Datenblatt für Corydoras panda
Datenblatt: Corydoras panda
Herkunft:
Südamerika: Peru, Amazonaszuflüsse
Aquarium
Länge:
60 cm
Inhalt:
54 Liter
Beleuchtung:
Hell bis schattig
Einrichtung:
Pflanzen, Sandboden
Wasserwerte
Temperatur:
22 – 25 °C
ph-Wert:
7
KH:
°dKH
GH:
5 – 10 °dGH
Verhalten
Anzahl:
6
Bereich:
Boden
Vermehrung:
Eierleger
Futter:
Allesfresser
Verhalten:
Schwarmfisch
Allgemeines über Corydoras panda
Corydoras panda sind robuste Schwarmtiere. Sie liegen gerne eng zusammen in einer Gruppe. Corydoras panda sind sehr friedlich. Sie eigenen sich auch für kleine Aquarien und können mit kleinen Salmlern zusammen gehalten werden.
Die Tiere sollten nicht zu warm gehalten werden. Die Temperatur sollte dauerhaft nicht über 25° bis 26°C liegen. 28 bis 30°C werden für einige Zeit vertragen. Die Tiere brauchen sauberes, sauerstoffreiches Wasser. Die Tiere erkranken leicht an bakteriellen Infektionen.
Die Geschlechter sind unterscheidbar, obwohl das manchmal nicht leicht ist. Die Weibchen sind runder, besonders in der Bauchgegend. Dazu werden die Tiere am besten direkt von oben betrachtet.
Corydoras panda fressen Aufwuchsnahrung im Algenrasen und Boden, kleine Würmer, Futtertabletten und Flockenfutter usw.
Hinweise zur Zucht
Laichreife Tiere laichen ca. 2 Tage nach Wasserwechseln mit kühlerem Wasser. Das Wasser sollte weich bis mittelhart sein. Nach Möglichkeit werden ca. 60% des Aquarienwassers mit Osmosewasser ausgetauscht. Das Wasser muss nicht sauer sein, ein neutraler pH-Wert um 7 reicht aus.
Die Temperatur kann kurzfristig auf 20°C zurück gehen. Abgelaicht wird z.B. in Filterwatte, Javamoos und Zwergspeerblättern. Auch Ablaichwollmops für Killifische können als Laichsubstrat verwendet werden.
Wenn nach den Wasserwechseln viel Lebendfutter gegeben wird, fangen sie in der Regel an zu treiben. Meistens nachdem das Licht ausgegangen ist oder es merklich dunkler wird.
Die Aufzucht ist nicht ganz einfach, da die Eier einzeln oder zu zweit abgelegt und gern gefressen werden. Trotzdem kann die Ausbeute reichlich sein. Z.B. haben drei Weibchen über zwei Tage verteilt insgesamt ca. 70 -80 Eier abgelegt. Pro Laichgang werden ca. 15 bis 25 Eier abgegeben. Einige Weibchen laichen über mehrere Stunden gleichmäßig verteilt. Andere laichen jeweils nur nachts. Die Vorlieben unterscheiden sich scheinbar. Die Eier von Corydoras panda sind kugelrund und cremefarben. Wenn die Eltern ihre Eier finden, werden die Eier gefressen.
Die Jungen schlüpfen je nach Temperatur und einigen anderen Faktoren nach 5 bis 8 Tagen.
Wenn möglichst viele Junge groß gezogen werden sollen, sollte die Aufzucht in einem gesonderten Aufzuchtbecken erfolgen. Ein eingefahrenes und veralgtes Becken ist am Besten. Sogar Pinselalgen sind dort hilfreich. Sonst fällt viel Arbeit an für ständige Wasserwechsel, Absaugen des Bodens usw. Im Mulm und in Algenteppichen gibt es genug Mikroorganismen von denen sich die jungen Panda-Panzerwelse ernähren können.
Trotzdem gibt es bei den ersten Versuchen in der Regel einige Verluste.
Als erstes Zusatzfutter für die Larven eignen sich Flüssigfutter, Babystar, Liquifry, Infusiorien und geschälte Artemiaeier. Die weitere Aufzucht kann mit Artemia, Staubfutter etc. erfolgen.
