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Wie alt werden Platies?

In der Regel werden Platies ein Jahr bis zwei Jahre alt. Platies aus gesunden Nachzuchten werden bei guten Haltungsbedingungen drei Jahre und älter.


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Xiphophorus maculatus - Rio Jamapa Wildform

Quelle: Bild auf Wikimedia Commons
Lizenz:
Urheber: Xiphophorus Genetic Stock Center

Wie viele Weibchen werden zu einem Männchen gesetzt?

Weil die Weibchen der Platies von den Männchen bei der Balz stark durch das Aquarium getrieben werden können, sollten zu jeweils einem Männchen immer mehrere Weibchen gesetzt werden. Die einzelnen Weibchen haben dann mehr Zeit, um sich zu erholen.

Können Platies ihr Geschlecht ändern?

Platys
Mickymausplaty. Die Mickymaus an der Schwanzflosse ist gut zu sehen.
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Foto: Marc-Kevin

Wie bei Schwertträgern, die mit Platies eng verwandt sind, wird auch bei Platies hin und wieder behauptet, dass sie ihr Geschlecht umwandeln können.

Für eine solche Geschlechtsumwandlung bei Lebendgebärenden Zahnkarpfen gibt es aber keine wissenschaftlichen Beweise.

Es kann jedoch vorkommen, dass Männchen ihr Gonopodium später entwickeln als normalerweise üblich. Solche Männchen werden als Spätentwickler bezeichnet. Für Laien scheint in solchen Fällen aus einem Männchen ein Weibchen geworden zu sein.


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Xiphophorus maculatus "blau"

Quelle: Bild auf Wikimedia Commons
Lizenz: CC Attr. SA 3.0
Urheber: Marrabbio2

Gibt es Platies mit roten Augenringen?

Normalerweise haben Platies weiße Ringe um die Augen. Bei einigen vollständig rot gefärbten Platies können auch die Augenringe rot gefärbt sein. Es handelt sich dabei nicht um eine Erkrankung.

Rote Augenringe kommen auch bei Schwertträgern vor.

Wie hält man Platies?

Platys
Schwertplaty (links) und Mickymausplaty (rechts)
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Foto: Marc-Kevin

Platies sind gegenüber den Wasserwerten relativ tolerant. Ideal ist etwas härteres Wasser mit pH-Werten zwischen 7 und 7,5. Aber auch bei einem pH-Wert von 6,6 bis 6,8 können sie gehalten werden.

Wenn Platies in Wasser mit geringer Karbonathärte gehalten werden sollen, müssen sie langsam an das Wasser gewöhnt werden.


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Platy

Quelle: Bild auf Wikimedia Commons
Lizenz: CC Attr. SA 3.0
Urheber: Luis Ruiz Berti

Typisch rote Platies:

Wildfarbene Platies:

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11.03.2008 - 14:41  

lisa

hahho

hallo ich bin lisa hab ma ne frage wie woran seh ich das mein platy schwanger is

11.03.2008 - 17:43  

NH

Hallo,

am dicken Bauch der Weibchen, ohne dass sie sich krank verhalten.

13.07.2008 - 20:00

caroli693?

geschlechtsänderung

hallo! kann es nun wirklich sein, dass aus einem meiner platyweibchen ein männchen geworden ist? die untere flosse hält sie nämlich seit geraumer zeit immer an ihren körper, sodass diese mehr wie ein gonopodium aussieht... jedenfalls verhält sie sich gegenüber dem anderen weibchen nicht so nachjagend wie es männchen normalerweise tun können. würde mich sehr über eine antwort freuen! lg caro

13.07.2008 - 20:02

caroli693?

geschlechtsänderung

hallo! kann es nun wirklich sein, dass aus einem meiner platyweibchen ein männchen geworden ist? die untere flosse hält sie nämlich seit geraumer zeit immer an ihren körper, sodass diese mehr wie ein gonopodium aussieht... jedenfalls verhält sie sich gegenüber dem anderen weibchen nicht so nachjagend wie es männchen normalerweise tun können. würde mich sehr über eine antwort freuen! lg caro

28.08.2008 - 11:25

Sandra?

Seltsames Schwimmverhalten

Hallo,

meine Platys schwimmen ständig an eine bestimmte Pflanze und stoßen sich dann ruckartig vom Blatt ab. Die linke oder rechte Seite des Bauches wird in der ruckartigen Bewegung am Blatt gerieben.

