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Allgemeines über Blutsalmler
Als Blutsalmler, werden verschiedene Salmlerarten gehandelt. Beispiele sind Minorsalmler, Hyphessobrycon callistus, und Hyphessobrycon serpae.
Blutsalmler bilden kleine Reviere. Wie viele Salmler sind auch Blutsalmler keine typischen Schwarmfische, die ständig zusammen schwimmen. Es sollten ca. 10 Tiere zusammen gehalten werden. Blutsalmler werden etwas größer als Neons. Sie sind sehr lebhaft.
Es gibt sehr unterschiedliche Erfahrungen, wie friedlich bzw. streitlustig Blutsalmler sind.
Nach einigen Berichten belästigen sie andere Fischarten, sogar Panzerwelse. Möglicherweise zupfen sie auch bei Fischen mit Fäden an den Fäden, z. B. bei Skalaren und Fadenfischen.
Andere Berichte besagen, dass sie nur innerhalb der eigenen Art aggressiv sind, aber andere Arten nicht angreifen.
Möglicherweise hängt die Aggressivität vom Platz ab, der zur Verfügung steht. Sie brauchen scheinbar wesentlich mehr Platz als andere Salmler. In einem 500 Liter Aquarium waren sie so friedlich wie andere Salmler, obwohl sie sich vorher in einem kleineren Quarantänebecken gegenüber allen Mitbewohnern aggressiv verhielten, auch gegenüber Artgenossen.
Nach anderen Erfahrungen hängt die Aggressivität von den einzelnen Tieren bzw. dem einzelnen Schwarm ab. Demnach verhalten sich Blutsalmler untereinander und gegen andere Tiere sehr unterschiedlich, selbst im selben Aquarium. Ein Schwarm verhielt sich absolut friedlich und ruhig, während ein anderer sich untereinander in einer Woche so stritt, dass nur noch wenige Tiere übrigblieben. Einige Tiere aus einer Gruppe zerfleischten sich dabei regelrecht, so dass an jedem Tag einem Blutsalmler ein anderes Körperteil fehlte. Die Verletzungen waren so schlimm, dass der jeweils betroffene Blutsalmler starb und die Gruppe immer kleiner wurde. Wieder andere Blutsalmler griffen nur Rotaugenmoenkhausia an, die im selben Becken lebten. Untereinander waren diese Blutsalmler friedlich. Wieder andere Blutsalmler ließen andere Fischarten völlig in Ruhe.
Evtl. gibt es so unterschiedliche Erfahrungen, weil unter dem Namen Hyphessobrycon callistus mehrere sehr ähnliche Arten gehandelt werden. Eine Art wird z. B. manchmal auch Minorsalmler genannt.
Hinweise zur Zucht
Zur Zucht wird ein eigenes Zuchtbecken verwendet. Das Wasser sollte weich und sauer sein, wie für südamerikanische Salmler üblich.
Der Laichzyklus liegt bei 8 bis 11 Tagen. Nach dem Schlüpfen wird ca. 2 Wochen lang mit Liquifry gefüttert, dann werden Artemianauplien gefüttert. Am Anfang muss kontrolliert werden, ob sie die Nauplien schon fressen können.
Wenn viele Jungtiere zusammen leben, muss die Gruppe halbiert werden, wenn die Jugnen etwa 1 Zentimeter groß sind. Blutsalmler sind Kannibalen und fressen schonmal dem Nachbarn das Auge weg, wenn der Platz zu beengt ist.
Wasserwerte
mittelhartes Wasser einen pH Wert von 6 - 7,5 Temperatur zwischen 20° und 27°C
Blutsalmler, Hyphessobrycon callistus:
Blutsalmler, Hyphessobrycon eques:
Blutsalmler:
Blutsalmler bei der Fütterung:
Blutsalmler bei Balz und Eiablage:
Blutsalmler Larven:
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Blut-oder Minorsalmler sind sehr lebhaft und sollten in einem Aquarium ab 80 Liter gehalten werden.Alle Wasserwerte sollten stimmen besonders der Amonjacktest sollte beachtet werden
Könnte es sein dass die Unterschiede nichts mit der Beckengröße zu tun haben, sondern, dass es sich um verschiedene Arten handelt?
Ich habe nämlich festgestellt, da ich alle drei Arten habe, dass die Signalsalmler und auch rote Phantomsalmler ziemlich friedliche Fische sind, die Blutsalmler hingegen etwas sehr unruhigen Geist haben, die Aggression sich aber in Grenzen hält.
Da sich bei mir alle drei Arten zu einem Schwarm zusammengetan haben, gibt es nur die üblichen Rangeleien an der Reviergrenze.
Informationen aus der Wikipedia (Mit externen Links)
Der Blutsalmler (Hyphessobrycon eques, Syn. H. callistus, H. serpae), auch Serpasalmler genannt, ist eine im Río Paraguay und Rio Guaporé im südlichen Brasilien und Paraguays beheimatete Salmlerart. In Französisch-Guayana wurde der Fisch vom Menschen eingeschleppt.
Seinen Namen verdankt der Blutsalmler der rötlichen Grundfarbe seines Körpers. Sein Körper ist gestreckt, mäßig hochrückig und seitlich stark abgeflacht. Weibchen sind hochrückiger. Der Blutsalmler wird vier Zentimeter lang. Neben der rötlichen Grundfärbung weist die Art einen tropfenförmigen, schwarzen Schulterfleck auf, der bei älteren Tieren allerdings verblassen kann. Die Rückenflosse ist an der Basis rot, im Übrigen schwarz mit einem weißen oberen Rand, die Afterflosse ist rot mit breitem, schwarzen Rand. Ihre ersten Flossenstrahlen sind weiß. Die übrigen Flossen sind rot.
Die Prämaxillare besitzt zwei Zahnreihen, die innere besteht aus fünf drei- oder vierspitzigen Zähnen. Auf der kurzen Maxillare stehen zwei bis drei dreispitzige Zähne sehr dicht beieinander.
Der Blutsalmler ist ein auf Grund seines Sozialverhaltens unproblematischer Süßwasserzierfisch, der sich bedingt zur Haltung im Gesellschaftsbecken eignet. Der schwimmfreudige Schwarmfisch fühlt sich bei einer Wassertemperatur von 22-26 Grad Celsius und leicht saurem bis neutralem Wasser wohl. Die meisten in den Aquaristikfachhandel kommenden Tiere stammen aus Nachzuchten.
[Bearbeiten]Literatur
Claus Schaefer, Torsten Schröer: Das große Lexikon der Aquaristik, Ulmer Verlag, Stuttgart 2004, ISBN 3-8001-7497-9
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