Enchyträen
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Enchyträen

Hallo!

Ich möchte mich mal in der Enchyträenzucht versuchen. Dazu brauche ich allerdings noch einen Zuchtansatz (und vielleicht ein paar Tips).

Danke im voraus!
Simon


Hallo!

Kann gerne abgeben, kein Problem! Tips zumindest bei meinen Tierchen (es könnte da durchaus mehrere verschiedene Arten mit unterschiedlichen Bedürfnissen geben) sind denkbar einfach! Normale ungedüngte Blumenerde (notfalls geht auch mit Erde versetzter Bauschutt - kein Witz!) in Blumentopfqualität in Bezug der Feuchtigkeit. Dann einfach trockene und ganz billig Haferflocken auf die Erde streuen, mit einer Scheibe dann abdecken.Das war es dann auch schon. Postadresse und dann schicke ich welche

Gruß BP


Hallo Bernd,

Hast Du es mal mit Seramis versucht? Ich züchte seit 2 Jahren Grindals in Seramis - und füttere auch nur mit Haferflocken. Ach ja, ich habe die Zuchtkiste noch niemals wechseln müssen!

Jochen


Hallo!

Nein, noch nicht! Die Erde im Hof war einfach billiger und trotzdem erfolgreich! Daher dachte ich noch nicht an einem Wechsel des Substartes.

Gruß BP


Hallo Simon

Ich züchte Enchyträen in Plastikbehältern mit Schaumgummi. Der Schaumgummi wird immer feucht gehalten. Die Tiere füttere ich zur Zeit noch mit Hundefutter (zerriebene Frolic-Ringe), versetzt mit etwas Vitaminen. Da diese Fütterungsmethode aber sehr mühsam ist, versuche ich es ab sofort auch mit Haferflocken.

mfg Günther


Hallo allerseits!

Die drei Päckchen (Simon, Bernd und Ralf) mit den Enchys gehen morgen raus und müßten spätestens Mittwoch eintreffen. Meldet euch, wenn und wie sie angekommen sind, dann gebe ich (per direkter Mail) die Kontonummer für das Porto an. Müßte so bei 6,90 DM liegen.

%div Bei welcher Temperatur zu halten? apply=div%

Wahrscheinlich gibt es da mehrere Arten. In der Literatur ist über E. buchholzi nachzulesen, daß sie von ganz warm - am besten auf der warmen Herdplatte - (Literatur aus den 50'Jahren), bei Zimmertemperatur (aus den 60'Jahren) und kalt, am besten im Keller (ab Ende der 70'Jahren bis heute) zu züchten seien.

Meine Erfahrung sagt, daß sie bei Zimmer- und höheren Temperaturen sich am besten vermehren. Aber auch bei 15° C im Keller geht - nur dauert es etwas länger. Dunkelheit ist sicherlich nützlich, aber das kann man ja auch mit einer Mattglasscheibe und einer undurchsichtigen Kunststoffplatte erreichen.

%div Wie bekommt man die aus der Erde heraus? apply=div%

Ein Bild von einem Enchy-Weibchen an den Rand der Kiste, dann kommen die Männchen heraus und die Weibchen folgen ihnen, da sie sie zurückholen wollen dann hast Du sie alle! ;-))))))) Nein im Ernst, die trockenen Haferflocken werden als Futter direkt auf die Erde gestreut und mit der Scheibe abgedeckt. Die enchys kommen dann zum Futter und sind von der Scheibe und eventuell auch von der Erde recht sauber und in Massen zu entnehmen. Vorsicht, wenn die Erde zufeucht ist, wandern die Enchys auch aus der Kiste raus und liegen in kleinen Bällen ausserhalb herum oder ziehen als ganze "Strassenzüge" in der Kiste umher.

Das kenne ich bisher nur von Grindal. Was ist das für Schaumstoff? Für Enchys muß da ja eine besonders große Durchlaßfähigkeit gegeben sein. Hundefutter ist mir ebenfalls neu - aber warum denn eigentlich nicht? Sofern die Enchys dann nicht anfangen zu bellen?! Muß ich zur Abwechslung auch mal probieren (nicht das bellen!). Die Vitamine solltest Du beibehalten, Enchys sind ja gute Vitamintransporter. Die Haferflocken haben da ja nicht allzuviel zu bieten und Vitamintropfen auf die Haferflocken getröpfelt geht doch auch.

Beste Grüße BP


Ich hatte mal im letzten Winter einen Zuchtansatz im Laden (9,-) erworben. Ist leider nichts geworden, waren wohl schon zerfroren. Hier die Herstelleradresse, eventuell hilft es ja einigen:

Lebendfischfutter Leonie Kortleben 39245 Gommern Tel.039200-52600

Gruß Andreas


Hallo zusammen,

auch ich beschaeftige mich schon seit einiger Zeit mit der Zucht von Enchyträen. Zur Zeit fuetter ich sie mit Milumil 1 (Saeuglingsnahrung). Das ist wohl nicht so guenstig, ergibt aber auch eine ganz gute Ausbeute.

Ich hatte aber bisher immer Probleme mit dem Futter. Wenn ich es auf die Erde streue und dann die Scheibe drauflege,schimmelt das Futter recht schnell. Das ist mir auch mit Haferflocken passiert. Nun schichte ich ueber das Futter wieder etwas Erde und lege dann die Scheibe wieder drauf. Bei guter Ausbeute kommen die Tierchen dann am Rand hochgekrochen, wo ich sie dann abnehmen kann. Ansonsten ist es aber eine ganz schöne Fummelei, die Viecher rauszusuchen.

Mache ich wegen dem Schimmel was falsch?

Gruss
Horst


Schimmel habe ich auch öfters bei zu vielem Futter oder zu feuchter Erde, aber durch auflockern der Erde (regelrecht umgraben) und dadurch untergraben der verschimmelten Teile gibt es dann keine Probleme mehr.Herausgekrochen kommen die Enchys nur bei zu feuchter Erde! Laß es austrocknen und gebe die Haferflocken oder Babynahrung auf die trockene Erde - dann kannst Du sie dort recht gut absammeln. Etwas Haferflocken, die dann mit ins Aquarium gelangen, werden von den Fischen ebenfalls gefressen und stellen keine Gefahr dar!

Gruß BP


Hallo Horst,

gegen den Schimmel etwas Nipagin-Pulver (kl. Messerspitze) dem Futterbrei unterrühren. Man bekommt es in jeder Apotheke recht billig.

Grüße Ralf


Hallo Ralf,

Danke fuer den Tip.

Ich werde das mal in einem zweiten Behaelter testen.

Gruss
Horst


Hallo PB,

mir widerstrebt es ein wenig, den Schimmel mit unterzugraben.

Ich werde aber mal die Oberflaeche etwas abtrocknen lassen und dann die Nahrung draufstreuen. Sicher foerdert natuerlich die Feuchtigkeit diese Schimmelbildung.

Danke fuer Deinen Tip

Gruss
Horst


Hallo!