Was machen die Damen denn? Und warum?

Danke und Grüße aus Stuttgart, Sandra

30.08.2008 - 19:06

NH

Hallo,

Fische machen das schon mal. Wenn sie es häufig machen, könnte das auf Haut- oder innere Parasiten deuten. Schau mal die Haut, den Kot und das sonstige Verhalten genau an, ob es weitere Aufffälligkeiten gibt.

04.10.2008 - 18:33

annika?

Platy und black mollys

hallo woran erkännt man platy mänchen und weibchen und wie erkännt man bei black molly mänchen und weibchen happy smileyangry smiley

27.01.2012 - 12:08

emma_1510?

WIe groß wird so ein Platy?

Hallo, Ich habe im meinem Aguarium eig. nur Platies, von groß bis klein! Heute habe ic mich gefragt wie groß so ein Platy werden kann?! winking smiley

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Informationen aus der Wikipedia (Mit externen Links)

Platy
Systematik
Ordnung: Zahnkärpflinge (Cyprinodontiformes)
Unterordnung: Cyprinodontoidei
Familie: Poeciliidae
Unterfamilie: Lebendgebärende Zahnkarpfen (Poeciliinae)
Gattung: Xiphophorus
Art: Platy
Wissenschaftlicher Name
Xiphophorus maculatus
Günther, 1866
Zuchtform ?

Der Platy oder auch Spiegelkärpfling (Xiphophorus maculatus, lat. maculatus ? gefleckt) ist ein aus Mittelamerika stammender Fisch aus der Familie der lebendgebärenden Zahnkarpfen. Er und seine zahlreichen Zuchtformen erfreuen sich als Aquarienfisch großer Beliebtheit. Sein deutscher Name ist eine Kurzform des veralteten Gattungsnamens Platypoecilius (wörtlich etwa ?Breitkärpfling?).

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Vorkommen

Der Süßwasserfisch bewohnt die Gewässer Belizes, Guyanas, des östlichen Mexiko und Honduras. Als Hauptfundorte dieser Tierart gelten die Flusssysteme des Rio Papaloapan und des Rio Coatzacoalcos. Bevorzugtes Habitat sind in Verbindung mit den großen Fließgewässern stehende flache und sumpfige Tümpel und Weiher mit einem pH-Wert von sieben bis acht und einer Temperatur zwischen 18 und 25 Grad Celsius.

Die Ersteinführung nach Deutschland fand 1907 von den Vereinigten Zierfischzüchtereien Berlin-Conradshöhe durch Bertha Kuhnt statt.[1]

[Bearbeiten] Merkmale

Der gedrungene Körper des Platys ist hochrückig und seitlich abgeflacht. Die Männchen erreichen eine Gesamtlänge von zwei bis vier Zentimeter und sind meist schlanker als ihre drei bis fünf Zentimeter langen weiblichen Artgenossen. Die Farbgebung ist sehr variabel, meist ist die Grundfärbung ein gelbliches Grau, das bei auftreffendem Licht blau oder grün schimmert. Männliche Tiere sind in der Regel intensiver gefärbt als die Weibchen. Bei einigen Populationen sind die Körperseiten schwarz gefärbt. Viele Formen sind an Bauch und Kehle hellbeige und zeigen ein Muster schwarzer und brauner Sprenkel und Flecken oder auch senkrechter Streifen. Einige Populationen aus Belize tragen auch eine orange oder rote Färbung. Meist ist am Ansatz der Schwanzflosse oben und unten je ein schwarzer oder brauner Fleck oder die Flosse ist vollständig von schwarzer oder brauner Farbe.[2]

Der Platy trägt 25 bis 27 Schuppen in einer mittleren Längsreihe.

Flossenformel: Dorsale 10, Pectorale 10?11, Ventrale 6[3]

[Bearbeiten] Zuchtformen

Bereits die Wildform des Platys ist in ihrer Farbgebung außerordentlich variabel. Durch die züchterische Nutzung erbfester Variationen und Kreuzungen mit dem Schwertträger (Xiphophorus hellerii) und dem Papageienkärpfling (Xiphophorus variatus) wurden eine Reihe von Zuchtformen erzeugt, die sich in Färbung und Flossengestalt von der Stammform unterscheiden.[2]

[Bearbeiten] Verhalten

Der Platy ist gesellig und sollte im Aquarium nicht allein gehalten werden. Günstig ist ein "Überhang" von Weibchen. Um innerartliche Aggressionen im Zaum zu halten, sollten nicht nur 2 Männchen zusammen gepflegt werden, da das schwächere Tier schon bald die Rolle des "Prügelknaben" einnehmen würde. Also entweder nur ein Männchen mit mehreren Weibchen, oder eine größere Gruppe beider Geschlechter.

