Beulenkrankheit
Suche:  
Krankheiten -> Erkrankungen -> Beulenkrankheit
Diese Seite kannst du selbst ändern. Einfach auf Bearbeiten klicken.

Die Angaben auf diesen Seiten dienen ausschließlich als erste Anhaltspunkte, um bei Beratungsstellen und Tierärzten gesicherte Diagnosen und Behandlungsmethoden zu erfragen. Trotz größter Sorgfalt kann keine Verantwortung für die Richtigkeit von Diagnosen, Behandlungsvorschlägen und Tipps übernommen werden.

Symptome

Äußere Symptome

  • Beulen bzw. Knötchen auf oder unter der Hautoberfläche
  • Beulen bzw. Knötchen auf den Flossen
  • Aufgebrochene, blutunterlaufene Geschwüre

Innere Symptome

  • Beulen bzw. Knötchen auf Organen
  • Blutunterlaufene Geschwüre in der Muskulatur

Fotos

Ein Klick auf ein Foto zeigt das ganze Bild, soweit vorhanden.


Fotos: Norbert Heidbüchel

Die weißen Punkte traten bei ca. 4 Jahre alten Roten Neons auf. Die Punkte saßen scheinbar an immer der gleichen Stelle am jeweiligen Neon und fielen nicht nach einigen Tagen ab. Es traten nur relativ wenige Punkte auf, keine Massenvermehrung. Im Aquarium waren lange keine Änderungen vorgenommen worden, keine Neuzugänge wurden eingesetzt und Ichthyo war vorher nie aufgetreten. Zwei Behandlungen gegen Ichthyo waren erfolglos und die Punkte waren immer noch an den selben Positionen. Die Fische leben schon seit Monaten, scheinbar ohne Beeinträchtigung, mit den Punkten. Andere Fischarten im selben Aquarium sind nicht befallen. Ich vermute deshalb einen Befall mit Sporozoen.



Fotos: Niki Halanek

T. hengeli mit Befall von Sporozoen. Zunächst wurden bei einem Fisch weißliche Knötchen unter der Haut sichtbar, sowie bei zwei Fischen je ein weißer Fleck an der Schwanzwurzel. Sie entwickelten sich schnell zu größeren Beulen von ca. 4 mm Durchmesser, wobei ca. die Hälfte in den Fischen hineinzuragen schien. Die befallenen Fische wurden isoliert und in einen eigenen Behälter gesetzt. Später fielen die Knötchen scheinbar ab oder brachen auf. Die dadurch entstandenen Wunden verheilten wieder, die Schwellungen gingen zurück. Der Heilprozess wurde durch viele Wasserwechsel, Erlenzäpfchen als Vorbeugung gegen bakterielle Infektionen und nahrhaftes Futter unterstützt.



Fotos: Roman Czabaj

Trauermantelsalmler mit Sporozoen (Myxobolus)



Fotos: Roman Czabaj

Schmetterlingsbuntbarsch mit Sporozoen (Myxobolus). Einige Monate, nachdem bei dem Trauermantelsamler in den vorherigen Bildern wurmförmige Parasiten in durchsichtigen Bläschen erschienen, traten bei einem Schmetterlingsbuntbarsch im gleichen Aquarium ebenfalls wurmförmige Parasiten auf. Einige Tage später bildeten sich auch in diesem Fall durchsichtige Blasen, in denen je ein Parasit zu sehen war. Etwas später verschwanden die Blasen und die darin befindlichen Parasiten wurden frei. In der Literatur finden sich Bilder solcher Blasen mit sichtbaren Parasiten, die als Fortpflanzungsstadium von bestimmten Sporozoenarten bezeichnet werden. Die wurmförmigen Parasiten sind vermutlich Sporenbehälter, wie sie die Sporozoe Dermocystidium in ähnlicher Form bildet.



Fotos: Torsten Wagner

Roter Neon vermutlich mit Sporozoen (Myxobolus). Drei Monate nachdem ein anderer Neon mit leichterem Befall mit den gleichen Symptomen gestorben war, wurde der abgebildete Neon stark befallen und starb wenige Tage später.

In einigen Blasen war ein weißer Punkt zu sehen. Die Blasen schienen unter den Schuppen hervorzuquellen.

Blasen an der Hautoberfläche können sich auch bilden, wenn die Osmoseregulation gestört ist, z. B. aufgrund von Nierenversagen. Ursache kann z. B. die Haltung in zu hartem Wasser sein. Solche Blasen können platzen, so dass Hautfetzen zurückbleiben. In der Regel quellen betroffene Tiere stark auf, so dass Bauchwassersucht vermutet wird.



Fotos: Aisch P.

Schwarzer Neon mit Beulen. Solche Beulen können durch Sporozoen oder Wurmlarven unter der Hautoberfläche verursacht werden.



Fotos: Jörg / Shaky

Vermutlich von Sporozoen befallener weiblicher Antennenwels. Symptome waren erhöhte Atmung, Schuppensträube, drei Bläschen am Schwanzende und blutige Stellen unter der Haut wie im ersten Bild zu sehen.

