Blaustrichbarben
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Das Verhalten von Blaustrichbarben

Blaustrichbarben, Barbus fasciolatus, sind sehr schwimmfreudig und aktiv. Sie schwimmen und jagen sich gerne im Schwarm. Sie halten sich bevorzugt im unteren Drittel des Aquariums auf. Andere Fische werden nicht belästigt.

Was Blaustrichbarben fressen

Blaustrichbarben fressen fast alles, was vor ihr Maul kommt. Lebendfutter, Frostfutter und Flockenfutter. Auch Drosophila werden gefressen. Dazu steigen sie auch bis zur Wasseroberfläche auf.

Die Zucht


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Blaustrichbarben

Quelle: Bild auf Wikimedia Commons
Lizenz: CC Attr. SA 3.0
Urheber: Sitron

Zur gezielten Zucht wird in Ansätzen die Regenzeit simuliert. Die Karbonathärte im Aquarium wird um 1-2° aufgehärtet und die Temperatur auf 20° abgesenkt. Das geht natürlich nur, wenn die Mitbewohner diese Änderungen vertragen. Wenn die Weibchen schon Laichansatz zeigen, werden die Geschlechter getrennt.

Das ausgewählte Zuchtpaar wird in ein möglichst veralgtes Laichbecken gesetzt. Das Laichbecken sollte nicht zu hell stehen. Mit Mulm und Algen besetztes Javamoos dient als Laichsubstrat und als Futtergrundlage für die ersten Tage. Das Wasser sollte weich sein und mit Torf versetzt werden. Die Temperatur sollte ca. 26°C betragen.

Beim Umsetzen des Zuchtpaares darf der pH-Wert in den beiden Becken nicht zu unterschiedlich sein. Evtl. muss der pH-Wert mit CO2 oder anderen Möglichkeiten angepasst werden.

Während der Balz und der Hochzeit jagen mehrere Männchen hinter einem Weibchen her. Die Eier werden dabei einfach ins Wasser abgegeben.

Blaustrichbarben laichen immer am Morgen.

Die Aufzucht

Die Jungen werden von den Eltern und anderen Fischen gefressen.

Wenn ein Laichbecken verwendet wurde, werden die Eltern herausgefischt. In der ersten Woche finden die Jungen im Javamoos genug Futter. Ab der zweiten Woche werden Artemianauplien verfüttert.

Wenn im Gesellschaftsbecken abgelaicht wurde, werden die Jungen aus dem Aquarium gefangen. Sie können z. B. in einen Laichkasten gesetzt werden. Die Öffnungen im Laichkasten müssen so klein sein, dass die Jungen nicht durchschlüpfen können.

Zuerst kann Staubfutter, dann Artemia gefüttert werden.

Evtl. werden Artemia zuerst ausgespuckt, weil sich die Jungen daran gewöhnen müssen. Wenn die Jungen so groß sind, dass sie nicht mehr von den anderen Fischen gefressen werden, können sie zu den anderen Fischen in das Aquarium gesetzt werden.

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