Querbandhechtlinge, Epiplatys dageti, leben in der Natur in seichtem, ruhigem Wasser von größeren Pfützen, Gräben und Tümpeln, die mit Seerosen und Wasserschlauch bewachsen sind.
Sie vertragen im Sommer Temperaturen bis 30° C und im Winter bis 20° C. Zur Zucht sind Temperaturen von 24 bis 26° C geeignet. Der pH-Wert zur Zucht sollte 6,5 bis 7 betragen, die Karbonathärte 2 Grad. Wie bei anderen nicht anuellen Hechtlingen sind flutende Pflanzen oder Schwimmpflanzen wichtig.
Als Einzeltiere gehalten verhalten sie sich sehr zurückhaltend. In Gesellschaft anderer Querbandhechtlinge sind sie recht aktiv. Es sollten 4 bis 5, besser mehr Tiere zusammen gehalten werden. Es können z. B. 2 Männchen mit 4 Weibchen gehalten werden. Besser sind mehr Weibchen als Männchen.
Querbandhechtlinge können sich gegen Salmler durchsetzen.
Querbandhechtlinge Männchen und Weibchen:
Querbandhechtlinge im Zuchtbecken:
Junge Querbandhechtlinge:
Epiplatys dageti monroviae:
Pseudoepiplatys annulatus
Epiplatys annulatus fressen Artemianauplien, kleine Wasserflöhe und Hüpferlinge. Die Nauplien können mit feinsten Algen oder aufgeschwemmter Hefe angereichert werden. Japanische Wasserflöhe sollten auch sehr gut geeignet sein. Unter Umständen wird auch Grindal genommen. Ausgewachsene Hechtlinge fressen auch kleine Drosophila. Trockenfutter wird manchmal gar nicht gefressen, evtl. können sie langsam daran gewöhnt werden.
Weil die Tiere scheu sein können, wird das Futter möglicherweise erst gefressen, wenn sich die Fische ungestört fühlen.
Ringelhechtlinge können schon in einem Becken mit 25 Liter Wasserinhalt gehalten werden. In einem 54 Liter Becken können 2 Männchen und 4 Weibchen oder 3 Männchen und 6 Weibchen gehalten werden. In 54 Liter sind ca. 20 Rasbora maculatus zur Vergesellschaftung geeignet.
Im Aquarium sollte viel Javamoos sein. Das Moos wird als Ablaichsubstrat genutzt. Es leben auch zahlreiche Kleinstlebewesen als Futter darin. Auch zwischen Schwimmpflanzen schwimmen Ringelhechtlinge gerne. Das Becken kann zusätzlich mit Cabomba, Hygrophila, Javafarn und Mooskraut bepflanzt werden.
Der Boden sollte aus feinem Sand bestehen, der mit einer Schicht Torffasern bedeckt ist. Zur Dekoration können z. B. 2 Wurzeln verwendet werden.
Ringelhechtlinge werden 3 bis 4 Zentimeter groß. Am Besten werden sie im Artenbecken gehalten. Zur Vergesellschaftung sind höchstens kleine, friedliche Arten geeignet. Rauflustige Salmler sind zur Vergesellschaftung nicht geeignet. Im Aquarium können auch Schnecken und z. B. ein kleiner Ancistrus gehalten werden, die überschüssiges Futter vertilgen.
Unbedingt notwendig sind regelmäßige Wasserwechsel. In einem 54 Liter Becken sollten alle 2 Tage 20 Liter Wasser gewechselt werden. Das neue Wasser sollte über Torf gefiltert sein.
Geeignete Wasserwerte:
Karbonathärte: 1 bis 4
Gesamthärte: 6 bis 8
pH-Wert: 6 bis 7
Temperatur: 21° bis 26°
Die Tiere können gut springen. Das Becken muss gut abgedichtet werden. Eine Schwimmpflanzendecke hilft evtl. auch.
Bei guter Fütterung ist die Zucht relativ einfach. Die Jungfische sind aber sehr klein. Sehr junge Epiplatys annulatus können evtl. zu klein sein, um Artemianauplien oder Drosophila zu fressen. Die Tiere wachsen ziemlich langsam.
Pseudepiplatys annulatus:
Epiplatys annulatus "Monrovia":
Balzende Pseudepiplatys annulatus:
Pseudepiplatys annulatus und Epiplatys dageti monroviae:
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Seite wurde zuletzt am 28.12.2011 18:05 Uhr geändert
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