Weil eine bakterielle Infektion vermutet wurde, wurde der Wels mit Sera Baktopur direct behandelt, d. h. dem Wirkstoff Nifurpirinol. Es wurde 1 Tablette auf 50 Liter Wasser gegeben. Weil täglich 25 Liter Wasser gewechselt wurde, wurde jeweils eine halbe Tablette nachdosiert.

Nach ca. 5 Tagen waren die Bläschen am Schwanz verschwunden, an der Seitenflosse und am Kopf waren weitere Bläschen. Der Fisch war zu der Zeit schon 9 Tage krank.

Wieder 4 Tage später waren die Symptome wieder schlimmer. Auf dem zweiten Bild sind die Bläschen auf der Haut gut zu sehen. Der Körper war aufgebläht. Der Wels litt unter Schuppensträube, Glotzaugen usw. Anschließend besserte sich der Zustand wieder etwas, wie auf dem dritten Bild vom Tag danach zu sehen ist. Das vierte Bild wieder drei Tage später zeigt eine weitere Verbesserung der Symptome nach zwischenzeitlicher Verschlechterung. Zu der Zeit wurde kein Heilmittel mehr gegeben, aber an jedem 2. Tag Wasser gewechselt.
2 Tage später waren die Symptome verschwunden, kamen nach weiteren drei Tagen aber wieder. Hinter dem Kopf war Schleimhaut leicht aufgebläht. In Höhe der Schwimmblase traten leichte Hautrötungen auf. Kleine Bläschen erschienen in der Nähe der Kiemen, der Seiten- und Rückenflossen.
Weil ein Aquariengeschäft eine unheilbare bakterielle Infektion vermutete, wurde das Tier eingeschläfert.

Auffällig ist das wellenartige Auftreten der Symptome. Vermutlich verschlechterte sich der Zustand durch die Entwicklung weiterer Sporozoen, während die begleitenden bakteriellen Infektionen durch die Behandlung zwischenzeitlich zurückgingen und der Zustand sich besserte.



Fotos: Christian Leber

Corydoras paleatus mit bakterieller Infektion, Glotzauge, Abmagerung und Blasen, vermutlich als Folge von Sporozoen. Eine ähnliche Blase hatte früher ein Corydoras paleatus, die als Geschwür erfolgreich behandelt wurde.



Fotos: Michael Voss

Rotkopfsalmler mit Sporozoen. Einer der Parasiten hatte sich zwischen den Kiemendeckeln verhakt. Beim Entfernen kam sofort Blut. Die "Würmer" waren ziemlich fest und die Blasen stabil wie eine Puddinghaut. Unter dem Mikroskop zeigte der "Wurm" in der Blase keine Mundöffnungen, Haken usw. Es war nur eine durchsichtige Membran zu erkennen.



Fotos: Lena Schiller

Antennenwels, vermutlich mit Sporozoen.



Foto: Gerhard Lustig

Roter Neon, vermutlich mit Sporozoen.

Ursachen

Die Beulenkrankheit wird von Myxosporidien hervorgerufen. Myxosporidien sind mehrzellige Parasiten, deren Befall verschiedene Symptome hervorrufen kann. Obwohl sie mehrzellig sind, werden sie zu den Einzellern gezählt. In der Aquaristik bekannt sind vor allem die Gattungen Henneguya und Myxobolus. Weitere Gattungen sind Dermocystidium, Ichtysporidium, Nosema, Glugea und Hoferellus.

Relativ harmlose Arten bilden runde, weiße Knoten (Zysten) mit 0,5 bis 3 mm Durchmesser. Die Symptome könnenn leicht mit Ichthyo verwechselt werden. Die Knötchen bei Sporozoenbefall vermehren sich jedoch sehr langsam und verschwinden nicht nach wenigen Tagen.

Die Beulen anderer Arten können durchsichtig sein oder anders farblich abweichen. Auch die Form und Größe der Beulen variiert von Art zu Art. Meist sind die Beulen rund, sie können aber auch oval oder wurmförmig sein. Die Größe variiert von wenigen Millimetern bis zu einem Zentimeter. Die Beulenkrankheit wird aufgrund der Symptome auch Knötchenkrankheit genannt. Sie ist aber nicht zu verwechseln mit der Krankheit Lymphocystis, die ebenfalls als Knötchenkrankheit bezeichnet wird.

Teilweise sehr ähnliche Symptome auf der Körperoberfläche ruft der Befall mit Trematoden, also Würmern, hervor. Zur eindeutigen Diagnose muss ein Knoten vorsichtig mit der Hand oder einem Skalpell entfernt werden. Wenn die Beule nicht schon beim Entfernen zerplatzt, wird sie anschließend zerdrückt. Unter einem Mikroskop erkennt man eindeutig die freigesetzten Sporen.
Besonders wenn wurmartige Sporenbehälter gebildet werden, wie bei Dermocystidium, werden diese oft mit echten Würmern verwechselt. Bei einer Untersuchung der "Würmer" mit einem Mikroskop bei ca. 40facher Vergrößerung kann eindeutig festgestellt werden, ob Sporenbehälter oder Würmer vorliegen.

