Levamisol
Suche:  
Krankheiten -> Wirkstoffe -> Levamisol
Diese Seite kannst du selbst ändern. Einfach auf Bearbeiten klicken.

Die Angaben auf diesen Seiten dienen ausschließlich als erste Anhaltspunkte, um bei Beratungsstellen und Tierärzten gesicherte Diagnosen und Behandlungsmethoden zu erfragen. Trotz größter Sorgfalt kann keine Verantwortung für die Richtigkeit von Diagnosen, Behandlungsvorschlägen und Tipps übernommen werden.

Levamisol wird zur Bekämpfung von Fadenwürmern eingesetzt, die vor allem im Darm der Fische leben. Levamisol ist zum Beispiel der Wirkstoff von Concurat, das häufig gegen Fräskopfwürmer empfohlen wird. Medikamente mit Levamisol sind verschreibungspflichtig.

Einsatzgebiet Symptome

  • Würmer hängen aus dem After.
  • Fische magern ab.
  • Schwanzflosse der Fische scheint gelähmt
  • ausgefranste Flossen

Einsatzgebiet Krankheiten

  • Fadenwürmer
  • Fräskopfwürmer

Dosierungen

Nach Anweisung des Tierarztes zwischen zwischen 3 und 8 mg/Liter.

Nachteile

Levamisol wirkt nicht gegen alle Arten von Fadenwürmern, z. B. gegen Haarwürmer scheint es nicht zu helfen. Eine Alternative ist der Wirkstoff Fenbendazol.

Levamisol ist für Menschen giftig.

Bei längerer Lagerung zerfällt Levamisol in noch giftigere Bestandteile.

Du suchst hier Hilfe? Dann entlaste die Helfer hier und mach mit!
Gesucht werden:

  • Fotos von Fischen, Pflanzen, Krankheiten, Technik usw. Bitte benutzt eure Digitalkameras und schickt Bilder an nheidbuechel/at-nospam/web.de.
    Das /at-nospam/ bitte durch @ ersetzen.
  • Mithelfer bei der Seitenpflege. Wirklich jede Leserin und jeder Leser kann helfen.

Anmerkungen zu dieser Seite
(Fragen im Forum stellen)

Bitte eine Überschrift eingeben:

Bitte deine Anmerkungen eingeben:
Anmerkungen zur Verbesserung der Seite bleiben stehen, bis sie in die Seite eingearbeitet sind.
Reine Anfragen im Forum stellen.
Wegen der Übersichtlichkeit werden Fragen hier bei den Kommentaren sofort gelöscht.
Bitte deinen Namen eingeben:

Nach dem Abschicken folgt als Spamschutz eine leichte Passwortabfrage.
Eingegebenen Text zur Fehlervorbeugung sichern bzw. markieren und kopieren.




Informationen aus der Wikipedia (Mit externen Links)

Strukturformel
Allgemeines
Freiname Levamisol
Andere Namen

(S)-6-Phenyl-2,3,5,6-tetrahydro-
imidazo[2,1-b][1,3]thiazol

Summenformel
  • C11H12N2S Levamisol
  • C11H12N2S·HCl (Levamisol·Hydrochlorid)
CAS-Nummer
  • 14769-73-4 (Levamisol)
  • 16595-80-5 (Levamisol·Hydrochlorid)
PubChem 26879
ATC-Code

P02CE01 QP52AE01

DrugBank APRD01067
Kurzbeschreibung

weißer Feststoff (Hydrochlorid)[1]

Arzneistoffangaben
Wirkstoffklasse

Anthelminthikum

Wirkmechanismus

Acetylcholin-Mimetikum

Eigenschaften
Molare Masse 204,29 g·mol?1
Schmelzpunkt
  • 60?61,5 °C[2]
  • 227?229 °C (Hydrochlorid)[2]
Löslichkeit

schlecht in Wasser (210 mg·ml?1 bei 20 °C)[1]

Sicherheitshinweise
Bitte beachten Sie die eingeschränkte Gültigkeit der Gefahrstoffkennzeichnung bei Arzneimitteln
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [3]

