Algen
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Algen im neuen Becken

Algen kommen mit ungünstigen Bedingungen im Aquarium besser zurecht als Aquarienpflanzen. Wenn die Bedingungen für Pflanzen ungünstig sind oder werden, breiten sich deshalb schnell Algen aus. Damit die Pflanzen mit den Algen erfolgreich konkurrieren können und die Algen schließlich zurückdrängen, benötigen sie gute Wachstumsbedingungen. Dabei gilt, dass alle benötigten Nährstoffe in ausreichendem Maß zur Verfügung stehen müssen. Steht nur ein einziger Nährstoff nicht ausreichend zur Verfügung, kann die Pflanze nicht optimal gedeihen, auch wenn die anderen Nährstoffe im Überschuss vorhanden sein sollten. Der Überschuss kommt dann den Algen zu Gute.

Gedeihen die Pflanzen trotz regelmäßiger Zugabe von Pflanzendünger schlecht, sind mögliche Ursachen Mangel an CO2 oder ungünstige Lichtverhältnisse. Der Bodengrund sollte 7 bis 10 cm hoch sein und nicht zu grob gekörnt sein. Da unterschiedliche Pflanzenarten auch unterschiedliche Ansprüche an das Licht, die Düngung und die CO2-Menge stellen, spielt auch die richtige Pflanzenauswahl und -zusammenstellung eine erhebliche Rolle. Auf den Blättern langsamwachsender Pflanzen, wie dem kleinen Speerblatt (Anubias nana), bilden sich mit der Zeit Algen auf den Blättern, wenn die Pflanze zu stark beleuchtet wird. In einem Aquarium mit starker Beleuchtung muss für eine Abschattung durch andere Pflanzen gesorgt werden.

Pflanzen wie der Indische Wasserstern (Hygrophilia difformis) haben einen hohen Nährstoffbedarf und benötigen starkes Licht. Werden diese Pflanzen in einem Aquarium mit Mangel an CO2 stark gedüngt, kann es durch den überschüssigen Dünger zu einer starken Vermehrung der Algen kommen. Durch Zugabe von CO2 muss ein ausgewogenes Verhältnis der Nährstoffe gewährleistet werden.

Nährstoffüberschuss beseitigt man durch Wasserwechsel. Deshalb können häufige und kräftige Wasserwechsel ein erfolgreiches Mittel gegen Algen sein. Auch extrem schnellwachsende Pflanzen verbrauchen Nährstoffüberschüsse. So kann Hornkraut (Ceratophyllum demersum) in einer Woche 10 bis 30 cm wachsen, wenn ausreichend Nährstoffe in ausgewogenem Verhältnis zur Verfügung stehen. Kurzfristig sind Wasserwechsel geeignet, mittel- und langfristig schnellwachsende Pflanzen, um Nährstoffüberschüsse zu beseitigen.

Auch bei noch so starkem Algenwuchs sollten keine chemischen Mittel zur Algenvernichtung eingesetzt werden. Sie schädigen die Pflanzen in der Regel stärker als die Algen und stören das Gleichgewicht im Aquarium empfindlich. Einige dieser Mittel beinhalten zudem Kupfer, das für wirbellose Tiere, z. B. Garnelen und Schnecken, tödlich ist.

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Anmerkungen zu dieser Seite bis Oktober 2007
Roswitha 80.137.154.xxx19.09.2006 13:56 Uhr [X]
Hallo,
um einen übermäßigen Algenwuchs zu vermeiden, gibt es auch ein Mittel ohne Chemie. Legt euch ein Stück Schiefer oder Basalt in euer Becken.
Lieben Gruß,
Roswitha
Seite wurde zuletzt am 21.06.2010 11:13 Uhr geändert
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