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Komplettwasserwechsel
Hallo Ihr,
stimmt es, daß man einmal im Jahr einen Komplettwasserwechsel vornehmen sollte? Ich kann mir das nicht vorstellen, da die Fische dann in total unvorbereitetem Leitungswasser schwimmen würden. Ich nehme jetzt alle 2-3 Wochen einen Wasserwechsel mit dem drittel des Wassers vor.
Gruß Sandra
Hallo Sascha/Sandra?
Nein. Fürchterlicher Unsinn. Derart radikale WW machen bestenfalls Sinn, wenn das Becken gekippt ist. (Nein,_nicht_ umgekippt. ;-)
> Ich nehme jetzt alle 2-3
> Wochen einen Wasserwechsel mit dem drittel des Wassers vor.
Das ist imho vernünftig.
ulf
Hi,
bleib bei deiner Methode. Das ist o.k.
Gruss Lutz
Wasserwechsel ja oder nein ??
Hallo,
da ich nun doch relativer Neuling in Aquariensachen bin, habe ich mich die letzten Wochen diesbezuegl. ausgiebig belesen.
Dabei fällt mir immer wieder auf, das in der Literatur doch recht wiederspruechliche Angaben bzgl.Wasserwechsel zu finden sind. Diese reichen von 1/3 Beckeninhalt alle 14 Tage bis zu ueberhaupt nicht, solange die Wasserwerte im Normbereich liegen.
Wie oft soll ich nun einen Wasserwechsel in meinem Becken anstreben ???
Gruss Frank
Hallo Frank,
Kurze Antwort:
Wenn ich davon ausgehe, daß Du ein bestimmtes Biotop einrichten möchtest, in dem Du alle Komponenten,Fische, Pflanzen u.s.w. aufeinander abstimmen möchtest, läufst Du auch nicht so schnell Gefahr, das Becken zu überfrachten und das Wasser zu verseuchen. In diesem Fall kann es NACH der Einfahrzeit von > 1/2 Jahr durchaus geschehen, daß Du ein ausgewogenes, aber nur mit Geduld und Fingespitzengefühl erhaltbares Milieu schaffen kannst, in dem sich alle Bewohner wohlfühlen. Praktisch und sicher funktioniert das aber nur mit erheblichem Aufwand an Becken- und Filtertechnik. Dann kann durchaus mit sehr wenig Wasserwechsel gearbeitet werden. Ich fahre in meinen Becken schon seit langem einen geringen, aber kontinuierlichen Wasserwechsel, d.h. es läuft ständig Osmosewasser zu und verbrauchtes Wasser ab. Damit erreiche ich ein größtmögliches Maß an Sicherheit, auch für den Fall, daß ich einmal längere Zeit nicht anwesend bin.
Wenn ich davon ausgehe, daß Du ein Standard-100-Liter-Gesellschaftsbecken mit Leitungswasser und Standardtechnik aufbauen möchtest, ist ein häufiger Wasserwechsel unabdingbar. Am Anfang ist er sogar immens wichtig, wenn das Becken klein und die Anzahl Fische groß ist; denn dann ist weder der Bodengrund, noch der Filter wegen fehlender Bakterientätigkeit in der Lage, unterstützend zu wirken. Im Laufe eines Jahres kann sich aber auch unter solchen Umständen ein mehr oder weniger stabiles Gleichgewicht einstellen, das aber immer kntrolliert werden muß, damit nicht, wie in den meisten Fällen, plötzlich eine Algenpest oder, noch schlimmer, Krankheiten der Fische auftreten. Bei 100 Liter kannst Du besser täglich 5 Liter wechseln als einmal pro Woche 35 Liter, weil dadurch die Schwankungen in Grenzen gehalten werden, und die Abfälle schneller den Kreislauf verlassen.
Gruß, Norbert
Jede Woche 10-20% oder alle 2 Wochen 1/3. Stimmt so in etwa mit den Werten die die meisten verwenden. Dies ist eins der Themen bei denen man Aquarianer fragt und 6 Antworten bekommt. Nicht verrückt machen und an den Mittelwerte halten.