Es gibt mehrere hundert Arten von Myxosporidien und der genaue Entwicklungsablauf hängt von der genauen Art ab. Gemeinsam ist allen Arten, dass sie im Laufe des Entwicklungszyklusses Sporen bilden. Teilweise benötigen die Sporen Weichtiere, z. B. Tubifex, als Zwischenwirte, teilweise werden sie von Fisch zu Fisch weitergegeben. Letztendlich werden die Sporen von den Fischen gefressen oder sie kommen mit Kiemen, Haut oder Flossen der Fische in Kontakt. Die Sporen schleudern bei Kontakt mit Fischen einen sogenannten Polfaden aus. Der Polfaden verhakt sich im Fisch.
Anschließend schlüpfen aus der Spore sogenannte Sporoblasten aus, die in das Fischgewebe eindringen. Entweder entwickeln sie sich an Ort und Stelle weiter oder sie werden vom Blut weitertransportiert und entwickeln sich in Organen usw. weiter. Einige Arten benötigen bestimmte Zwischenwirte, andere Arten übertragen sich direkt von Fisch zu Fisch.

Einige Arten (Myxobolus) bilden in ihrer Fortpflanzungsphase große, durchsichtige Blasen in denen wurmartige Gebilde sitzen, die Sporenbehälter.

In der Regel sind die Arten, die sich innerhalb des Fisches anheften gefährlicher als die Arten, die nur die Oberfläche befallen. Besonders die in der Muskulatur befindlichen Arten sind gefährlich. Häufig sterben befallene Fische auch an bakteriellen Folgeinfektionen, die sich besonders bei geschwächten Fischen schnell einstellen.

Behandlungsvorschläge

Eine zuverlässige Behandlung gegen Myxosporidien ist nicht bekannt. In der Regel wird empfohlen befallene Fische zu isolieren oder zu töten. Allerdings ist zumindest die Krankheitsform, bei der sich Beulen an der Körperoberfläche bilden, scheinbar nicht immer tödlich. Möglicherweise fehlen ein oder mehrere erforderliche Zwischenwirte, so dass sich diese Form im Aquarium nicht weiter ausbreitet. Bei großen Tieren kann man versuchen, die Zysten mit der Hand oder dem Skalpell vorsichtig zu entfernen. Damit die austretenden Sporen sich nicht sofort wieder an den Fisch heften, spült man den Fisch nach der Behandlung mit viel Wasser gründlich ab.

Möglicherweise hilft auch die Behandlung mit Malachitgrün oder die Bestrahlung mit einem UV-Klärer, der allerdings mindestens 30 Watt Leistung haben muss, um die Sporen zu töten. In jedem Fall sinnvoll ist die Vermeidung bakterieller Folgeinfektionen durch optimale Haltungsbedingungen.

Es gibt Hinweise, dass zumindest gegen einige Sporozoenarten das Mittel Toltrazuril wirkt, das gegen Sporozoen bei Hühnern eingesetzt wird.

Weitere Informationen

Heilmittel gegen baktierielle Infektionen

Du suchst hier Hilfe? Dann entlaste die Helfer hier und mach mit!
Gesucht werden:

  • Fotos von Fischen, Pflanzen, Krankheiten, Technik usw. Bitte benutzt eure Digitalkameras und schickt Bilder an nheidbuechel/at-nospam/web.de.
    Das /at-nospam/ bitte durch @ ersetzen.
  • Mithelfer bei der Seitenpflege. Wirklich jede Leserin und jeder Leser kann helfen.

Anmerkungen zu dieser Seite
(Fragen im Forum stellen)

Bitte eine Überschrift eingeben:

Bitte deine Anmerkungen eingeben:
Anmerkungen zur Verbesserung der Seite bleiben stehen, bis sie in die Seite eingearbeitet sind.
Reine Anfragen im Forum stellen.
Wegen der Übersichtlichkeit werden Fragen hier bei den Kommentaren sofort gelöscht.
Bitte deinen Namen eingeben:

Nach dem Abschicken folgt als Spamschutz eine leichte Passwortabfrage.
Eingegebenen Text zur Fehlervorbeugung sichern bzw. markieren und kopieren.




Informationen aus der Wikipedia (Mit externen Links)

Myxobolus cerebralis
Systematik
Stamm: Nesseltiere (Cnidaria)
ohne Rang: Incertae sedis
ohne Rang: Myxozoa
Familie: Myxobolidae
Gattung: Myxobolus
Art: Myxobolus cerebralis
Wissenschaftlicher Name
Myxobolus cerebralis
Hofer, 1903

