Wasser Einlassen
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Wasser einlassen

Wie jedoch richtig?

Zuerst einmal hallo zusammen!

Ich hab' mich heute nachmittag dazu entschlossen, die Dichtheit meines ersten Beckens zu testen (richtig aufgebaut wird die Sache erst in ein paar Wochen). Ich stellte das Becken (112l) also auf seine Unterlage und füllte Leitungswasser ein. Dieses hatte jedoch so ca. 11°C und innerhalb kürzester Zeit waren die Scheiben beschlagen und wenn ich sie mit einem Schwamm abwische, dauert es nur wenige Sekunden bis das gleiche wieder von vorne beginnt - kein wunder :-(.

Momentan stört es mich ja nicht all zu sehr, wenn es jedoch dann ernst wird, möchte ich diesen Zustand wenn möglich umgehen.. Nur wie?
Das Wasser zuvor am Herd auf Zimmertemperatur zu bringen kann ja nicht die Lösung sein. Was schlagt ihr vor?

ciao, Hans




Hallo,

Einfach den Warmwasserhahn mit aufdrehen ;-)

Im Ernst: Wenn das Becken erstmal eingerichtet und eingefahren ist, wird es dass Problem nicht mehr geben (beim WW).Dafür sind die Mengen i.d.R. zu klein.

Ich habe mal berechnet, dass sich die Temepratur beim 10% Wasserwechsel bei ca. 26°C Ausgangstemperatur nur geringfügig (1 bis 2 °) ändern würde, wenn ich (praktisch nicht möglich) 10 % Wasser mit 0°C zulasse. Insofern bestehen diese Probleme meist ur beim ersten Befüllen. Und da lässt es sich ja verkraften.

Viele Grüße
Thomas


seas!

Wollt' ich vermeiden, da ich befürchte, daß sich hinter dem Boiler Kupferrohre verstecken :-(

Es geht auch nur um "das erste Mal". Und da will man ja bekanntlich alles richtig machen ;-).

ciao, Hans


Ich denke, das ist kein Problem. Lange bevor Du das Becken mit Fischen bestückst, mußt Du die Heizung anwerfen. Und wenn das Wasser (und auch die Scheiben) erst einmal die gewünschte Temperatur erreicht hat, wird auch nichts mehr beschlagen. Wie schon gesagt wurde verändert sich die Temperatur beim Wasserwechsel nicht mehr wesentlich.

Gruß,
Jan.


Dieses Gerede von den Kupferrohren kann ich nicht mehr hören. Hinter allen modernen Wasserhähnen verbergen sich Kupferrohre, nicht nur hinter Warmwasserhähnen. Druckleitungen sind eben meistens aus Kupfer.

Was gemeint ist, sind wenn überhaupt die Heizschlangen in der Warmwasserbereitung. Die sind aber eben meistens ohnehin zugekalkt.

Mische immer WW bei, da grosse Wasserwechsel. Hatte nie Probleme.

Alexander


>Dieses Gerede von den Kupferrohren kann ich nicht mehr hören.

Sie sind trotz Weghören ein Problem.

>Hinter allen modernen Wasserhähnen verbergen sich Kupferrohre, ...

Nein. Hinter modernen Wasserhähnen verbergen sich Kunststoffrohre.

Viele Grüße
Robert


Hallo zusammen.

Also, der Vater von meiner Freundin ist Sanitärinstallateur und der verwendet nur Kupferrohre.

Bis denne
Andreas


Hallo Andreas,

Guck' doch mal in 'ne Fachzeitschrift (z.B. HLS - Heizung, Lüftung, Sanitär), was zur Zeit Stand der Technik ist. Kunststoff"verrohrung" - eigentlich ist es keine Verrohrung mehr, da die Kunststoffleitungen flexibel sind - ist einfacher und flexibler zu verlegen, allerdings ist das benötigte Werkzeug, z.B. Crimpzangen, recht teuer.

Viele Grüße
Robert


Hallo Robert,

auch in unserer Gegend wird noch viel mit Kupferrohren gearbeitet. So auch in meinem. Über erhöhte Kupferwerte kann ich aber dennoch nicht klagen.

Gruß
Olaf


Hallo Thomas,

>Einfach den Warmwasserhahn mit aufdrehen ;-)

äh, den Smiley habe ich gesehen, andere vielleicht nicht. Vorsicht wegen Kupfer!!!

>Ich habe mal berechnet, dass sich die Temepratur beim 10% Wasserwechsel bei
>ca. 26°C Ausgangstemperatur nur geringfügig (1 bis 2 °) ändern würde, wenn
>ich (praktisch nicht möglich) 10 % Wasser mit 0°C zulasse.

Es wären 2,6°C.

Gruß
Markus


Hi Markus,

Sprich 23,4°C und somit für viele Fische verträglich.

Damit soll man sogar die Laichfreudigkeit anregen können.

