Haibarben
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Haibarben werden sehr groß.


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Haibarben

Quelle: Bild auf Wikimedia Commons
Lizenz: CC Attr. SA 3.0
Urheber: Raimond Spekking

In der Natur werden Haibarben, Balantiocheilos melanopterus, 30 bis 50 Zentimeter groß. Aus Aquarien werden Größen zwischen 22 und 30 Zentimetern berichtet. Demnach waren sie in einem 150 Zentimeter langen Aquarium nach einem Jahr 30 Zentimeter lang und etwa 200 Gramm schwer. Haibarben können mehr als 20 Jahre alt werden. In ihrer Heimat Indien sind Haibarben Speisefische.

Weil Haibarben sehr schwimmfreudig sind, muss die zur Verfügung stehende Schwimmstrecke die 10fache Körperlänge betragen. Das sind also etwa 2,50 Meter Aquarienlänge.

Das immer wieder vorgebrachte Argument, dass sich Fische der Größe des Aquariums anpassen, muss kritisch gesehen werden. Es handelt sich dabei um Wachstumsstörungen, die natürlich nicht artgerecht sind.

Haibarben schwimmen hektisch, springen und reagieren sehr empfindlich auf Bewegungen außerhalb des Aquariums, wenn der Stress zu groß wird, weil zu wenig Platz vorhanden ist.


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Haibarbe

Quelle: Bild auf Wikimedia Commons
Lizenz: CC Attr. SA 3.0
Urheber: Lerdsuwa

Weil Haibarben gut springen können, muss das Aquarium abgedeckt werden. Becken: Die Beleuchtung sollte eher schummrig sein. Je Haibarbe sollten mindestens 50 Liter Wasser zur Verfügung stehen. Eine kräftige Umwälzpumpe sollte für Strömung sorgen, gegen die diese schnellen und ausdauernden Schwimmer anschwimmen können. Die großen Augen deuten darauf hin, dass Haibarben bevorzugt in tiefen Wasserschichten leben. Haibarben sind in ihrer Jugend gesellig. Vermutlich fühlt sich ein Schwarm Haibarben erst in einem dunklen Aquarium ab 300 Zentimetern Länge wohl.

Weil Haibarben sehr aktiv sind, brauchen sie viel Sauerstoff. nach einem Bericht sind Haibarben im Sommer erstickt, weil das Wasser über 30 Grad warm wurde.

Futter für Haibarben

Haibarben sind Allesfresser und fressen z. B. Wasserlinsen, Riccia, Kartoffeln, Erbsen, Reis, Mais und ungekochte Nudeln. Besonders gerne gefressen werden weiche Schwimmpflanzen, z. B. Lemna oder Pistia. Dabei schwimmen die Barben auf dem Rücken. Jungfische werden ebenfalls gefressen. Schnecken werden leer gelutscht. Haibarben sind aber keine ausgesprochenen Jäger und landen eher Zufallstreffer. Mit Futterflocken werden Haibarben nicht satt. Eine erwachsene Haibarbe frisst jeden Tag problemlos acht Tetra-Futtertabletten auf einmal.

Haibarben ändern ihr Verhalten und Aussehen mit zunehmendem Alter.


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Haibarbe

Quelle: Bild auf Wikimedia Commons
Lizenz: CC Attr. SA 3.0
Urheber: Alia 2005

Mit zunehmendem Alter werden Haibarben zu Einzelgängern. Sie benötigen dann zusätzlichen Platz. Die Augen werden viel größer. Sie leben in der Natur also in tiefem oder dunklem Wasser oder sind nachtaktiv.

Entsprechend verstecken sie sich im Aquarium in den dunklen Ecken. Sie kommen erst heraus, wenn es auch außerhalb des Aquariums dunkel ist und sich nichts bewegt. Wenn jemand näher als 2 Meter an das Aquarium kommt, verdrücken sich die Haibarben verängstigt in die Ecke.

Die haiähnliche Gestalt verschwindet im Erwachsenenalter fast vollständig. Der flache Bauch der Jungfische wölbt sich auf. Die tief gespaltene Schwanzflosse bleibt. Sie ist ein Merkmal aller Fische, die ausdauernd schnell schwimmen, z. B. auch von Thunfischen. Haibarben stehen mühelos in starken Strömungen im Aquarium. Dazu muss das Zimmer aber vollkommen dunkel sein und es darf sich niemand bewegen. Sonst verschwinden die Barben in ihrer Ecke.

Haibarben sind nicht als Aquarienfische zu empfehlen.

Insgesamt gesehen sind Haibarben als Aquarienfische nicht geeignet. Sie werden vor allem viel zu groß und im Alter zu scheu.

25 Zentimeter große Haibarben:

Haibarben und Prachtschmerlen in 500 Liter Aquarium:

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15.11.2008 - 11:51

Dachs?

