Essigäalchen
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Essigälchen

Hallo NG!

Immer wieder lese ich was von Essigälchen als Lebendfutter. Könnte mich bitte mal jemand über diese Viecher aufklären (was ist das, wie züchten, welche Fische fressen sie)???

Ganz herzlichen Dank
Kerstin


Hi,

unter Futterkulturen bei www.drak.de nachschauen, da findest Du meinen Beitrag dazu.

ciao Andreas


Hallo Kerstin,

es handelt sich um sehr kleine Wuermchen (Nematoden), die in Essigwasser vermehrt werden. Die Wuermchen sind kleiner als frisch geschluepfte Artemia! Ich zuechte Essigaelchen als Aufzuchtfutter fuer Jungfische, da sie sich sehr lange im Wasser halten ohne abzusterben und wirklich keinerlei Arbeit machen - hoechstens Du moechtest sie verfuettern. Eine Zuchtanleitung findest Du auf unserer Vereinshomepage (zwar noch in Arbeit - es wird sicherlich noch viel veraendert und verbessert, aber trotzdem :-))

Falls Du die Kerstin aus Nuernberg bist, kann ich Dir bei Bedarf nach meinem Urlaub gerne eine Flasche Essigaelchen zukommen lassen - wie beim letzten Mal mit den Drosophila ;-)))

Chris


Essigälchen

Hallo,

bei meinem Besuch auf der Kölner Messe habe ich mir Essigälchen mitgebracht.
Die Älchen sind mit Apfelessig und Zucker angesetzt und schwimmen verstärkt oben.
Leider steht auf meiner Beschreibung nichts davon, dass sich ein weisser Film auf der Oberfläche bildet, die Älchen leben zwar noch, aber kann mir einer sagen, ob das so richtig ist oder ob ich einen neuen Ansatz machen muss oder soll ich schütteln ? Ich will sie ja auch nicht umbringen, aber was muß ich tun ?

Viele Grüße
Heike


Hallo Heike,

ich hab selbst noch keine Futterzuchterfahrung, aber schau mal hier:

http://www.aquarienfische.de/Ernahrung/ernahrung.shtmll

Grüße
J an


Hallo Heike,

lins doch mal bei Doc Böhm voebei, der hat die Futtertierzuchten erweitert, da gibts auch jetzt saures:-))
http://mitglied.tripod.de/juergenboehm

Bis Denne(rle)


Hallo Jan und Uwe,

habe mir beide Seiten angesehen, nirgendwo steht irgendwas über diesen weissen Film, den ich auf meinen Älchen habe, und was mach ich jetzt ?

Danke und viele Grüße
Heike


hallo heike

den entscheidenden tip (mit meiner hp) haste ja schon von uwe bekommen. ;-) ich halte meine essigälchen als dauerkultur nur mit einer mischung aus 1/3 apfelessig und 2/3 wasser. da halten die problemlos etliche monate, am besten wenn man garnix macht. wenn ich dann eine größere menge brauche gebe ich zucker zu. anders siehts natürlich aus wenn man schon zucker drin hat. da können die sich so stark vermehren daß die kultur kippt. also gleich das füttern anfangen wenn das ganze glas mit würmchen durchsetzt ist. eine kahmhaut und ein bodensatz ist normal. lege einfach einen deckel drauf ohne fest zuzuschrauben. ich würde also zur sicherheit einen neuen ansatz machen, einfach essig und wasser mischen und dann ein paar cm³ von deinem jetzigen ansatz reinkippen. und dann aus dem bestehenden ansatz das verfüttern anfangen.

gruß
jürgen


Essigälchen - wie füttern?

Hallo liebes Forum,

seit gestern habe ich einen Ansatz Essigälchen. Ich habe sie brav in einen Lösung aus 1/2 Essig 1/2 Wasser mit einem Esslöffel Zucker gesetzt, so wie ich es auf diversen Web-Seiten gelesen habe.

Aber wann muß ich die Biester nachfüttern?

Oder geschieht das einfach, in dem ich den Ansatz alle paar Wochen teile und dabei in eine neue Lösung setze?

Ciao Markus


Hallo Markus,

Essigälchen füttern? Muß man das? Bei mir laufen die Ansätze schon einige Monate, auser das ich ab und an einen teile zum weitergeben, füttere ich eigentlich nie. Ach ja, ich habe meinen Ansätzen jeweils eine Bierhefetablette zugefügt, obs was bringt? Habs noch nie anders probiert.

