Rot-Blaue Kolumbianer
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Allgemeines über Rot-Blaue Kolumbianer

Rot-Blaue Kolumbianer, Hyphessobrycon columbianus, fressen schnell und viel. Sie sehen nach der Fütterung manchmal fast aus wie Kugelfische. Wenn nicht genug Futter gegeben wird, bekommen andere Fische kaum Futter ab.

Schwarze Flecken bei Rot-Blauen Kolumbianern


Rot-Blauer Kolumbianer mit schwarzen Flecken
Foto: CL

Rot-Blaue Kolumbianer bekommen häufig schwarze Flecken auf der Haut. Die Ursache ist unklar. Vermutet werden genetische Ursachen.

Im Buch Lexikon Süßwasseraquarienfische von Rolf Meyer ist zu lesen, dass Rot-Blaue Kolumbianer im Alter schwarze Guaninschuppen bekommen.
Guanin-Kristalle werden normalerweise in den Zellen der Epidermis, d.h. der Haut, der Fische eingelagert. Diese Kristalle reflektieren das Licht hell - weißlich. Weißfische sind der klassische Fall unter den Cypriniden. Guanainkristalle sind gleichzeitig eine Art Art Ausscheidungsprodukt des Stickstoffstoffwechsels.

Nach einzelnen Berichten wurden einige Tiere krank oder sind gestorben, nachdem schwarze Flecken auftauchten. Möglicherweise war dies Zufall und es bestand kein Zusammenhang. In der Regel leben die Tiere mit den schwarzen Flecken scheinbar ohne Beeinträchtigung weiter.

Nachgewiesen ist eine Krankheits- und Ansteckungsgefahr durch die schwarzen Flecken jedenfalls nicht.


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Hyphessobrycon columbianus - schwarze Flecken eingekreist

Foto: Jürgen Vogt

Die Geschlechtsunterschiede

Bei Männchen ist die untere Hälfte der Schwanzflosse konisch gewölbt, d. h. sie wölbt sich nach außen. Bei Weibchen ist die untere Hälfte der Schwanzflosse fast gerade.

Weil die Wölbung unterschiedlich stark ausgeprägt sein kann, ist es aber kein sicheres Unterscheidungsmerkmal.


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Hyphessobrycon columbianus

Foto: Jürgen Vogt

Hinweise zur Zucht

Die Zucht ist in weichem Wasser möglich, z. B. bei einem pH-Wert von 4, einem Leitwert von 80 ms und einer kaum nachweisbaren Gesamt- und Karbonathärte. Auch bei einer Karbonathärte um 5 und einer Gesamthärte um 7 vermehren sie sich.

Die Tiere laichen in den frühen Morgenstunden in dichten, feinfiedrigen oder kleinblättrigen Pflanzen oder Polstern aus dichtem Javamoos. Die Jungen sind sehr klein und kaum zu sehen. Die Alttiere fressen die Jungen.


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Hyphessobrycon columbianus

Foto: Jürgen Vogt


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Hyphessobrycon colombianus

Quelle: Bild auf Wikimedia Commons
Lizenz: CC Attr. SA 3.0
Urheber: Marrabbio2

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Informationen aus der Wikipedia (Mit externen Links)

Rotblauer Kolumbianer
Systematik
Unterkohorte: Ostariophysi
Otophysi
Ordnung: Salmlerartige (Characiformes)
Familie: Echte Salmler (Characidae)
Gattung: Hyphessobrycon
Art: Rotblauer Kolumbianer
Wissenschaftlicher Name
Hyphessobrycon colombianus
Zarske & Géry, 2002

Der Rotblaue Kolumbianer (Hyphessobrycon colombianus) ist ein kleinbleibender Süßwasserfisch aus der Familie der Echten Salmler (Characidae). Er lebt im Nordwesten Kolumbiens, nahe der Grenze zu Panama und der Küste der Karibik in kleinen, langsam fließenden Bächen, die in den Rio Acandi münden. Die Fische wurden 1995 erstmals als Süßwasserzierfische nach Deutschland eingeführt und zunächst für Angehörige der Gattung Astyanax gehalten. Nach einer Fehlbestimmung als Hyphessobrycon ecuadoriensis wurden sie erst 2002 wissenschaftlich beschrieben.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Merkmale

Die Fische werden sieben Zentimeter lang. Wie die meisten anderen Arten der Gattung Hyphessobrycon sind sie hochrückig. Der Körper ist schillernd bläulich gefärbt, die Flossen sind rot. Ihre Rückenflosse wird von zwei ungeteilten und neun geteilten Flossenstrahlen gestützt. Bei der Afterflosse sind es drei ungeteilte und 23 geteilte Flossenstrahlen. Die Wirbelsäule hat 34 Wirbel. Bei den Männchen ist die Rückenflosse etwas höher und der Rand der Afterflosse eher konkav, bei den Weibchen ist er konvex. Letztere sollen auch etwas fülliger sein.

[Bearbeiten] Fortpflanzung

Der Rotblaue Kolumbianer laicht paarweise oder im kleinen Schwarm. Die Eier werden in das freie Wasser abgegeben. Je nach Kondition der Weibchen werden 100 bis 400 Eier gelegt. Die Jungfische schlüpfen nach drei Tagen und schwimmen nach fünf Tagen frei. Nach kurzer Zeit zeigt sich die Rotfärbung der Flossen, die Blaufärbung des Körpers beginnt am Rücken bei einer Länge von zwei Zentimetern.

[Bearbeiten] Literatur

  • Hans A. Baensch & Rüdiger Riehl: Aquarien Atlas, Band 5. Mergus Verlag, 1997, ISBN 3-88244-113-5

[Bearbeiten] Weblinks



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