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Fische -> Salmler -> Neons -> Rote Neon

Datenblatt für Rote Neons

Datenblatt: Paracheirodon axelrodi
Deutscher Name:
Roter Neon
Herkunft:
Südamerika
Größe:
4,5 – 5 cm
Aquarium
Länge:
60 cm
Inhalt:
54 Liter
Beleuchtung:
Schattig
Einrichtung:
Pflanzen, Unterstellmöglichkeiten
Wasserwerte
Temperatur:
24 – 28 °C
ph-Wert:
5,3 – 6,5
KH:
 °dKH
GH:
0 – 10 °dGH
Verhalten
Anzahl:
10
Bereich:
Überall
Vermehrung:
Eierleger
Futter:
Allesfresser
Verhalten:
Schwarmfisch
Schwierigkeitsgrad
Anfänger mit Grundkenntnissen

Die Haltungsbedingungen für Rote Neons

Rote Neons, Paracheirodon axelrodi, sind Schwarzwasserfische. Sie leben in dunkleren, mit Huminsäuren und Gerbstoffen bräunlich gefärbtem Wasser und schattigen Gebieten. Deshalb sind die Tiere auch so prächtig gefärbt. Sie können sich so auch in dunkleren Gewässern gegenseitig erkennen.

Roter Neon
Roter Neon
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Foto: Aqualog

Neons bevorzugen naturnahe Verhältnisse, also leicht abgedunkelte Beleuchtung. Die Beleuchtung sollte auf keinen Fall stärker sein als normale Aquarienbeleuchtung. D. h. 1 - 2 Röhren je nach Beckengröße.


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Roter Neon

Quelle: Bild auf Wikimedia Commons
Lizenz: CC Attr. SA 3.0
Urheber: Ltshears

Moorkienwurzeln sollten im Becken sein. Wurzeln strukturieren den Raum und bieten bei entsprechendem Aufbau viele dunklere Verstecke.
Am Anfang färben Moorkienwurzeln das Wasser braun. Als Ersatz können Torfextrakte verwendet oder über Torf gefiltert werden. Das Wasser wird so mit Huminsäuren angereichert und erhält eine bernsteinartige Färbung. Das Wasser ähnelt den natürlichen Heimatgewässern dann auch optisch. Die Tiere sehen darin auch viel schöner aus.

Das Aquarium sollte dicht bepflanzt werden, mit Pflanzen die hoch werden und das Becken abschatten. Geeignet sind Amazonasschwertpflanzen, Aponogeton und Vallisnerien.
Zusätzlich werden fein gefiederte Pflanzen gesetzt, z. B. Javamoos und Konsorten. In solchen Pflanzen balzen Neons gerne.
Schwimmpflanzen und zusätzliche abschattende Pflanzen, z. B. Tigerlotus, verstärken den Schattenwurf zusätzlich.


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Roter Neon

Quelle: Bild auf Wikimedia Commons
Lizenz: CC Attr. SA 3.0
Urheber: Ltshears

Das Wasser sollte weich sein. 4 Grad dGH sollten nicht überschritten werden, besser sind 1 - 2 Grad wenn nachgezüchtet werden soll. Der pH-Wert sollte deutlich unter 7, besser unter 6 liegen. Optimal ist ein pH-Wert zwischen 5 und 5,8.
Gerade noch zur Haltung geeignet sind eine Gesamthärte um 7, eine Karbonathärte um 4 und ein pH-Wert zwischen 6,5 und 6,8.

Temperaturen um 24° sind geeignet. Im Sommer kann die Temperatur auch zeitweise 30° betragen.

Wenn im Aquarium Kompromisse eingegangen werden müssen, können Rote Neons auch in mittelhartem, neutralem bis leicht basischem, Wasser gehalten werden.

Ideal ist die Haltung einer Gruppe von mindestens 10 Tieren. Damit die Neons Schwärme bilden, ist viel Platz notwendig. Ein Schwarm kann nur ziehen, wenn er Platz hat. Daher sollte ein solches Becken mehr als 1 Meter Länge und 50 cm Tiefe bieten.

Geschlechtunterschiede bei Roten Neons

Auchgewachsene Weibchen sind fülliger und runder im Bauch als Männchen. Männchen wirken im Vergleich etwas unterernährt. Meistens sind Weibchen auch größer. Die Männchen sind schlank, schmal und kleiner.

Die Bauchflossen sind bei Weibchen von der Afterflosse weiter weg als bei den Männchen.

Welche Fische zu Neons passen


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Roter Neon

Quelle: Bild auf Wikimedia Commons
Lizenz: CC Attr. SA 3.0
Urheber: Lerdsuwa

Als Beifische eignen sich alle friedlichen Tiere aus ähnlichen Ursprungsgebieten. Die Fische müssen nicht ausschließlich aus Südamerika stammen. Geeignet sind Panzerwelse, Harnischwelse, Keilfleckbarben, Kongowelse, Zwergbuntbarsche usw.

Das Aquarium darf natürlich nicht zu stark besetzt sein. Starke Schwimmer als Beifische beeinträchtigen auch das Wohlbefinden der Neons.

Welcher Bodengrund für Rote Neons geeignet ist


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Roter Neon

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Urheber: Axel Rouvin

Die Art des Bodengrunds, ob also Kies oder Sand verwendet wird, ist für Rote Neons gleichgültig, weil Neons nicht im Boden gründeln.

Wenn das Aquarium mit genug Pflanzen eingerichtet ist, die Schatten geben, ist die Farbe des Bodengrundes ziemlich egal.

