Rasbora
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Trigonostigma espei

Trigonostigma espei werden oft als Rote Keilfleckbarben bezeichnet.


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Espe's Rasbora

Quelle: Bild auf Wikimedia Commons
Lizenz: CC Attr. SA 3.0
Urheber: Lerdsuwa

Futter für frisch geschlüpfte Trigonostigma espei:

  • Pantoffeltierchen
  • Artemia
  • Tiefgefrorene Bosmiden
  • Später tiefgefrorene Cyclops
  • Feines Flockenfutter zwischendurch
  • Mikro
  • Essigälchen

Es werden täglich mehrere kleine Portionen verfüttert. Wenn die Jungen im Gesellschaftsbecken groß gezogen werden, werden die anderen Fische und auch die Eltern durch die Fütterung unter Umständen auf die Jungen aufmerksam. Damit die Jungen sich verstecken können, sind feine Pflanzen geeignet, z. B. Javamoos. Darin finden die Jungen zusätzlich Futter.


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1 mm großes 22 Stunden altes Ei von Espe's Rasbora

Quelle: Bild auf Wikimedia Commons
Lizenz: Public domain
Urheber: Bitglue

6 Wochen alte Trigonostigma espei:

Eine ganze Horde:

Hier sieht man die rötliche Grundfärbung:

Rasbora borapetensis

Rasbora borapetensis sind anspruchslose Fische, die in einem Aquarium gut mit anderen kleinen Fischen vergesellschaftet werden können. Auch ohne Fressfeinde schwimmen Rasbora borapetensis als Schwarm zusammen.

4 Rasbora borapetensis in neu eingerichtetem Aquarium:

Rasbora hengeli

Die Ansprüche von Rasbora hengeli sind die gleichen wie bei Keilfleckbarben. Das Wasser sollte weich und leicht sauer sein. Sie halten sich gerne unter Schwimmpflanzen oder unter Pflanzen, die an der Wasseroberfläche fluten auf. Bei regelmäßiger Fütterung mit Lebendfutter fühlen sie sich sichtbar wohler.

Rasbora hengeli sind schwieriger zu Züchten als Keilfleckbarben.

Geschlechtsunterschiede bei Rasbora hengeli

Die Männchen haben zum Kopf hin eine senkrechte Zeichnung, wo der Fleck gerade aufhört. Bei den Weibchen hat der Fleck unten noch so eine Art Nase.

Rasbora hengeli bei der Balz:

Quergestreifter Zwergrasbora, Microrasbora erythromicron

Quergestreifte Zwergrasbora werden etwa 3 Zentimeter groß. Ursprünglich kommen sie aus hartem Wasser. Die Art kommt aus Burma und lebt dort endemisch im Inlésee. Das Aquarienwasser sollte mittelhart sein. Der pH-Wert sollte 6,5 - 7,5 sein. Wasser zur Zucht sollte hart sein; die Temperatur sollte zur Zucht zwischen 22° und 25° C betragen.

Microrasbora erythromicron bei der Balz:

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Informationen aus der Wikipedia (Mit externen Links)

Rasbora
Systematik
Otophysi
Ordnung: Karpfenartige (Cypriniformes)
Überfamilie: Cyprinoidei
Familie: Karpfenfische (Cyprinidae)
Unterfamilie: Bärblinge (Rasborinae)
Gattung: Rasbora
Wissenschaftlicher Name
Rasbora
Bleeker, 1859

Rasbora ist eine Gattung der Bärblinge (Rasborinae). Die Süßwasserfische leben in Süd- und Südostasien.

Rasbora wurde 1859 von dem niederländischen Arzt und Naturforscher Pieter Bleeker beschrieben [1]. Gattungstypus ist die zuerst in Leuciscus gestellte Rasbora cephalotaenia (Bleeker, 1852) [2].

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Verbreitung

Das Verbreitungsgebiet der Gattung Rasbora reicht vom östlichen Pakistan bis nach Sumatra, Borneo, Java, Bali, Lombok und Sumbawa, im Norden bis zu den südphilippinischen Inseln Palawan, Busuanga, Culion und zum südwestlichen Mindanao. Auf dem Indischen Subkontinent kommen sie von den südlichen Vorbergen des Himalaya bis Sri Lanka vor, in Südchina in Yunnan, Guangdong, Guangxi und Hongkong.

Schwerpunkt der Artenvielfalt ist das von der Malaiischen Halbinsel, Sumatra und Borneo gebildete Dreieck. Wissenschaftler vermuten, das der Ursprung der Gattung hier zu finden ist und das die wiederholten Transgressionen und das Wiederansteigen des Meeresspiegels während der letzten Eiszeiten einen bedeutenden Einfluss auf die Artbildung hatte.