Viele Grüße
Thomas


Hallo Johann,

habt Ihr im Haus keine Mischbatterie? Und keine für Aquarien reservierten Gießkannen?

so long,
uja


Hallo Uja,

habe gar nicht gewusst dass man Fische giessen kann?
Wenn man sie richtig eintopft blühen Sie dann auch ?

g,d&r
Urs


Hallo Urs,

> habe gar nicht gewusst dass man Fische giessen kann?

Aber klar doch, die beste Regensimulation! Und das Wasser kann schön auslüften!

> Wenn man sie richtig eintopft blühen Sie dann auch ?

habe mal einen Schwertträgerstrauch gehabt, sah aus wie ein Echi-Bleheri Monster, wo sich fast unter jedem Blatt Schwertträger befanden. Submers gab es also Schwertträgerblüten, emers das weiße vierblättrige Zeug mit der Jungpflanze dran.
Eingetopft waren derer 2 im Kiesbett, 10 cm hoch, 1,40 x 0,40 Fläche. Damit er möglichst viele Blüten bildet, mit lebenden schwarzen Mückenlarven düngen :-)

Möchtest Du aber lieber einen Kampffischstrauch, so propfe die Fische in ein Hornfarn. 1 Männchen und 2 Weibchen genügen :-) Der hat den Vorteil, voll in Hydrokultur zu wachsen, braucht aber höhere Temperatuten.

so long,
uja


Hallo Hans,

wenn es das Leitungswasser zuläßt, dann kann man es direkt nutzen. Ich habe mir aus dem Gartenfachhandel ein Teil besorgt, welches als Adapter zwischen den gängigen Wasserhähnen und dem Gardenaanschluß wirkt.Es nennt sich "Wasserdieb" und wird von Bosch hergestellt. Kostet so um die 10,- DM. Es ist grün, aus Kunststoff und wird auf den Wasserhahn aufgeklemmt. Bei meinem Wasserhahn muß ich etwas mehr als üblich drücken,daher leiert das Teil nach ein paar Monaten aus, so daß ich hin und wieder einen neuen Adapter brauche. Das Wasser wird temperaturmäßig passend eingestellt und dann gehts via Gartenschlauch damit ab in das Aquarium.Saubere Sache.

Die vielen Hinweise in den verschiedenen Threads mit der exquisiten Wasseraufbereitung, Vorhaltung,ph-Werteinstellung, Leitfähigkeit ..., sehe ich nur bei kleineren Becken (Deines zählt noch dazu) als praktikabel an. Dort wo mehr als 50 ltr Frischwasser benötigt werden, kommt man zwangsläufig auf die Direkteinfüllung zurück. Alles andere ist blinde Theorie, denn schließlich sollte man ja häufig Wasser wechseln und dann auch nicht nur drei Liter.

Gruß
Olaf


Hallo Olaf,

ich werde mich hüten, und das Wasser direkt aus der Leitung ins Aquarium fließen lassen. Und dann auch noch "temperaturmäßig passend eingestellt"???
Das mit dem "wenn es das Leitungswasser zuläßt" solltest Du vielleicht etwas genauer ausführen. Gibt es z.B. Wärmetauscher in der Warmwasserzubereitung (Heizung), die nicht aus Kupfer bestehen? Wenn Johann solche Fragen über das "Wasser einlassen" stellt, solltest Du vielleicht auch daran denken, daß er womöglich nicht weiß, was Du mit "wenn es das Leitungswasser zuläßt" meinst.

Gruß
Markus


Gebrauchte (Wasser-) Kupferrohre sind unbedenklich, solange der pH eisern über 6 bleibt.
Das Kupfer kriegt nen braunen Oxydbelag und später eine dickere grüne basische Karbonatschicht. Zwischen pH 7 und 11 löst sich höchstens 1 micromol Kupfer (Stumm, Morgan, "Aquatic Chemistry", S. 399), und das ist ein notwendiges Spurenelement, wie es auch bei Futter- und Mineraltabletten angepriesen wird.

Ich würde die Rohre trotzdem in Urethanlack reintauchen. Dann 1 - 3 Rohre in ein PVC-Rohr stecken und im Gegenstrom anschließen. Paß aber auf, daß der Teppich trocken bleibt.

Wenn Du aber einen Gartenteich hast, der bepflantzt und beerntet ist, dann wirst Du im Teich wohl wesentlich nitratfreieres Wasser haben als in der Leitung. Kannst im Sommer also mit dem Teich austauschen, sofern Du nicht auf Quarantäne stehst.

Gruß Lothar


seas!

Zuerst einmal danke für die Antworten!

Wie schon gesagt: der Heizer enthält Kupfer - fällt also aus. Doch mein "Problem" bezieht sich auch nur auf die Erstbefüllung, wo mir schon bei der Dichtheitsprobe alle Scheiben so stark angelaufen sind, daß die Tropfen herunterflossen und sich währenddessen an der Scheibe schon wieder neue bildeten. Und dies wollte ich verhinden!

Die Sache mit dem PH find' ich sehr interessant, jedoch glaube ich, daß in Österreich wohl kein einziger Ort einen PH konstant unter 6 hat. Und Gartenteich gibt es hier in meiner Umgebung auch keinen :-(.

