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Wie schwierig ist die Diskuszucht?

In einem Gesellschaftsbecken finden sich zwangsläufig Paare, die dann auch ständig ablaichen. Sogar unter sehr ungünstigen Bedingungen in manchen Becken im Zoohandel, laichen Diskus.

In der Regel sondert sich zu erst ein Paar ab. Das Paar wird deutlich aggressiver gegenüber anderen Aquarienbewohnern. Dann fängt das Paar an zu laichen und zu befruchten. Beide Tiere bewachen das Gelege, teilweise abwechselnd. Weibchen und Männchen können dunkel gefärbt sein und Bissspuren von Streitereien mit anderen Diskus bekommen.

Schwierig ist bei der Zucht die optimale Aufzucht der Jungtiere. Nur bei beträchtlichem Pflegeaufwand wachsen gesunde Tiere auf, die im späteren Alter eine beachtliche Größe und schöne Körperform zeigen.

Die meistens kümmerlich gewachsenen Tiere in den Zoohandlungen sind die Folgen einer mangelnden Aufzucht und der frühzeitigen Entnahme in den Handel. Diese Tiere werden selten zu imposanten Tieren. Sie haben meistens auch eine geringere Lebenserwartung, weil sie krankheitsanfällig sind. Unter optimalen Bedingungen können diese Tiere meistens noch aufgepäppelt werden.

Um Diskusfische zu züchten, sind für eine einzige Brut schon mehrere größere Becken für die Aufzucht notwendig. Weil diese Grundvoraussetzungen meistens fehlen, gilt die Zucht als extrem schwierig. Der Aufwand lohnt sich aber, weil man schließlich mit wunderschönen Nachzuchten belohnt wird.

Wann sind Diskus laichreif?

Diskus laichen zum ersten Mal mit ca. 12 Monaten. Das ist unabhängig von der Körpergröße. Erste Balzversuche werden schon früher unternommen.

Ein harmonierendes Paar legt unter Umständen alle 5 bis 7 Tage Eier ab. Das Weibchen wird dadurch oft so beansprucht, dass es nicht mehr wächst. Züchter setzen balzende junge Fische auseinander, damit die Tiere in ihrer Entwicklung bzw. im Wachstum nicht beeinflusst werden können.

Zur Zucht wird ein Aufzuchtbecken benötigt.

Nur in einem gesonderten Aufzuchtbecken können die Larven von den Eltern optimal aufgezogen werden. Die gezielte Fütterung der Jungtiere, z. B. mit Artemia, ist in einem Gesellschaftsbecken sehr schwierig. Im Gesellschaftsbecken werden die Eltern durch ständig vorhandene Fressfeinde gestresst. Im Gesellschaftsbecken können Jungfische auch in den Filter gesogen werden.

Das Zuchtbecken sollte mindestens 50 x 50 x 50 Zentimeter groß sein. Wenn die Tiere schon Laichvorbereitungen treffen und die Wasserwerte nicht völlig ungeeignet sind, sollten die Wasserwerte nicht verändert werden. Ansonsten sollten die Wasserwerte langsam auf einen ph-Wert von 6,5 und einen Leitwert unter 200 µS eingestellt werden. Ideal sind 120 µS. Teilweise werden 50 µS oder nur 15 µS empfohlen. Die Temperatur sollte 30° betragen. Wichtig scheint vor allem, dass die Wasserwerte stabil sind.

Zum Laichen angeregt werden Diskus durch eine leichte Absenkung der Temperatur. Diskus verbinden die Absenkung mit der Regenzeit. In der Regenzeit gibt es Überschwemmungen, durch die Bäume teilweise im Wasser stehen, Äste in das Wasser hängen usw. In der Natur laichen Diskus an in das Wasser ragende Äste ab. Im Aquarium wird an Pflanzen, schräg stehenden Steinen, Ästen usw. abgelaicht. Im Grunde laichen sie an jedem möglichen Substrat. Ein Laichkegel ist nicht unbedingt notwendig. Bevorzugt werden Gegenstände, die nicht ganz senkrecht stehen. Es muss aber kein ganz bestimmter Winkel eingehalten werden.

Zwar schlüpfen Larven manchmal auch bei ungünstigeren Bedingungen, z. B. bei 25° GH und einem Leitwert ca. 1000 µS/cm im Gesellschaftsbecken. Gute Ergebnisse stellen sich aber nur unter besseren Bedingungen ein.

Damit die Larven nicht vom Filter eingesogen werden, sollte ggf. ein Schwamm- oder ein Mattenfilter eingesetzt werden. Beide Filterarten können auch eine nicht zu starke Strömung erzeugen.

Hinweise zur Aufzucht

Nach dem Freischwimmen der Jungen ernähren sie sich vom Hautsekret der Elterntiere. Mit Futterersatzmitteln aus dem Handel gibt es keine positiven Erfahrungen. Je nach Zustand der nun abgeweideten und erschöpften Elterntiere muss zugefüttert werden. Dafür sind frisch geschlüpfte Artemia erforderlich. Im Gesellschaftsbecken ist diese Fütterung sehr schwierig, weil die Artemia per Spritze bzw. mit einem kleinen Schlauch in die Nähe der Jungen gebracht werden müssen.

