Generell sind bei Nothobranchius ein Artenbecken bzw. mehrere Becken sinnvoll.
Nothobranchius sind Saisonfische. Solche Fischarten werden auch anuelle Arten genannt. Die Tiere laichen in einem Laichsubstrat, z. B. Torf, ab. Das Laichsubstrat muss dann einige Wochen oder Monate trocken liegen. Nach dieser Zeit wird das Substrat mit kaltem Wasser aufgegossen. Wenn alles in Ordnung ist schlüpfen die Jungfische. Wenn das Substrat noch einmal trocken gelegt wird und wieder nach einiger Zeit aufgegossen wird, schlüpfen meistens noch einmal viele Jungfische.
Die Trockenzeiten schwanken von Art zu Art.
Nothobranchius-Arten für Anfänger
Nothobranchius eggersi sind für Anfänger nicht geeignet. Für Anfänger besser geeignet sind Nothobranchius palmqvisti.
Junge Nothobranchius palmqvisti können sofort Artemia fressen.
Nothobranchius luekei sind so klein, dass sie sich in Javamoos und im Mulm selbst Mikroorgansimen als Futter suchen müssen. Selbst Pantoffeltierchen scheinen am Anfang zu groß zu sein.
Zum Ablaichen kann in einer Ecke des Aquariums eine Kunststoffschale mit Torf gestellt werden. Die Schale kann mit einem Deckel mit Loch verschlossen werden. Die Fische finden das Loch als Eingang und laichen in der Schale ab. Solche Schalen werden auch Nistkasten genannt. Ohne Deckel wird der Torf beim Wühlen der Fische aus der Schale geworfen.
Die Eier können 2 bis 4 Wochen nach der Ablage im Wasser bleiben, danach ist auf jeden Fall eine Trocknungspause erforderlich. Wenn der Laich nicht trocken gelegt wird, sterben die Eier ab.
Der Torf kann auf einer Zeitung getrocknet werden. Wenn der Torf locker ist, kann man darin nach den Eiern suchen. Auch wenn keine Eier gefunden werden sollte die Trocknungspause eingehalten werden.
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