Welche Diskusarten sind für Diskusanfänger geeignet?
Anfänger sollten überzüchtete Hochzuchtrassen, z. B. Pidgeon Blood, und Wildfänge vermeiden. Diese zeigen oft nette Farbspielereien, es ist aber nicht erkennbar, wenn die Fische Krankheiten haben oder wenn sie sich allgemein nicht wohlfühlen. Die Züchter haben die schwarzen Streifen weggezüchtet, die Rückschlüsse auf das Wohlbefinden zulassen würden. Diese Arten müssen deshalb besonders gut beobachtet werden.
Dunkle Varianten sind für Anfänger besser geeignet, z. B. Rot-Türkis, Rio-Madeira oder Cobalt-Blau.
Einige Tiere sind sehr empfindlich, andere völlig unproblematisch. Am besten kauft man Diskus bei einem guten privaten Hobbyzüchter in der Nähe. Gerade die Umstellung nach dem Kauf kann schwierig werden.
Tiere, die bei einem Hobbyzüchter in der Nähe gekauft werden, sind meistens preiswerter und man kann sie und ihre Eltern begutachten. Sie sind meistens auch robuster und benötigen nicht die hohen Temperaturen, die einige Arten scheinbar brauchen.
Solche Nachzuchten sind oft Trockenfutter gewöhnt und nicht so empfindlich wie einige Tiere in Aquariengeschäften, die nur mit Frostfutter oder Lebendfutter gefüttert werden.
Anfänger sollten einen Schwarm Blauer Neons oder Neonsalmler zu den Diskus setzen. Diese sind gute Krankheitsindikatoren, denen zuerst angemerkt werden kann, wenn im Aquarium etwas nicht stimmt.
Empfehlenswerte Bücher für Diskusanfänger
- Diskus im Gesellschaftsbecken, Degen
- Diskusfische - Schwimmende Juwele, Diskus-Brief Verlag
- Diskusfibel von Hans J. Mayland
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