Myxobolus cerebralis ist ein Parasit aus der Gruppe der Myxozoa. Er befällt Forellenfische (Salmonidae) wie Forellen, Saiblinge und Lachse und verursacht bei ihnen die Drehkrankheit. Die frühesten Beschreibungen der Krankheit stammen von Beständen der Regenbogenforelle in Deutschland um 1900, die Erstbeschreibung des Parasiten durch Bruno Hofer erfolgte 1903. Seitdem hat sich die Krankheit weltweit ausgebreitet und ist nun unter anderem in fast ganz Europa einschließlich Russlands, in den USA und in Südafrika verbreitet. In den 1980er Jahren wurde bekannt, dass der Parasit für seine Entwicklung Tubifex tubifex, einen Ringelwurm aus der Gruppe der Tubificidae als Zwischenwirt benötigt. Seinen Endwirt, den Fisch, befällt er, indem er einen Polfaden aus einer Kapsel, die einer Nesselkapsel ähnelt, ausschleudert, der in die Haut des Wirtes eindringt. Myxobolus cerebralis war die erste Art der Myxozoa, die wissenschaftlich beschrieben wurde.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Morphologie

M. cerebralis kommt in verschiedenen morphologischen Stadien vor, die ein Spektrum von einzelnen Zellen bis zu relativ komplexen Sporen aufweisen. Einige der Stadien sind heute noch nicht vollständig erforscht.

[Bearbeiten] Triactinomyxon-Stadium

Das Triactinomyxon-Stadium ist das Stadium, in dem die Fische parasitiert werden. Es besteht aus einer langen Schale von etwa 150 Mikrometern Länge und drei langen Fortsätzen oder ?Schwänzen?, die jeweils 200 Mikrometer lang sind. Am Ende der langen Schale befindet sich ein Sporoplasma-Paket mit 64 Keimzellen, die von weiteren Zellen umhüllt sind. Außerdem existieren drei Polkapseln, die jeweils ein aufgewickeltes Polfilament mit einer Länge von 170 bis 180 Mikrometer enthalten. Diese Filamente können sowohl in diesem als auch im Myxospora-Stadium abgeschossen werden und eine Öffnung im Gewebe des Fisches bilden, in die das Sporoplasma eindringt.

[Bearbeiten] Sporoplasma-Stadium

Nach dem Kontakt mit dem Fisch und dem Abschuss der Polfilamente dringt das Sporoplasma, welches aus amöboiden Zellen besteht, in das Gewebe ein. Hier teilt es sich mitotisch und produziert auf diesem Weg weitere amöboide Zellen, welche weiter in das Gewebe bis in das Nervengewebe vordringen.

[Bearbeiten] Myxospora-Stadium

Im Zellgewebe innerhalb des Wirtes entstehen linsenförmige Myxospora mit einem Durchmesser von etwa 10 Mikrometern, die aus jeweils sechs Zellen bestehen. Zwei dieser Zellen bilden Polkapseln, zwei weitere verändern sich in ein zweikerniges Sporoplasma und die beiden letzten bilden wieder eine Hülle darum, die als Valve bezeichnet wird. Diese Myxospora dringen in die Zwischenwirte, die Tubificiden, die sich von den Resten der gestorbenen Fische ernähren, ein.

[Bearbeiten] Lebenszyklus

Myxobolus cerebralis ist ein Parasit mit Generationswechsel, der für seine Entwicklung zwei unterschiedliche Wirte benötigt: einen Forellenfisch und einen Tubificiden. Der bislang einzige bekannte Wurm, in dem sich Myxobolus cerebralis entwickeln kann, ist dabei Tubifex tubifex, wobei dieser eventuell keine einzelne Art, sondern einen Artenkomplex darstellt.

Die Würmer nehmen die Myxosporen auf, wenn sie sich von dem Gewebe der toten, infizierten Fische ernähren. Im Darm der Würmer verankern sich die Myxosporen durch das Polfilament in der Innenauskleidung. Hier öffnen sich die Valven und das zweikernige Zellgewebe verlässt die Schalen und dringt zwischen die Epithel- Zellen des Darmes ein. Die Keimzellen vermehren sich und produzieren weitere amöboide Zellen durch einen asexuellen Mechanismus der als Merogonie bekannt ist. Durch diesen Prozess können durch einen einzigen aufgenommenen Parasiten die Zellzwischenräume von 10 hintereinanderliegenden Segmenten des Wurmes infiziert werden. Denn man vermutet, dass hier vollständige Zellen aus Zellteilen gebildet werden können.

Nach 60 bis 90 Tagen bilden sich sexuelle Stadien des Parasiten, die Sporen in Form von Pansporocyten bilden, die jeweils acht Triactinomyxon-Stadien beinhalten. Diese verlassen den Wurm durch dessen Darmausgang in das freie Wasser und können hier einen Fisch über die Haut infizieren. Betroffene Tubificiden können auf diesem Weg über ein Jahr lang adulte Triactinomyceten ausscheiden. Alternativ können auch Fische infiziert werden, die Tubificiden mit Parasiten fressen. In diesem Fall geschieht die Infektion durch die Darmwand. Dieser Vorgang dauert nur einige Sekunden, in denen der Fisch erst von den Polfilamenten penetriert und mit dem Sporoplasma infiziert wird. Innerhalb einiger Stunden beginnt die asexuelle Zellteilung des Sporoplasmas in weitere amöboide Zellen, die sich im Fischgewebe ausbreiten.

