Asseln
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Die Angaben auf diesen Seiten dienen ausschließlich als erste Anhaltspunkte, um bei Beratungsstellen und Tierärzten gesicherte Diagnosen und Behandlungsmethoden zu erfragen. Trotz größter Sorgfalt kann keine Verantwortung für die Richtigkeit von Diagnosen, Behandlungsvorschlägen und Tipps übernommen werden.

Symptome

Äußere Symptome

  • Eine Assel ist sichtbar.
  • Fische magern ab.

Verhalten

  • Fische scheuern sich.
  • Fische sind ruhelos.
  • Fische schwimmen unnatürlich hin und her.
  • Fische werden scheu.

Innere Symptome

Fotos

Ein Klick auf ein Foto zeigt das ganze Bild, soweit vorhanden.


Fotos: Klaus Beumler

Assel (Livoneca) an Rotem Neon



Fotos: Peter Hampf

Assel an Amanogarnele

Ursachen

Asseln hängen hin und wieder schon beim Kauf von Fischen oder Garnelen am Opfer. Asseln der Art Livoneca befallen z. B. Rote Neons in ihren Ursprungsgebieten und können mit Wildfängen eingeführt werden. Ansonsten werden Asseln in der Regel mit Lebendfutter eingeschleppt. Asseln hängen sich mit ihren Beißwerkzeugen an Haut und Flossen ihrer Opfer und saugen zu ihrer Ernährung Blut ab.

Behandlungsvorschläge

Einzelne Asseln können mit den Fingern, einer Pinzette oder zwei stumpfen Stäbchen abgezupft werden. Da sich die Bisswunde entzünden oder von Pilzen befallen werden kann, muss sich ggf. eine entsprechende Behandlung anschließen. Ein Kurzbad von 3 bis 5 Minuten in 35 Gramm Salz je Liter Wasser tötet Asseln ebenfalls ab. Vorher muss geklärt werden, ob das befallene Tier eine so hohe Salzkonzentration verträgt.

Werden mehrere Asseln oder freischwimmende Larven vermutet, kann eine Behandlung des Aquariums mit Kochsalz erfolgreich sein. Bei starkem Befall wird von einigen Quellen Trichlorfon empfohlen. Trichlorfon ist allerdings stark giftig, auch für Menschen. Bei der Anwendung im Aquarium besteht entsprechend ein hohes Risiko, die Fische zu vergiften. Auch bei anderen hin und wieder empfohlenen Mitteln ist die zum Töten der Asseln benötigte Dosis fast so hoch wie die für Fische tödliche Dosis. Da eine Vermehrung von Asseln im Aquarium extrem unwahrscheinlich ist, sollte man von der Behandlung mit solchen Mitteln absehen und sich auf das Abzupfen und maximal eine Kochsalzbehandlung beschränken. Bringt dies keinen Erfolg, sollte vor Einsatz eines der hochgiftigen Mittel ein Tierarzt kontaktiert werden.

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Informationen aus der Wikipedia (Mit externen Links)

Dieser Artikel beschäftigt sich mit den Gliederfüßern Asseln; für weitere Bedeutungen des Begriffs siehe Assel/Asseln.
Asseln
Systematik
Stamm: Gliederfüßer (Arthropoda)
Unterstamm: Krebstiere (Crustacea)
Klasse: Höhere Krebse (Malacostraca)
Unterklasse: Eumalacostraca
Überordnung: Ranzenkrebse (Peracarida)
Ordnung: Asseln
Wissenschaftlicher Name
Isopoda
Latreille, 1817

Die Asseln (Isopoda) sind eine Ordnung, die zur Klasse der Höheren Krebse (Malacostraca) gehört. Asseln sind 3 mm bis 45 cm groß. Die meisten Asseln sind Pflanzenfresser und zählen somit biologisch zu den Erstzersetzern.