Bezüglich Temperatur stellt sich für mich jedoch noch eine weitere Frage: Mein Händler meinte,daß ich die Temp. des Heizstabes unbedingt auf 24°C einstellen sollte, da die "üblichen" 26°C nicht so gut seien. Und zwar aus folgenden Gründen:

1. Die Pflanzen würden VIEL besser wachsen
2. Die Fische hätten mehr 02 zu Verfügung
3. Die Energiekosten wären niedriger

Was sagt ihr dazu?

lg, Hans


Hallo Johann,

> 1. Die Pflanzen würden VIEL besser wachsen

kommt auf Licht und CO2/Düngung an. Ohne CO2-Düngung und den normalen Aquarienfunzeln sind die 24 Grad für die Pflanzen bestimmt besser. Während der warmen Tage war hier einiges vergeilt, was sich jetzt wieder gefangen hat.

> 2. Die Fische hätten mehr 02 zu Verfügung

Stimmt auch, die Löslichkeit von O2 ist in kaltem Wasser besser. Auch bei 24 Grad sorgen die Pflanzen für Sauerstoffsättigung :-) Allerdings sollten die Viecher 24 Grad aushalten können. Kampffische mögen es gerne wärmer.

> 3. Die Energiekosten wären niedriger

Stimmt auch :-)

so long,
uja, die ihr AQ bei 23 - 24 Grad fährt


Hallo Ulrike und Johann,

na ja. Bei 26°C liegt die Sauerstoffsättigung bei 8,0mg/l, bei 24°C sind es nur 0,3mg/l mehr, also 8,3mg/l.

Gruß
Markus


Hallo Markus,

>fließen lassen. Und dann auch noch "temperaturmäßig passend
>eingestellt"???

ja aber sicher doch. Nimmst Du kein temperiertes Wasser ?

>Das mit dem "wenn es das Leitungswasser zuläßt" solltest Du vielleicht
>etwas genauer ausführen. Gibt es z.B. Wärmetauscher in der
>Warmwasserzubereitung (Heizung), die nicht aus Kupfer bestehen?

Doch, all meine Waserleitungen im Haus bestehen aus Kupfer. Das Haus ist etwa 5 Jahre alt und die Warmwasseraufbereitung erfolgt an der Zentralheizung. Die Länge der Kupferleitung vom Speicher bis zum Hahn liegt je nach Becken zwischen 5 und 15 m.
Keine Probleme mit Kupfer. Überhaupt keine. Das meßbare Cu im Leitungswasser beträgt 0.05 mg/ltr und wird innerhalb von Stunden auf 0.01 bis 0 mg/ltr im Aquarium gebunden.
In meinen Becken habe ich einen prächtigen Pflanzenwuchs mit teilweise sehr sensiblen Stengelpflanzen, nicht nur gängige Echinodoren, Cryptocorynen oder Lobelien.

> Wenn
>Johann solche Fragen über das "Wasser einlassen" stellt, solltest Du
>vielleicht auch daran denken, daß er womöglich nicht weiß, was Du mit
>"wenn es das Leitungswasser zuläßt" meinst.

Ok, aber wenn er es nicht weiß, dann wird er danach fragen.

Gruß
Olaf


Hallo Olaf,

>ja aber sicher doch. Nimmst Du kein temperiertes Wasser ?

Du weißt doch, daß ich eine UO-Anlage betreibe. Jetzt im Sommer ist das gesammelte Wasser von selbst temperiert, da es 5 Tage lang herumsteht, bis es eingesetzt wird. Im Winter temperiere ich es per Mikrowelle.

Gruß
Markus


Moin Moin !

Hä ?
Wie groß ist deine Microwelle ???

Micha


Hallo Michael,

ich erwärme doch nicht die gesamte Wassermenge in der Microwelle auf 25°C, sondern nur zweimal 5l bis zum Sieden. Die schütte ich dann wieder zurück.

Gruß
Markus


Hallo Hans,

wenn du das erste mal des Becken einrichtest dann hast du ja keine Fische drin. Also ist es kein Problem wenn das Wasser kalt ist. Danach wenn du dann WW machst musst du die gar keine Gedanken darüber machen ob das Wasser zu weit ansinkt. Ist alles völliger Blödsinn. Ich mach das seit Jahren immer gleich und meine Wassertemperatur sinkt eben manchmal bis 18 Grad runter. Das gute daran ist das die Laichfreudigkeit gesteigert wird. Also mach dir keine Gedanken darüber. Einfach Schlauch an den Wasserhahn und aufdrehen ohne waremn Wassers (Kupferleitung).

Gruss
Javi


HI Javi,

und Du bist Dir ganz sicher, daß man das so auf jedes AQ und jede Fischart verallgemeinern sollte? :( Zahlreiche Erreger und Parasiten werden sich recht herzlich für diesen Tip bedanken.

Hast Du mitgezählt, wie oft hier von Problemen mit Gasübersättigung und entsprechenden Schäden nach WW's mit kaltem Wasser geschrieben wurde?