Gruß Werner


Hallo,

ich kann mich Werner nur anschliessen: die stehen hier einfach so im Regal rum. Neue Essig-/Wasser-/Zuckerloesung gibt es nur, wenn die Flaschen wegen eines Neuansatzes ausgefuellt werden muessen.

Chris


Essigälchen - welches Sieb?

Hallo,

ich brauche ein Sieb zum waschen von Essigälchen. Habe heute festgestellt das mein Artemiensieb dafür zu grobmaschig ist. Was verwendet ihr? Bei www.schuran.com (danke Christian Westhäuser) gibt es geeignete Siebe mit 20µm Maschenweite. Die dinger kosten da allerdings € 12 - 15 :-( Kennt jemand eine billigere Alternative?

Danke + liebe Grüße Christian


Hallo Christian,

schau dir mal die Maschenweite der Staubzuckersiebe an. Ich benutze dieses Puderzuckersieb zum Spülen des Frostfutters, bei Artemia bleiben sogar die Eier (der Nauplien!!!) hängen. Im Haushaltswarenladen kostet es ca. 1 Euro, wenn nicht noch weniger.

Gruß Marcus


Hallo Marcus,

Haushaltssiebe sind alle zu grobmaschig (ca. 150 µm) Ich bräuchte da was wesentlich feineres. Wie wascht ihr denn die Älchen?

lg. christian


Hai Christian,

also, ich hab da ein sieb, das eigentlich engmaschig genug ist (s.altes Posting). Aber zur Not tut es evtl. ja auch ein Kaffeefilter?

Gruß Marcus


Hallo Christian,

Essigälchen wasche und siebe ich gar nicht. Es gibt zwei Möglichkeitensie zu verfüttern, entweder man gießt die Kultur durch einen dichten Stoff und wäscht die Würmer dann im Aquarium aus oder man gibt etwas von der Kultur in eine Flasche mit dünnem Hals (oder ein Reagenzglas oder Ähnliches), läßt aber noch etwas Luft im Flaschenhals, gibt etwas Filterwatte in den Hals und füllt mit Wasser auf. Nach kurzer Standzeit sammeln sich die Würmchen aufgrund von Sauerstoffmangel im Bereich über der Watte und können abgegossen werden. Die geringen Spuren von Essig die in beiden Fällen ins Aquarium eingebracht werden sind unerheblich.

Gruß Werner


hallo,

diese haushhaltssiebe sind alle zu grobmaschig. (150µm) ich bräuchte da was so um die 20µm maschenweite. wie wascht ihr die essigalchen?

lg. christian


Essigälchen filtern

Hallo NG!

Ich habe schon seit einiger Zeit 2 Ansätze Essigälchen. Die haben sich gut vermehrt, und von meinen Honigguramis sind nun zum ersten Mal auch die Jungtiere geschlüpft. Nun meine Frage: Wie filtere ich die Essigälchen aus dem Essig? Wie macht Ihr das?

Danke für die Antworten!
Gruß Sebastian


Hi Sebastian,

Hast du es schon mal mit einem Artemia-Sieb probiert?? Absaugen, durchfiltern und den Essig wieder zurückgeführt??

Gruß, Michael


Habe ich, aber die Älchen flutschen durch....

Sebastian


Hi.

Normale Artemiasiebe sind viel zu grob fuer die Aelchen. Entweder selbst was bauen aus Muellergaze oder Kaffeefilter probieren. Ich selbst benutze dafuer Einen Siebsatz von www.schuran.com (kleinstes Sieb hat eine Maschenweite von 20 Mikrometern).

Chris


Hi,

versuchs mal so:

Man verschließt einen Teil des Ansatzes in einem Reagenzglas mit einem Wattestopfen und überschichtet mit Aquarienwasser. Aufgrund des sich entwickelnden Sauerstoffmangels im unteren Teil des Reagenzglases arbeiten sich die Würmer durch den Wattepfropfen nach oben durch und können dort sauber entnommen werden.