Im Fisch reproduzieren sich die Parasiten durch eine asexuelle Endogonie, bei der in alten Parasitenzellen neue Zellen entstehen. Das Endstadium im Fisch bildet das Myxospora-Stadium. Dieses wird erst wieder freigesetzt, wenn der Fisch gestorben ist und sich zersetzt oder wenn er gefressen wird. Nach neueren Erkenntnissen ist es allerdings vielleicht auch möglich, dass Myxosporen abgegeben werden, während der Fisch noch lebt. Die Myxosporen sind sehr resistent gegenüber Umwelteinflüssen. In Experimenten konnte nachgewiesen werden, dass die Sporen auch überleben, wenn sie für drei Monate bei -20 Grad Celsius eingefroren werden. Im Schlamm bleiben sie für etwa 5 Monate infektiös und auch eine Darmpassage bei Enten überstehen sie unbeschädigt. Die Triactinomyxone leben dagegen maximal 34 Tage, abhängig von der Temperatur.

[Bearbeiten] Pathologie

Deformierter Bachsaibling

Die Drehkrankheit tritt bei Jungfischen auf und verursacht eine Deformierung des Skeletts sowie eine Schädigung des Zentralen Nervensystems. Dadurch ist es den Fischen nicht mehr möglich, normal durch das Wasser zu schwimmen, stattdessen bewegen sie sich spiralig vorwärts. Sie werden leichter zur Beute für Räuber und können nur sehr erschwert jagen. Etwa 90 Prozent der befallenen Fische sterben als ?Fingerlinge? und die überlebenden Tiere bleiben sowohl im Skelett als auch im Gewebe deformiert. Die Parasiten leben weiter in den Fischen bis zu deren natürlichem Tod, nachdem sie wieder ins Freiwasser entlassen werden. Durch die hohe Mortalitätsrate gehört Myxobolus cerebralis zu den gefährlichsten Erregern und zugleich größten wirtschaftlichen Schädlingen der Fischwirtschaft. Eine Übertragung auf den Menschen ist nicht möglich.

Bislang wurde die Infektion mit Myxobolus cerebralis bei einer Reihe von Arten der Forellenfische nachgewiesen. Sicher ist die Infektion bei acht Arten der Gattung Salmo, vier Arten der Gattung Oncorhynchus, vier Arten der Saiblinge (Salvelinus) sowie der Europäischen Äsche (Thymallus thymallus) und dem Huchen (Hucho hucho). Eine Schädigung der Fische erfolgt durch das Eindringen der Parasiten und deren Ausbreitung im Gewebe sowie dadurch, dass sich die Parasiten vom Fischgewebe ernähren.

Äußerlich erkennbar kommt es zu einer Dunkelfärbung der Schwanzflosse und zu Skelettdeformierungen durch die Gewebezerstörung an den sich bildenden Knochen. Außerdem treten die beschriebenen Schwimmstörungen auf, die für die Drehkrankheit namensgebend sind und durch Beschädigungen des Rückenmarks und des Hirnstamms hervorgerufen werden. Die inneren Organe sind im Normalfall unbeschädigt, Gewebeschäden sind allerdings im Muskelgewebe erkennbar. Experimentell konnte nachgewiesen werden, dass das Immunsystem der Fische zwar eindringende Sporen bekämpft und auch abtöten kann, dass es jedoch keine Immunreaktion mehr gibt, sobald sich die Parasiten im Nervensystem etabliert haben. Die Immunreaktion ist dabei artabhängig.

Für die Wurmart Tubifex tubifex ist der Parasitenbefall nicht tödlich. Hier kommt es vor allem zu einer Beschädigung der Darmschleimhäute durch das Entlassen der Parasiten aus der Darmwand. Da dies in einem Wurm mehrere tausend Male passiert, kommt es auch zu einer Beeinträchtigung der Nahrungsaufnahme. Infizierte Würmer sind meistens kleiner und weniger stark gefärbt als uninfizierte Vertreter. Die Parasiten verlassen den Wurm nur bei Wassertemperaturen zwischen 10 und 15 °C, sodass Fische in kälteren oder wärmeren Gewässern nicht infiziert werden können. Entsprechend schwankt die Befallsrate auch jahreszeitlich.

[Bearbeiten] Anfälligkeit

Die Anfälligkeit der Fische für den Parasitenbefall ist abhängig von ihrem Alter, ihrer Größe und natürlich von der Konzentration der Parasitensporen im Wasser. Außerdem spielt die Wassertemperatur eine große Rolle. Am anfälligsten sind Fische mit einem Alter von weniger als fünf Monaten, bei denen das Skelett noch nicht vollständig verknöchert ist. Dadurch werden die Tiere auch anfälliger für Deformationen. Auch die Artzugehörigkeit der Fische spielt eine bedeutende Rolle. In Untersuchungen konnte festgestellt werden, dass etwa Regenbogenforellen und Bachsaiblinge deutlich häufiger parasitiert sind als andere Forellenarten während der Königslachs, die Bachforelle und die Arktische Äsche kaum betroffen waren.