Wozu tippt man hier wie ein Blöder und versucht die Ursachen und Hintergründe zu erklären, wenn man dann solche Tipps wie Deinen lesen darf? :(

MfG Lars


Hallo Lars,

Er meinte warscheinlich nicht "Wasser EINlassen", sondern "Wasser lassen", und da muß ich ihm tatsächlich zustimmen - einfach den Schlauch reinhalten und aufdrehen. Die Laichbereitschaft steigt danach immens.((:

Norbert


Hi Norbert, ;)

> Er meinte warscheinlich nicht "Wasser EINlassen", sondern "Wasser lassen",

wenn das so ist, hab' ich nix gesagt und stimme Javi auf der ganzen Linie zu. ;)

> und da muß ich ihm tatsächlich zustimmen - einfach den Schlauch reinhalten
> und aufdrehen. Die Laichbereitschaft steigt danach immens.((:

Sowas mit Laichpapille & Co. würde ich dann an Javis Stelle aber nicht in die NG's posten, in denen Louis unterwegs ist. Sonst hat Javi schneller 'ne Webcam am Hals zu hängen, als er denkt. Wäre interes-sant, was Louis in dem Fall in den Betreff eintragen würde. ;)

SCNR
MfG Lars


Hallo Javi,

schon mal schaukelnde Fische gesehen mit Schwimmblasenentzündung, die sich um den Heizstab hocken? Gottseidank war die Krankheit bei 24 Grad wieder weg!

so long,
uja


Hallo Ulrike,

hier wurde vor ca. einem Jahr über ein paar Siam. Rüsselbarben berichtet, die sich am Wassereinlauf aufhielten, plötzlich wie wild durchs Becken schossen und 10 Sekunden (!) später hinüber waren.

Nochmal für alle: besonders im Winter ist das Leitungswasser arschkalt. Hier bei uns sind es dann gerade mal 9°C. Da es auch noch unter Druck steht, kann der Sauerstoffgehalt weit über 11mg/l betragen. Von anderen Gasen wie Stickstoff ganz zu schweigen. Bei 26°C beträgt der Sättigungsgrad von Sauerstoff nur noch 8mg/l,entsprechendes gilt für andere Gase. Das überschüssige Gas im kalten Wasser muß also bei Erwärmung und nach Entspannung auf Normaldruck raus aus dem Wasser.
Füllt man solches Wasser schnell ins Aquarium ein, entstehen dort eiskalte, mit Gas massiv übersättigte Zonen. Wie lange es dauert, bis diese Gasmassen ausgeperlt sind, kann jeder bei einem Wasserwechsel mit kaltem Wasser nachvollziehen.

Nun zu meiner Theorie, die ich von Lars gerne widerlegt oder bestätigt hätte. Schwimmt ein Fisch in eine solche Zone, kühlt er rasch ab, sein Gasgehalt im Blut nimmt rapide zu. Schwimmt ein solch abgekühlter Fisch in wärmere Regionen, steigt seine Körpertemperatur wieder rasch an. Das sich in seinem Blut befindende Gas kann jedoch nicht so schnell abgeatmet werden, wie der Fisch erwärmt wird. Folge: Gasblasen bilden sich im Blut,im Gewebe und somit auch in seinem Gehirn. Der Tod tritt hierbei wohl, wenn auch schnell, sehr qualvoll ein.

Gruß
Markus


Hallo Markus,

Gasblasenkrankheit habe ich gottseidank noch nie beobachten können, auch wenn ich mal aus Versehen untemperiertes Frischwasser eingefüllt habe und sich die Luft an Scheiben und Blättern niederließ. Die Viecher schwammen einfach weg.
Na ja, mehr als 10l/5min auf 200l brauchen die ja auch nicht zu verkraften, und bei so einer Reaktion wird der Wasserwechsel abgebrochen, bis die Ursachen beseitigt sind. Normalerweise schwimmt der Verein nämlich sehr neugierig in den Strahl und spielt darin, besonders die Weibchen, da das Wechselwasser immer etwas wärmer ist als das AQ-Wasser.

> Nun zu meiner Theorie, die ich von Lars gerne widerlegt oder bestätigt
> hätte...

sagt der gute Hans Mayland in "Das Süßwasseraquarium" auch, Kapitel Fischkrankheiten,Gasblasenkrankheit

so long,
uja


Hi Markus,

> Nun zu meiner Theorie, die ich von Lars gerne widerlegt oder bestätigt
> hätte.

:)

Der Angleich von Temperaturen wird sicher im AQ recht fix passieren.
Ich glaube nicht, daß sich da so stabile Schichtungen oder Zonen auf- bauen können. Möglich wäre Deine Variante aber trotzdem, wenn ich höre, daß die Fische sich unmittelbar in den Strahl stellen und dann in eine wärmere Ecke schwimmen.