Ein wenig Essigsäure stört im Aufzuchtbecken bei regelmäßigen Wasserwechsel nicht weiter.

ciao Andreas


Hallo Sebastian,

ich hab's noch nicht gemacht, wenn Du aber nach einer (billigen) Möglichkeit suchst, solch "Getier" ;-) abzusieben ohne die sündhaft teuren Profi-Siebe zu benutzen, dann verwende den Stoff eines alten Regenschirms. Ein passendes Stück in einen Kaffeefilter gelegt hält Dir mit Sicherheit die Älchen zurück. Das funktioniert sogar bestens mit Pantoffeltierchen, und die dürften noch kleiner sein. Den Filterstoff nach Ablauf des Essigs in Wasser ausspülen.

Freundliche Grüße
Klaus


Essigälchen vom Essig trennen-wie?

Hi,

ich bin heute morgen am Trennen der Essigälchen verzweifelt. Habe in ein Teströhrchen ca 20ml Essigälchen gefüllt, einen Baumwoll-wattepad (die Dinger zum Abschminken :-) ) gestopft und dann ca. 10 ml Aq-Wasser drauf getan. Aber auch nach 1 Std habe ich noch kein Älchen im oberen Wasser gefunden. Wie lange dauert es, bis die sich da durchgearbeitet haben? habe ich was falsch gemacht?

Für den Fall, dass es irgendwann ein paar Aale schaffen: Kann ich das obere Wasser bedenkenlos ins Aquarium geben? Ist das nicht noch viel zu sauer?

Gruß Gitta


Hallo Gitta,

Im Prinzip mach ich das ähnlich, allerdings verwende ich Filterwatte, die Wattebäuschen sind IMO viel zu dicht. Ein relativ lockerer Filterwattepfropfen ist ausreichend, seine Hauptaufgabe ist vor allem das sofortige Vermischen beim Überschichten zu verhindern. Haben sich die Älchen oben gesammelt, sauge ich sie mit einer Plastikspritze ab, das bischen Essig das eventuell noch mit ins Aquarium kommt ist unbedenklich. Eine andere Methode die ich gerne verwende, ich schütte das Essigwasser mit den Älchen durch ein Stück Stoff (T-Shirt o.ä.) dann wird der Soff im Becken ausgeschwenkt.

Gruß Werner


Hi Werner,

danke für den Tip, dann hat es vielleicht an der Watte gelegen. Aber die T-shirt-Methode gefällt mir glaube ich eh besser:-)

Gruß Gitta


Hi Gitta,

wenn es schnell gehen soll, und Du in sehr kleinen Becken Älchen füttern willst, dann kannst Du die Älchen samt Essig auch in eine Spritze saugen und durch eine mit einem Wattestopfen versehene konische Kanüle pumpen(zurück in den Ansatz). Danach saugst Du sauberes AQ-Wasser durch den Wattestopfen zurück in die Spritze und hast die Älchen mit Aq-Wasser in der Spritze. So säuerst Du kleine Becken nicht an und kannst die Älchen mit der Spritze auch noch direkt in einen Jungfischschwarm spritzen. Ich weiß leider den Namen dieser Aufsätze für die Spritzen nicht. In der Apotheke wird man Dir aber weiterhelfen können. Meine sind etwa 8cm lang und zur Spitze hin dünner werdend.

Grüße, Jörg


Hi Jörg,

hmm... scheinbar hat das Blond doch bereits auf meinen Verstand abgefärbt... versteh nicht.... ich pumpe die Essigälchensauce durch einen Wattestopfen in eine Kanüle, und die Älchen bleiben dann in dem Stopfen hängen, der sie dann später beim Aufziehen der Aq- Flüssigkeit wieder abgibt oder wie meinst Du? Kannst Du vielleicht ein Bild von dieser Kanüle machen?

Gruss Gitta


Hi Gitta,

> scheinbar hat das Blond doch bereits auf meinen Verstand abgefärbt...

:-))

> versteh nicht.... ich pumpe die Essigälchensauce durch einen Wattestopfen in
> eine Kanüle, und die Älchen bleiben dann in dem Stopfen hängen, der sie dann
> später beim Aufziehen der Aq- Flüssigkeit wieder abgibt oder wie meinst Du?

Du hast es doch durchschaut:-)
Der Beweis, dass die Farbe nicht echt ist;-)
Nebenbei bemerkt, es war bestimmt nicht die beste Erklärung. Wichtig ist noch, dass Du den Essig stets wieder zurück in den Ansatz pumpst. Dadurch musst Du dort nicht ständig nachfüllen.

> Kannst Du vielleicht ein Bild von dieser Kanüle machen?