Dachs und seine "Haie "

Meine beiden "Haie" haben sich bislang im 400er aq recht wohl gefühlt,schreckhaft sind sie zwar,aber wenn ich mich langsam bewege stört sie nicht mal,wenn ich im Becken hantiere.Nur wenn es dunkel ist im AQ geraten sie leicht in Panik bei bewegungen.Beim öffnen der Futteröffnung jedoch kommen sie vor lauter Gier fast an die Finger.grinning smileyDie Sommer-Erfahrung hat mir gezeigt,das alle kleineren Arten bei starker Aufwärmung des AQ schnell sterben können,die beiden jedoch haben da keine Probleme mit.Werde mir aber für die nächste Warmphase mal ein paar AQ-Kühler besorgen,damit die kleineren nicht so leiden.Zu Fressen bekommen die 2 Sticks und Frostfutter,gelegentlich auch Gurke,Erbsen etc. Weiss jemand,ob man den beiden auch Mehlwürmer o.Ä. anbieten kann??confused smiley

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Informationen aus der Wikipedia (Mit externen Links)

Haibarbe
Systematik
Ordnung: Karpfenartige (Cypriniformes)
Überfamilie: Cyprinoidei
Familie: Karpfenfische (Cyprinidae)
incertae sedis
Gattung: Balantiocheilos
Art: Haibarbe
Wissenschaftlicher Name
Balantiocheilos melanopterus
Bleeker, 1851
juvenile Haibarbe
weibliche Haibarbe, 2 Jahre alt, etwa 15 cm

Die Haibarbe (Balantiocheilos melanopterus) ist eine Fischart aus der Familie der Karpfenfische (Cyprinidae). Sie wird bis zu 40 cm lang [1], ihre Lebenserwartung liegt bei neun bis zehn Jahren [2]. Es wurden schon 13 Jahre alte Haibarben beobachtet.

Der Fisch ist in vielen Gegenden vom Aussterben bedroht und steht auf der Roten Liste gefährdeter Arten. [3]

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Vorkommen

Die Haibarbe lebt in größeren Flüssen und Seen Thailands (Mekong- und Chao Phrayabecken), Laos und bis nach Malaysia und Indonesien. Sie bevorzugt die Freiwasserzone mit deutlicher Bodenorientierung.

[Bearbeiten] Merkmale

Haibarben erinnern in ihrem Erscheinungsbild mit der schlanken Körperform und der spitz zulaufenden Rückenflosse an Haie. Sie sind schwarzgrau bis blauschwarz mit silbernen Schuppen, langgestreckt und stromlinienförmig, seitlich stark abgeflacht.

Der Augenrand (Iris) ist hell, die Pupille sieht schwarz aus. Wenn mit einer Taschenlampe in ein Auge hineinleuchtet wird, ist die Pupille grün. Die Pupille ist fast rund. Die durchsichtige Linse darüber ist mehr oval. Die Augen sind gut beweglich und können um etwa 30 Grad in jede Richtung bewegt werden.

[Bearbeiten] Flossen

Die Flossen sind markant groß und ausgezogen. Die Rückenflosse ist die größte Flosse und ist ebenso wie die Schwanzflosse eingekerbt, schmal und langgezogen. Interessant sind die Farben der Flossen: Manchmal goldgelb gefärbt, fast durchsichtig und hinten mit einem breiten, tiefschwarzen Band eingesäumt. Die beiden Bauchflossen sitzen seitlich nach unten wie ein umgekehrtes V am Körper und sind an den hinteren Enden mit dem gleichen tiefschwarzen Strich gezeichnet. Die Afterflosse ist etwas breiter. Alle Flossen außer der Schwanzflosse haben vorn so etwas wie eine harte Gräte, die von einem Muskel bewegt wird. Dadurch können diese Flossen eingezogen werden, also an den Körper angezogen werden. Dies macht die Haibarbe, wenn sie schnell schwimmen will und diese Flossen zum Steuern nicht benötigt. Vorn haben die Haibarben natürlich Steuerflossen, mit denen im Faststillstand die Balance gehalten wird. Interessant zu beobachten ist das Schwimmverhalten, insbesondere der noch jungen Haibarben: Es findet eine ruckartige Fortbewegung statt, vermutlich um Energie zu sparen.

Haibarben glänzen silbern, im Licht reflektieren die einzeln abgesetzten Schuppen, die hell gerandet sind. Manche Haibarben sind mehr silbern, nur im Rückenbereich reflektieren Sie Licht etwas golden.

Flossenformel: Dorsale 4/8-9, Anale 3/5, Pectorale 1/15, Ventrale 2/8-9.

[Bearbeiten] Geschlechtsunterschiede

Bei Haibarben, die 2 bis 3 Jahre alt und 20 cm bis 30 cm lang sind, können die Geschlechter unterschieden werden. Männchen sind schlanker, die Weibchen um 1 bis 2 cm höher und gedrungener.

[Bearbeiten] Lebensweise

Haibarben sind Schwarmfische. [4] Die Haibarben haben eine benthopelagische Lebensweise, sie halten sich gerne in Bodennähe auf und gründeln dort im Sand nach Futter.

[Bearbeiten] Nutzung

Die Haibarben werden in ihrer Heimat in Reisfeldern zur Insektenbekämpfung eingesetzt. Sie werden ab einer Länge von 30 Zentimeter von den Bauern gern gegessen.

[Bearbeiten] Literatur

  • Günther Sterba: Süsswasserfische der Welt. Weltbild Verlag., Augsburg 2002, ISBN 3-89350-991-7.
  • Hans A. Baensch, Rüdiger Riehl: Aquarienatlas. 1. Band. 15. Auflage. Mergis Verlag., Melle 2006, ISBN 3-88244-227-1.
  • Günther Sterba: Enzyklopädie der Aquaristik und speziellen Ichthyologie. J. Neumann-Neudamm Verlag., Melsungen 1985, ISBN 3-7888-0252-9.

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Haibarbe ? Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. www.zooundco.de
  2. www.aquarium-bbs.de
  3. www.iucnredlist.org
  4. Definition Schwarmfisch


Text und Bilder der Zusatzinformation stammen aus dem Artikel Haibarbe der freien Enzyklopädie Wikipedia und stehen unter der GNU Free Documentation License. Die Liste der Autoren ist in der Wikipedia unter dieser Seite verfügbar, der Original-Artikel lässt sich hier bearbeiten.




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