Nach 6 bis 8 Wochen nehmen die Jungen die Pandafärbung an. Nach 8 bis 12 Monaten sind die Jungen 4 bis 5 Zentimeter groß und damit ausgewachsen. Nachzöglinge benötigen schon mal ein halbes Jahr länger.
Für alle Panzerwelse gültige Zusatzinformationen:
Du suchst hier Hilfe? Dann entlaste die Helfer hier und mach mit!
Gesucht werden:
- Fotos von Fischen, Pflanzen, Krankheiten, Technik usw. Bitte benutzt eure Digitalkameras und schickt Bilder an nheidbuechel/at-nospam/web.de.
Das /at-nospam/ bitte durch @ ersetzen.
- Mithelfer bei der Seitenpflege. Wirklich jede Leserin und jeder Leser kann helfen.
Informationen aus der Wikipedia (Mit externen Links)
| Panda-Panzerwels |
|
|
| Systematik |
|
|
| Wissenschaftlicher Name |
| Corydoras panda |
| Nijssen & Isbrücker, 1971 |
Der Panda-Panzerwels (Corydoras panda) ist ein Süßwasserzierfisch der Gattung Corydoras. Er erreicht eine Länge von etwa 5 cm und ein Alter von 8 bis 10 Jahren. Der friedfertige Schwarmfisch hat eine rötlich-braune Grundfarbe, von der sich eine schwarze Augenbinde und ein schwarzer Fleck vor der Schwanzflosse, der ihm auch den Namen gegeben hat, abzeichnen.
[Bearbeiten] Vorkommen
In den tropischen Flüssen Südamerikas:
[Bearbeiten] Aquaristik
Der Panda-Panzerwels eignet sich gut zur Haltung im Aquarium, auch im Gesellschaftsbecken, wo er jedoch auf jeden Fall in Gruppen gepflegt werden sollte. Der Panda-Panzerwels ist im Übrigen dankbar für Versteckmöglichkeiten und einen weichen, sandigen Bodengrund, den er mit seinen Barteln durchwühlen und nach Nahrung absuchen kann. Wie alle Corydoras ist auch der Panda-Panzerwels ein Darmatmer, das heißt, er taucht gelegentlich an der Wasseroberfläche auf, um Luft zu schnappen. Soweit er in Aquarien gehalten wird, sollte daher auf einen freien Zugang zur Wasseroberfläche Wert gelegt werden. Er sollte mindestens 5 Artgenossen zu seinem Wohlbefinden und zur artgerechten Haltung im Becken haben. Geeignete Wasserwerte sind eine Temperatur von 22 °C bis 26 °C und ein pH-Wert von 6,0 bis 7,8. Die Wasserhärte sollte bei einem KH-Wert von 2 ° bis 10 ° und einem GH-Wert von 2 °d bis 20 °d liegen. Das Aquarium sollte ein Volumen von mindestens 56 Litern aufweisen.
[Bearbeiten] Ernährung
Der Panda-Panzerwels ist allesfressend (omnivor) und ernährt sich von Algen, Detritus, Kleintieren und Pflanzenteilen. Im Aquarium eignet sich folgendes Futter: Lebendfutter (Artemia, Mückenlarven), Frostfutter (Cyclops) und Trockenfutter (Tabletten, Futterflocken).
[Bearbeiten] Zucht
Der Panda-Panzerwels ist eine leicht zu züchtende Art. Die Laichbereitschaft wird durch die Simulation einer Regenzeit (starke, abrupte Teilwasserwechsel) eingeleitet. Zur erfolgreichen Zucht benötigt man 2 weibliche Exemplare und 2 männliche, ein Weibchen legt nacheinander etwa 30 Eier, welche an große Blätter, Steine oder einfach an die Aquarienscheiben geklebt werden. Die Weibchen zeichnen sich durch ihre Fülligkeit und durch die runden Bauchflossen im Gegensatz zu den spitzen Bauchflossen der Männchen aus.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- Günther Sterba: Süsswasserfische. Weltbild Verlag., Augsburg 2002, ISBN 3-89350-991-7.
[Bearbeiten] Literatur
[Bearbeiten] Weblinks
|
Anmerkungen zu dieser Seite
(Fragen im Forum stellen)