Die Bachforelle zeigt zudem kaum Symptome bei einem Befall mit dem Parasiten, weshalb man davon ausgeht, dass es sich hierbei um den Originalwirt handelt. Die großflächige Verbreitung des Parasiten ist demnach erst aufgetreten, als die Bachforelle mit eingeführten neuen Arten wie der Regenbogenforelle (Neozoen) in Berührung kam, die für die Erkrankung anfälliger sind.

[Bearbeiten] Diagnose

Gewebe einer Forelle mit Läsionen und sich entwickelnden Sporen

Eine starke bis sehr starke Infektion mit den Parasiten kann äußerlich bereits an den angesprochenen Deformationen sowie der Verhaltensänderung erkannt werden. Dies geschieht im Normalfall 35 bis 80 Tage nach der Infektion, allerdings kann auch eine Unterversorgung mit Tryptophan oder Ascorbinsäure ähnliche Auswirkungen haben. Eine eindeutige Diagnose ist also nur möglich, wenn Myxosporen im Gewebe der Fische nachgewiesen werden.

Bei starkem Befall ist dieser Nachweis bei einer Gewebeuntersuchung mit einem Mikroskop leicht möglich. Bei geringerem Befall wird eine Probe des Gewebes mit den Proteasen Pepsin und Trypsin anverdaut, um die Sporen erkennbar zu machen. Das Gewebe wird nachfolgend auf typische Kennzeichen der Myxobolus-cerebralis-Infektion untersucht. Auch eine serologische Untersuchung des Gewebes mit Hilfe von spezifischen Antikörpern ist möglich. Eine sichere Methode ist ebenfalls die Suche nach spezifischen Genen im Gewebe, wobei nach einer Polymerase-Kettenreaktion mit speziellen Markern nach einem bekannten Gen auf der 18S rRNA gesucht wird.

Diese Untersuchungen werden routinemäßig in verschiedenen Regionen durchgeführt, vor allem dort, wo der Parasit größeren Schaden anrichten kann. In Australien und Kanada, wo bislang noch keine Parasiten aufgetreten sind, werden die Tests eingesetzt, um frühzeitig einen Befall erkennen und bekämpfen zu können.

[Bearbeiten] Ausbreitung

M. cerebralis ist bekannt in Deutschland (1893), Italien (1954), Russland (1955), USA (1958), Bulgarien (1960), Jugoslawien (1960), Schweden (1966), Südafrika (1966), Schottland (1968), Neuseeland (1971), Ecuador (1971), Norwegen (1971), Kolumbien (1972), Libanon (1973), Irland (1974), Spanien (1981) und England (1981)

Während Myxobolus cerebralis lange Zeit nur ein eher harmloser Fischparasit der Bachforelle in Europa und einiger weniger weiterer Arten in Asien war, hat er sich durch die starke weltweite Ausbreitung der Regenbogenforelle ebenfalls verbreitet. Mit einer Erhöhung der Anzahl parasitierter Regenbogenforellen nahm auch die Anzahl der gebildeten Sporen zu, sodass die Gewässer stärker durchseucht wurden. Mit der sehr viel höheren Anzahl der Parasiten wurde nun auch der Infektionsdruck auf die weniger anfälligen Arten größer; auch diese konnten nun vom Parasiten erheblich dezimiert werden. In einigen Gebieten führte dies zu einem starken Rückgang der Fischpopulationen oder gar zu einem vollständigen Verschwinden einzelner Arten.

[Bearbeiten] Ausbreitung in Europa

Wie bereits angesprochen stellt Europa den natürlichen Verbreitungsraum des Parasiten dar und hier heimische Arten sind an die Parasitierung durch Myxobolus cerebralis angepasst. Die Erkrankung läuft bei diesen Arten also im Regelfall sehr mild und ohne erkennbare Symptome ab. Erst durch die sehr anfällige Regenbogenforelle konnte sich der Parasit drastisch ausbreiten. Dabei gibt es nur sehr wenige wilde Populationen dieser Fische in europäischen Gewässern, vielmehr werden die Bestände regelmäßig durch Sportfischer ergänzt, da die Forellen beliebte Angeltiere sind. Als Reaktion auf die starke Parasitierung wurden in Europa entsprechend die Zuchtverhältnisse angepasst. Die Aufzucht der Jungfische erfolgt in Wasser, welches sicher sporenfrei ist und eine Freisetzung erfolgt erst, wenn die Verknöcherung des Skeletts vollkommen abgeschlossen ist und die Tiere entsprechend nicht mehr anfällig für die Parasiten sind.

[Bearbeiten] Ausbreitung in Neuseeland

In Neuseeland wurden die ersten Parasiten im Jahr 1971 entdeckt, wobei sich die Funde nur auf Flüsse der Südinsel beschränkten und damit keine Nähe zu den ökonomisch wichtigen Fischbeständen und -zuchten bestand. Die heimischen Forellenfische waren zudem nicht anfällig für den Parasiten, sodass eine größere Ausbreitung ausblieb. Die Entdeckung führte jedoch zu starken Exporteinschränkungen von Fischen in den Nachbarstaat Australien, wo eine Einfuhr des Parasiten verhindert werden soll.

