Brillantgrün
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Brillantgrün ist chemisch eng verwandt mit Malachitgrünoxalat und wird gegen die selben Erkrankungen eingesetzt. Aufgrund seiner chemischen Eigenschaften ist Brillantgrün gifter als Malachitgrünoxalat. Es ist damit wirksamer gegen Parasiten, kann Fische aber auch entsprechend stärker schädigen.

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Informationen aus der Wikipedia (Mit externen Links)

Strukturformel
Allgemeines
Name Brillantgrün
Andere Namen
  • Ethylgrün
  • Diamantgrün G
  • Malachitgrün G
Summenformel C27H34N2O4S
CAS-Nummer 633-03-4
PubChem 12449
Kurzbeschreibung

grüner Feststoff mit schwachem Geruch[1]

Eigenschaften
Molare Masse 482,64 g·mol?1
Aggregatzustand

fest

Schmelzpunkt

210 °C[2]

Löslichkeit

leicht löslich in Wasser (100 g·l?1 bei 20 °C)[1]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [1]

Achtung

H- und P-Sätze H: 302-319
EUH: keine EUH-Sätze
P: 305+351+338 [1]
EU-Gefahrstoffkennzeichnung [2]
Gesundheits-
schädlich
(Xn)
R- und S-Sätze R: 22-36
S: 26
LD50

313 mg·kg?1 (oral, Ratte)[2]

Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Brillantgrün ist eine zu den Triphenylmethanfarbstoffen gehörende organische Verbindung von grüner Farbe. Es ist in Wasser und Alkohol löslich, die Lösungen haben eine grüne Farbe. Im pH-Bereich zwischen 0,0 und 2,6 wechselt die Farbe von gelb zu grün.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Eigenschaften

Brillantgrün ist ein brennbarer grüner Feststoff mit schwachem Geruch, welcher leicht löslich in Wasser ist. Er zersetzt sich ab einer Temperatur über 210 °C. Seine wässrige Lösung reagiert sauer.[1]

[Bearbeiten] Verwendung

Brillantgrün ist häufig in der Biochemie verwendet worden. Das Brillantgrün-Galle-Medium dient zur selektiven Anreicherung und Zählung von coliformen Bakterien in Milch, Wasser und anderen Proben. Es ist ein mesomeriestabilisiertes quartäres Ammoniumsalz.

Brillantgrün wird für das Färben und Bedrucken von Textilien, Leder und Papier sowie in Druckfarben, Tinten, Farbbändern und Kugelschreiberpasten verwendet.[1]

In Osteuropa und den Ländern der ehemaligen UdSSR wird die alkoholische Lösung von Brillantgrün als Antiseptikum verwendet. Es ist unter dem lateinischen Namen Viridis nitentis spirituosa und unter dem russischen Namen ??????? [selönka] bekannt.[3]

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. ? Eintrag zu CAS-Nr. 633-03-4 in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 14. März 2011 (JavaScript erforderlich)
  2. ? Datenblatt Brillantgrün bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 14. März 2011.
  3. M. Balabanova, L. Popova, R. Tchipeva, Disease-a-Month, 50(6), 2004, 270-279. link

[Bearbeiten] Weblinks

  • Brillantgrün-Galle-Medium - Zur selektiven Anreicherung und Zählung von coliformen Bakterien in Milch, Wasser und anderen Proben (von Sigma; PDF-Datei; 132 kB)


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