Sven
<p class="bemerkung">Die letzten beiden Sätze gelten nicht nur bei diesem Thema. Meine persönliche Meinung.
Hallo Norbert,
wie härtest Du das Wasser auf ?
Gruß Lars
Hallo Lars,
Bei mir wird überhaupt nicht aufgehärtet. Der Filter und der Bodengrund produzieren soviele Mineralien,daß ich bei ständigem Osmosezulauf kam unter einen Leitwert von 80 µS komme. Das Becken (incl.Filterwasser) hat allerdings 1200 Liter, der Filter 250 Liter.
Gruß, Norbert
Hallo,
das klingt nach einem penibel aufgebautem Biotop :-) Glückwunsch !
Gruß Lars
Hallo Lars,
Dazu brauchst Du niemanden zu beglückwünschen. Es gibt da ein paar mit wenig Geld umsetzbare Regeln. Wenn man sie beherzigt, fünktioniert jedes Becken so ab 500 Liter auf diese Weise ganz sicher. Die Wassermenge ist dabei nur entscheidend für die Stabilität des Biotops. Also, je geringer die Wassermenge, ums instabiler.
Gruß, Norbert
Hallo,
das stimmt wirklich. Auch wenn selbst riesige Becken nur "Pfützen" sind. Ich muß z.B. bei meinem 360l-Becken deutlich mehr aufpassen, wenn ich etwas verändere ( z.B. Pflanzen ausdünnen oder eine Zeitlang zuviel gefüttert als bei meinem 720er. Das hat einfach eine nachvollziehbar besserer Pufferkapazität. Wenn z.B. die CO2-Versorgung nachläßt merkt man es bei dem Kleinen fast sofort, während das Große den pH-Wert erstaunlicherweise mehrere Tage konstant hält.
Gruß Lars
Hallo !
Zu deiner Frage wasserwechsel ja oder nein kann ich dir nur raten es nicht zu Übertreiben. Oft ist das Leitungswasser nicht gut für die Fische. Zu hoher Clorgehalt zuviel Kalk usw. Ich habe die Erfahrung gemacht das wenn ein Aquarium gut eingefahren ist, wasserwechsel nur in geringem Umfang nötig ist.
Hallo Frank,
Der Wasserwechsel (WW) ist von der Belastung des Aquarium abhängig !
Von der Belastung her ist die Fütterung und deren verursachende Stoffwechselprodukte zu nennen. Stabilisierende Faktoren sind Wasserpflanzen, eine gute Filterung, .... u.n.v.m.
Extrembeispiel 1: Pirhaniabecken - Fleischfütterung - Frostfutter -keinerlei Wasserpflanzen - Aquarium überbesetzt mit ausgewachsenen großen Burschen ...
Extembeispiel 2: Holländisches Pflanzenbecken - geringer Fischbesatz - enorm große wachsende grüne Biomasse - ...
Ich hab keine Ahnung aber sagen wir am ersten Aquarium wäre es angemessen (ich rate diese Werte ?) alle 5 Tage oder spätestens jede Woche >= 50 % des Wassers zu wechseln. Am zweiten Aquarium reicht es aus alle 14 Tage 15 -30 % des Wassers zu wechseln.
Versäumnisse am ersten Aquarium schlagen kaum zubuche und dann fällt eben auch mal ein WW aus oder der nächste fällt etwas größer aus. Beim ersten Aquarium sieht das anderst aus. Versäumnisse können bestraft werden mit schlechterer wasserqualität und dessen Folgen (z.B. Algen, Fische können krank werden, Vergiftungsgefahr -> Nitrit Amoniak, ..). Das erst Aquarium ist pflegeaufwendig das zweite kaum.