Das Problem in Bezug auf eine Gasblasenkrankheit dürfte weniger die Abkühlung oder Erwährmung der Fische sein. AQ-Wasser liegt IMO immer bei 100% Gesamtgassättigung und darüber. Werde demnächst mal ein paar Messungen machen. ;) Kippst Du in ohnehin leicht übersättigtes Wasser nun kaltes Wechselwasser, was ebenfalls bei 100% Gesamtgassättigung liegt, wird sich dieses erwärmen und der Gesamtgasdruck im AQ steigen.Ob daraus dann wirklich akute Symptome einer Gasblasenkrankheit entstehen, hängt von Höhe des resultierenden Gesamtgasdruckes im AQ und dem Verhältnis der einzelnen Partialdrücke ab. Wie das meiner Meinung nach abläuft, hab'ich ja schon mehrfach beschrieben.
Aber auch ohne äußerlich sichtbare Symptome wie "Glotzauge" oder über- dehnte Schwimmblase sind Schädigungen im Organismus möglich, da durch kleinste Bläschen Kapillaren verstopft werden und da dahinterliegende Gewebe nicht mehr ausreichend versorgt wird.-Hattest Du ja schon erwähnt.
Die späteren Symptome wie Probleme mit dem Füllen der Schwimmblase, Ent- zündungen in Organen oder div.Funktionsstörungen ordnet man in der Regel allem Möglichen zu, nur nicht einer Gasübersättigung.

Davon abgesehen, werden verschiedene Erreger jubeln, wenn man via Temp.- Sturz auch das Immunsystem der Fische "kalt stellt". Temp.-sprünge von > 5°C würde ich schon deshalb keinem Fisch zumuten wollen. Feinste Bläschen im Wasser, an der Scheibe usw. bei bzw. nach 'nem WW wären für mich ein Warnsignal, da sie sich erst bei wirklich deutlicher Gasübersättigung bilden.

MfG Lars


Hallo Lars,

Und ich dachte immer, daß man Uebersättigung bei Wohnzimmerbedingungen nur mit Druckentspannung zustande kriegt und nicht mit Temperatursturz. Halbe Temperatur (in Kelvin) giebt doppelte Gas-Löslichket, ist aber mit flüssigem Wasser als Lösungsmittel schlecht zu erreichen. Also pro Grad Unterschied haben wir nur 1/273 Löslichkeitsunterschied, wenn ich mich noch recht erinnere, und das macht den Braten nicht fett. Wenn man dagegen den Kran aufdreht und den Druck halbiert und damit auch die Löslichkeit ... Oder wenn wir Wasser unten aus einer Talsperre rausholen.

Die Temperatur hat aber eine zweite und, nehme ich an, entscheidendere Folge: Das Gleichgewicht stellt sich viel schneller ein. Also Vorsicht beim Aufmachen der Sprudelflasche, die in der Sonne stand!

Und vielleicht noch eine dritte Folge, aber das kann ich so spät abends schlecht durchdenken: Sagen wir mal,wir haben ein tiefes pflanzenloses Becken, 1 m tief. Mit Ausströmer, der unten ist, wo der Wasserdruck 1,1 atm beträgt und wo (wie üblich) der meiste O2 durch die Mikroblasen ins Wasser gelangt - lange bevor die Bläschen ausgewachsen sind. Durch die Umwälzung (und die Trägheit, das Gleichgewicht an der Oberfläche wieder einzustellen) könnte das ganze Becken bis zu 110% übersättigt werden. Wenn ich mich nicht vertan habe. - Hinzu kommt noch der kleine Klacks, daß die monomolekulare Oberfläche des Wasserspiegels und der Blasen, wo der Gasaustausch stattfindet, durch Verdunstung besonders kalt ist.

Jetzt haben wir ein flaches bepflanztes Becken. Starke Lichteinstrahlung, O2-gesättigt und der Ueberschußabperlend. Das kann m.W. nicht über 100% Sättigung hinausgehen, das perlt dann einfach schneller. (Und der Sauerstoff, der tagsüber flöten ging, der fehlt nachts, sodaß wir ohne Durchlüftung ein netto Manko haben.)

Alles Spitzfindungen, was meine Becken betrifft. Da ist der biochemische Sauerstoffbedarf nicht unerheblich.

Gruß Lothar


Hallo Lothar,

verkehrt gedacht, bei 0 Grad C löst sich z.B. 1,7l CO2 im Wasser, bei 15 Grad C 1l (Hollemann-Wyberg).

so long,
uja


Hallo Lothar:

Es kommt ja auch größtenteils durch Druckentspannung zustande (zumindest im AQ-Wasser), da das Wasser in der Wasserleitung ja unter hohem Druck steht, der beim direkten Einfüllen aus der Wasserleitung plötzlich auf Normaldruck abfällt. Als Folge davon entstehen die Luftperlen im AQ. Komplizierter wirds, wenn man sich die Vorgänge im Inneren des Fisches ansieht.

