Verletzungen
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Die Angaben auf diesen Seiten dienen ausschließlich als erste Anhaltspunkte, um bei Beratungsstellen und Tierärzten gesicherte Diagnosen und Behandlungsmethoden zu erfragen. Trotz größter Sorgfalt kann keine Verantwortung für die Richtigkeit von Diagnosen, Behandlungsvorschlägen und Tipps übernommen werden.

Kurzinformationen

Hauptsymptome: Abschürfungen, Wunden, Flossenschäden
Ursachen: Kämpfe, scharfe Dekorationsgegenstände, scharfkantiger Kies
Heilbarkeit: Je nach Schwere gut bis nicht heilbar
Behandlung: Viele Wasserwechsel, vitaminreiches Futter, Heilmittel

Symptome

Äußere Symptome

  • Abschürfungen
  • fehlende Schuppen
  • Flossenschäden
  • gerötete Stellen
  • Wunden

Verhalten

  • Trägheit
  • Fressunlust

Innere Symptome

Fotos

Ein Klick auf ein Foto zeigt das ganze Bild, soweit vorhanden.


Fotos: Peter Hilt-Klein

Panzerwels mit stark entzündeter Verletzung. Erst nach dem Tod konnte ein tiefer Riss erkannt werden, der sich stark entzündet hatte.



Fotos: Norbert Heidbüchel

Alter Kardinalfisch mit fehlendem Auge



Foto: Lizzy T.

Weißer Black Molly mit entzündetem Auge. Ursache ist vermutlich eine Verletzung.



Fotos: Corinna Schollenberger

Goldfisch der sich im Teich vermutlich verletzt hat.



Fotos: Klaus Dreymann

L 117 mit bakterieller Infektion nach einem Biss. Die Infektion wurde mit Baytril behandelt.



Foto: Dirk Bender

Black Molly mit einem Glotzauge. Weil nur ein Auge befallen war, handelte es sich vermutlich um die Folgen einer Augenverletzung.



Fotos: Kathleen Jasinski

Kampfischmännchen, dass vermutlich verletzt wurde. Die Verletzung verpilzte. Die Wunde wurde vermutlich zusätzlich durch Bakterien infiziert.



Fotos: Christiane Maibaum

Koi, dessen rechtes Auge aufgrund einer Verletzung trüb und dick ist.



Fotos: Gunter Schmidt

Skalar mit großer Wunde unter dem Maul. Das Tier konnte nicht mehr fressen, weil das Futter durch die Wunde aus dem Maul fiel. Der Skalar starb kurz nach der Aufnahme. Die Ursache der Wunde ist unklar. Der Skalar verhielt sich bis kurz vor seinem Tod normal und versuchte zu fressen. Die Wunde fiel erst auf, als sie praktisch bereits groß wie auf dem Foto war. Als Ursachen in Frage kommen z. B. eine bakterielle Infektion, die Lochkrankheit und die Kiemenfäule, die sich ausgebreitet hat.



Foto: Stefan L.

Fiederbartwels mit Kratzspuren nach Ichthyobefall.



Foto: Stefan L.

Azurcichlide, dessen Auge nach einer Verletzung erblindet ist.



Neu gekauftes Prachtflossensauger Männchen mit gerötetem After.


Neu gekauftes Prachtflossensauger Weibchen mit Hautverletzung. Ein anderes Weibchen hatte ebenfalls eine Hautverletzung.

Alle Tiere wuren gleichzeitig gekauft. Evtl. wurden sie beim Fangen verletzt. Flossensauger halten sich sehr fest und werden beim Ablösen leicht verletzt.


4 Tage später war die Rötung am After des Männchens zurück gegangen. Die Hautverletzungen der Weibchen waren nicht mehr erkennbar.


Der After am nächsten Tag.


Weitere 2 Tage später war die Rötung fast vollständig verschwunden.

Fotos: Robert Christmann



Fotos: Olymp04 (Forum)

Buntbarsch mit einer Verletzung, evtl. durch Revierkämpfe verursacht. Die Stelle wurde ohne weitere Behandlung schnell kleiner.

Ursachen

Verletzungen können verschiedene Ursachen haben. Oft handelt es sich um Bisswunden, wenn in zu kleinen Aquarien geeignete Versteckmöglichkeiten vor aggressiven Mitbewohnern fehlen. Bei manchen Fischarten treiben besonders laichbereite Männchen so stark, dass das betroffene Weibchen verletzt wird. Auch Revierkämpfe können zu Verletzungen führen.