Der Körper der Asseln ist im Gegensatz zu den nahe verwandten Flohkrebsen vom Rücken zum Bauch abgeplattet. Sie haben sieben Beinpaare und eine gleich bleibende Zahl von Körpergliedern. Die Kiemen sitzen an den hinteren Beinen. Auch haben die Asseln Lungen, die allerdings nur ca. 5 Prozent der Sauerstoffzufuhr bringen:

Der ursprüngliche Lebensraum der Asseln ist das Meer. Sie sind aber auch im Süßwasser zu finden. Eine kleine Gruppe ? die Landasseln ? hat das Wasser verlassen, aber durchweg ihre Kiemenatmung beibehalten. Die Jungen entwickeln sich direkt aus Eiern in einer Bruttasche (Marsupium) unter dem Körper der Weibchen. Ein Weibchen kann im Jahr bis zu 100 Jungtiere haben. Da die Asseln ihre zarten Kiemenanhänge ständig feucht halten müssen, bevorzugen sie feuchte Habitate, können aber auch im Trockenen gefunden werden. So findet man die Mauerassel (Oniscus asellus) im Falllaub, unter Baumstümpfen und unter Steinen. Mit ihren Mundwerkzeugen (Mandibeln) können sie Falllaub und Totholz anfressen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Systematik

Die Ordnung umfasst ca. 10.000[1] bekannte Arten in schätzungsweise 120 Familien, die in zehn Unterordnungen[2] aufgeteilt sind.

  • Anthuridea (weltweit marin, aber auch im Brack- und Süßwasser)
  • Asellota (hauptsächlich in der Tiefsee des Pazifischen und des Atlantischen Ozeans, aber auch im Süßwasser, z. B. die Wasserassel)
  • Calabozoidea (im Süß- und Grundwasser Südamerikas)
  • Epicaridea (Ectoparasiten auf marinen Krebstieren weltweit)
  • Flabellifera (weltweit marin und im Süßwasser vorkommende, polyphyletische Gruppe mit einigen parasitischen Vertretern; zu den Aasfressern innerhalb dieser Gruppe gehören die Riesenasseln)
  • Gnathiidea (die Larven sind Fischparasiten, die adulten Tiere leben frei im marinen Benthos aller Tiefenzonen)
  • Microcerberidea (kleiner als 2 mm, im Interstitial des Süßwassers und der Meere, an den ostpazifischen Küsten Südamerikas, in Afrika, Indien und im Mittelmeer)
  • Landasseln (Oniscidea) (weltweit, vorwiegend an feuchten, aber auch fallweise an trockenen Orten an Land)
  • Phreatoicidea (in Oberflächengewässern, Sümpfen, Quellen und Grundwasser der südlichen Hemisphäre auch in großen Höhen)
  • Valvifera (marin, hauptsächlich circumarktisch und antarktisch, in europäischen Meeren ist die Baltische Meerassel häufig)
Frontalansicht einer Riesenassel (Bathynomus giganteus), die in der Tiefsee (Pelagial) lebt (Länge 45 cm; Gewicht 1,7 kg)
Eine Assel, eingeschlossen in baltischem Bernstein, dorsal
Eine Assel, in baltischem Bernstein eingeschlossen, ventral
Dreispitzige Meerassel (Idotea baltica) - grün gefärbtes Exemplar

[Bearbeiten] Arten (Auswahl)

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Brian Kensley, Marilyn Schotte und Steve Schilling: World List of Marine, Freshwater and Terrestrial Isopod Crustaceans Smithsonian National Museum of Natural History (abgerufen am 26. August 2010)
  2. ITIS: Isopoda

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Asseln ? Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


Text und Bilder der Zusatzinformation stammen aus dem Artikel Asseln der freien Enzyklopädie Wikipedia und stehen unter der GNU Free Documentation License. Die Liste der Autoren ist in der Wikipedia unter dieser Seite verfügbar, der Original-Artikel lässt sich hier bearbeiten.




Seite wurde zuletzt am 11.09.2010 12:00 Uhr geändert
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