[Bearbeiten] Ausbreitung in den USA

In den USA sind über 20 Staaten betroffen

In Nordamerika wurde Myxobolus cerebralis erstmals 1956 in Pennsylvania entdeckt. Der Parasit war durch Fischimporte aus Europa eingeführt worden und verbreitet sich seitdem vor allem süd- und westwärts. Bis in die 1990er Jahre stellte die Drehkrankheit nur in den Fischzuchtanstalten der Regenbogenforellen ein Problem dar, welches zeitweise recht leicht unter Kontrolle gehalten werden konnte. Seitdem hat sich der Parasit jedoch in den natürlichen Gewässern einiger Gebiete vollständig etabliert und stellt vor allem in den Gebieten der Staaten an den Rocky Mountains (Colorado, Wyoming, Utah, Montana, Idaho, New Mexico) ein ernsthaftes Problem dar. In einigen Flüssen dieser Gebiete ging der Bestand der Forellen und Lachse um bis zu 90 Prozent zurück. Vor allem die Gebiete, in denen die Sportfischerei einen großen Anteil der Tourismuseinnahmen ausmacht, sind von der Drehkrankheit betroffen. So wird etwa der Schaden in Montana auf etwa 300 Millionen US-Dollar geschätzt. Hinzu kommt, dass einige der betroffenen Forellenarten mittlerweile vom Aussterben bedroht und in einigen Regionen vollständig verschwunden sind.

[Bearbeiten] Bekämpfung

Um die Epidemie der Parasiten unter Kontrolle zu bekommen, haben einige Biologen begonnen, Wege zu suchen, mit denen die Sporen effektiv bekämpft werden können. Es soll vor allem ein Weg gefunden werden, wie man die Polkapseln dazu bringt, vorzeitig die Polfäden abzuschießen, sodass diese dann nicht mehr gegen Fische eingesetzt werden können. Bei Laborversuchen konnte festgestellt werden, dass die Sporen nur bei hohen Konzentrationen von Säuren oder Basen, Salzzugabe oder Elektrizität mit einem Abschuss reagierten. Weder Neurochemikalien, Stoffe, die bei Nesseltieren die Kapseln sensitivieren, noch der Schleim der Forellen, Betäubungsmittel oder tote Fische lösten die Kapseln aus. Auch wenn Stoffe gefunden werden, die eine Auslösung bewirken, stellt sich die Frage, ob diese auch im Freiland eingesetzt werden können.

Ein weiterer Ansatz nutzt die unterschiedliche Anfälligkeit von Fischen, die teilweise auch innerhalb der Arten sehr stark ausgeprägt ist. Mit Hilfe besonders resistenter Zuchtlinien soll die Anfälligkeit der Fische in den Gewässern reduziert werden.

Hinzu kommt, dass die Fischzucht dazu übergeht, keine potenziell verseuchten Sedimente mehr zu nutzen und so die Fischzuchtbecken frei von Parasiten zu halten, wie dies in Europa bereits erfolgreich durchgeführt werden konnte. Durch regelmäßige Desinfektionen des Substrates soll die Vermehrung der Tubificiden verringert oder komplett unterbunden werden. Auch vollständig substratfreie Becken, in denen sich keine Würmer halten können, sind im Gebrauch.

Die medikamentöse Behandlung von Fischen ist ebenfalls eine Option, die jedoch nicht bei Wildfischpopulationen angewendet werden kann. Zur Auswahl stehen hier Furazolidon, Furoxon, Benomyl, Fumagillin, Proguanil und Clamoxyquin. In Experimenten konnte durch die Zufütterung mit Fumagillin eine Reduktion des Parasitenbefalls von ursprünglich 73 bis 90 Prozent auf 10 bis 20 Prozent bei Regenbogenforellen erreicht werden.

[Bearbeiten] Taxonomie

Der wissenschaftliche Name cerebralis entstammt der frühen Vorstellung, dass der beschriebene Parasit vor allem das Zentrale Nervensystem und das Gehirn (Cerebrum) des Wirtes befällt. Nachdem man feststellte, dass dies nicht der Fall ist und der Parasit stattdessen im Gewebe und dort vor allem am Skelett zu finden ist, sollte er in Myxobolus chondrophagus umbenannt werden. Dies ist jedoch aufgrund der zoologischen Nomenklaturregeln nicht möglich. Hinzu kam, dass man feststellte, dass es sich bei Organismen, die vorher als Triactinomyxon dubium und T. gyrosalmo in einer eigenen Klasse "Actinosporea" geführt wurden, um Stadien des Myxobolus cerebralis handelt (Triactinomyxon-Stadium), die entsprechend ebenfalls diesen Namen erhielten.

