Feuermaulbuntbarsche
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Allgemeines über Feuermaulbuntbarsche

Feuermaulbuntbarsche, Thorichthys meeki, zeigen ein ausgeprägtes Brutverhalten. Während der Laichzeit haben sie eine knallrote Brust. Die Beckeneinrichtung wird den Bedürfnissen angepasst. D. h. je nach Einzelindividuum wird der Boden mehr oder weniger umgegraben. Dabei kann das ganze Aquarium umgebaut werden.

Feuermaulbuntbarsche werden bis zu 20 Zentimeter groß. Zuchten aus Fernost sollen angeblich kleiner bleiben und robuster sein.

Feuermaulbuntbarsche bilden Reviere und ein Paar benötigt ein Aquarium mit mindestens 240 Liter Wasserinhalt. In der Laichzeit können alle anderen Fische terrorisiert werden. Wenn ein Paar vehement seine Brut vor Zugriffen hungriger Mitbewohner schützt, können diese böse verletzt werden. Sie müssen nicht einmal sehr nah an den Jungfischschwarm herankommen. Das Maennchen greift auch aus Vorsorge an, um gleich für klare Verhältnisse zu sorgen.

Ausserhalb der Laichzeit interessieren sich Feuermaulbuntbarsche nicht für größere andere Fische. Dann streitet sich ein Paar eher untereinander. So hat z.B. ein Männchen in einem 500 Liter Becken zwei Weibchen zu Tode gejagt. Andere Feuermaulbuntbarsche können ebenfalls gejagt werden.

Feuermaulbuntbarsche dürfen nicht mit zu kleinen anderen Tieren zusammen gehalten werden. Sie fressen Tiere bis zu 1/5 ihrer Größe. z. B. ganze Guppies, neons, junge Antennenwelse und auch 1 Zentimeter große Apfelschnecken.

In einem 450 Liter Becken zusammen mit Archocentrus nigrofasciatus ist es absolut genial anzusehen, wenn der Rote und der Schwarze sich androhen. Auch das Balzverhalten der Feuermaulbuntbarsche ist prächtig anzusehen.

Feuermaulbuntbarsche sind starke Wühler. Dabei kann auch ein großes 500 Liter Aquarium kompeltt in eine Baustelle verwandelt werden, mit Kratern und Hügeln.
Insbesondere, wenn sie in Laichstimmung sind, bauen sie ihr Zuhause komplett um. Teilweise häufen sie ca. 10 Zentimeter hohe Kiesberge auf. Dabei leiden natürlich auch die umstehenden Pflanzen und bleiben nicht im Boden stecken. Gefressen werden Pflanzen hingegen nicht. Wenn die Pflanzen so gesetzt sind, dass sie die Feuermaulbuntbarsche nicht stören, werden die Pflanzen auch nicht geschädigt.

Die Geschlechtsunterschiede

Die Flossenenden sind bei den Männchen lang ausgezogen. Bei den Weibchen sind die Flossenenden rund. Der Bauch der Weibchen ist in Längs- und Querrichtung runder als der Bauch der Männchen.

Hinweise zur Aufzucht

Bei den ersten Aufzuchtversuchen fressen die Eltern häufig die Eier. Beim dritten oder vierten Versuch klappt die Aufzucht meistens. Weil die Eltern die Jungen gut verteidigen, ist eine Aufzucht im Gesellschaftsbecken möglich. Die anderen Fische wecken auch den Brutpflegeinstinkt der Eltern.

Die Jungtiere sind recht klein. Es muss deshalb mit Staubfutter und Artemianauplien gefüttert werden. Ebenso geeignet ist Flüssignahrung für Jungfische. Später kann zerriebenes Flockenfutter gegeben werden. Lebendfutter ist wie immer das beste Futter. Zum Teil zerkauen die Elterntiere auch größere Futtertiere und geben sie dem Nachwuchs.

Ein Algenrasen im Aufzuchtbecken ist vorteilhaft. Die Jungen picken dort Kleinstorganismen auf.

Im Gesellschaftsbecken kann das Futter, z. B. Nauplien, direkt in den Jungfischschwarm gespritzt werden. Dazu wird eine normale Spritze mit einem Rohr verlängert.

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Informationen aus der Wikipedia (Mit externen Links)

Feuermaulbuntbarsch
Systematik
Unterordnung: Lippfischartige (Labroidei)
Familie: Buntbarsche (Cichlidae)
Unterfamilie: Cichlinae
Tribus: Heroini
Gattung: Thorichthys
Art: Feuermaulbuntbarsch
Wissenschaftlicher Name
Thorichthys meeki
Brind, 1918

Der Feuermaulbuntbarsch (Thorichthys meeki (Syn.: Cichlasoma meeki)), auch Rotbrustbuntbarsch oder Maskenbuntbarsch genannt, ist ein Süßwasserfisch aus der Familie der Buntbarsche (Cichlidae). Er stammt aus dem Belize River, dem angrenzenden Südosten Mexikos, Guatemala (zwischen Rio Grijalva und Usumacinta) und Yukatan und kommt dort in den unteren und mittleren Abschnitten von Flüssen mit geringer Strömung, Sand- und Schlammböden, in Yukatan auch in Cenotes und den unterirdischen Verbindungen zwischen ihnen vor. Sein Artname "meeki" bezieht sich auf den amerikanischen Ichthyologen Seth Eugene Meek (1859-1914), der die Gattung Thorichthys beschrieben hat.

[Bearbeiten] Merkmale

Feuermaulbuntbarsche werden 15 bis 16 cm lang und maximal 12 Jahre alt. Weibchen bleiben kleiner. Ihr Körper ist hochrückig und seitlich abgeflacht, das Kopfprofil steil, das Maul endständig und zugespitzt. Die Fische sind blaugrau gefärbt, der Rücken ist dunkler, der Bauch orange bis gelboliv, die Kehle ziegel- bis leuchtend rot. An den Flanken finden sich 5 bis 7 mehr oder weniger deutlich ausgeprägte dunkle Querbänder. Eine dunkle Längsbinde, die auch in einzelne große Flecke aufgelöst sein kann, zieht sich vom oberen Rand des Kiemendeckels bis zur Schwanzflossenwurzel. Der Kiemendeckel weist einen lackschwarzen, golden umrandeten Fleck auf. Da die Schuppen rote Ränder aufweisen kann der ganze Körper, besonders die Seiten, mit einem roten Netz überzogen erscheinen.

Der Feuermaulbuntbarsch ist ein Offenbrüter, der seine 100 bis 500 Eier auf flachen Steinen, größeren Blättern oder Wurzeln ablegen. Er ernährt sich omnivor und nimmt auch Algen zu sich.

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Feuermaulbuntbarsch ? Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


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