Gefahr

H- und P-Sätze H: 301
EUH: keine EUH-Sätze
P: 301+310 [3]
EU-Gefahrstoffkennzeichnung [1]

T
Giftig
R- und S-Sätze R: 25
S: 28-45
LD50

223 mg·kg?1 (Maus, peroral)[1]

Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Levamisol ist ein Arzneistoff aus der Gruppe der Imidazothiazole, das als Mittel gegen Fadenwürmer (Anthelminthikum) eingesetzt wird. Darüber hinaus hat es eine stimulierende Wirkung auf das Immunsystem und kann bei chronischen Infektionen und Entzündungen sowie bösartigen Tumoren eingesetzt werden. Es ist das linksdrehende Isomer des Tetramisols und wird in der Medizin als Hydrochlorid oder Phosphat eingesetzt. Levamisolhydrochlorid (CAS-Nummer 16595-80-5) ist ein weißes bis blass cremefarbenes, annähernd geruchloses, kristallines Pulver.

Bei immunhistologischen Assays (zum Beispiel APAAP) wird es zur Blockade unspezifischer endogener alkalischer Phosphatasen dem Substrat im letzten Färbeschritt zugefügt (CORDELL et al. 1984). Es blockiert spezifisch nur die endogenen nicht-intestinalen Phosphatasen, nicht jedoch die im APAAP-Komplex aus Kälberdarm stammende alkalische Phosphatase. Damit wird einerseits die Spezifität der Färbung gewährleistet, andererseits die unspezifische Färbung endogener intestinaler Phosphatasen nicht verhindert.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Pharmakologie

Levamisol kann sowohl peroral als auch subkutan oder intramuskulär verabreicht werden. Es wird vorwiegend in der Leber verstoffwechselt und hat eine Plasmahalbwertszeit von 4,4 bis 5,6 Stunden. Es liegt zu 20?25 % an Proteine gebunden vor.

Es wirkt vor allem als Acetylcholin-Mimetikum mit Wirkung auf den nikotinischen Acetylcholinrezeptor der Parasiten. Es bewirkt eine Depolarisation in den Ganglien und den motorischen Endplatten, und damit eine anhaltende spastische Lähmung der Parasiten. Die wurmabtötende Wirkung ist dosisabhängig und tritt nach circa ein bis drei Stunden ein. Einige Fadenwürmer wie Ostertagia spp. sind jedoch bereits resistent.

Neben dem antiparasitären Effekt stimuliert der Wirkstoff bereits in geringen Dosen auch das Immunsystem, die der des Thymopoietins (eines Hormons mit Wirkung auf den Thymus) entspricht. Es bewirkt eine Steigerung der Differenzierung der T-Lymphozyten und der Aktivität der ausdifferenzierten T-Lymphozyten-Formen.

[Bearbeiten] Nebenwirkungen

Die häufigsten Nebenwirkungen sind Erbrechen und Durchfall. Darüber hinaus können anhaltende Erregungszustände sowie Hypersalivation, Lungenödeme, Atemnot und häufiger Harn- und Kotabsatz auftreten.

[Bearbeiten] Handelsnamen

Veterinärmedizin: Chronomintic ad us. vet., Citarin-L, Levovermax kutan

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. ? Datenblatt Levamisol bei Acros, abgerufen am 26. Februar 2010..
  2. ? Thieme Chemistry (Hrsg.): RÖMPP Online - Version 3.5. Georg Thieme Verlag KG, Stuttgart 2009.
  3. ? Datenblatt Levamisol hydrochloride bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 7. April 2011.

[Bearbeiten] Weblinks

Bitte den Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten!


Text und Bilder der Zusatzinformation stammen aus dem Artikel Levamisol der freien Enzyklopädie Wikipedia und stehen unter der GNU Free Documentation License. Die Liste der Autoren ist in der Wikipedia unter dieser Seite verfügbar, der Original-Artikel lässt sich hier bearbeiten.




Seite wurde zuletzt am 21.06.2010 11:15 Uhr geändert
Hochladen | Bearbeiten | Ältere Fassungen | Wiki Hilfe | Druck
PmWiki version pmwiki-2.2.36