Individuell können die WW Prozentangaben aber in der Praxis nochmal variieren. Das sind keine statisch festen Werte die sich berechnen lassen, höchsten abschätzen, wenn man alle Rahmenbedingungen kennt Hängt auch von den Fischen ab. Regenbogenfische z.b. mögen regelmäßige WW und gedeihen dann besser.
Als Richtwert ob der WW ausreichend ist, wird für gewöhnlich der Nitratwert oder besser noch der Leitfähigkeitswert angesehen. Die Werte solllten nicht zu hoch steigen und deuteten dann auf eine eutrophisierung (Überdüngung) des Aquariums hin. In Aquarien in denen zu wenig WW statfindet steigen die Werte bis sie sich auf einem hohen Niveau einpendeln (entsprechend dem zu geringen WW).
Pinselalgen oder auch andere Algen wachsen dann sehr gerne und nutzen diese überschüssigen Nährstoffe aus. Auch daraum sollte man bemüht sein den Nitratwert nicht zu hoch steigen zu lassen, ganz zu schweigen von einem möglichen negativen Einfluß auf die Fische bei zu hohen Werten.
>Wie oft soll ich nun einen Wasserwechsel in meinem Becken anstreben ???
Allgemein gesprochen (wie in den Büchern) würde ich perönlich in etwa sagen
- 20 - 30 % wöchentlich oder * 30 - 40 % 14 tägig
ist der Fischbesatz angemessen und die Fütterung auch (keine Überfütterung), wachsen die Pflanzen und das Aquarium entwickelt sich in etwa so wie es soll, dann sollten 20 % wöchentlich oder 30 % alle 14 Tage völlig ausreichend sein.
Im Zweifel aber lieber etwas mehr als weniger wechseln und den Nitratwert vor dem WW gelegentlich kritisch im Auge behalten, zur Kontrolle.
Mit der Zeit entwickelst Du selber ein Gefühl und Erfahrungswerte dafür, wieviel und wie oft. Man beobachtet auch wie die Fische und Pflanzen darauf reagieren.
Beobachten, sich ein Wissen aneignen z.B. aus den Büchern (hoffentlich gute) und Erfahrungen sammeln ist das wichtigste.
Gruss Manfred
Wasserwechsel
Hallo,
Ihr erinnert Euch sicherlich, daß ich hier kürzlich mich als Anfänger geoutet habe. Nun hat sich mir noch eine weitere Frage gestellt, die in den meisten Büchern gar nicht, oder nur unzureichend behandelt wird: den Wasserwechsel. Jede Woche ein Drittel ist klar. Die Frage ist nur: Muß ich das frische Wasser einen Tag vorher in einen extra Behälter laufen lassen und dieses mit Wasseraufbereiter behandeln oder kann man gleich das Wasser so pur in das Becken laufen lassen? Überall steht drin, daß man Wasser wechseln soll, aber über das "Wie"läßt sich keiner so richtig aus. :-( Alle Bücher beschreiben Pflanzen, Lampen, Futter und Fische aber solche Sachen sind ganz selten erwähnt. Würde mich freuen, wenn ihr mir die richtige Verfahrensweise beim Wasserwechsel erklären könntet.
Achso, und nochwas. Das Aquarium steht nun seit zwei Wochen im Leerlauf (Kies gewaschen, Pflanzen rein, Filter an,Heizung an) aber so richtig glasklar wird das Wasser irgendwie nicht. Ich habe so einen Außenfilter, der unter dem Namen "Aquaclear" dem Becken beilag. Ist das etwa ein minder- wertiger Filter oder warum wird das Wasser nicht so schön glasklar wie im Laden? Gefiltert wird über drei Stufen. Also Schaumstoff, Kohle und so ein Nitritfilter. Aber irgendwie bin ich nicht so ganz glücklich mit dem Ergebnis. Ich will das Problem nicht mit der großen Chemiekeule anpacken, wie mir einige Verkäufer anboten. Irgendwelches Gebräu, was die Schwebstoffe wohl bindet. Naja, ich weiß nicht ob das so gut ist wenn man ständig Chemie ins Becken kippt....