Es ist einfach ein Stück konisches Plastik, dass man auf eine Spritze stecken kann. Ich habe gerade noch mal telefoniert und erfahren, dass die Teile im Krankenhaus ganz banal "Spritzenaufsätze" genannt werden:-)
Man benutzt sie, um Urin aufzusaugen(so sagte man mir). Mehr kann ich Dir auch nicht sagen. Wenn am 10.05. noch der Moorbesuch stattfinden würde.... könnte ich Dir welche mitbringen. Es müssten sich aber ein paar Kieler oder Rendsburger finden, die mitkämen, da ich mir die Kosten für die Fahrt gerne teilen würde. Mal sehen....

Vielleicht kennst Du ja jemanden, der im Krankenhaus arbeitet, oder anderweitig mit Krankenhausutensilien in Kontakt kommt. Wenn alle Stricke reißen, mache ich ein Foto und Maile es Dir:-)
Habe aber erst wieder in ein paar Tagen Zugriff auf 'ne Digitale.

Grüße, Jörg


Hi Jörg,

> Vielleicht kennst Du ja jemanden, der im Krankenhaus arbeitet, oder
> anderweitig mit Krankenhausutensilien in Kontakt kommt. Wenn alle
> Stricke reißen, mache ich ein Foto und Maile es Dir:-) Habe aber erst
> wieder in ein paar Tagen Zugriff auf 'ne Digitale.

Ich werde es einfach mal mit einer Apotheke probieren. Vorerst habe ich es heute morgen mit einem Stück Stoff probiert. Das hat eigentlich super geklappt. Nur entfällt dabei das "Sauberwaschen"

schönen Dank Gitta


Hallo Gitta,

habe keine Erfahrung mit Essigälchen, aber vielleicht funktioniert ja auch ein Artemiasieb?

Einen schönen Tag noch, Christoph


Hi Christoph,

ne, ist zu grobmaschig. Die Essigälchen sind dünn wie kleine Baumwollfusseln und dazu nur 1-2mm lang. Es gibt wohl Siebe dafür, aber die Beschaffung ist nicht ganz einfach.

Gruß Gitta


Hi.

Naja, Schuran (www.schuran.com) verkauft zumindest welche :-). Ich verwende hierfuer ein 20µm-Sieb.

Chris


Hallo Ihr,

Weil Ihr gerad von Sieben sprecht, ich hab bei meinem Händler vor längerer Zeit so ein Siebsystem erstanden, soll noch aus DDR-Zeiten stammen, graues PVC-Rohr, fünfteilig, mit verschiedenen Siebeinlagen drin von I - V handschriftlich nummeriert.

Kennt das irgendwer und kann mir sagen, welche Tierchen im kleinsten Netz aufgefangen werden können? bzw.welche Maschenweite das ist?

Viele Grüße Christine


Hallo,

SCNR!

nimm etwas trockenen Sand aus dem Garten und siebe den durch. Vermesse mit geeignetem optischen Gerät die Sandkörner (ECD sollte reichen). Achte darauf, dass mindestens 3000 Körner bestimmt werden. Dann kennst Du die Trenngrenze erkennen.

Im Ernst: Mit den Angaben kann ich nichts anfangen.

MfG
Frank (der gerade das so ähnlich mit Drucktestsieben machen durfte)


Hallo Christoph

> habe keine Erfahrung mit Essigälchen, aber vielleicht funktioniert ja
>auch ein Artemiasieb?

ne, da flutschen die durch.

Gruß Werner


Hi Christine,

Da ich auch stolzer Eigner;) eines solchen praktikablen Satzes bin kann ich Dir versprechen das die Essigäler spätestens in der 5. Stufe aufgefangen werden. Ich kenne zwar die Maschenweiten nicht genau...würde aber die feinste Stufe so auf 10µm schätzen. (habe leider kein geeignetes Mikrophon;) zum messen) Zumindest konnte ich der 4. Stufe erst kürzlich ein paar Brachioniden (und die sind wirklich winzig popinzig..) entnehmen, um sie einem Kinderringelreih, bestehend aus Prachtbarben vor die Schlünder zu pipettieren :).

Viele Grüße, André

PS: Die fünfte Stufe wird sehr schnell undurchlässig, was man mittels warmen Wasser(die Maschen dehnen sich kurzeitig(Kunststoffgewebe)) wieder beheben kann.