Gruß
Sieglinde


Hi Lothar,

Leider keine Zeit im Moment, da schon fast unterwegs. Scheint so, als hättest Du Dich schon mit der Materie befaßt. Schau mal, ob Du den Thread
"Krank durch Wasserwechsel" findest. Da hatte ich mich zu dem Thema schon mal etwas ausführlicher ausgelassen und meine Sicht dar- gestellt. Kritische Anmerkungen wäre mir sehr willkommen. Das Thema nur von der physikalischen Seite für das Wasser zu betrachten, bringt IMO nix, da die entscheidenden Blasen im Fisch entstehen. Da gelten etwas andere Spielregeln, was aber die meisten Autoren von Fachbüchern nicht zu kapieren scheinen.

Mit den 100% Sättigung gehe ich aus eigenem Erleben nicht mit. Da die Messung jedoch ein spezielles Gerät voraussetzt, mußt Du Dich noch ein paar Wochen gedulden. Dann kann ich da mit Daten und Zahlen aufwarten.

Alles Weitere am Montag, da ich über's Wochenende unterwegs bin.

MfG Lars


Hi Lars,

> Schau mal, ob Du den
> Thread "Krank durch Wasserwechsel" findest.

Gefunden und gespeichert. Mir kribbelten die Bläschen förmlich hinter den Augen. Viel dazugelernt aber.

> Mit den 100% Sättigung gehe ich aus eigenem Erleben nicht mit. Da die
> Messung jedoch ein spezielles Gerät voraussetzt, mußt Du Dich noch ein
> paar Wochen gedulden. Dann kann ich da mit Daten und Zahlen aufwarten.

Ich glaube auch, daß N2 der größere Uebeltäter ist als O2. Wird ja nicht verbraucht. N2 ist leider in der Küche nicht so leicht zu messen. Einfacher, den Leuten den Glauben zu lassen, abgekochtes Wasser sei zum Entchloren notwendig - schmeißt jedenfalls die (auf einmal wieder doch sehr temperaturabhängigen) Bläschen raus.

Gruß Lothar


Hi Lothar,

CO2 haut genauso rein, wenn es mit hohen O2-Gehalten zusammenfällt.
Den "Spaß" gab es hier auch schon. :( Da sind so viele Faktoren beteiligt, daß man ganz fix den Überblick verliert, wer nu eigentlich für was verantwortlich ist. O2 ist da noch der "unschuldigste" Faktor,da der Fisch Möglichkeiten hat, den O2-Input zu steuern.

> N2 ist leider in der Küche nicht so leicht zu messen.

N2 kannst Du eigentlich besser errechnen, als messen. Du mußt nur einen Weg finden, den Gesamtgasdruck zu bestimmen. O2 läßt sich bei Deinen Kontakten sicher elektronisch erfassen. Beim CO2 mußt Du dann mal auf die Phosphorsäure verzichten und rechnest dann via SBV und pH-Wert zurück. Bei der ganzen Umrechnerei von Konzentration auf Partialdruck sollten wir uns dann an Sieglinde halten. Die kann das viiieel besser und hat eh Urlaub.;)

> Einfacher, den Leuten den Glauben zu lassen, abgekochtes Wasser sei
> zum Entchloren notwendig - schmeißt jedenfalls die (auf einmal
> wieder doch sehr temperaturabhängigen) Bläschen raus.

Hier gab's schon regelrechte Wasserkochkurse. ;) Beim Wasserwechsel ist's als regelmäßige Geschichte allerdings Humbug, sofern man damit der Gesamtgasübersättigung ans Leder will. Eimer in die Dusche und von gaaaaaanz oden mit möglichst wenig Druck das Wasser in diesen Eimer regnen lassen. Dann sollte sich die mechanisch verursachte Übersättigung aus dem Rohr erledigt haben. Wenn dann die Temp. zum AQ-Wasser paßt, gibt's in Richtung WW keine Probleme mehr.

MfG Lars


Hallo Lars:

Warum so kompliziert? Den Eimer muß man ja wieder zum AQ tragen. Nehmt doch einfach diesen Hahn von Gardena mit der einstellbaren Düse. Damit kann man das Wasser direkt aus dem Wasserhahn und Schlauch langsam (Wasserhahn nur wenig aufdrehen) ins AQ regnen lassen.

Gruß
Sieglinde


Hi Sieglinde,

Ach Du nu wieder! :) Hat doch nicht jeder so'n Pipeline-System in der Wohnung verlegt, wie Du. Mancher legt vielleicht wert auf die paar Trainungseinheiten. ;)

MfG Lars


Hallo Lars:

Füll du erst mal dein AQ. Bin mal gespannt, wie lange du dann dieses Training durchhälst. :-))
Wollest du sogar nicht nur eine simple Pipeline, sondern gleich den ganzen Bach durch dein Wohnzimmer verlegen?:-)))

Gruß
Sieglinde


Hallo Zusammen,

also wenn ich das so lese dann hätte ich ja gar keine Fische mehr;-)) Also ich hatte geschrieben "sinkt eben manchmal bis 18 Grad runter"

Und nicht sinkt jedesmal so runter. Ausserdem sind das extreme Situationen. Normalerweise bleibt die Temperatur so um ca. 20 Grad stehen. Da ich eben 24 Grad habe ist das natürlich nur 4 Grad unterschied. Also überhaupt kein Problem. Ausserdem ich mache das so. Ob das die anderen so machen wollen ist ihnen überlassen. Wie schon geschrieben funtkioniert meine Methode schon seit zig Jahren.