Scharfkantiger Kies oder andere Einrichtungsgegenstände mit scharfen Kanten führen ebenfalls immer wieder zu Verletzungen. Hin und wieder versucht auch ein Fisch, besonders gerne manche Welsarten, sich in zu kleine Öffnungen hineinzuquetschen. Bei ihren Befreiungsversuchen können sie sich dann leicht verletzen.

Behandlungsvorschläge

Frühzeitig erkannte Verletzungen heilen oft schon bei optimaler Wasserqualität und vitaminreichem Futter ab. Oft werden Verletzungen aber erst erkannt, wenn sie sich bereits stark entzündet haben. In solchen Fällen muss gegen die bakterielle Infektion behandelt werden. Je früher die Behandlung begonnen wird, desto besser sind die Erfolgsaussichten.

Manche Verletzungen, wie z. B. fehlende Augen, können auch eine Alterserscheinung sein.

Weitere Informationen

Heilmittel gegen bakterielle Infektionen

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10.08.2011 - 11:05

Janna?

Homöopathische Behandlung

Hallo Zusammen,

ich möchte hier keine Grundsatzdiskussion über Homöopathie auslösen, sondern nur berichten, was ich mit meinem Antennwels erlebt habe.

Ich hatte vor ein paar Wochen einen Antennenwels mit einer länglichen Verletzung am Bauch. Es schien zunächst so, als ob es nicht weiter schlimm wäre und er sich davon erholt. Ich habe ihn daher nicht rausgenommen, aber ihn täglich beobachtet. Nach ein paar Tagen stagnierte der Heilungsprozess und ich konnte beobachten, wie die Wunde sich entzündete und die Entzündung innerhalb eines Tages auf die rechte Seitenflosse übergriff. Ich habe ihn darauf hin doch separiert. Er hat viel Ruhe, Wärme, eine tägliche Behandlung mit Furanol (gegen die bakterielle Entzündung; außerhalb des Quarantänebeckens) und frisches Gemüse bekommen. Dies schien aber nicht im geringsten zu helfen. Der Wels stellte dann auch schnell das Fressen ein. Mit meinem Latein am Ende und schon den Gedanken erwogen ihn zu erlösen, da die Entzündung schon die halbe Seitenflosse zerstört hatte (von der Flossenwurzel ausgehend), versuchte ich eine homöopathische Behandlung mit Arnica D30 in der Form von Globuli. Arnica hat beim Menschen die Wirkung Wunden sehr schnell heilen zu lassen (wenn der Körper darauf anspricht). Ich löste drei Globuli zweimal täglich in einer kleinen Plastikschale auf (Wichtig: Globuli nie mit der Haut oder Metall in Berührung kommen lassen). Und gab diese Lösung in das kleine Quarantänebecken (40L). Nach einem Tag konnte ich täglich beobachten wie sich der Wels erholte. Zuerst verschwand die Entzündung, danach verheilte die Bauchwunde und zum Schluss wuchs an den freiliegenden Gräten der Seitenflosse wieder "Haut". Die mittlerweile (4 Wochen später) fast vollständig wieder hergestellt ist. Nachdem der Wels wieder anfing zu Fressen habe ich ihn ins große Becken zurückgesetzt und die Behandlung mit 5 Globuli 2mal täglich noch eine Woche weitergeführt.

Ich kann natürlich nicht mit 100% Sicherheit sagen, dass dieser Heilungsprozess auf die Wirkung des Arnica zurückzuführen ist. ABER: 1. Ich habe in meiner 10jährigen Erfahrung als Aquarianer noch nie erlebt, dass sich ein Fisch von einer so weit fortgeschrittenen Entzündung/Wunde erholt hat. Gerade wenn eine Flossenwurzel betroffen war und Gräten freilagen, hat es der Fisch oft nicht geschafft. 2. Wie sagt man so schön: "Wer heilen kann hat Recht." Was mir und meiner Familie hilft im homöopathischen Sinn, hilft eventuell auch den Fischen. In der Hunde-/Katzenmedizin gibt es schließlich schon seit Jahren unzählige Bücher über homöopathische Behandlungen.

Ich werde es jedenfalls nach diesem Erfolg wieder versuchen und würde mich freuen, wenn man sich hier zu diesem Thema austauschen könnte, da es bisher nur wenige Erfahrungsberichte im Internet gibt.

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