Hallo André,

Danke, dann kann ich ja sicher sein, dass beim Tümpeln auch kleinste Viecherl mit ins Netz gehen, wie ich sie zur Aufzucht meiner Schwarzbarsche brauche.

Ich find das Teil unglaublich praktisch, primitiv und wirkungsvoll :-)

Gruß Christine


Hi Christine,

> Danke, dann kann ich ja sicher sein, dass beim Tümpeln auch kleinste
> Viecherl mit ins Netz gehen, wie ich sie zur Aufzucht meiner
> Schwarzbarsche brauche.

Uijuijui..dann mach dich schonmal auf Rädertierchen-kompatible-Tümpelsuche!

Da ich grad selber fahnde, kann ich Dir ein paar Erfahrungen zu Teil werden lassen. Teiche mit hohem Durchflußoder Daphnienanteil kannst du schon mal von der Liste streichen. Zu empfehlen sind kleine stille Weiher im Wald, oder ruhig stehende Gewässer in denen der Nährstoffeintrag über Agrarflächen nicht zu hoch ist. Ideal sind Gewässer mit Schilfgürtel und submersem Pflanzenbewuchs.

In deinem Falle würde ich 2 Eimerchen mit zum Fangort nehmen. Auf den einen stellst du die Siebe bis zur 4.Stufe, und schöpfst mit dem anderen Wasser(ruhig mit Mulm und Pflanzenteilen) und filterst es über die 4 Stufen aus. Das so gewonnene Plankton-wasser oder Seston wird zu Hause nochmals über die 5. Stufe verdichtet. Das Plankton der 4. Stufe würde ich den Schwarzbarschen erst im fortgeschrittenen Wachstumsstadium reichen. (....watch out the dangerous cyclopsnauplia! ;)

> Ich find das Teil unglaublich praktisch, primitiv und wirkungsvoll :-)

Jawui!

Viele Grüße, André


Hallo André

> Ideal sind Gewässer mit Schilfgürtel und submersem Pflanzenbewuchs.

Genau so ein Gewässer hab ich gerad in der Mange. Allerdings auch mit vielen Daphnien. Schließen sich denn Daphnien und Rädertierchen gegenseitig aus?

> In deinem Falle würde ich 2 Eimerchen mit zum Fangort nehmen.
> Auf den einen stellst du die Siebe bis zur 4. Stufe, und schöpfst mit
> dem anderen Wasser(ruhig mit Mulm und Pflanzenteilen) und filterst es
> über die
> 4 Stufen aus. Das so gewonnene Plankton-wasser oder Seston wird zu Hause
> nochmals über die 5. Stufe verdichtet.
> Das Plankton der 4. Stufe würde ich den Schwarzbarschen erst im
> fortgeschrittenen Wachstumsstadium reichen.

Genauso mach ich's auch:-)
Klappt wunderbar, wusste bisher nur nicht so genau, dass Rädertierchen, falls welche dabei sind, aufgefangen werden. Muss ich mich wohl doch mal ans Mikroskop setzen. Der Fangerfolg ist jedenfalls deutlich größer als mit Kescher, zumal man damit auch viel zu viel "Bodenbelag" mit aufnimmt, den man hinterher mühsam wieder rausholen muss. Und vor allem werden durch das Eimerschöpfen die schwarzen Mülas so schön eingesaugt und man wirbelt nicht gleich beim ersten Versuch den ganzen Boden auf. Und die kommen gleich in ein Extratöpfchen :-) -für die großen.

> Jawui!

Eben alte ostdeutsche Qualitätsarbeit ;-)

Ebenso Christine


Hi Christine,

> Schließen sich denn Daphnien und Rädertierchen gegenseitig aus?

Nicht absolut....aber Daphnien stehen erstens in Nahrungskonkurrenz (Phytoplankton) zu den Rotatorien. Des weiteren werden besonders planktonische Rotatorien von den Daphnien "ausfiltriert" oder zumindest vom Filtrierapparat der Daphnien geschädigt. Zusätzlich sind Daphnien charakteristische Bewohner eutropher Gewässer, die nach Untersuchungen der Limnologen, aus einer Vielzahl möglicher Ursachen, nur eine geringe Artenvielfalt im Bereich des Phyto- und Zooplanktons aufweisen...was ich auch aus eigenen Erfahrungen bestätigen kann.

Viele Grüße, André


Ah, ja ;-)
Muss doch mal das Mikroskop bemühen.

Danke und Gruß Christine


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