Datenblatt über Kaisersalmler
Datenblatt: Nematobrycon palmeri
Herkunft:
Südamerika: Kolumbien
Aquarium
Länge:
80 cm
Inhalt:
112 Liter
Beleuchtung:
Schattig
Einrichtung:
Pflanzen und freier Schwimmraum, Schwimmpflanzen
Wasserwerte
Temperatur:
23 – 27 °C
ph-Wert:
5 – 7,5
KH:
°dKH
GH:
5 – 15 °dGH
Verhalten
Anzahl:
8
Bereich:
Mitte
Vermehrung:
Eierleger
Futter:
Allesfresser
Verhalten:
Schwarmfisch
Schwierigkeitsgrad
Anfänger mit Grundkenntnissen
Allgemeines über Kaisersalmler
Kaisersalmler, Nematobrycon palmeri, haben kein ausgeprägtes Schwarmverhalten und schwimmen oft alleine im Aquarium herum.
Trotzdem sind sie gesellige Tiere. Es sollten 6 bis 10 Tiere gehalten werden. In Gesellschaft sind sie aktiver und bewegen sich mehr durch Revierkämpfe, Imponiergehabe usw.
Die Männchen springen gerne aus dem Aquarium. Kaisersalmler fressen relativ viel.
Kaisersalmler können aggressiv werden.
Die Männchen können untereinander aggressiv werden. Sie verletzen sich dabei aber nicht ernsthaft.
Wie bei vielen Salmlern sind die Männchen territorial und besetzen Reviere. Zur Laichzeit werden die Reviere gegen Konkurrenten verteidigt. Andere Männchen und Weibchen werden verjagt. Weil Kaisersalmler Dauerlaicher sind, zeigen sie dieses Verhalten alle paar Wochen.
Ein Männchen kann dann ein 50 Liter Aquarium ganz als sein Revier betrachten. Andere Fische können sich dann nur in einer Ecke des Beckens aufhalten. Sobald einer der kleineren Fische aus der Ecke kommt, wird er sofort attackiert.
Laut Literatur kann ein starkes Männchen ein 100 Zentimeter langes Aquarium als Revier ansehen und verteidigen.
Nach anderen Berichten werden Kaisersalmler auch zur Laichzeit nicht aggressiv gegen andere Fischarten.
Möglicherweise liegen den unterschiedlichen Erfahrungen unterschiedliche Haltungsbedingungen zu Grunde. Evtl. sind als Paar in kleinen Aquarien gehaltene Tiere aggressiver als im Schwarm gehaltene Tiere in großen Aquarien.
Ansonsten sind Kaisersalmler sehr ruhig und bewegen sich teilweise längere Zeit gar nicht. Kaisersalmler können mit allen anderen friedlichen Fischarten vergesellschaftet werden. Sie wollen auch vor anderen lebhaften Fischen Ruhe haben.
Kaisersalmler schwimmen manchmal mit dem Kopf nach unten.
Kaisersalmler schwimmen häufig fast senkrecht mit dem Kopf nach unten.
Hinweise zur Zucht
Die Zucht von Kaisersalmlern ist einfach. Ein Büschel Javamoos und weiches Wasser reichen. Ohne besondere Zuchtmaßnahmen kommen in praktisch jedem dicht bepflanzten Becken immer ein paar Tiere hoch.
Geeignete Wasserwerte für die Zucht:
- Temperatur: 25° C
- Gesamthärte: 6
- Karbonathärte: 3
- pH-Wert: 7,0
- Nitrit: n. n.
- Nitrat: n. n.
- Ein Torfsäckchen im Aquarium
Nach der Fütterung von Lebendfutter wird stärker gebalzt und die Tiere paaren sich häufiger. Der Laichvorgang dauert eine halbe bis ganze Stunde. Gelaicht wird an verschiedenen Orten, z. B. gerne in Mayaca fluviatilis, den Wurzeln der Schwimmpflanze und in Javamoos.
Eigener Laich wird gefressen, die Jungen aber scheinbar nicht.
Die Geschlechtsunterschiede
Die Männchen haben strahlend blaue Augen. Die Weibchen haben grüne Augen. Bei den Männchen ist der mittlere Teil der Schwanzflosse stark ausgezogen, der durchgehende schwarze Strich. Die Schwanzflosse ist deutlich dreizipflig.
Zusätzlich ist die Rückenflosse der Männchen länger und spitzer ausgezogen. Bei älteren Tieren ist auch die Afterflosse größer und hat etwas zipfeligere Enden.
Kaisersalmer fressen Anubias.
Kaisersalmler fressen die frischen Blätter von Anubias. Als Alternative können z. B. zerdrückte Tiefkühlerbsen, Spirulina-Tabs und grünes Granulat gefüttert werden.
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Ohne besondere Zuchtmaßnahmen kommen in praktisch jedem dicht bepflanzten Becken kommen immer ein paar Tiere hoch.
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Ohne besondere Zuchtmaßnahmen kommen in praktisch jedem dicht bepflanzten Becken immer ein paar Tiere hoch.
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