Wie alt werden Neons?

In der Natur werden Rote Neons oft nur ein Jahr alt. Im Aquarium werden sie im Durchschnitt bei guter Haltung drei bis 6 Jahre. Das Höchstalter beträgt bei Roten Neons ca. 12 Jahre, bei Neonsalmlern ca. 10 Jahre.

Rote Neons und Skalare

Rote Neon
Rote Neon
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Foto: Aqualog

Scheinbar erkennen Rote Neons an der Form der Skalare, dass Skalare Fressfeinde sind. Darauf deutet eine Beobachtung hin, als 6 Wildfang Altum-Skalare mit erst 3 bis 5 Zentimeter Größe in ein Aquarium mit Roten Neons gesetzt wurden. Sobald ein kleiner Skalar aus dem Pflanzengebüsch kam, formierte sich der Neonschwarm sehr eng und wich dem Skalar in einer Glockenform aus. Danach stellten sich die Neons dicht gedrängt in eine Ecke, wo kein Skalar zu sehen war.

Offensichtlich erkannten die Neons nicht, dass die Skalare noch gar nicht gefährlich werden konnten. Fressfeinde müssen scheinbar nicht wesentlich größer sein als die Neons. Es reicht, wenn die Form eines Fressfeindes zu erkennen ist.

Rote Neon stehen meistens in Kleinrevieren:

Rote Neon:




Informationen aus der Wikipedia (Mit externen Links)

Roter Neon

Roter Neon (Paracheirodon axelrodi)

Systematik
Unterkohorte: Ostariophysi
Otophysa
Ordnung: Salmlerartige (Characiformes)
Familie: Echte Salmler (Characidae)
Gattung: Paracheirodon
Art: Roter Neon
Wissenschaftlicher Name
Paracheirodon axelrodi
(Schultz, 1956)

Der Rote Neon (Paracheirodon axelrodi, Syn.: Cheirodon axelrodi, Hyphessobrycon cardinalis)[1], auch Kardinaltetra genannt, ist ein Süßwasserzierfisch aus der Ordnung der Salmlerartigen. Er stammt aus Südamerika.

Merkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rote Neon werden 2,5 cm SL[2] bis 5,1 cm SL[3] lang, wobei in Gefangenschaftshaltung aufgezogene Tiere größer werden und höhere Wachstumsraten haben.[4] Dorsal (am Rücken) ist der Rote Neon blaugrün irisierend, ventral (zum Bauch hin) kräftig rot gefärbt. Ein Schulterfleck ist nicht vorhanden.[5]

Die Geschlechter der Neons sind kaum zu unterscheiden, meist sind die Weibchen etwas kräftiger als die Männchen.[1]

Verbreitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sein Verbreitungsgebiet reicht von Venezuela und Brasilien bis Kolumbien. Er kommt im Orinoco und Rio Negro und in deren Zuflüssen vor. In Suriname wurde er eingeführt.[5]

Lebensweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Analyse des Magen- und Darminhaltes von Fischen, die in ihrem natürlichen Lebensraum gefangen wurden zeigt, dass Rote Neon im Wesentlichen Räuber sind. Sie ernähren sich von Mesofauna, die an submersen Wasserpflanzen, Wurzeln und sonstigem zerfallendem Material anhaftet. Winzige Krebstiere (Mikrocrustaceen) und Zuckmückenlarven (Diptera) waren die häufigste Beute, während Algen nur relativ selten genommen wurden.[4]

In Klarwasserbiotopen hält sich der Rote Neon bevorzugt an beschatteten Stellen auf.[1]

Aquaristik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den meisten gehandelten Tieren handelt es sich um Wildfänge aus den Nebenflüssen des Rio Negro und des Orinoco.[2] Nach einer Studie von 2001 war der Rote Neon der am häufigsten gehandelte Zierfisch des Bundesstaates Amazonas. Jährlich wurden 12 bis 15 Millionen Fische exportiert, etwa 80 % des Zierfischhandels von Amazonas.[4]

Die Vermehrung im Aquarium ist möglich, aber schwierig. Die Brut schlüpft nach 24 bis 30 Stunden und schwimmt in Gefangenschaftshaltung nach 3 bis 4 Tagen frei.[2] Die friedlichen[1] Tiere sollten in Gruppen von 10 oder mehr Individuen gehalten werden.[2] Während die Art in der Natur nur wenig mehr als ein Jahr alt wird, kann sie in Gefangenschaftshaltung ein Alter von mehr als 5 Jahren erreichen.[3]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Roter Neon (Paracheirodon axelrodi) ? Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ? Rüdiger Riehl und Hans A. Baensch: Aquarien Atlas, Band 1, Mergus Verlag, Melle, 9. Auflage 1992, ISBN 3-88244-017-1, S. 260
  2. ? Roter Neon auf Fishbase.org (englisch)
  3. ? M. F. G. Brito, N. Bazzoli: Oogenesis of the cardinal tetra Paracheirodon axelrodi Schultz (1956): a histological and histochemical study. Brazilian Journal of morphological Sciences, 2009, Vol. 26, Nr. 1, S. 14?18. (Online)
  4. ? Ilse Walker: The food spectrum of the cardinal - tetra (Paracheirodon axelrodi, Characidae) in its natural habitat. In: Acta Amazonica Vol. 34, Nr. 1, 2004, ISSN 0044-5967 (Online)
  5. ? Jan H.A. Mol: The Freshwater Fishes of Suriname. Brill Academic, 2012, ISBN 978-90-04-20766-0, S. 274.


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