Elf Arten, die kein Monophylum bilden, leben im Großraum Indien, der durch Gebirge in Birma (Gaoligong Shan, Tenasserim-Gebirge) von Südostasien geographisch abgeschnitten ist.[3]

[Bearbeiten] Merkmale

Rasbora-Arten sind schlanke, drei bis zwanzig Zentimeter lang werdende Fische. Das Maul ist endständig oder leicht oberständig, der Unterkiefer steht oft etwas über. Sie haben keine Barteln. Das Seitenlinienorgan beginnt an der Oberkante des Kiemendeckels, verläuft dann bogenförmig nach unten und bleibt auch am Schwanzstiel, wie bei allen Bärblingen, unterhalb der Körpermitte. Die Schuppen sind relativ groß. Ihre Afterflosse hat immer nur fünf, geteilte Flossenstrahlen, die Rückenflosse beginnt gegenüber oder nur kurz hinter den Bauchflossen. Die meisten Rasbora-Arten sind recht schlicht gefärbt, viele haben an den Seiten einen Längsstreifen, einige wenige sind rötlich oder haben eine rötliche Zeichnung. Letztere sind beliebte Aquarienfische.

Rasbora-Arten sind keine Schwarmfische im eigentlichen Sinn, leben aber in sozialen Verbänden, die in den mittleren und oberen Bereichen ihrer Heimatgewässer leben. Zur Fortpflanzung sondern sich jeweils ein Männchen und ein Weibchen kurzfristig ab.

[Bearbeiten] Arten

Heute gehören etwa 75 Arten zur Gattung Rasbora [4].

Rasbora argyrotaenia-Artengruppe[3]

Rasbora argyrotaenia
  • Rasbora aprotaenia Hubbs & Brittan in Brittan, 1954
  • Silberbärbling (Rasbora argyrotaenia) (Bleeker, 1850)
  • Rasbora aurotaenia Tirant, 1885
  • Rasbora baliensis Hubbs & Brittan in Brittan, 1954
  • Rasbora borneensis Bleeker, 1860
  • Rasbora bunguranensis Brittan, 1951
  • Rasbora dusonensis (Bleeker, 1851)
  • Rasbora everetti Boulenger, 1895
  • Rasbora hobelmani Kottelat, 1984
  • Rasbora hosii Boulenger, 1895
  • Seitenstrichbärbling (Rasbora lateristriata) (Bleeker, 1854)
  • Rasbora laticlavia Siebert & Richardson, 1997
  • Rasbora leptosoma (Bleeker, 1855)
  • Philippinenbärbling (Rasbora philippina) Günther, 1880
  • Rasbora septentrionalis Kottelat, 2000
  • Rasbora spilotaenia Hubbs & Brittan in Brittan, 1954
  • Steiners Rasbora (Rasbora steineri) Nichols & Pope, 1927
  • Rasbora tawarensis Weber & de Beaufort, 1916
  • Rasbora tornieri Ahl, 1922
  • Rasbora volzii Popta, 1905

Rasbora daniconius-Artengruppe[3]

Rasbora danicornius
  • Rasbora armitagei Silva, Maduwage & Pethiyagoda, 2010[5]
  • Rasbora caverii (Jerdon, 1849)
  • Rasbora dandia (Valenciennes 1844)
  • Schlankbärbling (Rasbora daniconius) (Hamilton, 1822)
  • Rasbora kobonensis Chaudhuri, 1913
  • Rasbora labiosa Mukerji in Hora & Mukerji, 1935
  • Rasbora naggsi Silva, Maduwage & Pethiyagoda, 2010 [5]
  • Rasbora ornata Vishwanath & Laisram, 2005
  • Rasbora wilpita Kottelat & Pethiyagoda, 1991

Rasbora einthovenii-Artengruppe[3]

  • Zweibindenbärbling (Rasbora cephalotaenia) (Bleeker, 1852)
  • Längsbandbärbling (Rasbora einthovenii) (Bleeker, 1851)
  • Schmuckbärbling (Rasbora elegans) Volz, 1903
  • Jacobsons Bärbling (Rasbora jacobsoni) Weber & de Beaufort, 1916
  • Schönflossenbärbling (Rasbora kalochroma) (Bleeker, 1851)
  • Rasbora kottelati Lim, 1995
  • Rasbora nematotaenia Hubbs & Brittan, 1954
  • Rasbora patrickyapi Tan, 2009[6]
  • Tubbs Rasbora (Rasbora tubbi) Brittan, 1954

Rasbora semilineata-Artengruppe[3]