Gruss
Javi


Hi Javi,

> also wenn ich das so lese dann hätte ich ja gar keine Fische mehr;-))
> Also ich hatte geschrieben
> "sinkt eben manchmal bis 18 Grad runter"

und weiterhin:

> ... wenn du dann WW machst musst du die gar keine Gedanken darüber
> machen ob das Wasser zu weit ansinkt. Ist alles völliger Blödsinn.

Wenn man das mit dem Blödsinn auf den Satz davor bezieht, hast Du Recht. ;)

> Ich mach das seit Jahren immer gleich und meine Wassertemperatur
> sinkt eben manchmal bis 18 Grad runter.

Da steht nur nichts von der Ausgangstemperatur. Die meisten AQ's dürften so zwischen 25 und 28°C liegen. Von dort runter auf 18°C, wäre etwas hastig, oder?

> Das gute daran ist das die Laichfreudigkeit gesteigert wird. Also
> mach dir keine Gedanken darüber. Einfach Schlauch an den Wasserhahn
> und aufdrehen ohne waremn Wassers (Kupferleitung).

Daß das so wirklich Blödsinn ist und man sich doch ein klein wenig mehr Gedanken machen sollte, kannst Du aus verschiedenen Postings in diesem Thread rauslesen.

Es ist gut möglich, daß die Methode so bei Dir ohne Prob's funktioniert. Es gab aber leider schon mehr als einen Thread, bei dem genau diese Praxis mit Schlauch rein - Kaltwasserhahn auf - und fertig voll nach hinten losging. Stehst Du wirklich so weit in der Materie, daß Du Warnungen von mehreren Leuten hier als "...völligen Blödsinn..." deklassieren kannst? :( - Bin auf Deine sachkundigen Beitrage gespannt, wenn der nächste Skalar nach 'nem WW binnen zwei Tagen wegen Gasembolien und überdehnter Schwimmblase jämmerlich vor die Hunde geht. Aber wahrscheinlich ist der nur mal eben so gestorben, wegen völligem Blödsinn & Co.

MfG Lars


Hallo Lars,

Ich bin Aquarianer seit ca. 26 Jahren. Also ich weiss nicht ob ich hinter der Materie stehe. Aber wenn ich jemanden zu nahe getreten bin dann Sorry! Das mit dem Blödsinn war von mir nicht so gemeint. Ich finde eben manchmal nicht die richtigen Worte. Aber ihr nehmt es ja gerade immer wörtlich;-)

Habe keine Skalare. Kann mit diesen Fischen nichts anfangen. Und wenn das wirklich bei mir einmal auftreten sollte,was ich natürlich nicht glaube, dann melde ich mich natürlich.

Gruss
Javi

DersichvondiesemThreadzurückziehtweilernichteinenStreitanfangenwill


> Jetzt haben wir ein flaches bepflanztes Becken. Starke Lichteinstrahlung,
> O2-gesättigt und der Ueberschuß abperlend. Das kann m.W. nicht über 100%
> Sättigung hinausgehen, das perlt dann einfach schneller. (Und der
> Sauerstoff, der tagsüber flöten ging, der fehlt nachts, sodaß wir ohne
> Durchlüftung ein netto Manko haben.)

Moin Lothar.

Das trifft aber nur bei extrem flachen Becken zu. Schauen wir uns mal die ausperlenden Gasblasen (wenn alle Gase im Gleichgewichtszustand sind) an: Die Pflanze gibt reinen Sauerstoff ab, also entsteht eine Grenzfläche mit auf der einen Seite reinem O2 und auf der anderen Seite dem Gasgemisch das dem Gleichgewicht entspricht. Entsprechend der Konzentrationen geht O2 ins Wasser über und andere Gase in die Blase.
Ergo trägst du die anderen Gase aus dem Becken und O2 ins Becken. Da die 100% Sättigung den Gleichgewichtszustand mit der Luft (~25% O2) angeben könnte man theortisch mit reinem Sauerstoff 400 Sauerstoff an der Oberfläche aus dem Becken. Je flacher das Becken desto schneller geht das, da kürzere Diffusionswege. Nachts sieht es genau andersrum aus: Je geringer der Sauerstoffgehalt desto effektiver die Sauerstoffaufnahme
über die Oberfläche.
Als Nachgedanke: Bei abgedeckten Becken ist der Luftaustausch über der Oberfläche behindert. Bei Problemen könnte man versuchsweise Luft unter die Abdeckung drücken und somit den Sprudler und den extremen CO2 austrag sparen. Dieses System ist natürlich nicht so effektiv wie ein Sprudelstein.

Gruß Sven


Hallo Sven,

> ... könnte man theortisch mit reinem Sauerstoff 400% Sättinung schaffen.