Gut, hatte ganz zu anfang da auch Bedenken, aber Enchys sind Allesfresser! Kartoffeln, Karotten und trockenes Pflanzenfutter wie Haferflocken fressen sie genauso wie ua. auch tote Fische. Alle Fische, die ich aus verschiedenen Gründen (nicht bei Krankheiten!!!!) abtöten mußte, wanderten in die Enchyskiste und die stürzten sich regelrecht darauf und skelettierten diese.

Also macht denen auch Schimmel nichts aus, zudem ja auch die Bodenbakterien ihr übriges tun und den Schimmel und Luftabschluß in seine Bestandteile zerlegen. In der freien Natur sind sie ja auch eine Art Gesundheitspolizei.

Gruß BP


Hallo!

>gegen den Schimmel etwas Nipagin-Pulver (kl. Messerspitze) dem Futterbrei

Womit wirkt das Pulver? Könnten bestimmte negative Erscheinungen durch Übertragung durch die Enchys in die Fische gelangen?

Gruß BP


Hallo Bernd,

ich habe in mehreren Jahren nichts feststellen können. Habe es auch im Futterbrei der Drosophilias für Halbschnabelhechte, ... verwendet.

Gruesse Ralf


Hi,

wozu soll das gut sein? Es gibt genug Rezepte für Drosophila-Zuchten, die bestens ohne Gifte auskommen. Wenn das Zeug so harmlos wäre, wie Du meinst, dann wäre es auch für humane Lebensmittel zugelassen. Ich bemühe mic doch nicht auf der einen Seite meinen Fischen eine möglichst gesunde Umgebung und Ernährung zu bieten und traktiere sie auf der anderen Seite mit der unnötigen Gabe von Giftstoffen. Den eines muß wohl klar sein, das wird sowohl von den Enchyträen las auch von Drosophilas aufgenommen und damit an die Fische weitergereicht.

ciao Andreas


Hi Andreas,

ab sofort darfst du nur noch Selbstgezogenes aus dem Treibhaus essen. Es hat am wenigsten Benzinrückstände. Und lern die E-Tafel auswendig, damit du auch in den Konservierungsstoffen schmöckern kannst. Wie kommst du eigentlich auf den Begriff Gift

Gruesse Ralf


Hi,

Was ich esse und was ich meinen Fischen zumute sind zwei Paar Stiefel. Und als Chemiker brauche ich keine E-Tabellen auswendig lernen, mir sagen die meisten Begriffe auch so was.

> Wie kommst du eigentlich auf den Begriff Gift ?

Ganz einfach und zum Mitschreiben: Ein Gift ist ein Stoff, der ein Lebewesen in geeigneter Konzentration schädigen oder töten kann. Es wird hier wohl keiner bestreiten, daß Schimmelpilze auch Lebewesen sind.Also ist ein Mittel, das Schimmelpilze am Wachsen hindert, nach dieser allgemein akzeptierten Definition ein Gift. Das wäre ja alles nicht so schlimm, wenn Nipagin wirklich nur Schimmelpilze behelligen würde, natürlich schädigt es potentiell auch andere Lebewesen, wie z.B. Fische, solange mir keiner das Gegenteil beweisen kann.Wenn es solche unerwünschte Effekte nicht gäbe, würdest Du mir kaum raten nur selbstgezogenes Gemüse zu essen, denn dann würden mir ja die im Gartenbau verwendeten Pestizide (unter anderem auch Fungizide wie Nipagin) nichts ausmachen. QED

ciao Andreas


<p class="bemerkung">Der Rest der Diskussion brachte keine neuen Erkenntnisse


Enchyträenzucht

Züchtet hier jemand welche und kann mit Ratschlägen weiterhelfen?

Gruss Klaus.


Hallo Klaus,

Für die Zucht brauchst Du eine HOLZkiste (Baumarkt), so etwa DIN A4 groß und 10 - 15 cm hoch. Dann besorgst Du Dir bei

Enchyträen-Züchterei Zentgraf Bahnhofstr. 57 98716 Geraberg Tel. 03677 790089

einen Zuchtansatz für rund DM 20,-

Unter die Kiste leimst Du am besten gegenüberliegend zwei Holzleisten 20/20 mm, damit der Bodenabstand gewährleistet ist. Der Zuchtansatz muß dunkel und kühl gelagert werden. Fülle alles Material in die Kiste, die Du zuvor unten bereits mit einer Schicht DÜNGERFREIER Blumenerde oder mit gut abgelagertem Kompost aufgefüllt hast, so daß Du nach Einlegen des Zuchtansatzes bis Oberkante Kist noch rund 5 cm übrig hast. Danach füllst Du um den Zuchtansatz herum weiter mit Blumenerde/Kompost auf. Es wird zwar mit dem Zuchtansatz bereits eine postkartengroße Abdeckscheibe mitgeliefert, jedoch empfiehlt es sich diese durch eine solche zu ersetzen, die mit etwas Abstand zum Rand in die Kiste paßt. Dadurch ist die Wasserverdunstung und die Kontaktfläche mit den Enchyträen größer. Gefüttert werden die würmchen täglich mit Haferflocken, und zwar mit der Menge, die VOLLSTÄNDIG gefressen wird. Nach jeder Fütterung gibst Du mit einer Wäschespritze o.ä. auf die Oberfläche des Zuchtansatzes ganzflächig etwas Wasser, so daß das Erdreich immer LEICHT feucht bleibt.

Gruß, Norbert


Hallo Klaus,

dem Bericht von Norbert ist eigentlich nicht viel hinzuzufügen, nur sollte auf Holzkisten verzichtet werden.Einerseits wegen möglicher chemischer Behandlung des Holzes, aber auch wegen der Möglichkeit des Durchfaulens. Nasse Erde ist da recht aggressiv. Also besser Kunststoffwannen, auch Styroporboxen sind geeignet. Selbst die Großpackungen von Gummitieren aus der Süßwarenabteilung kann man nehmen, wenn man vom Deckel den Rand abschneidet. Mit meinen Enchytraeen mache ich allerdings keinen Aufwand mit Kompost. Es reicht, wenn sie in normaler düngerfreien Blumenerde gehalten werden, die etwa auch die Feuchte eines normalen Grüntopfes hat.Zur Fütterung streue ich bei Bedarf (wenn es alle ist, also durchaus auch mal nur einmal die Woche) trockene Haferflocken auf die Erde, einen Schuß Wasser drauf und fertig. Die Enchys sammeln sich dann um das Futter herum an der aufliegenden Abdeckung. Es ist auch kein Problem, wenn die Haferflocken mal zu viel sind und sie anfangen zu schimmeln. Von Zeit zu Zeit sollte die Erde sowieso zum Auflockern etwas umgegraben werden und dann kann der Schimmel untergebuddelt werden und dient da zur Nahrung der Bodenbakterien oder auch den Enchys. Enchys sind Allesfresser und fressen durchaus auch tote Fische (Vorsicht bei Infektionskrankheiten), Gemüsereste oder Kartoffelreste. Bei Fütterung mit geraspelten Karotten werden sie rosa, bei Rotkohlfütterung leicht lila. Durch Zugabe von Vitaminpräparaten (z.B. auftröpfeln auf die Haferflocken) lassen sich die Enchys auch gut als Vitaminträger für die Fische nutzen. Abgeben kann ich Enchys auch fast immer.

