Würmer
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Wie fast alle Lebewesen werden auch Fische von den verschiedensten Würmern befallen. Es gibt sowohl Würmer die innere Organe befallen, wie Würmer, die nur an der Fischoberfläche leben.


Fotos: Gerhard Fischer

Bilder eines L 144 und eines Kongosalmlers aus dem selben Aquarium. Möglicherweise handelt es sich um Würmer, bei denen sich verschiedene Stadien unter den Schuppen entwickeln. Zumindest der Kongosalmler hat möglicherweise eine Erkrankung, die auf den Seiten der Firma JBL als Schuppentaschenentzündung bezeichnet wird.

Die verschiedenen Wurmarten

Nematoden (Fadenwürmer) oder ihre Larven befallen je nach Art unterschiedliche Organe. Nematoden, die zur Entwicklung einen Zwischenwirt benötigen, können sich nur vermehren, wenn Zwischen- und Endwirt in einem Aquarium gepflegt werden. Nematodenarten die sich ohne Wirtswechsel vermehren stellen in der Regel die größere Gefahr dar, da sie sich leicht im Aquarium vermehren können. Einzelne Nematoden stellen für die befallenen Fische keine Gefahr dar. Vermehren sie sich jedoch stark und befallen sie die Fische in größerer Zahl, magern die Fische oft ab und sterben, sobald eines der befallenen Organe nicht mehr funktionsfähig ist.

Monogene Saugwürmer (monogene Trematoden, Monogenea) leben in der Regel in den Kiemen und auf der Haut befallener Fische und haken sich dort fest. Monogene Saugwürmer entwickeln sich ohne Generationswechsel direkt aus dem Ei über ein Larvenstadium zum geschlechtsreifen Wurm.

Digene Saugwürmer (digene Trematoden, Digenea) machen in ihrem Entwicklungszyklus einen Generationswechsel durch. Mit einem oder mehreren Wirtswechseln entwickelt sich aus dem Ei über die Cercarie (Larve mit Ruderschwanz) und die Metacercarie (Larve ohne Ruderschwanz) ein geschlechtsreifer Wurm.

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