Nach ca. 2 Monaten müssen die Jungen in ein Aufzuchtbecken von mindestens 100 x 50 x 50 Zentimeter gesetzt werden.

Die Größe der Nachzuchten ist unabhängig von der Größe der Eltern und hängt nur vom Futter ab.

Warum Diskus das eigene Gelege fressen

Viele Barsche fressen das eigene Gelege, wenn sie in Stress geraten. Stressfaktoren können z. B. falsche Umweltbedingungen, eine schlechte Futtersituation für die Jungen, Störungen usw. sein. Wenn die Tiere erkennen können, dass ihre Nachkommen keine Chance zum Überleben haben, fressen sie sie auf.
Auch wenn die Jungen von einer Übermacht anderer Fische attackiert werden und die Eltern keine Chance zur Verteidigung mehr haben, fressen sie sie lieber selber auf als sie anderen zu überlassen. So bleibt den Eltern wenigstens der Nährwert.

Junge Diskus brauchen oft mehrere Anläufe, bis sie wissen, wie sie mit den Eiern und später den Larven umgehen müssen.

Wenn die Wasserwerte ungeeignet sind, entwickelt sich der Laich nicht. Die Eltern fressen es dann selber wieder auf.

Wenn die Eier verpilzen, werden sie von den Eltern gefressen.

Manchmal werden die Eier gar nicht von den eigenen Eltern gefressen. Wenn die Eltern das Gelege nachlässig schützen, z. B. bei Dunkelheit, fressen andere Fische die Eier, z. B. Welse. Ein schwaches Nachtlicht, z. B. eine 7 Watt-Energiesparlampe, hilft, damit die Eltern besser Kontakt zum Gelege halten können. Zum Schutz vor Laichräubern kann auch eine Trennscheibe in das Becken gesetzt werden. Die Trennscheibe kann z. B. aus Plexiglas bestehen.

Wenn die Eltern das Gelege fressen weil sie gestört werden, kann ein Abdecken des Beckens mit Pappe oder einer Decke helfen.

Eine Zuchtstation für Diskus:

Brütende Diskus:

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16.01.2009 - 10:27

Andy?

Zucht von Diskus Fische

Hallo,

also ich kann berichten das Diskus Fische einfach (wenn man es vom Betrachter sieht) ist zu Züchten.

Hatte ein Pärchen Kobalt Diskus erworben und dabei habe ich diese nur in ein Quarantäne Becken belassen um zu sehen wie die Tiere sich in eine sechs Wöchigen Zeit im Becken verhalten. Nach ca. 2 Wochen hatte ich bemerkt das meine Kobalde auf die anderen erworbene Diskus Fische aggressiv reagierten und ich nicht wusste wieso confused smiley. Nach ein Paar Stunden Beobachtung Stellte ich fest das dass Weibchen immer an einer Ecke sich befindet un dabei auch das beide sich abwechseln einen Bereich für sich in Anspruch genommen wird. Nun, nach genauerem Betrachten meines Beckens hatte ich festgestellt das ich ein Gelege hatte. Nach meinen Messungen, sei es mit Tröpfchen und Stäbchen Messung, hatte ich eine PH Wert von 6,2 KH und GH habe ich nicht gemessen, weil ich dachte die kommen so oder so nicht durch, weil es ja bekannt ist das Diskus einen PH Wert von 5,0 benötigen. Am 19.11 hatte ich grosse Augen bekommen denn die Eier hatten sich entwickelt und dabei sind auch schon an der Scheibe die Larven zu sehen gewesen und dabei sind schon einige angeschwommen und die Elter hatten die Tiere schon umgesetzt. Was soll ich noch grosses schreiben, nach drei Monaten hatte ich 44 Kobalt Junge in einem 150*50*50 Becken schwimmen gehabt, denn alle Tiere sind nun in guten Händen abgegeben worden.

Also nach meiner Meinung her ist es einfach Diskus Fische zu Züchten, aber man sollte auch beachten das ich das Normale Leitungswasser mit Osmose Wasser verschnitten hatte. Außerdem habe ich auch Regenwasser mit doppelter Aktivkohle Filter gefiltert und dabei auch wo ich das Regenwasser ins Becken gelassen hatte nochmals über einen Kohlefilter gefilter hatte.

Also wer ein Pärchen hat und dabei auch bemerkt das sie Balzen dann nichts wie ein ein separates Becken mit den Massen 60*60*60 umsetzten, einen Guten Luftheber sollte vorher schon maximal drei Monate eingelaufen sein,so das die Bakterien sich entwickeln können, umsetzten und ein Kegel aus Ton oder Plastik rein setzten und warten was sich die Zeit mit sich bringt.Dabei die Temperatur auf 30-32° erhöhen nicht vergessen. Beim Umsetzten eines Pärchen kann es sein das Sie dann das Balzverhalten einstellen und dabei braucht man sich keine Gedanken machen, denn das ist normal, da sie sich erst einmal an die neue Umgebung gewöhnen müssen, aber dann beginnen Sie wieder zu Balzen und wenn man Glück hat wie ich, wird man Diskus Papa.

Viel Glück

Andy

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