Beste Grüße
Bernd


Hallo Klaus !

Wenn du einen Ansatz brauchst, dann maile mir bitte deine Adresse zu !

Zur Pflege: Eine Holzkiste ca. 20 x 30 cm groß und 10 bis 15 cm hoch. Als Substrat nehme ich Anzuchtserde (enthält so gut wie keine Pflanzendünger). Auf die Erde lege noch eine Glasscheibe (ca. 10 x 10 cm) dann sammeln sich die Enchyträen unter der Scheibe und können so gut zur Fütterung entnommen werden. Alle 4-6 Wochen mache dann einen neuen Ansatz, dann verhinderst du ein "umkippen" der Erde. Die Lieblingstemperatur von Enchyträen liegt bei ungefähr 10 - 15° C. Als Futtermischung nehme ich immer 2 Esslöffel von Hundeflocken (Gemüseflocken), 2 Esslöffel Haferflocken (die feinen Köllnflocken -mmmmh schmeckt auch mir), 2 Esslöffel gekochte Möhren (aus der Dose) und 2 Esslöffel Joghurt. Das verrühre ich zu einer feinen Paste (Wasserzugabe nicht erforderlich). Verfüttern tue ich diesen Brei alle 2 Tage. Da ich 2 Ansätze immer parallel laufen lasse reicht mir diese Menge ungefähr 2 Wochen (im Kühlschrank aufbewahren). Ich füttere meine Enchyträen so, dass ein Klecks dieses Breis auf der Erde in etwa die halbe Glasscheibe bedeckt.Die Erde sollte feucht aber nicht nass sein. Hört sich nach Aufwand an - ist aber absolut keiner und funktioniert ohne Probleme. Wenn die siehst wie sich deine Fische über die Enchyträen hermachen, dann macht dir das bisschen Arbeit richtig Spass. Die Literatur warnt allerdings von zu häufigen Enchyträengaben, da die Fische angeblich verfetten können. Das Thema wird aber konträr diskutiert. Ich füttere meine 8 Diskusfische alle 2 Tage mit einer etwa Daumennagelgroßen Portion.

Gruß
Patriz


Ständig billiges Lebendfutter ( Enchytraen)

Hallo Aquarianer,

Seid einigen Jahren züchte ich Enchytrean in meinem Keller und habe immer das hochwertigste Lebendfutter und völlig kostenlos.Hierzu habe ich einige Behälter(Babybadewannen,große Mülleimer)die mit selbstproduzierter Erde gefüllt sind(ursprünglich normale Gartenerde)und einige Vorrottbehälter. Alle Behälter besitzen Löcher(wie Blumentöpfe)damit sich kein Schwitzwasser bildet.In die Vorrottbehälter gebe ich ca 20 cm Ansatzerde (mit Enchytrean) und der Rest wird mit Küchen und Blumenabfälle und ab Sommer mit Laub aufgefüllt,zur Geruchsvermeidung gebe ich noch ein wenig Erde darüber.Nach ca 2-3 Monaten ist die Vorrotte Abgeschossen d.h.es hat sich Erde,bzw. eine neue Enchytreankultur gebildet.Die vorgerottete Erde gebe ich nun in die restlichen Behälter(Babybadewannen).Diese Wannen benutze ich zur eigendlichen Zucht und zum Verfüttern der Enchytean.Kunstoffbehalter sind desshalb praktisch, da sich die Enchytean gern an den Wänden aufhalten und sich dort nach dem Anstechen leicht mit dem Finger abziehen lassen.Da die Vorotte abgeschlossen ist,entsteht hier nur noch der Geruch frischer Gartenerde und die Enchytrean lassen sich hier einfacher herausholen.Hier füttere ich zusätlich Weizenmehl, Haferflocken (zart)oder Paniermehl,eine Tüte reicht ca einen Monat. Hierzu habe ich in der Wanne extra Stellen die ich ansteche-Enchytrean entnehme- ein wenig Mehl und Hafeflocken hineingebe und das loch wieder verschließe,den Rest lasse ich weitgehendst in Ruhe.An den Futterstellen halten sich die Enchytrean zu tausenden auf und lassen sich leicht( ohne viel Erde mitzunehmen) herausnehmen.Hierzu nehme ich einen Kunstoffbecher mit Deckel,fülle die Enchytrean mit ein wenig Erde hinein und stelle das ganze in den Kühlschrank hier trennen sich die Enchytrean von der Erde man braucht nach ca 30 min. den Becher auf einem Küchentuch auskippen und die in dem Becher klebenden Enchytrean verfüttern.Danach den Becher wieder trocken reiben die restliche Erde wieder hinein und wieder in den Kühlschrank solange bis man denkt nicht genug herauszuholen ,dann wieder ab in den Keller und neu anstechen. Die Zuchtbehälter müssen Feucht gehalten werden es darf sich aber kein Nässe- stau bilden.Da sich die Erde in den Behältern verbraucht,sollte man von Zeit zu Zeit neue nachfüllen. PS.die Erde ist Gartenerde vom allerfeinsten und gedämpft auch für Blumentöpfe geeignet. Enchytreanzuchtansätze sind bei mir erhältlich ,bei Intresse schreibt mir.

Torsten


Vorsicht .... Enchytraen sind ein sehr fettes Futter .... bei längerer Fütterung hiermit verfetten die Fische ... und sind u.a. für den Zuchtansatz nicht mehr geeignet....

Gruß Karl


Genau. Also das "hochwertigste Lebendfutter" wuerde ich mal lieber streichen. Zwar ist der Fettgehalt der Enchytraen von ihrer Ernaehrung abhaengig, aber es ist sicherlich kein Hauptfutter, sonder hoechstens ein sehr fettreiches Beifutter. Als Hauptfutter gibt es viel gesuendere Lebendfutterarten.

Chris


Wer hat denn was von Hauptfutter gesagt ?


Zitat Anfang:

"Seid einigen Jahren züchte ich Enchytrean in meinem Keller und habe immer das hochwertigste Lebendfutter und völlig kostenlos."

Ich habe ich auf das Wort "hochwertigste Lebendfutter" in meinem Reply berufen. Ich hoffe, die siehst ein, dass Enchytraen nun wirklich nicht das "hochwertigste" Lebendfutter sind, sondern nur als seltene Beigabe sinnvoll sind.Klar, es gibt Extremsituationen, in denen ein fettreiches Futter erwuenscht ist, aber das macht noch lange nicht zum besten Lebendfutter.

Chris


So ein Quatsch.


Hallo Ralf,

Es wuerde sicherlich mehr Sinn machen, wenn Du Deine Aussage mit Fakten unterlegen wuerdest.

Willst Du hiermit abstreiten, dass der Fettgehalt von Enchytraen gegenueber den meisten anderen Lebendfuttersorten extrem hoch ist? Der Fettgehalt schwankt mit der Ernaehrung der Wuermer, ist aber in jedem Fall als hoch anzusiedeln.

