gehört, dass die externen Atemorgane der Apfelschnecken attakiert wurden.) Was niemanden animieren soll, die Tiere nur als Schneckenvertilger zu kaufen und anschließend wegen einer eventuell eintretenden Algenplage zu entsorgen (Futtermenge überdenken).

03.11.2010 - 20:04

Markus?

Garnelen und Netzschmerlen kein Problem

Kleiner Nachtrag zu oben.

Habe jetzt seit über einem 3/4 Jahr White Pearl und Amanogarnelen im Becken, die Netzschmerlen interessieren diese überhaupt nicht obwohl die Garnelen beim einsetzen ca 1,5 cm klein waren. Begegnungen finden häufig statt, die Schmerlen haben die Garnelen nie angegriffen oder gejagt.

16.06.2011 - 18:08

Mara?

Schmerlen und Schnecken bei mir kein Problem

Ich habe von Anfang an Zebrarennschnecken und Netzschmerlen zusammen im Aquarium und sie haben noch nicht eine einzige davon gefressen. Die Apfelschnecke wandert seit einer Woche durch das Aquarium und sieht auch noch munter aus. Auch die Amano-Garnelen interessieren die Schmerlen überhaupt nicht (sind seit mehreren Monaten mit drin). Sie jagen sich gegenseitig durchs Becken und scheinen Spaß daran zu haben, die anderen Fische werden meistens komplett ignoriert.

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Informationen aus der Wikipedia (Mit externen Links)

Netzschmerle
Systematik
Otophysi
Ordnung: Karpfenartige (Cypriniformes)
Überfamilie: Schmerlenartige (Cobitoidei)
Familie: Prachtschmerlen (Botiidae)
Gattung: Botia
Art: Netzschmerle
Wissenschaftlicher Name
Botia almorhae
Gray, 1831

Botia almorhae (Synonym: Botia lohachata Chaudhuri 1912), mit deutschem Namen auch Netz-Prachtschmerle bzw. Netzschmerle, ist ein Fisch aus der Familie der Prachtschmerlenn (Prachtschmerlen). Junge und heranwachsende Botia almorhae leben in den Unterläufen den Himalaya nach Süden entwässernder Flüsse in Indien und Nepal. Ausgewachsene Tiere wandern in die Oberläufe dieser Gebirgsflüsse bis auf 1900 m über dem Meeresspiegel. Dort sind ihre Lebensräume tiefere Flussbereiche mit steinigem Grund.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Merkmale und Systematik

Bei den bis 18 cm großen Tieren sind die Geschlechter nur dann zu unterscheiden, wenn die fortpflanzungsreifen Weibchen einen deutlich sichtbaren Laichansatz gebildet haben. Über den silbergrauen Körper zieht ein Muster aus Y-förmigen, dunklen Querbinden, zwischen denen jeweils noch eine dunkle Halbbinde auf der unteren Körperhälfte liegt. Diese Zeichnung setzt sich auf die Flossen fort.

Alle Prachtschmerlen vermitteln den Eindruck, schuppenlos zu sein und stattdessen über eine ledrige glatte Haut zu verfügen. Tatsächlich besitzen sie sehr kleine, eng am Körper anliegende Schuppen, die mit dem bloßen Auge nicht erkennbar sind. Charakteristisch für alle Prachtschmerlen ist ein unter jedem Auge in einer Hauttasche liegender Augendorn, der ausgeklappt und über ein Knochengelenk arretiert werden kann. Diese gebogenen, scharfen und spitz auslaufenden Dorne, die viele Schmerlenarten tragen, dienen anscheinend nur der Verteidigung gegenüber Fressfeinden. Sie werden auch im Zusammenhang mit "Gähnen", das als Komfortverhalten zu werten ist, für kurze Zeit ausgeklappt.

Botia lohachata (Chaudhuri, 1912) wird nach neuer Erkenntnis Botia almorhae (Gray, 1831) zugeordnet. Grund für die Mehrfachbeschreibung ist die sich deutlich unterscheidende Färbung von juvenilen und adulten Exemplaren. Die Y-artige, breite Bandzeichnung junger Fische verändert sich zu einer über den ganzen Körper reichenden Netzzeichnung, die bei Jungfischen weiße Grundfärbung wird zu einem hellen Grau. Entgegen häufigen Angaben erreichen geschlechtsreife Netzschmerlen Körperlängen bis zu 18 Zentimeter und sind keine aggressiven Einzelgänger, sondern ausgesprochen soziale Karpfenartige.

[Bearbeiten] Verhalten

Diese dämmerungs- und nachtaktive Prachtschmerlenart ist relativ friedlich, kann aber Artgenossen gegenüber ruppig werden, da sie eine individuelle Ruhezone beansprucht, ohne jedoch ein Revier abzugrenzen. Anderen Schmerlenarten gegenüber ist sie aber nicht aggressiv. Botia almorhae ist ein auf den Untergrund orientierter Fisch, nimmt das Futter aber auch von der Wasseroberfläche, wobei sie sich auf den Rücken dreht.

Die innerartliche Kommunikation erfolgt durch Körperhaltung, Kopfbewegungen und "knackende" Laute und ist sehr differenziert. Gemeinsam gepflegte Exemplare kennen sich individuell und organisieren sich in einer Art Rangfolge. Jeder einzelne Fisch bezieht einen eigenen Rückzugsbereich. Berichte über intraspezifische Aggressionen gründen immer in ungünstigen Haltungsbedingungen. Zum Verhalten liegen nur Aquarienbeobachtungen vor.

[Bearbeiten] Quellen

[Bearbeiten] Literatur

  • Kottelat, M. 2004: Botia kubotai, a new species of loach (Teleostei: Cobitidae) from the ataran River basin (Myanmar), with comments on botiinae nomenclature and diagnosis of a new genus. Zootaxa No. 401: 1-18.
  • Talwar, P.K. and A.G. Ihingran 1991: Inland fishes of India and adjecent countries, Vol. 1. A.A. Balkeman, Rotterdam.
  • Steinle, C.-P. 1986: Über die Netz-Prachtschmerle, Botia lohachata Chaudhuri, 1912. Die Aqu.- u. Terr.-Z. (DATZ)39: 446.
  • Steinle, C.-P. 1987: Mehr über die Netz-Prachtschmerle Botia lohachata. Die Aqu.- u. Terr.-Z. (DATZ) 38: 351.

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Botia almorhae ? Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


Text und Bilder der Zusatzinformation stammen aus dem Artikel Botia_almorhae der freien Enzyklopädie Wikipedia und stehen unter der GNU Free Documentation License. Die Liste der Autoren ist in der Wikipedia unter dieser Seite verfügbar, der Original-Artikel lässt sich hier bearbeiten.




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