Viele Grüße
Steffen
Hallo,
es ist nicht gut, wenn sich nach dem Wasserwechsel Blasen im Aquarium bilden. Um dies zu vermeiden kann man das Wasser stehen lassen. Bei mir wäre aber der Aufwand zu hoch. Man sollte das Wasser nicht mit einem starken Strahl in den Eimer füllen, da es dann noch mehr Gase aufnimmt. Wenn man aber nur 1/3 des Wassers wechselt halten sich die möglichen Gefahren noch in Grenzen. Der Wasseraufbereiter wirkt in Minuten. Die Schwebestoffe können mechanischer Natur sein und zwar wenn du den Kies nicht richtig gesäubert hast. Die Schwebestoffe sind so klein,daß man sie nicht mit einem"normalen" Filter heraus bekommt. Trotzdem sinken die Schwebestoffe mit der Zeit selber ab. Sind die Schwebestoffe biologischer Natur, so könnte es sein, daß Du zu viel fütterst. Egal ob Algen oder Bakterien, irgendwo muß die Nahrung herkommen. Ich füttere einmal am Tag. Noch etwas: niemals (!) den Filter säubern und gleichzeitig einen Wasserwechsel durchführen. Man bringt dann das biologische Gleichgewicht an zwei Stellen durcheinander. Mindestens 2 Tage abwarten.
Gruß Uwe
> Man sollte das Wasser nicht mit einem starken
> Strahl in den Eimer füllen, da es dann noch mehr Gase
> aufnimmt.
Wo hast du *das* denn her?
Im Gegenteil: evtl. noch vorhandenes Chlor gast dadurch besser aus, Wasser wird mit O2 angereichert
Gruß Uwe
Hallo Uwe.
Naja, fast:
Leitungswasser ist durch den hohen Druck und die niedrige Temperatur mit Sauerstoff gesättigt, wenn im Eimer landet (ohne Druck) also übersättigt. Insofern gast nicht nur das Chlor aus, sondern auch ein Teil Sauerstoff, was aber wiederum durchaus erwünscht ist.
ulf
IHMO reichen 15% die Woche aus.
Wenn du keine Probleme mit Kupfer hast, kannst du dir die Aufbereiter sparen. Bei Chlor im Trinkwasser (das ist aber mittlerweile selten) solltest du das Wasser durch ein Sieb laufen lassen. Ansonsten das Wasser _aus der Kaltwasserleitung_ einfach ins Becken laufen lassen.
Schmeiß die Kohle raus! Sie ist im Normalfall _schädlich_ und sollte nur kurzzeitig, um z.B. Medikamente wieder rauszufiltern, eingesetzt werden. Schaumstoff ist gut, den würde ich lassen bzw. ergänzen. Nitrit-filter sagt mir so gar nichts, was ist damit gemeint?
IMHO solltest du wegen der Trübung einfach ein bischen Geduld mitbringen, sie wird mit der Zeit verschwinden.
ulf
Hallo Ulf,
Hmm... Diese Frage sollte individuell entschieden werden ;-) Bei einem stark besetzten, wenig bepflanzten Becken kann 50 % wöchentlich noch zuwenig sein, andersrum reichen auch 25 % zweiwöchentlich.
Einige Gebiete Südbayerns chloren wegen des vergangenen Hochwassers immer noch.