Chris


Das ist die anfängliche Nachricht nicht wert. Aber eine kurze Anmelkung war nötig, damit die Anfänger, die auch diese NG lesen, wissen, dass hier auch Unsinn verzapft wird.

Ralf


Hallo!

Manoman, bleib doch mal auf dem Teppich! Jeden Tag Pommes aus der Frittenbude ist doch genauso schädlich und wird wohl kaum praktiziert! Ich habe auch seit gut 20 Jahren Enchys und füttere sie gelegentlich.

<Den Rest der Antwort habe ich vorsichtshalber gelöscht, da ich momentan kein Grundsatzdiskussion beantworten will ;-)))>

Also jedes Lebendfutter birgt gewisse Risiken, aber Enchys als gelegentliches Futter ist bestimmt nicht verkehrt!Allerdings, wenn man die Fischernährung laut Kalorientabellen machen würde - würden einige Arten wohl nicht mehr in den Aquarien existieren. ;-))))

Gruß Bernd


Hallo Bernd,

Manchmal habe ich auch den Eindruck, daß einige Leute in der NG auf irgendwelche Stichworte spontan und temperamentvoll reagieren. Seit Freitag sind hier bei mir zwei 12 Wochen alte Kartäuserkätzchen, die ähnlich reagieren, wenn man nur irgentwo raschelt. In dem Zusammenhang mit den Enchy's möchte ich mich hier auch gerne in Deinem Sinn outen, denn sie stellen ein hochwertiges Futter dar, vor allem für Fische, die im Wachstum begriffen sind. Sie sind auf jeden Fall viel besser und unzweifelhafter als das meiste im Handel angebotete Trockenfutter, bei dem ich mir zur Zeit nicht ganz sicher bin, ob darin nicht sogar Altpapier verarbeitet wird.

Gruß, Norbert


Ja, obwohl ich mich dabei auch nicht so ganz ausschließen kann. ;-))) Einige Stichworte werden so überzeugt falsch dargestellt, daß man es wirklich nicht so im Raum stehen lassen kann. Aber eine Diskussion bringt da auch nicht viel, eine Entgegnung und Schluß. Alles andere ist meist (nicht immer) Zeitverschwendung.

Zumal die Enchys hervorragende Überträger von Zusatzstoffen sind! Vitaminzugaben, Medikamente oder auch Farbstoffe können den Enchys als Futter beigegeben werden und kommen dadurch den Fischen zu Gute. Mal ganz abgesehen von der selbstkontrollierbaren Hälterung/Zucht ohne mögluichen Schadstoffen.

Beste Grüße Bernd


Enchytraen, - eher Eiweiß statt Fett,Schwielenwelszucht

Hallo Leute,

Die Reaktion Fett und Aquariumwasser läßt sich einfach Testen,in dem man morgens (meist in der Hecktik)zu viel minderwertiges Schabefleisch füttert,so das ein Rest übrig bleibt.Durch diesen Rest vermehren sich (explosionsartig) Schadstoffproduzierende Bakterien ,das Aquariumwasser wird in wenigen Stunden zu einer milchigen übelriechenden Brühe und die Fische leiden unter Atemnot. Hoch eiweißhaltig trifft bei Enchytraen eher zu,was für einige Fischarten sogar notwendig ist, um erfolg damit zu haben.

Seid ca.10 Jahren züchte ich Schwielenwelse und rote Schwertträgwer (als Nebenfisch).Schwielenwelse müssen schon sehr gut ausgefüttert sein,um überhaupt laichbereit zu werden.Tau,Regen oder Rotwurmstücke,Tubifex(im ganzen Ballen), Enchytraen(2-3 mal wöchendl.),kleinere Futterfische,geringe mengen hochwertiges Schabefleisch (100 % mager),zerdrückte Wasserschnecken und Fliegen,große Wasserflöhe,gefrohrene rote Mückenlarven und Trockenfutter(wenn es mal schnell gehen muß)stehen abwechselnd auf dem Speiseplan. Ich habe sehr gute Laichergebnisse wobei die Fütterung neben der Wasserquallität und der Wasserbewegung eine wesentliche Rolle spielt. Den Schwielenwelsnachwuchs füttere ich mit Cyklobs und Artemianauplien,später dann Tubifex, Enchytraen und zermahlenen Trockenfutter (Daphnien).Demnächst sind Enchytraen-Zuchtansätze über meine Homepage erhältlich.

Seid gegrüßt Torsten


Enchytraeen pur?

Hi Leutz

Ich bin ja mittlerweile stolzer Besitzer einer Enchi-zucht nur haben sich da auch einige Drosophilas eingeschlichen.was kann man den dagegen machen (sind nämlich flugfähige)? Meine Regierung steigt mir irgendwann aufs Dach.

Kalle


hallo kalle

2 möglichkeiten hast du: als einfachere methode so ein fliegenklebeband an den deckel pappen. damit erwichst du mit der zeit die meisten. und den deckel drosodicht machen, damit von außen kein nachschub kommt.
als radikalere methode kannst du den ganzen kasten für 2 tage komplett unter wasser setzen, dann abgießen.gute enchys überstehen das, wenn aber schon ne menge maden im boden sind kann der ganze kasten kippen.
auf jeden fall vorher einen 2. ansatz machen!

gruß
jürgen


Hi Kalle,

setz eine kleine Spinne dazu, die läßt die Enchis in Ruhe und packt das Problem mit den Drosos an und als Zugabe sind auch Springschwänze für Dich kein Thema.

Ciao, Evelin


Hallo,

es müßte doch funktionieren, einen Kasten mit offenen Seitenteilen drumherum zu bauen, bei dem Du die Öffnungen mit feinmaschigem Netz bespannst?

Oder Pflanzen drumherum pflanzen, die Duftstoffe absondern, welche von den Fliegen nicht gemocht werden - bei Mücken z.B. soll das z.B. mit Geranien funktionieren.

Lars


HI

Die Idee hatte ich auch. Bin schon bei der Umsetzung.
Trotzdem vielen dank!!

Das mit den Pflanzen geht schlecht, weil da 4 kleine Becken drumrumstehen (Die zuchtstation) plus Artemienschale und und und

Kalle


> [fleischfressende Pflanzen]
>
> >An den Blaettern
> >des Fettkrauts bleiben die kleinen Fliegen kleben und werden
> >verdaut. Vielleicht hilft sowas ja. Keine Ahnung, wie Du das
> >bei Dir hinbasteln koenntest.

Hab mein Fettkraut gestern mal in die Kueche gestellt, wegen diesen doofen kleinen Fliegen. In der letzten Nacht hat es (das Fettkraut) 5 Fliegen gefangen. Bleibt die Frage nach der Effektivitaet, aber ein wenig hilft's vielleicht wirklich ;-)))

Gruss
Klaus


Hi

Sonnentau tuts auch gut in der Hinsicht ....

Hab ich hier auch gegen Drosophilas in Gebrauch....

Kalle


HI

Meine Enchys hab ich mitlerweile in eine Kiste verfrachtet, die mit Mückennetz bespannt ist.

