Regenbogenbuntbarsche
Suche:  
Fische -> Buntbarsche -> Amerika -> Regenbogenbuntbarsche
Diese Seite kannst du selbst ändern. Einfach auf Bearbeiten klicken.

Die Haltungsbedingungen für Regenbogenbuntbarsche

Regenbogenbuntbarsche, Herotilapia Multispinosa, stammen aus Mittelamerika. Sie sind relativ robust. Im Gegensatz zu anderen Buntbarschen sind sie recht friedlich. In einem 60 Liter Becken kann ein Paar mit ein paar Beifischen gehalten werden. Zusammen mit Feuermaulbuntbarschen kann ein Paar in einem 100 Liter fassenden Becken mit viel Wurzelholz gehalten werden. In einem 240 Liter Aquarium können 5 Tiere mit Beifischen gehalten werden.

Auch in der Laichzeit hält sich die Aggressivität in Grenzen. Für die Jungen werden einige Höhlen gegraben, aber es wird nicht zu viel gegraben.

Es wird unbedingt Pflanzennahrung in Form von zarten Wasserpflanzen oder Grünflockenfutter benötigt. Wie Grünflossenbuntbarsche? kümmern sie sonst möglicherweise. Geschälte Erbsen und Gurken werden gerne gefressen.

Wenn sie vor dem Aquarium eine Bewegung bemerken, suchen sie gerne Deckung unter Unterständen aus Steinen oder Wurzeln. Besonders wenn sich jemand zwischen einer Lichtquelle und dem Aquarium befindet. Damit sie nicht zu schreckhaft sind, kann das Aquarium durch große Echinodorus oder Schwimmpflanzen abgedunkelt werden. Weil fast alle Pflanzen angeknabbert werden, sind schnellwüchsige oder robuste Pflanzen sinnvoll. In einem dicht mit Anubias bepflanzten 100 Liter Aquarium mit einem Paar Regenbogenbuntbarschen blieb etwa die Hälfte der neuen Triebe der Anubias unbeschadet. An der Wasseroberfläche wuchernder, schwimmender Farn wurde nicht gefressen.

Die Färbung kann sich schnell ändern.

Die Färbung wechselt. Normalerweise sind sie graugelb. Die prächtig gelbe Farbe zeigen die Tiere vor allem während der Fortpflanzung und beim Drohen. Die Farbe variiert sehr schnell von beinahe schwarz bis knallgelb. Bei gedämpfter Beleuchtung schimmern die Körperflanken etwas in den Regenbogenfarben. Vor dem Ablaichen sind sie gelb mit etwas blau in den höheren Flossen. Im Brutkleid sind sie nicht mehr gelblich gefärbt, sondern fast schwarz-zitronengelb mit Regenbogenmustern; während der Verpflegung der Jungen schwarz. Sie gehören besonders im Brutkleid zu den schönsten Zierfischarten. Beim Ablaichen sind die Farben am schönsten.

Die Geschlechtsunterschiede

Die Geschlechter können nur schwierig erkannt werden. Am Sichersten erkennt man die Geschlechter wie bei Skalaren an der Genitalpapille.
Nur beim Ablaichen ist der Unterschied gut zu erkennen. Die Legeröhre des Weibchens vergrößert sich dann etwas. Weibchen bleiben etwas kleiner. Möglicherweise wird das Wachstum durch eine frühe Eiablage beeinträchtigt. Die Flossen sind nicht unterschiedlich geformt.

Du suchst hier Hilfe? Dann entlaste die Helfer hier und mach mit!
Gesucht werden:

  • Fotos von Fischen, Pflanzen, Krankheiten, Technik usw. Bitte benutzt eure Digitalkameras und schickt Bilder an nheidbuechel/at-nospam/web.de.
    Das /at-nospam/ bitte durch @ ersetzen.
  • Mithelfer bei der Seitenpflege. Wirklich jede Leserin und jeder Leser kann helfen.

Anmerkungen zu dieser Seite
(Fragen im Forum stellen)

Bitte eine Überschrift eingeben:

Bitte deine Anmerkungen eingeben:
Anmerkungen zur Verbesserung der Seite bleiben stehen, bis sie in die Seite eingearbeitet sind.
Reine Anfragen im Forum stellen.
Wegen der Übersichtlichkeit werden Fragen hier bei den Kommentaren sofort gelöscht.
Bitte deinen Namen eingeben:

Nach dem Abschicken folgt als Spamschutz eine leichte Passwortabfrage.
Eingegebenen Text zur Fehlervorbeugung sichern bzw. markieren und kopieren.