Viele Grüße Robert
Hi,
wenn Du weißt, daß Dein Trinkwasser kein Chlor enthält (was Du von Deinem zuständigen Wasserwerk erfährst), kannst Du es direkt in das Aquarium leiten. Aber nicht zu schnell, sonst _kann_ es passieren, daß der eine oder andere Fisch, der sich an der Einlaufstelle befindet, einen Schock erleidet. Denn kaltes Leitungswasser enthält normalerweise viel Sauerstoff, und der Sauerstoffgehalt im Wasser ist abhängig von der Wassertemperatur. Je kälter, desto mehr Sauerstoff kann sich im Wasser lösen. Wird das kalte Wasser durch das warme Beckenwasser erwärmt, ist es übersättigt mit Sauerstoff. Der Sauerstoff beginnt auszuperlen. Dasselbe kann auch innerlhalb des Fischkörpers passieren, was man dann Gasblasenkrankheit nennt. Ich lasse Frischwasser immer beim Filterauslauf ins Becken einlaufen, dann vermischt es sich am schnellsten. Der Auslauf meines Filters befindet sich ca. 12cm unter der normalen Wasseroberfläche und 2-3cm darüber, bevor ich das abgelassene Wasser wieder auffülle. Da plätschert es nicht so viel. Du brauchst keine Angst zu haben,daß das kalte Wasser das Aquarienwasser zu stark abkühlt. Wenn das Beckenwasser 26°C hat und Du 25%Wasser wechselst, wobei das Frischwasser 10°C kalt ist, wird das Beckenwasser dannach 22°C haben. Das halten die meisten Fische schon mal aus. Hast Du doch Bedenken, dann kannst Du das Wasser ja langsamer einlassen und darauf achten, daß die Heizung läuft. Bei einem Heizstab aber darauf achten, daß er bis zur vorgeschrieben Markierung im Wasser steckt. Sonst kann er durchbrennen. Evtl. mußt Du dazu den Heizstab schräg stellen.
Bei gechlortem Leitungswasser solltest Du zur Sicherheit das Frischwasser schon zuerst über eine Brause in einen Eimer laufen lassen. Brause deshalb, damit ein Großteil des Chlors ausgetrieben wird. In den Eimer kannst Du dann Aufbereitungsmittel entsprechend der Menge hineingeben. Dort könnte das Wasser ja auch vorgewärmt werden, entweder per Heizstab oder mit in einem Edelstahltopf erhitzem Wasser.
Und: Nur kaltes Wasser verwenden, denn das Warmwasser enthält meistens viel Kupfer.
Kohle ist für den Dauereinsatz ungeeignet. Nitratfilter brauchst Du in der Regel auch nicht. Der filtert außer Nitrat wahrscheinlich auch noch nützliche Stoffe aus dem Wasser. Ich habe meinen Filter nach den Empfehlungen von Eheim gefüllt: erst Tonröhrchen, dann groben Schaumstoff, dann Ehfisubstrat (gesintertes Glas) und zuletzt ein Lage feine Watte. Der Weisheit letzter Schuß ist das vielleicht auch nicht, aber Probleme habe ich damit nicht. In dieser Reihenfolge müssen diese Materialien auch vom Wasser durchströmt werden.Kommt auf den Filter an: ob das Wasser von oben nach unten oder umgekehrt den Filter passiert. Die Filtermaterialien setzen sich mit der Zeit zu, Bakterien wachsen darauf etc. Dadurch werden auch feine Partikel aus dem Wasser gefiltert.Besonders dafür geeignet ist Filterwatte. Daher muß sie auch öfter ausgewaschen bzw. ersetzt werden.Aber erst, wenn die Filterleistung spürbar nachgelassen hat. Das kann Wochen oder Monate dauern. Steigt die Filterleistung nach dem Austauschen der Watte nicht an, muß auch ein Teil der anderen Materialien gesäubert werden. Das dauert aber wilklich Monate. Austauschen braucht man diese (Tonröhrchen, Saumstoff, Substrat) allerdings nicht. Am besten wäscht man diese Materialen in etwas abgelassenem Aquarienwasser leicht aus. So werden die Bakterien am meisten geschont.
Gruß Markus
SE> Woche ein Drittel ist klar. Die Frage ist nur: Mub ich das
SE> frische Wasser einen Tag vorher in einen extra Behalter
SE> laufen lassen und dieses mit Wasseraufbereiter behandeln oder kann
SE> man gleich das Wasser so pur in das Becken laufen lassen?