Ist halt nur beim Öffnen so schlecht. In der Kiste stehen jetzt ein Fettkraut und ne Dionaea (Fliegenfalle). Da dürfte die Effektivität höher liegen.
Mal schaun, und:
Mahlzeit.

Dazu noch ne Frage an die LF-Züchter:
Verpuppen sich Enchys? Oder sind das die Drosophilas? Die "Puppen" sehen leicht bräunlich aus, und werden sehr gerne gefressen :-))

Kalle


Hi,

Das sind die Fliegen. Neben den Fruchtfliegen (Drosophila) gibt es auch noch kleine schwarze Trauermücken, die ebenfalls geren ihre Eier in Grindal- uind Enchyträenkistenlegen. Die Larven sind aber gut zu unterscheiden.Drosphila-Larven sind Maden mit nur winzigsten Mundwerkzeugen - auf den ersten Blick durchaus mit einem Wurm zu verwechseln - die Trauermückenlarven haben verhältnismäßig große Köpfe in der Form wie man es von Mehlkäferlarven kennt.

Beide Madensorten lassen sich aber gut mitverfüttern.

ciao Andreas


HI

War jaklar, bei meinem Glück. grummel
trotz netz und Carnivoren Pflanzen schummeln die sich raus
Vom Bernd krieg man auch was mehr als normal ;-))

Vielleicht sollte ich mal nen neuen Ansatz machen

>Beide Madensorten lassen sich aber gut mitverfüttern.

Das hab ich wohl gemerkt. :-))

Für den Fall eines Neuansatzes:
Überleben die Enchys unter Wasser? Wie lange, wenn nicht?

Ich muß ja erstmal die Drosophis aushungern.
Oder den 2. Ansatz ausser haus stellen?
Direkt wieder in die Kiste mit Netz.

Kann es sein, dass die Enchys bei zu feuchtem seramisrauskriechen wie verrückt? ansonsten hab ich innerhalb 2er tage eine exponentielle Vermehrung, wau. Das wimmelt nur so von Würmern. Ist mir das Wasser etwas ausgerutscht.

Wie oft kan darf soll man die verfüttern? Wegen Fettgehalt und so

Nu aber genuch an Fragen

Kalle


Also zufaellig habe ich gerade am Montag beim Treffen der BSSW Berlin ueber einen Haendler gehoert, der ab und an Probleme mit Milben auf seinen Enchys hat. Der macht folgendes: Substrat trocken werden lassen (dann sammeln sich die Enchys auf dem Boden des Gefaesses) und dann - nicht lachen - geht er mal kurz mit der Loetlampe ueber das Substrat!Alle Milben weg; Substrat wieder anfeuchten; Enchys kommen wieder hoch - fertig ist der Lack!

"W> Nu aber genuch an Fragen

...schade........
willste nich' wissen, was BSSW heisst?

na dann nich'

Gruss Klaus


HI

BSSW=Bin so super wissend?

Kalle


Hi Kalle,

nich ganz, wie wärs mit dem VDA-Arbeitskreis Barben, Salmler, Schmerlen,
Welse

Ciao, Evelin


MUSST DU IMMER ALLES VORSAGEN ???!!! =:-)))

Gruss Klaus


Enchytraeen

Hallo allerseits,

habe meine Enchys leider ein wenig zu viel gefüttert und daher sehr reichlich . . . Braucht jemand welche als Zusatzfutter? Sind leicht zu züchten und sehr fett und eiweißreiche Würmer . . .

Beste Grüße Bernd


Hi Bernd,

>Braucht jemand welche als Zusatzfutter?

Nein, ich ernähre mich ausgewogen genug.... ...aber meine Fische mögen sie sehr gern. Leider kann man denen diese Leckerei ja nicht allzu oft verabreichen, so daß mein Bedarf nicht so groß ist. Aber interessieren tut's mich schon....

>Sind leicht zu züchten und sehr fett und eiweißreiche Würmer . . .

Wie leicht? Kannst Du mal was dazu schreiben? Was muß man tun, wieviel Platz braucht man dafür und wie stark vermehren sie sich?

...und was bekommst Du denn üblicherweise für Deine Würmer? (Sag jetzt nicht Concurat oder so *g*)

Gruß, Rolo


Hallo Roland,

>Leider kann man denen diese
>Leckerei ja nicht allzu oft verabreichen, so daß mein Bedarf nicht so groß
>ist. Aber interessieren tut's mich schon....

Ok, wenn die Würmer wenig gefüttert werden oder auch nur die Erde trockener gehalten wird, ist die Vermehrung auch nicht übermäßig. Man kann mit ein bischen Erfahrung das ganz gut steuern und je nach Bedarf züchten.

>Wie leicht?

Die Dinger sind so leicht zu züchten, dass eine Anleitung dafür echt schwierig wird. Eine flache Schale oder Wanne mit ungedüngter Blumenerde, die etwa auch Blumentopffeuchte haben muss. Die Wanne sollte mindestens die Größe dieser Styroschalen aus dem Supermarkt (fertige Schnitzel und so) haben. Enchys rein und billigste Haferflocken oben drauf, etwas angegossen und mit einer kleinen Scheibe abdecken. Die Scheibe verhindert das Austrocknen und darunter sammeln sie sich dann auch zum Entnehmen. Aber bloß nicht luftdicht abschließen!!!! Dann verwandeln sie sich in stinkenden Schleim. Anreichern kann man die Enchys, indem man Vitamintropfen auf die Haferflocken gibt und die Enchys nehmen diese Vitamine dann als Handgepäck ins Aquarium mit. Ja, laut Literatur kann man sie auch noch farblich gestalten. Bei Fütterung mit Mohrrüben werden sie rosa und mit Rotkohl sollen sie lila werden . . . Ausprobiert habe ich es aber noch nicht.

>...und was bekommst Du denn üblicherweise für Deine Würmer?

Üblich ist die dezente Zusendung eines Schwarzgelkoffers . . . ;-)))
Ok, Portoerstattung reicht auch . . .

Gruß Bernd


>Eine flache Schale oder Wanne mit ungedüngter Blumenerde, die [...]

Nix Wasser? Cool! (Wieso werden die dann beim Händler in wassergefüllte Tütchen verpackt..ts ts) Das will ich doch mal ausprobieren....

Eine Frage bleibt, bevor ich auf Dein grosszügiges Angebot zurückkomme....oder auch nicht. Einer meiner Zoohändler hat regelmässig Enchyträen in seinem Lebendfutter-Sortiment. Geht das mit denen auch?Müsste doch eigentlich, oder? ....das wäre für mich natürlich günstiger als wenn Du es mir schickst. Ne Tüte kostet da nur ne Mark und Du hast auch weniger Aufwand.

>Üblich ist die dezente Zusendung eines Schwarzgelkoffers . . . ;-)))

Schwarzgeldkoffer werden nicht versendet, sie werden üblicherweise unter Verlust des Erinnerungsvermögens persönlich überreicht.... ;-)

Gruß, Rolo


Hallo Roland,

>Nix Wasser?