Informationen aus der Wikipedia (Mit externen Links)

Regenbogencichlide
Systematik
Stachelflosser (Acanthopterygii)
Barschverwandte (Percomorpha)
Ordnung: Barschartige (Perciformes)
Familie: Buntbarsche (Cichlidae)
Gattung: Herotilapia
Art: Regenbogencichlide
Wissenschaftlicher Name der Gattung
Herotilapia
Pellegrin 1904
Wissenschaftlicher Name der Art
Herotilapia multispinosa
(Günther 1867)

Herotilapia multispinosa, deutsch Regenbogencichlide oder Regenbogenbuntbarsch genannt, ist ein Süßwasserzierfisch aus der Familie der Buntbarsche. Die Gattung Herotilapia ist monotypisch.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Beschreibung

Gem. Flossenformel:[1]

[Bearbeiten] Vorkommen

Er ist in Mittelamerika, nämlich in Costa Rica, Honduras und Nicaragua beheimatet. Die Gewässer, in denen Herotilapia multispinosa vorkommt, weisen folgende Wasserwerte auf:

  • einen pH-Wert von 7 bis 8
  • einen GH-Wert von 9°d bis 20°d
  • und eine Temperatur von 21 °C bis 36 °C.

[Bearbeiten] Aquaristik

Er ist sehr einfach zu halten und stellt keine besonderen Ansprüche an die Wasserqualität. Er ist außerhalb der Paarungszeit ein sehr friedfertiger Fisch, der gut in jedes Gesellschaftsbecken passt. Regenbogencichliden werden bis zu 12 cm groß, wobei das Männchen ca. 3 bis 5 cm größer ist als das Weibchen. Wenn ein Paar Brutpflege betreibt, ist es stark revierbildend und greift alles im Umfeld an. Zur Haltung braucht man ein Aquarium mit mindestens 200 Litern Inhalt.

Der Herotilapia multispinosa ist allesfressend (omnivor) und kann mit Lebend-, Frost- und Trockenfutter gefüttert werden.

[Bearbeiten] Zucht

Ein Paar fängt mit dem Balzen und mit der Suche nach einem Revier an, wenn es Nachwuchs produzieren möchte. Dazu legt man ihnen am besten einen kleinen Blumentopf ins Becken oder einen flachen Stein. Das Paar beginnt dann mit dem sorgfältigen Putzen des ausgewählten Steines oder Blumentopfs. Sie verändern dabei ihre Farben. Das Weibchen legt dann je nach Größe zwischen 200 und 500 Eier ab, die sogleich vom Männchen befruchtet werden. Bei der nachfolgenden Brutpflege steht das Weibchen fast die ganze Zeit über dem Gelege und fächelt den Eiern Frischwasser zu. Nach ca. zwei Tagen schlüpfen die Jungtiere. Die Eltern nehmen ihre Eier einzeln in den Mund und kauen die Eierschale an, damit die Jungen besser schlüpfen können. Diese werden dann in eine vorher angelegte Kiesmulde gespuckt, wo sie 2 bis 3 Tage lang liegen bleiben, bis sich ihre Schwimmblase gebildet hat und sie frei schwimmen können. Nach einem weiteren Tag sollte man anfangen, die Jungen mit Staubfutter oder Artemianauplien zu füttern. Die Jungen fressen je nach Bedarf das Futter vom Boden auf. Nach vier Wochen sollte man die Jungtiere von den Eltern trennen, da diese dann schon meist wieder mit dem Balzen beginnen und die alte Brut dann auffressen würden. Generell ist die Zucht in einem Gesellschaftsbecken nicht einfach, da die Jungfische gerne von anderen Fischen oder vom eigenen Vater gefressen werden, falls dieser wieder in Balzlust kommt. Am besten setzt man etwa 3/4 der Jungtiere in ein separates Aufzuchtbecken, wo sie eine höhere Überlebenschance haben. Man kann nach ca. zwei Wochen damit beginnen, die Jungtiere mit gefrorenen Cyclops zu füttern.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Günther Sterba: Süsswasserfische. Weltbild Verlag., Augsburg 2002, ISBN 3-89350-991-7.

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks



Text und Bilder der Zusatzinformation stammen aus dem Artikel Herotilapia_multispinosa der freien Enzyklopädie Wikipedia und stehen unter der GNU Free Documentation License. Die Liste der Autoren ist in der Wikipedia unter dieser Seite verfügbar, der Original-Artikel lässt sich hier bearbeiten.




Seite wurde zuletzt am 21.06.2010 11:16 Uhr geändert
Hochladen | Bearbeiten | Ältere Fassungen | Wiki Hilfe | Druck
PmWiki version pmwiki-2.2.36