Schmetterlingsbuntbarsche...
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Die Angaben auf diesen Seiten dienen ausschließlich als erste Anhaltspunkte, um bei Beratungsstellen und Tierärzten gesicherte Diagnosen und Behandlungsmethoden zu erfragen. Trotz größter Sorgfalt kann keine Verantwortung für die Richtigkeit von Diagnosen, Behandlungsvorschlägen und Tipps übernommen werden.

Leider sterben die meisten im Handel gekauften Schmetterlingsbuntbarsche einige Wochen nach dem Kauf oder nachdem sie einige wenige Male abgelaicht haben. Wenn es überhaupt Krankheitssymptome gibt, deuten diese meistens auf bakterielle Infektionen hin. Symptome sind z. B.:

Fotos

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Fotos: Jenni Daus

Foto: Nico Holder

Typische Krankheitssymptome bei Schmetterlingsbuntbarschen

Beschreibung

Oft wird vermutet, dass Schmetterlingsbuntbarsche bereits bei der Zucht und beim Handel mit Tuberkulose verseucht sind. Allerdings wird Tuberkulose fast immer für nicht genau bekannte bakterielle Infektionen verantwortlich gemacht. Tuberkulosebakterien finden sich bei Untersuchungen häufig auf gesunden oder kranken Fischen, auch wenn völlig andere Erkrankungen akut sind.

Eine weitere Vermutung ist, dass bei der Zucht ständig hohe Antibiotikazugaben erfolgen. Die Tiere sind dann praktisch ohne Immunsystem im heimischen Aquarium anfällig gegen die erstbeste Infektion. Wenn man sich anschaut, wie viele Schmetterlingsbuntbarsche heute im Handel sind, wäre es kein Wunder, wenn die Massenzucht nur mit Antibiotika möglich wäre.

Es darf aber auch nicht vergessen werden, dass Schmetterlingsbuntbarsche früher als schwierige Fische angesehen wurden, die gegen Stress, Wasseränderungen, nicht passende Wasserwerte und Medikamente sehr empfindlich reagieren.

Schmetterlingsbuntbarsche sollte man daher nur bei privaten Züchtern kaufen, die ihre Zucht- und Haltungsbedingungen verraten. Zumindest am Anfang sollten sie als einzelnes Paar in einem möglichst großen Aquarium ohne Beifische gehalten werden. Geeignete Wasserwerte etc. sind unbedingte Voraussetzungen.

Bei schon erkrankten Tieren kann man aller Erfahrung nach den Tod höchstens etwas hinauszögern, wenn relativ starke Mittel gegen Infektionen gegeben werden. Im freien Handel ist das stärkste Mittel Nifurpirinol. Fast alle Hersteller haben Heilmittel mit diesem Wirkstoff im Angebot. Ansonsten helfen höchstens vom Tierarzt verschriebene Antibiotika. Allerdings helfen auch diese Mittel in der Regel gar nicht, oder nur kurzzeitig.

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