Doch etwas Wasser muß schon sein, sind doch keine Wüstenwürmer!!! Vwerwechselt Du das etwa mut Tubifex? Das sind Schlammwürmer und brauchen wasser. Enchys sind aber Kompostwürmer . . . Nee, ist keine wissenschaftliche Einteilung . . .

>Einer meiner Zoohändler hat regelmässig Enchyträen in seinem
>Lebendfutter-Sortiment. Geht das mit denen auch?

Könnte sein, muß aber nicht! Es gibt offenbar mehrere verschiedene Arten und von Klaus Tegelhütter habe ich erfahren, daß er bisher immer große Probleme mit Enchys hatte. Besonders wenn sie etwas wärmer (Zimmertemperatur) hatten. Meinen macht das aber nun überhaupt nichts aus und sind so ziemlich unverwüstlich und nur zuviel Wasser macht Ihnen den Garaus. Ja, es muß auch nicht mal Erde sein, als es bei mir mal eng wurde hatte ich ein Gemisch aus Erde (alte Blumentöpfe) und Bauschutt genommen - ging auch prima! Es gab nur Überraschungen, als ich diese Mischung dann verschickt hatte . . . ;-)))

>Ne Tüte kostet da nur ne Mark und Du hast auch weniger Aufwand.

Na das lohnt einen Versuch! probiere es doch einfach mal.

Gruß Bernd


Hi Bernd,

>Doch etwas Wasser muß schon sein, sind doch keine Wüstenwürmer!!!

Haha... Scherzkeks! Zuviel "Wüstenplanet" gelesen? Schon klar, aber ich hatte mich mit den Biestern bislang überhaupt noch nicht auseinandergesetzt.... und hatte mir halt eher sowas wie bei Wasserflöhen vorgestellt.In Wasser eben... aber nu bin ich ja wieder 'n Stück schlauer. Danke! ;-)

<[...]Besonders wenn sie etwas wärmer (Zimmertemperatur) hatten.

...und zack...schon die nächste Frage! Welche Temperatur ist Optimum und wieviel Toleranz geben einem die Würmchen?

Muß ich sonst nochwas wissen? Ich fasse mal meine geistigen Neuzugänge kurz zusammen:

- Glas oder Plastikscheibe auf Schnitzelschale voll feuchter Erde....OK, habbich verstanden.

- Möglichst frische Enchys rein, nicht warten bis sie schon beim Händler zu stinkendem Schleim wurden.....No problem, Dienstags ist Liefertag ;-)

- Haferflocken drauf und das ganze öfter giessen als meine Zimmerpflanzen, da keine Wüstenwürmer....auch kapiert.

- Nicht luftdicht abdecken.... naja, schon beinahe kapiert ;-) Wie ist das mit dem Abdecken? Das heisst also,daß die Glasplatte nicht ganz auf der Schale aufliegt, sondern man einen kleinen Spalt lässt, richtig? Hegen diese Tierchen dann vielleicht irgendwelche Fluchtgedanken? Oder sind die standorttreu genug, um sowas auch da zu riskieren, wo man eigentlich keine Enchyträen rumkrabbeln haben möchte?

>Na das lohnt einen Versuch! probiere es doch einfach mal.

Werd ich auch tun.... Danke für Deine "Initialzündung".

Gruß, Rolo


Hallo Rolo,

meine Würmer sind in einen recht warmen Zimmer (~23-25°C) ohne Probleme. Das Temperaturoptimum hat sich nach der Literatur in den letzten Jahrzehnten verändert, so daß ich darauf nicht viel geben würde. Da sind die Enchys wohl relativ tolerant.

Gruß Marco


Hallo Roland,

> Einer meiner Zoohändler hat regelmässig Enchyträen in seinem
> Lebendfutter-Sortiment. Geht das mit denen auch?

muß auch mein Senf zu den Echys dazugeben :-). Aus diesen Tütchen habe ich auch meine Echykultur. Die Würmer halten sich aber nicht sehr lange im Wasser, nach 2 Tagen war der größte Teil schon tot; also frische Ware verwenden. Meine Würmer bewohnen eine flache Schale mit etwas über 1l Erde-Sand-Gemisch (50:50).Gefüttert wird mit 1-2 TL aufgequollenen Haferflocken + einige Vitamintropfen, immer wenn das alte Futter aufgebraucht wurde. Anstatt einer Glasscheibe habe ich einen zurechtgeschnippelten Plastedeckel auf die Futterstelle gelegt, das läßt sich einfacher zurechtschneiden. Für geringen Bedarf reich das voll und ganz, so kann ich täglich kleine Mengen entnehmen. Besonders die kleinen Würmer eignen sich gut für junge Apistos ;-).Achso, wenn du die Erde animpfst, solltest du eine Zeit warten und dann die toten Würmer entfernen. Viel Spaß bei der Zucht

Gruß Marco


HI

> Aber bloß nicht luftdicht
> abschließen!!!! Dann verwandeln sie sich in stinkenden Schleim.

na danke. das sagste mir nu! Das war ja der grund, warum das so miefte, als die bei mir ankamen.

Kalle


Hallo Roland,

Bernds Enchys kann ich nur empfehlen, vermehren sich bei mir zu meiner vollsten Zufriedenheit, genauso wie seine Kampfkrebse ;-). Ich züchte die Tierchen in Styroporboxen mit Deckel in reiner ungedüngter Erde,gefüttert wird täglich mit gemahlenen Haferflocken, ansonsten muß man nur noch aufpassen das die Erde nicht zu sehr austrocknet. Ach ja auf die Erde sollte man eine Glas- oder Plexiglasscheibe legen.

Gruß Werner


Hallo Roland,

von mir kriegste auch ein paar Infos, obwohl ich nicht verstehe wie du ohne Enchys bisher überhaupt Fische züchten konntest ;-). Ich halte meine Enchytraeen im Keller in Styroporkisten (20x15x10 bis 30x40x20), die Kisten haben alle einen passenden Deckel, denn ich aber nur leicht auflege um die Luftzufuhr zu gewährleisten, die Würmer sind allerdings etwas lichtscheu, so das ich eien Abdeckung schon für nötig halte. Gefüllt sind die Kisten etwa zur Hälfte mit ungedüngter Erde, darauf liegt eine Glas- bzw. Plexiglasplatte, die etwa 2/3 der Oberfläche abdeckt. Gefüttert wird unter der Platte, das Futter (gemahlene Haferflocken) sollte spätestens nach 24-48 Stunden gefressen sein. Angefeuchtet wird relativ selten, solange sich die Erde noch feucht anfühlt ist das OK, ist die Erde zu naß steht die Kultur oft schnell um. Entweichen tun die Würmer praktisch nicht, wenn der Besatz sehr stark ist kriechen sie schon mal die Wand hoch und sammeln sich auch am Deckel.Ich hoffe das hilft dir etwas. Hast du schon mal Grindal, die kleineren Verwandten der Enchys gehalten, die lassen sich ebenso vermehren.

Gruß Werner


Hi Werner,

Danke für die Infos.

