Maronibuntbarsche
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Die Haltungsbedingungen für Maronibuntbarsche


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Maroni-Buntbarsch (Cleithracara maronii)

Quelle: Bild auf Wikimedia Commons
Lizenz: Public domain
Urheber: Daniel W.

Maronibuntbarsche, Cleithacara maronii, werden etwa 10 Zentimeter groß. Weibchen bleiben deutlich kleiner. Die Männchen haben deutlich ausgezogene Rücken- und Afterflossen. Die Spitzen dieser Flossen ragen teilweise bis über die Schwanzflosse hinaus. Bei den Weibchen sind diese Flossen nur zugespitzt, aber nicht verlängert.

Mit ca. 2 Monaten haben sie bereits ihre endgültige Färbung. Ab ca. 6 Zentimetern bzw. mit 9 Monaten sind sie geschlechtsreif. Im Alter bekommen vor allem die Männchen an einigen Stellen einen blaugrünen Schimmer. Besonders farbenprächtig sind sie aber nicht, sondern eher unscheinbar. Ihr Charme wird erst deutlich, wenn man genauer hinschaut.

Geeignete Wasserwerte:

  • GH 6
  • KH 5
  • ph 6,7

Sie kommen aber auch mit härterem Wasser klar.

Cleithacara maronii sind sehr friedlich und fast sanftmütig. So wurden z. B. Platybabies, die ihnen vor der Nase herum schwammen, nicht gefressen. Manchmal sind sie schreckhaft, aber scheu sind sie nicht. Sie leben gerne zurückgezogen, können sich aber z. B. gegen Kakaduzwergbuntbarsche wehren.

Das Aquarium für ein Paar sollte mindestens 80 Zentimeter lang sein.

Durch eine dichte Bepflanzung sollten Rückzugsmöglichkeiten geschaffen werden. Im Gesellschaftsbecken sollten sie nur mit friedlichen und ruhigen Fischen zusammen gehalten werden. Geeignet sind z. B. ruhige Salmler.

Was Maronibuntbarsche fressen

Maronibuntbarsche fressen alles, was sie erwischen. Geeignet sind Tabletten, Granulat, Flocken. Am liebsten wird natürlich Frost- oder Lebendfutter gefressen.

Literatur über Maronibuntbarsche

Einige Angaben zu Maronibuntbarschen stehen in folgenden Büchern:

  • Staeck, Wolfgang; Linke, Horst Amerikanische Buntbarsche Band 2: Große Buntbarsche Tetra-Verlag
  • Stawikowski, Rainer; Werner Uwe Die Buntbarsche der Neuen Welt -Südamerika- Ulmer-Verlag 1. Auflage

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Jungfisch Maroni-Buntbarsch (Cleithracara maronii)

Quelle: Bild auf Wikimedia Commons
Lizenz: Public domain
Urheber: Daniel W.


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Maroni-Buntbarsch (Cleithracara maronii)

Quelle: Bild auf Wikimedia Commons
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Urheber: Daniel W.


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Maroni-Buntbarsch über seinem frischem Gelege

Quelle: Bild auf Wikimedia Commons
Lizenz: Public domain
Urheber: Daniel W.


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Cleithracara maronii

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Cleithracara maronii mit dunkler Schreckfärbung

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Urheber: Daniel W.


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Cleithracara maronii

Quelle: Bild auf Wikimedia Commons
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Cleithracara maronii

Quelle: Bild auf Wikimedia Commons
Lizenz: CC Attr. SA 2.5
Urheber: Bartosz Senderek

Maronibuntbarsch:

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Informationen aus der Wikipedia (Mit externen Links)

Maroni-Buntbarsch
Systematik
Unterordnung: Lippfischartige (Labroidei)
Familie: Buntbarsche (Cichlidae)
Unterfamilie: Cichlinae
Tribus: Cichlasomatini
Gattung: Cleithracara
Art: Maroni-Buntbarsch
Wissenschaftlicher Name der Gattung
Cleithracara
(Kullander & Nijssen, 1989)
Wissenschaftlicher Name der Art
Cleithracara maronii
Steindachner, 1891

Der Maroni-Buntbarsch (Cleithracara maronii) lebt im nördlichen Südamerika, in langsam fließenden Flüssen und Bächen der drei Guyanas und im Delta des Orinoko. Er bevorzugt reichlich durch Totholz gegliederte Biotope.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Merkmale

Die Fische haben eine cremefarbene bis hellbraune Grundfärbung. Außerdem zeigt die Art eine auffällige Schreckfärbung: Bei Beunruhigung überzieht ein unregelmäßiges Dunkelbraun ihren Körper. Vom Ansatz der Rückenflosse zieht sich ein dunkles Band über das Auge zum Unterrand des Kiemendeckels. Unter den letzten Stacheln des hartstrahligen Teils der Rückenflosse befindet sich ein dunkler, helleingefasster Fleck, der nach unten in einem undeutlichen Band ausläuft. Deshalb werden die Fische auch Schlüsselloch-Buntbarsch genannt. Männchen sind etwas größer und haben etwas längere Flossen als Weibchen [1]. Bei alten Tieren sind die Rücken- und Afterflosse über die Schwanzflosse ausgezogen. Sichtbare Unterscheidung nur durch die Genitalpapille des Milchners.

[Bearbeiten] Fortpflanzung

Maroni-Weibchen über seinem frischen Gelege.

Der Maroni-Buntbarsch ist ein Offenbrüter, der seine bis zu 400 Eier auf einen flachen Stein oder großem Blatt legt. Die Brut wird von beiden Elternteilen gepflegt und bewacht.

[Bearbeiten] Aquaristik

Der Maroni-Buntbarsch wurde 1936 zum ersten Mal nach Deutschland eingeführt. Er lässt sich gut in einem bepflanzten Gesellschafts- oder Naturaquarium halten, da er nicht so aggressiv ist wie viele andere Buntbarsche und auch nicht im Bodengrund wühlt. Passend wäre eine Vergesellschaftung mit anderen Fischen aus seinem heimatlichen Lebensraum, wie dem Glühlichtsalmler, dem Schmucksalmler und Panzerwelsen. Er sollte jedoch nicht mit aggressiven oder zu lebhaften Arten vergesellschaftet werden, da er sehr schreckhaft ist. Das Wasser sollte weich und schwach sauer (pH-Wert um 6,5) sein. Die Temperatur sollte bei 23 - 26 °C liegen. Fast alle Maroni-Buntbarsche im Handel sind Nachzuchten. Sie erreichen oft nicht mehr die natürliche Länge von 10 Zentimetern, sondern bleiben als Folge von Inzucht über Generationen zwergwüchsig.

[Bearbeiten] Hinweise

  1. Keyhole Cichlid

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Cleithracara maronii ? Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


Text und Bilder der Zusatzinformation stammen aus dem Artikel Maroni-Buntbarsch der freien Enzyklopädie Wikipedia und stehen unter der GNU Free Documentation License. Die Liste der Autoren ist in der Wikipedia unter dieser Seite verfügbar, der Original-Artikel lässt sich hier bearbeiten.




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