Die Platys leben standorttreu und oberflächenorientiert und bevorzugen pflanzenreiche, stehende oder schwach fließende Gewässer.

[Bearbeiten] Ernährung

Der Platy ist ein Allesfresser. Neben Anflugnahrung und Algen frisst er auch lebende oder abgestorbene Pflanzenteile, aber auch Insekten, Garnelen und Kleinstlebewesen, wie Wasserflöhe, Artemia und Cyclops.

[Bearbeiten] Fortpflanzung

Der Platy gehört zur Gruppe der Lebendgebärenden Zahnkarpfen, d.h. die Männchen begatten die Weibchen mit dem Gonopodium, eine Umbildung der Afterflosse. Das Sperma bleibt im Weibchen mehrere Wochen lang fruchtbar, sodass dieses mehrmals ohne weitere Begattung werfen kann. Allerdings wird "Frischsperma" in den meisten Fällen bevorzugt.

Das Balzverhalten ist weniger stark ausgeprägt, vor der Befruchtung treibt das Männchen das Weibchen, schwimmt längere Zeit neben ihm her, bis das Männchen akzeptiert wird und das Weibchen sich begatten lässt.

Die Tragzeit dauert etwa 24 Tage. Eine Woche vor der Geburt ist ein dunkler Trächtigkeitsfleck am hinteren Bauchraum zu sehen. Bei hellen Tieren sollen in später Schwangerschaft auch die Augen der Jungtiere im Mutterleib sichtbar sein. Die Eier platzen im Moment der Geburt auf (Ovoviviparie). Pro Wurf können bis zu 80 relativ große Junge geboren werden, die kurz darauf freischwimmen und fressen, wohingegen die Larven vieler eierlegender Fische nach dem Schlupf erst einige Tage vor Ausbildung der Schwimmblase am Boden liegen und ihren Dottersack aufzehren.

[Bearbeiten] Literatur

  • Harro Hieronimus: Guppy, Platy, Molly. Gräfe und Unzer Verlag, München 2005, ISBN 978-3-7742-7366-5.
  • Harro Hieronimus: Ihr Hobby Platys und Schwertträger. Bede Verlag, Ruhmannsfelden 2001, ISBN 978-3-933646-52-1.
  • Michael Kempkes, Frank Schäfer: Aqualog: alle Lebendgebärenden. ACS Verlag, Rodgau 1998, ISBN 978-3-931702-77-9.
  • Helmut Stallknecht: Wer weiß was über Schwertträger und Platies?. Tetra Verlag, Berlin 2000, ISBN 978-3-89745-182-7.
  • Bernhard Teichfischer: Guppy, Platy, Schwertträger und Molly. Zuchtformen der Lebendgebärenden. Dähne Verlag, Ettlingen 2004, ISBN 978-3-921684-64-1.
  • Wolfgang Eberhard Engelmann: Zootierhaltung Fisch, Tiere in menschlicher Obhut. 5. Band. 1. Auflage. Wissenschaftlicher Verlag Harri Deutsch, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-8171-1352-8.

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Platy ? Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Rüdiger Riehl, Hans A. Baensch: Aquarienatlas. 14. Auflage. Mergus Verlag, Melle 2002, ISBN 3-88244-065-1 (Band 1). S. 610.
  2. ? Claus Schaefer, Torsten Schröer (Hrsg.): Das große Lexikon der Aquaristik. Ulmer Verlag, Stuttgart 2004, ISBN 3-8001-7497-9. S. 989.
  3. Günther Sterba: Süßwasserfische der Welt. Weltbild Verlag, Augsburg 1998, ISBN 3-89350-991-7. S. 614.


Text und Bilder der Zusatzinformation stammen aus dem Artikel Platy_(Fisch) der freien Enzyklopädie Wikipedia und stehen unter der GNU Free Documentation License. Die Liste der Autoren ist in der Wikipedia unter dieser Seite verfügbar, der Original-Artikel lässt sich hier bearbeiten.




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