Nur weil ich noch keine Enchys gezüchtet habe (Grindal übrigens auch nicht), heißt das ja nicht,daß ich noch keine verfüttert habe ;-)

Ich habe halt keinen Keller, keinen Garten, keine Garage, keinen Schuppen, etc. Nur ne kleine Wohnung....da ist Lebendfutterzucht nicht ganz unproblematisch! *g*

Aber ich denke, ich werde es mit den Enchys mal versuchen. Klingt ganz vielversprechend...

Schönen Gruß, Rolo


Enchyträen in Seramis

Hallo !

Hat jemand Erfahrung mit der Enchtyräen-Zucht in Seramis ?


Hallo

ja, klappt


Moin Kalle.

Ein einfaches "ja" wäre noch kürzer gewesen :-))).

Gruß Sven


stimmt


Hallo!

Ich will jetzt nicht euren Spartrieb unterbrechen, aber wie sehen die Hälterungsbedingungen für E. in Seramis aus?

Haltet ihr die E. in Seramis genauso als wenn Erde als Substrat verwendest oder gibt es Unterschiede?

Gruss Patriz


HI

kann ich soo (noch) nicht beurteilen, da ich grade meinen ersten Ansatz in Erde angesetzt hab. In Seramis ists eigentlich denkbar einfach. Seramis feucht halten, Würmer rein, futter und scheibe druff. Ende Nur nicht Luftdicht abschliessen. (stinkt WIE SAU)

3-4 Wochen warten, und dann findeste reichlich Enchies

Mit Erde (versuch mal ungedüngte zu kriegen) hab ichs jetzt erst probiert. Hab mir nen Beutel Walderde geholt.Mal abwarten

Kalle


Hi,

versuchs doch mal mit diesem Kokosfasersubstrat, was man z.B. in den Terrarienabteilungen als Blumenerdeersatz findet. Das sind so extrem stark gepreßte Briketts, die zuerst mit Wasser quellen müssen, bevor man es dann verwenden kann. Die sind garantiert ungedüngt. Auch Rindenhumus funktioniert bestens (ich hab nur keinen Platz für die 50 l Säcke - kleiner bekommt man das Zeugs nicht zu kaufen, ich hab aber nur Enchys und keinen Garten).

ciao Andreas


Encyträn entnahme aus Seramis

Hallo,

wie entnehme ich diese Würmer aus meinem Seramiszuchtansatz? Sie sammeln sich einfach nicht unter der Abdeckscheibe.

mfg Torge


Hi.

Fuetterst Du immer unter der Scheibe? Dann sollten sie eigentlich nach der Futterung noch darunter angesammelt haben.

Chris


Hi,

bei den Ansätzen die ich kenne, wurde direkt unter der Scheibe eine Furche gezogen. in diese dann der Futterbrei "geschmiert". dadurch, das zwischen erde , brei und scheibe nix war sammelten sie sich auch an der scheibe.den seramis ansatz kenne ich nicht. kannst ja mal ne mail oder einen link dazu schicken

mfg Fred


Hallo Torge,

zur Not gehts folgendermassen:

Nimm einen schmalen hohen Becher, fuelle ihn zu einem Drittel mit dem Zuchtsubstrat. Dann ab damit in einen kleinen mit Wasser gefuellten Kochtopf. Langsam das Wasser erhitzen. Den Wuermern wirds bald zu warm und sie kriechen den Rand hoch, dort kannst Du sie dann mit einem harten Pinsel abstreifen.

viele Gruesse Trixie


Hallo Torge:

Seramis-Enchy-Gemisch in eine Tasse geben, mit Wasser füllen und etwas warten. Die Würmchen klumpen sich zu einem Ballen zusammen, den du dann sauber mit einer Pinzette abnehmen kannst.

Gruß Sieglinde


Milben in Enchyträenzucht

Hallo Leute,

ich hoffe ihr könnt mir helfen: in meiner Enchyträenzucht haben sich seit kurzen jede Menge Raubmilben (kleine schnelle braune Biester) eingeniestet. Es sind schon so viele das ich sie unmöglich alle killen kann. Ich hatte das Problem schonmal da habe ich die Zucht neu angesetzt aber dei Milben sind wieder gekommen. Weiß jemand eine Methode sie los zu werden? Ich füttere mit Teichfischfutter woher die Milben IMOH kommen. Könnt ihr mir helfen?

MfG Philipp


Hi Philipp.

Gegen Milben helfen Kellerasseln und eine eingeschraenkte Fuetterung. Falls Du schon Kellerasseln in der Kiste hast:weniger fuettern bzw. zwei Wochen gar nicht fuettern und die Erde nicht mit einer Glasscheibe abdecken.

Chris


Hallo Chris,

Also Asseln habe ich natürlich schon drin aber die scheinen mit den ganzen Milben nicht mit zu kommen. Ich habe auch schon 2,5 Wochen nicht gefüttert aber da sind die Enchyträen weniger geworden die Milben aber nicht. Ich denke ist sind Raubmilben sie sich von den Enchyträen ernähren! Aber die Abdeckscheibe habe ich noch nicht entfernt. Aber was soll das den bringen?

MfG Philipp


Hi.

Die Enchys sammeln sich nicht mehr unter der Scheibe sondern verschwinden in die tieferen Regionen der Erde und die Kellerasseln koennen sich frei auf der gesamten Erdoberflaeche bewegen.

Chris


Hallo Chris,

Ah danke werde ich versuchen. Und wie lange sollte cih das so lassen?

MfG Philipp


Hi.

Bis die Milben weg sind (sollte in ein bis zwei Wochen besser sein).

Chris


Hi Chris,

Viele dank werde ich versuche und dann melde ich mich nochmal wie es geklappt hat.

MfG Philipp


Enchytraeen kultivieren, wie?

Hallo

als Leckerei für meine Fische möchte ich Enchyträen ansetzen. Im Internet finde ich dazu zwei verschiedene Empfehlungen:

- kleine (< 2l), flache (~ 2 cm) Behälter, Torfgranulat als Substrat
(http://www.spring-droso.de/brosch03.html)

- große (>> 2l), tiefe (~ 15 cm) Behälter, Erde als Substrat (http://www.tuempeln.de/futter/lebendfutter_1.html#enchytraee)

Wer hat welche Methode schon ausprobiert und kann über Erfahrungen berichten? Mich interessieren Standzeit der Kultur, Ausbeute, Fütterung der Enchyträen, eventuelle Fehlschläge und Mißerfolge?

Danke, Robert


Hallo Robert,

beides funktioniert. Und als dritte Version kannst Du Enchys auch ganz einfach auf Seramis halten. Das Seramis vorher gut ausspuelen. Ich benutze dazu so 1-2 Liter fassende Plastikdosen mit geloechertem Deckel. Das feuchte Seramis in die Dose, so drei Zentimeter hoch. Etwas Wasser angiessen, gerade so viel, dass man am Boden der Dose einen Wasserfilm ausmachen kann. Dann den Zuchtansatz oben in der Mitte in einer kleinen Kuhle aufbringen, etwas anfuettern und mit einer Glas- oder Plexiglasscheibe abdecken. Deckel drauf und nicht zu warm stellen. Also moeglichst knapp unter 20°C. Die Enchys moegens im Gegensatz zu Grindal etwas kuehler.

