Prachtbarben
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Prachtbarben, Puntius conchonius, werden 8 bis 9 Zentimeter groß. Sie sind sehr lebhaft und schwimmfreudig. Weil sie den ganzen Tag durch das Aquarium wirbeln, sollten sie nicht mit ruhigen Arten, z. B. Paradiesfischen vergesellschaftet werden.
Prachtbarben können weniger schwimmgewandte Arten belästigen und an ihnen herumknabbern.

In einem Aquarium ab 120 Zentimeter Länge kann ein Trupp von 7 bis 9 Tieren ohne Beifische gepflegt werden.


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Prachtbarbe

Quelle: Bild auf Wikimedia Commons
Lizenz: CC Attr. SA 3.0
Urheber: Twowells

Prachtbarben fressen viel. Entsprechend fällt viel Kot und Urin im Aquarium an.

Einige Prachtbarben fressen zarte Pflanzen.

Neben der Prachtbarbe gibt es noch die Messingbarbe, die aber nicht immer im Handel angeboten wird, und deren vermutliche Zuchtform, die Brokatbarbe. Beide können ebenfalls im ungeheizten Wohnraumaquarium gepflegt werden. Sie sind dabei kleinwüchsiger als Prachtbarben und auch vom Schwimmverhalten her deutlich ruhigere Vertreter als Prachtbarben.

Prachtbarben sind keine typisch tropische Art. Sie können in einem Wohnraumaquarium ohne Heizung gehalten werden. Etwa von Anfang Juni bis Mitte Oktober können sie in großen Kübeln draußen gehalten werden. Auch draußen muss zugefüttert werden. Sie entwickeln sich so zu sehr ansehnlichen Tieren. Vorübergehend vertragen sie auch sommerliche Wärme gut.
Deshalb können sie auch einige Zeit in einem Tropenaquarium leben. Eine Dauerhaltung im Tropenaquarium ist aber nicht förderlich und nicht artgerecht.

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Seite wurde zuletzt am 16.12.2011 12:47 Uhr geändert
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