[Bearbeiten] Literatur

  • Andree, K.B., MacConnell, E. and Hedrick, R.P. (1998): A nested polymerase chain reaction for the detection of genomic DNA of Myxobolus cerebralis in rainbow trout Oncorhynchus mykiss, Diseases of Aquatic Organisms 34, 145?54
  • Bartholomew, J.L. and Reno, P.W. (2002): The history and dissemination of whirling disease, American Fisheries Society Symposium 29; 3?24
  • Bergersen, E.P., and Anderson, D.E. (1997): The distribution and spread of Myxobolus cerebralis in the United States, Fisheries 22 (8); 6?7
  • El-Matbouli, M., and Hoffmann, R.W. (1991): Effects of freezing, aging, and passage through the alimentary canal of predatory animals on the viability of Myxobolus cerebralis spores, Journal of Aquatic Animal Health 3; 260?262
  • El-Matbouli, M., and Hoffmann, R.W. (1998): Light and electron microscopic studies on the chronological development of Myxobolus cerebralis to the Actinosporean stage in Tubifex Tubifes, International Journal For Parasitology 28; 195?217
  • El-Matbouli, M., Hoffman, R.W., Shoel, H., McDowell, T. S., & Hedrick, R.P. (1999): Whirling disease: host specificity and interaction between the actinosporean stage of Myxobolus cerebralis and rainbow trout (Oncorhynchus mykiss) cartilage, Diseases of Aquatic Organisms 35; 1?12
  • Gilbert, M. A. & Granath, W.O. Jr. (2003): Whirling disease and salmonid fish: life cycle, biology, and disease, Journal of Parasitology 89; 658?667
  • Halliday, M.M. (1976): The Biology Of Myxosoma cerebralis: The Causative Organism Of Whirling Disease Of Salmonids, Journal of Fish Biology 9; 339?357
  • Hedrick, R. P. & El?Matbouli, M. (2002): Recent advances with taxonomy, life cycle, and development of Myxobolus cerebralis in the fish and oligochaete hosts::, American Fisheries Society Symposium 29; 45?53
  • Hoffmann, G. (1962): Whirling Disease Of Trout, U.S. Department Of The Interior, Fishery Leaflet 508; 1?3
  • Lom, J. & Dyková, I. (1992): Protozoan Parasites of Fishes, Elsevier, Amsterdam (ISBN 0444894349)
  • Markiw, M.E. (1989): Portals of entry for salmonid whirling disease in rainbow trout, Diseases of Aquatic Organisms 6; 6-10
  • Markiw, M.E. (1992): Salmonid Whirling didease, Fish and Wildlife Leaflet 17 [1]
  • Markiw, M.E. (1992): Experimentally induced whirling disease. II. Determination of longevity of the infective triactinomyxon stage of Myxobolus cerebralis by vital staining, Journal of Aquatic Animal Health 4; 44?47
  • Nehring, R.B. (1996): Whirling Disease In Feral Trout Populations In Colorado, in E.P. Bergersen And B.A.Knoph (Hrsg): Proceedings: Whirling Disease Workshop??where Do We Go From Here?, Colorado Cooperative Fish And Wildlife Research Unit, Fort Collins
  • Nehring, R. B. Thompson, K. G. Taurman, K. A. & Shuler, D.L. (2002): Laboratory studies indicating that living brown trout Salmo trutta expel viable Myxobolus cerebralis myxospores, American Fisheries Society Symposium 29; 125?134
  • Nickum, D. (1999): Whirling Disease in the United States: A Summary of Progress in Research and Management, Trout Unlimited.
  • Tennyson, J. Anacker, T. & Higgins, S. (1997): Scientific breakthrough helps combat trout disease. U.S. Fish and Wildlife Service Whirling Disease Foundation News Release.
  • Vincent, E.R. (1996): Whirling Disease?the Montana Experience, Madison River, in, E.P. Bergersen And B.A.Knoph (Hrsg): Proceedings: Whirling Disease Workshop?where Do We Go From Here?, Colorado Cooperative Fish And Wildlife Research Unit, Fort Collins
  • Vincent, E. R. (2002): Relative susceptibility of various salmonids to whirling disease with emphasis on rainbow and cutthroat trout, American Fisheries Society Symposium 29; 109?115
  • Wagner, E. J. Cannon, Q. Smith, M. Hillyard, R. & Arndt, R. (2002): Extrusion of Polar Filaments of the Myxobolus cerebralis Triactinomyxon by salts, electricity, and other agents, American Fisheries Society Symposium 29; 61?76
  • Wisconsin Department of Agriculture, Trade and Consumer Protection, Division of Animal Health (October 2001): Fish Health Advisory: Whirling Disease in Trout. (PDF)

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Myxobolus cerebralis ? Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Dieser Artikel wurde am 29. Juli 2005 in dieser Version in die Liste der exzellenten Artikel aufgenommen.
Bitte den Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten!


Text und Bilder der Zusatzinformation stammen aus dem Artikel Myxobolus_cerebralis der freien Enzyklopädie Wikipedia und stehen unter der GNU Free Documentation License. Die Liste der Autoren ist in der Wikipedia unter dieser Seite verfügbar, der Original-Artikel lässt sich hier bearbeiten.




Seite wurde zuletzt am 07.12.2011 11:16 Uhr geändert
Hochladen | Bearbeiten | Ältere Fassungen | Wiki Hilfe | Druck
PmWiki version pmwiki-2.2.36