  • Rotschwanzbärbling (Rasbora borapetensis) Smith, 1934
  • Rasbora rubrodorsalis Donoso-Büchner & Schmidt, 1997
  • Rasbora semilineata Weber & de Beaufort, 1916

Rasbora sumatrana-Artengruppe[3]

  • Rasbora atridorsalis Kottelat & Chu, 1987
  • Rasbora calliura Boulenger, 1894
  • Schwanzfleckbärbling (Rasbora caudimaculata) Volz, 1903
  • Rasbora dorsinotata Kottelat & Chu, 1987
  • Rasbora notura Kottelat, 2005
  • Strichbärbling (Rasbora paviana) Tirant, 1885
  • Gangesbärbling (Rasbora rasbora) (Hamilton, 1822)
  • Rasbora subtilis Roberts, 1989
  • Sumatrabärbling (Rasbora sumatrana) (Bleeker, 1852)
  • Glasbärbling (Rasbora trilineata) Steindachner, 1870

Rasbora trifasciata-Artengruppe[3]

  • Rasbora api Lumbantobing, 2010[7]
  • Rasbora amplistriga Kottelat, 2000
  • Rasbora bankanensis (Bleeker, 1853)
  • Rasbora dies Kottelat, 2008
  • Rasbora ennealepis Roberts, 1989
  • Rasbora hubbsi Brittan, 1954
  • Rasbora johannae Siebert & Guiry, 1996
  • Rasbora kluetensis Lumbantobing, 2010[7]
  • Meinkens Bärbling (Rasbora meinkeni) de Beaufort, 1931
  • Rasbora nodulosa Lumbantobing, 2010[7]
  • Großschuppenbärbling (Rasbora paucisqualis) Ahl in Schreitmüller, 1935
  • Rasbora rutteni Weber & de Beaufort, 1916
  • Rasbora sarawakensis Brittan, 1951
  • Rasbora taytayensis Herre, 1924
  • Rasbora tobana Ahl, 1934
  • Rasbora trifasciata Popta, 1905
  • Rasbora truncata Lumbantobing, 2010[7]
  • Rasbora tuberculata Kottelat, 1995

nicht eingeordnet

  • Rasbora beauforti Hardenberg, 1937
  • Goldstreifenbärbling (Rasbora chrysotaenia) Ahl, 1937
  • Rasbora gerlachi Ahl, 1928
  • Rasbora kalbarensis Kottelat, 1991
  • Rasbora lacrimula Hadiaty & Kottelat, 2009 (wahrscheinlich zur R. trifasciata oder R. semilineata-Gruppe gehörend)
  • Rasbora rheophila Kottelat, 2012
  • Netzbärbling (Rasbora reticulata) Weber & de Beaufort, 1915
  • Rasbora vulcanus Tan, 1999

Einige früher zu Rasbora gezählte Arten wurden in die neu aufgestellten Gattungen Boraras, Brevibora, Kottelatia, Rasboroides, Rasbosoma, Trigonopoma und Trigonostigma gestellt [3].

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Rasbora ? Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Bleeker, P. (1859): Negende bijdrage tot de kennis der vischfauna van Banka. Natuurkundig Tijdschrift voor Nederlandsch Indië v. 18: 359-378
  2. Bleeker, P. (1852): Bijdrage tot de kennis der ichthyologische fauna van Blitong (Billiton), met beschrijving van eenige nieuwe soorten van zoetwatervisschen. Natuurkundig Tijdschrift voor Nederlandsch Indië v. 3: 87-100
  3. ? Liao, T. Y., S. O. Kullander & F. Fang (2009): Phylogenetic analysis of the genus Rasbora (Teleostei: Cyprinidae). ? Zoologica Scripta doi:10.1111/j.1463-6409.2009.00409.x
  4. Rasbora auf Fishbase.org (englisch)
  5. ? Anjana Silva, Kalana Maduwage & Rohan Pethiyagoda: A review of the genus Rasbora in Sri Lanka, with description of two new species (Teleostei: Cyprinidae). Ichthyol. Explor. Freshwaters, Vol. 21, No. 1, pp. 27-50, 25 figs., 6 tabs., March 2010 © 2010 by Verlag Dr. Friedrich Pfeil, München, Germany ? ISSN 0936-9902
  6. Tan Heok Hui: Rasbora patrickyapi, a new species of cyprinid fish from Central Kalimantan, Borneo. The Raffles Bulletin of Zoology v. 57 (no. 2): 505-509 PDF
  7. ? Daniel N. Lumbantobing: Four New Species of the Rasbora trifasciata-Group (Teleostei: Cyprinidae) from Northwestern Sumatra, Indonesia. Copeia 2010(4):644-670. 2010 doi:http://dx.doi.org/10.1643/CI-09-155


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