Prachtbarben
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Prachtbarben, Puntius conchonius, werden 8 bis 9 Zentimeter groß. Sie sind sehr lebhaft und schwimmfreudig. Weil sie den ganzen Tag durch das Aquarium wirbeln, sollten sie nicht mit ruhigen Arten, z. B. Paradiesfischen vergesellschaftet werden.
Prachtbarben können weniger schwimmgewandte Arten belästigen und an ihnen herumknabbern.

In einem Aquarium ab 120 Zentimeter Länge kann ein Trupp von 7 bis 9 Tieren ohne Beifische gepflegt werden.


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Prachtbarbe

Quelle: Bild auf Wikimedia Commons
Lizenz: CC Attr. SA 3.0
Urheber: Twowells

Prachtbarben fressen viel. Entsprechend fällt viel Kot und Urin im Aquarium an.

Einige Prachtbarben fressen zarte Pflanzen.

Neben der Prachtbarbe gibt es noch die Messingbarbe, die aber nicht immer im Handel angeboten wird, und deren vermutliche Zuchtform, die Brokatbarbe. Beide können ebenfalls im ungeheizten Wohnraumaquarium gepflegt werden. Sie sind dabei kleinwüchsiger als Prachtbarben und auch vom Schwimmverhalten her deutlich ruhigere Vertreter als Prachtbarben.

Prachtbarben sind keine typisch tropische Art. Sie können in einem Wohnraumaquarium ohne Heizung gehalten werden. Etwa von Anfang Juni bis Mitte Oktober können sie in großen Kübeln draußen gehalten werden. Auch draußen muss zugefüttert werden. Sie entwickeln sich so zu sehr ansehnlichen Tieren. Vorübergehend vertragen sie auch sommerliche Wärme gut.
Deshalb können sie auch einige Zeit in einem Tropenaquarium leben. Eine Dauerhaltung im Tropenaquarium ist aber nicht förderlich und nicht artgerecht.

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Informationen aus der Wikipedia (Mit externen Links)

Prachtbarbe

Prachtbarbe (Pethia conchonius)

Systematik
Otophysa
Ordnung: Karpfenartige (Cypriniformes)
Überfamilie: Karpfenfischähnliche (Cyprinoidea)
Familie: Karpfenfische (Cyprinidae)
Gattung: Pethia
Art: Prachtbarbe
Wissenschaftlicher Name
Pethia conchonius
(Hamilton, 1822)

Die Prachtbarbe (Pethia conchonius (Syn.: Puntius conchonius)) ist ein aus Asien stammender Süßwasserfisch. Der erstmals 1903 nach Europa eingeführte Fisch hat wegen seiner attraktiven Erscheinung und den unkomplizierten Ansprüchen an die Haltungsbedingungen große Verbreitung unter Zierfischhaltern gefunden. Es existiert eine ausschließlich in Gefangenschaft lebende Zuchtform mit verlängerten Flossen.

Verbreitung und Lebensraum

Die Prachtbarbe bewohnt Weiher, Tümpel und Fließgewässer in Afghanistan, Pakistan, Indien, Nepal und Bangladesch mit Temperaturen zwischen 18 und 22 Grad Celsius. Sie bevorzugt Habitate mit weichem und schwach saurem Wasser, toleriert jedoch einen pH-Wert zwischen sechs und acht und eine Wasserhärte zwischen fünf und 19 Grad deutscher Härte.

Erscheinung

In ihren Herkunftsgewässern erreicht die Prachtbarbe eine Gesamtlänge von 15 Zentimetern, in Aquarien gehaltene Tiere bleiben aber mit maximal acht Zentimetern wesentlich kleiner. Der Körper ist von gattungstypischer Gestalt. Der Rücken ist glänzend olivgrün gefärbt, die Seiten und der Bauch sind von einem silbrigen Rot, das zur Laichzeit in ein intensives Tintenrot übergeht. Auf dem Schwanzstiel sitzt, etwa über dem Ende der Afterflosse, ein deutlicher schwarzer Fleck. Männliche Prachtbarben haben rosafarbene Flossen, wobei die Spitze der Rückenflosse von schwarzer Farbe ist. Die Flossen der weiblichen Tiere sind farblos und ihre Rückenflossen zeigen nur einen Anflug von Schwarz. Männchen bleiben schlanker als ihre weiblichen Artgenossen. Ein deutlicher Geschlechtsdimorphismus zeigt sich erst bei adulten Tieren.

Flossenformel:

  • Dorsale 3/7-8
  • Anale 2/5-6
  • Ventrale 8-9

Die Prachtbarbe trägt 24 bis 28 Schuppen in einer mittleren Längsreihe (mLR).

Lebensweise

Der friedliche Schwarmfisch ernährt sich von Würmern, Krebstieren, Insekten und Pflanzen. Die sehr produktive Paarung erfolgt nach einem intensiven, mit mehreren Scheinpaarungen verbundenen, Liebesspiel. Aus einigen hundert, an Wasserpflanzen haftenden Eiern schlüpfen die Larven nach etwa 30 Stunden.

Systematik

Die Prachtbarbe war die namengebende Art der über 20 Arten umfassenden Puntius conchonius-Artengruppe, einer Gruppe nah verwandter Puntius-Arten zu der neben der Prachtbarbe die Bandulabarbe (P. bandula), Ceylonbarbe (P. cumingii) , P. didi, P. erythromycter, die Fleckenbarbe (P. gelius), P. macrogramma, P. manipurensis, P. meingangbii, P. nankyweensis, P. narayani, P. nigripinnis, die Purpurkopfbarbe (P. nigrofasciatus), die Odessabarbe (P. padamya), die Zwergbarbe (P. phutunio), P. punctatus, P. setnai, P. shalynius, die Sonnenfleckbarbe (P. stoliczkanus), P. thelys, P. tiantian, die Zweipunktbarbe (P. ticto) und P. yuensis gehören [1]. Die Artengruppe wurde im jahr 2012 unter dem namen Pethia in den Gattungrang erhoben. Typusart wurde nicht die Prachtbarbe, sondern die Purpurkopfbarbe.[2].

Quellen

Literatur

Einzelnachweise

  1. Sven O. Kullander & Ralf Britz: Puntius padamya, a new species of cyprinid fish from Myanmar (Teleostei: Cyprinidae). Electronic Journal of Ichthyology, 2008 (2): 56-66. 64. PDF
  2. Rohan Pethiyagoda, Madhava Meegaskumbura & Kalana Maduwage: A synopsis of the South Asian fishes referred to Puntius (Pisces: Cyprinidae). Ichthyol. Explor. Freshwaters, Vol. 23, Nr. 1, Seiten 69-95, 11 figs., 4 tabs., June 2012, © 2012 by Verlag Dr. Friedrich Pfeil, München, Germany ? ISSN 0936-9902

Weblinks

 Commons: Puntius conchonius ? Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


Text und Bilder der Zusatzinformation stammen aus dem Artikel Prachtbarbe der freien Enzyklopädie Wikipedia und stehen unter der GNU Free Documentation License. Die Liste der Autoren ist in der Wikipedia unter dieser Seite verfügbar, der Original-Artikel lässt sich hier bearbeiten.




Seite wurde zuletzt am 16.12.2011 12:47 Uhr geändert
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