Normalerweise mubt Du nur das Wasser vom Hahn etwas mit Warmwasser mischen, aber bei einem Drittel geht auch kalt.Temperaturabsenkung passiert auch in natura. PH mubte auch aus dem Hahn ca. 7,5 sein - die Harte hangt von Deiner Wohngegend ab. Da ich leicht saures und SEHR weiches Wasser brauche, geht das nicht mehr vom Hahn - hangt eben vom Bedarf Deiner Fische ab.
SE> Achso, und nochwas. Das Aquarium steht nun seit zwei Wochen
SE> im Leerlauf (Kies gewaschen, Pflanzen rein, Filter an,
SE> Heizung an) aber so richtig glasklar wird das Wasser irgendwie
SE> nicht.
Am Anfang ist das manchmal nervend - ich mubte (glaube ich) drei Wochen warten, bis das Wasser klar war.........=:-))
Gruß Klaus
> Jede
> Woche ein Drittel ist klar.
Nicht unbedingt. Der Wechselintervall hängt von Besatz, Bepflanzung, Aquariengröße und Filterung ab und kann damit sehr variieren. Tip: Das Wasser darf nicht einen gelblichen Farbton annehmen.
> Die Frage ist nur: Muß ich das
> frische Wasser einen Tag vorher in einen extra Behälter
> laufen lassen und dieses mit Wasseraufbereiter behandeln oder
> kann man gleich das Wasser so pur in das Becken laufen lassen?
Das letztere praktiziere ich. Muss aber nicht allgemeingültig sein, je nach Trinkwasserqualität und Empfindlichkeit der Fische.
> Überall steht drin, daß man Wasser wechseln soll, aber über
> das "Wie" läßt sich keiner so richtig aus.
Wie gesagt, ich machs mit Schlauch (cadmiumfrei) und Gardena-Brause.
> Würde mich freuen, wenn ihr mir die richtige Verfahrensweise
> beim Wasserwechsel erklären könntet.
Gibt es *die* richtige Verfahrensweise? Ich glaube 'Erfahrungswerte' wäre das richtigere Wort.
> Ich will das Problem nicht mit der großen Chemiekeule anpacken,
> wie mir einige Verkäufer anboten. Irgendwelches Gebräu, was
> die Schwebstoffe wohl bindet. Naja, ich weiß nicht ob das
> so gut ist wenn man ständig Chemie ins Becken kippt....
Geduld, Geduld. Dies sind immer noch Schwebeteilchen. Das gibt sich. Bitte keine Chemo-Experimente.
[X] vertrau mir
Gruß Uwe
Wasserwechsel
Es gibt so viele unterschiedliche Meinungen, also sammel ich sie alle! Mein Becken ist 200l groß. Wie oft muß ich einen Teilwasserwechsel vornehmen? Wie oft muß so ein Motorfilter eigendlich gerreinigt werden?Schon mal Danke für eure Hilfe
Marcel
Meine persönliche Erfahrung:
Bepflanzte Becken alle 14 Tage 10% WW Unbepflanzte Becken alle 4 Tage 15% WW
Abweichungen je nach Besatz
Filter reinigen: wenn nichts mehr rauskommt (kann bei guter Auslegung eigentlich nicht vorkommen), aber 2 Jahre sollte er schon halten
Michael
Beckengrösse egal: 14-tägig oder 1 monatlich; Menge ca. 1/3
Motorfilter ? Ich habe Fluvalaussenfilter im Einsatz und die reinige ich nur wenn kaum noch Wasser durchkommt. Das kann durchaus ein halbes Jahr oder mehr sein.
mfg Daniel
Hängt ab von den Werten des Leitugnswassers und des Aquarienwasser. Eine pauschale Antwort kann man nicht geben. Wie ich in dem anderen Thread schon deutlich machte, hängt es von den Eigenarten Deines Aquariums und Deines Leitungswassers ab. Was bei einem anderen stimmt, kann bei Dir voll ins Auge gehen.
Gruß Olaf
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