Wird sogar gemacht:
http://agpublications.tamu.edu/pubs/efish/452fs.pdf
beschreibt, wie in der intensiven Aquakultur reiner Sauerstoff eingeleitet wird, unter vorsichtiger Vermischung (damit das örtlich übersättigte Wasser nicht ausgast) aber hinreichender Vermischung (damit die Fische und besonders die Jungfische keine Bläschenkrankheit kriegen.

> ...Bei Problemen könnte man versuchsweise Luft unter
> die Abdeckung drücken und somit den Sprudler und den extremen CO2
> austrag sparen.

Au ja, und dann Tiefseefische halten.

Gruß Lothar


HI

Jau,das ist ja mal ne Idee!
Becken komplett verkleben, 5 mm Ausfluss und mit ner Druckpumpe richtig druck drauf machen.
Wie tief leben eigentlich diese Lustig bunt blinkenden Kraken (Polypen)? ;)

grübelnd
Kalle


Hi Kalle,

:)

so tief, daß Du ein paar "kleinere" Umbauten am AQ vornehmen solltest, bevor Du den entsprechenden Druck aufbaust. ;) - Woher bekommt man eigentlich Bullaugen für den AQ-Bedarf? :))

schmunzelnd :)
Lars


Hallo Uja,

Bin dankbar, daß Du meinen begrabenen Hund gefunden hast. Du hast auf zweierlei Weise recht. 1. Natürlich ist die Wasserlöslichkeit von O2 nicht umgekehrt proportional der Temperatur; das hatte ich mir aus der falschen Erinnerungskiste rausgeholt. 2. Die Temperaturabhängigkeit ist nicht unbeträchtlich; bei CO2 mehr als bei O2.In meinem Holleman-Wiberg (Jahrgang 1960) steht das auch drin: ungeheure Löslichkeit von CO2, stark temperaturabhängig; ein vollkommen un-ideales Gas und obendrein reagiert's mit Wasser - so daß sich immer mehr nachlösen kann. Im Gegensatz bleibt O2 auch im Wasser als O2, und viel weniger löslich. Trotz und alledem:
bei 10 Grad C - 10,92 mg O2/l
bei 20 Grad C - 8,84
bei 30 Grad C - 7,53
Demnach dürfte Uebersättigung wohl immer noch hauptsächlich vom Ueberdruck aus der Leitung herrühren, in 2. Linie von kaltem Leitungswasser, kaum nennenswert vom Druckunterschied im normalhohen Becken -und mit dem Abperlen weis ich das nun immer noch nicht.

Gruß Lothar


Hi Lothar,

ich hab' Dich nichtz vergessen! :) Läßt Du mir mal noch Zeit bis morgen abend? ;) Ich bekomme morgen Besuch, der sich schon sehr lange und sehr intensiv mit der Problematik der Gasübersättigung und Gasblasenkrankheit befaßt. Da lassen sich morgen bestimmt ein paar Zahlen erfragen.

Was ich Dir jetzt schon definitiv sagen kann: alle Gase, die im Wasser von Lebewesen in größeren Mengen abgegeben werden (z.B. O2, N2, CO2) können zu Übersättigungen führen, ohne das es dafür eine Druckveränderung oder Temperaturschwankung braucht. Die Entstehung von Blasen im Wasser und im Blut des Fisches sind dabei zwei Paar Stiefel. Wie hoch genau diese biogenen Übersättigungen ausfallen, wüßte ich selber gern genau.
Kritisch für den Fisch sind dabei hohe N2-Konzentrationen und/oder schnell steigende CO2-Gehalte, die jeweils mit einem hohen O2-Gehalt zusammentreffen. Besonders beim Entstehen und auch beim Wachsen einer Gasblase im Fisch sind zahlreiche Faktoren beteiligt, die sich unter- einander beeinflussen.

MfG Lars


Hi Lothar,

der Besuch war da, hatte aber leider nur wenig Zeit. Da noch ein paar andere Themen anstanden, sind wir gar nicht bis zu den Gasblasen ge- kommen. :(

Bleibt also vorerst mal bei dem Stand, den ich hier schon geschrieben habe. Sobald ich eigene Messungen habe und ein paar Dinge im Versuch reproduzierbar waren, setze ich das Thema nochmal in diese NG. Kann aber etwas dauern, sorry.

MfG Lars


Bitte fass diese Diskussion zusammen, zumindest einen Teil davon. Wenn du mitmachst, machen auch andere mit. Davon profitierst du wieder. Schreib einfach die Argumente übersichtlich auf, die du gerade gelesen hast. Lass Unwichtiges, Ballast und schmückendes Beiwerk weg. Stell Pro und Kontra dar, damit die Meinungsvielfalt erhalten bleibt. Lass die Diskussion einfach davor oder dahinter stehen. Wenn alles zusammen gefasst ist, kann die Diskussion auch gelöscht werden. Du kannst natürlich auch dein eigenes Wissen aufschreiben. Weitere Hinweise und Beispiele stehen bei den Hinweisen zur Mitarbeit.

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