Corydoras julii
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Allgemeines über Corydoras julii


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Corydoras julii

Foto: Nils Grothaus

Corydoras julii stammen aus Seitenflüssen des unteren Amazonas bei Belem. Sie werden am Besten in Gruppen mit mindestens 10 Tieren gehalten. Sie werden 5 bis 6 Zentimeter groß. Das Wasser sollte weich und leicht sauer sein. Als Temperatur sind 24-26° geeignet.

Die Barteln von Corydoras julii sind anfällig. Der Boden muss deshalb aus Sand bzw. abgerundetem, feinkörnigem Kies bestehen.


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Corydoras julii

Foto: Nils Grothaus

Die weitaus meisten der im Handel C. angebotenen C. julii sind Dreilinigen Panzerwelse, Corydoras trilineatus. Beide Arten werden als Leopardpanzerwelse bezeichnet.

C. julii haben eine punktförmige Zeichnung. C. trilineatus sind wurmlinienförmig gezeichnet. Leider gibt es auch C. trilineatus, die eher eine Punktzeichnung haben. Wenn die Tiere Wurmlinien haben, sind es aber mit Sicherheit C. trilineatus. Am Kopf sind C. julii normalerweise eindeutig punktförmig, C. trilineatus eindeutig wurmförmig gezeichnet.

Der schwarze Seitenstrich ist bei C. trilineatus normalerweise ausgeprägter. Bei C. julii geht der Strich nicht so weit Richtung Kopf.

Lt. Literatur bleiben C. julii etwas kleiner als C. trilineatus.

Weil C. julii sich gerne anderen Panzerwelsen anschließen, können sie gut mit C. trilineatus zusammen gehalten werden. Die Gruppenbindung ist dann aber lange nicht so eng, wie bei Artgenossen. Manchmal schließen sie sich zusammen, manchmal gehen sie ihrer eigenen Wege. Artgenossen hängen weit mehr gemeinsam herum.

Geeignetes Futter:

  • Lebendfutter
  • Frostfutter
  • Mückenlarven
  • Wasserflöhe
  • Cyclops

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Corydoras julii

Foto: Nils Grothaus

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Informationen aus der Wikipedia (Mit externen Links)

Juli-Panzerwels
Systematik
Otophysi
Ordnung: Welsartige (Siluriformes)
Überfamilie: Loricarioidea
Familie: Panzer- und Schwielenwelse (Callichthyidae)
Gattung: Corydoras
Art: Juli-Panzerwels
Wissenschaftlicher Name
Corydoras julii
Steindachner, 1906
Dreibinden-Panzerwelse

Der Juli-Panzerwels (Corydoras julii), ist ein Panzerwels der dem Dreibinden-Panzerwels (Corydoras trilineatus) ähnlich sieht. Bei Juli-Panzerwelsen handelt es sich auch nicht um Leopard-Panzerwelse Corydoras leopardus, mit dem er ebenfalls häufiger verwechselt wird. Corydoras julii stammen nur aus der gleichen Gattung wie Corydoras trilineatus, haben sich aber parallel zu diesen entwickelt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Vorkommen

Der Juli-Panzerwels ist in bestimmten Seitenarmen des Amazonas beheimatet, in Süd-Amerika: Brasilien; Maranhão, Zulauf des Rio Parnaíba nahe dem Alto Parnaíba (09°08'S, 45°56'W).

Weitere Fundorte: Brasilien, Flüsse im Bundesstaat Pará.

[Bearbeiten] Merkmale

Das Männchen des Dreibinden-Panzerwelses<?> wird bis zu 5 cm und das Weibchen bis zu 6 cm groß, das erreichbare Alter liegt bei 5 bis 10 Jahren. Wie beim Betrachten der Bilder auffällt, ist der Corydoras julii die wesentlich feiner gepunktete Species. C. trilineatus ist jedoch wesentlich robuster als C. julii.

Flossenformel: Dorsale 1/7, Anale 1/7

[Bearbeiten] Aquaristik

Bei Haltung im Aquarium ist es wichtig, dass er in einem Schwarm von mindestens 5 Tieren gehalten wird und viele Verstecke im Aquarium vorhanden sind. Geeignete Wasserwerte sind eine Temperatur von 22 bis 26 °C und ein pH-Wert von 6,0 bis 7,5. Die Wasserhärte sollte bei einem KH-Wert von 2 bis 5 ° und einem GH-Wert von 2 bis 15 °d haben. Das Aquarium sollte mindestens 80 Liter aufweisen.

[Bearbeiten] Ernährung

Der Juli-Panzerwels ist allesfressend (omnivor) und ernährt sich von Algen, Detritus, Kleintieren und Pflanzenteilen. Im Aquarium eignet sich folgendes Fischfutter: Lebendfutter (Artemia, Mückenlarven, Daphnien, Tubifex), Frostfutter und Trockenfutter (Tabletten, Futterflocken).

[Bearbeiten] Vermehrung

In der freien Wildbahn vollziehen die Panzerwelse nach der Regenzeit, wenn sich das Wasser wieder erwärmt hat, ihr arttypisches Paarungsverhalten, da sich nach der Regenzeit sehr viele Schwebstoffe und somit auch Beutetierchen im Wasser befinden.

Am ehesten gelingt die Vermehrung im Aquarium nach einer der Regenzeit nachempfundenen ein bis drei Tage dauernden Wasserabkühlung um zwei bis drei Grad und reichhaltiger Fütterung, mit anschließender Wiedererwärmung. Am besten setzt man Zuchtgruppen mit einem Verhältnis von zwei Männchen zu einem Weibchen zusammen; die Tiere paaren sich auch in der Natur in größeren Gruppen. Die Tiere vollziehen ein spezielles Paarungsverhalten, bei dem das Männchen das Weibchen umkreist und stark zuckt, das Weibchen reinigt bestimmte Stellen im Aquarium (Scheiben und Blattunterseiten) um daraufhin daran die ca. 100 Eier zu heften, die das Männchen anschließend befruchtet. Die Eier sollten von den Alttieren getrennt werden. Bei 26 bis 28 °C brauchen die Larven ca. 5 Tage bis sie schlüpfen. Die Larven sind sehr klein und nahezu durchsichtig. Zwei bis drei Tage nach dem Schlupf, wenn der Dottersack aufgebraucht ist, können die Larven mit frisch geschlüpften Artemia gefüttert werden. Später kann feinstes Flockenfutter gegeben werden.

Die Nachzucht des C. julii ist äußerst schwierig, da die Tiere nur bei sehr bestimmten Wasserwerten kräftig und gesund genug sind.

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Corydoras julii ? Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


Text und Bilder der Zusatzinformation stammen aus dem Artikel Corydoras_julii der freien Enzyklopädie Wikipedia und stehen unter der GNU Free Documentation License. Die Liste der Autoren ist in der Wikipedia unter dieser Seite verfügbar, der Original-Artikel lässt sich hier bearbeiten.




Seite wurde zuletzt am 06.10.2010 11:51 Uhr geändert
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