Als Futter nehme ich seit Jahren Miluma Babyhaferflocken, die sind ziemlich fein und werden einfach trocken unter der Glasplatte aufgestreut.

Einmal taeglich nehme ich die Platte ab und tauche sie einfach in das entsprechende Aq. Nur einmal schnell rein und wieder raus. Die Wuermer loesen sich sofort, Kotreste und Futterreste bleiben eher an der Glasplatte kleben. Die wird dann anschliessend unter fliessendem Wasser gereinigt, Futter wird wieder aufgestreut, Deckel drauf und ab in den Schrank. Natuerlich kannst Du aber auch die Wuermer mit einem haerteren Pinsel von der Platte abnhmen, wenn Du sie nicht ganz ins Wasser tauchen willst.

Seramis hat gegenueber anderen Substraten den Vorteil, dass man es gut ausspuelen kann wenn es verdreckt ist, oder wenn der Milbenbefall zu gross wird. Man kann es dann einfach wiederverwenden.

Die Standzeit ist unterschiedlich, manchmal einen Monat, manchmal ein halbes Jahr. Ich habe immer mehrere solcher Dosen laufen. Einige auch mit gemahlenem Torf als Substrat. An die Futtermenge musst Du Dich einfach herantasten.Lieber zuwenig, damit die Geschichte nicht schimmelt. Der Boden der Dose darf ruhig nass sein, die Oberflaeche aber nur leicht feucht. Wenn sich die Wuermer gut vermehren, kannst Du die Futtermenge nach und nach steigern bis Du soviel Wurmmasse an der Glasplatte hast, wie Du fuer Deine Zwecke brauchst.

Um laestigen Fliegenbefall auszuschliessen, ziehe ich ueber alle Dosen noch jeweils einen Nylonsocken. Das hat sich bisher ganz gut bewaehrt. Milbenbefall kommt aber auch so immer wieder vor. Wenn er zu stark wird, neu ansetzen. Oder als andere Moeglichkeit Kellerasseln mit die Dosen setzen.

Viele Gruesse Trixie


Hi Robert.

Ich kann nur ueber meine bisherigen Erfahrungen zu zweiter Anleitung berichten:

Die Standzeit ist fuetterungsabhaengig, dass heisst: wird viel gefuettert verschlammt die Erde nach ein paar Wochen (ich habe zuletzt ca. einen Liter Futter (Haferflocken, Magermilchpulver, Sojamehl, Edelhefe und etwas Fischfutter) auf fuenf Kisten ca. jede bis jede zweite Woche gefuettert. Hier tritt ein Verschlammen nach ein paar Wochen auf und die Kisten muessen neu angesetzt werden. Wenn Du die Futterstelle regelmaessig wechselst und wenig fuetterst tut eine Kiste auch zwei Jahre und laenger gut.

Die Groesse der Holzkisten traegt hier zur hohen Standzeit bei: man kann die Futterstelle ohne Probleme verlegen ohne gleich die Kiste leeren zu muessen wenn die Erde dort pampig wird. Ergo: auf Dauer weniger Arbeit.

Die Ausbeute ist abhaengig von der Menge des Futters: wenn Du jeden Tag fuetterst tut sich schon was :-) Brauchst Du keine Mengen an Futter kommst Duch auch mit ein bis zweimaliger Fuetterung in der Woche gut aus und die Enchytraeen vermehren sich auch noch gut. Fuer meinen Eigenbedarf (ich habe ja nur ein paar kleine Fischle die nicht viel fressen) kaeme ich mit einer woechentlichen Fuetterung und einer Kiste alle mal aus, jedoch hat mich interessiert wie sich die Ertragsmengen steigern lassen bzw. die Probleme damit.

Probleme hatte ich bisher nur beim Verschlammen der Erde durch zuviel Futter. Aus Zeitmangel (Felix :-)) habe ich das Neuansetzen der Kisten bisher herausgeschoben.

Chris


Funktionieren sollten wohl beide. Erstere dürfte aber aufgrund der geringeren Menge Substrat (auch im Vergleich zur Oberfläche) etwas mehr Pflege benötigen. Ob aber reiner Torf geeignet ist, weiss ich nicht. Er erscheint mir eher als zu sauer. Mit humoser Erde funktioniert es jedoch tadellos. Schau dir einfach mal einen Komposthaufen an!Da wimmeln sie in Massen drin rum. Dort kannst du dir auch den Erstbesatz holen.

> Mich interessieren Standzeit der Kultur, Ausbeute, Fütterung*
> der Enchyträen, eventuelle Fehlschläge und Mißerfolge?

Ich muss zugeben, dass ich mich nie gross darum gekümmert habe. Ab und zu mal etwas aufgeschlämmte Haferflocken, etwas Futterflocken dazu, fertig. Dank ziemlich dicht schliessender Styrobox musste ich die Erde auch nur selten anfeuchten. Mit Milben hatte ich glücklicherweise, vielleicht auch wegen der geringen Pflege und Entnahme,überhaupt keine Probleme. Daher war die Standzeit auch unbegrenzt ... bis ich sie leid war und abgab.

Willst du sie dauerhaft halten, wäre es ratsam, mehrere Behälter einzurichten. Einen für die eigentliche Zucht, die anderen wenig gepflegt mit Dauernahrung (Laub etc.) in den Keller. Die sollten aber unbedingt milbenfrei sein. Da bleiben auch auf Dauer genug Enchys am Leben. Wichtig ist, dass du dir dort keine Milben einschleppst. Also gut schliessende Box, wenig dran rumfummeln und kein Werkzeug nehmen, das du anderswo für ähnliche Zwecke verwendest. Gelegentlich mal Dauerfutter und vielleicht einen Happen Haferbrei zugeben,Feuchtigkeit erhalten, das war's. Treten in der Zuchtbox in regelmässigen Abständen Milben auf und musst du daher immer wieder neu ansetzen, hast du den Ansatz schon im Haus.

Was die Ausbeute anbelangt, war die bei Temperaturen von 20 Grad und etwas darunter besser als bei höheren. Ob sie an dein Futter gehen, lässt sich zwei Tage später deutlich ablesen. Es sollte nie zuviel gefüttert werden, aber immer welches vorhanden sein. Dann vermehren sie sich auch gut. Ist nach Tagen noch Futter da, wird es schon gären. Dann muss es schleunigst raus. Passiert das auch mit anderen Futterarten, musst du kontrollieren, ob noch Würmer da sind. Vielleicht war es auch nur zuviel?

Wie man füttert, ist vermutlich bekannt? Eine Glasscheibe mit dem Brei bestreichen und (Brei unten) auf die Erde legen, Deckel wieder zu.

Bei der Entnahme musst du flott sein, da sie sich bei Lichteinfall schnell in die Erde zurückziehen. Also Pinsel bereitlegen, Deckel auf, Scheibe raus und erst mal die Behälterwände abpinseln, ebenso Knäuel auf der Erde. Danach kannst du dich um die Enchys auf der Scheibe kümmern.

Das fette Zeug solltest du aber wirklich nur sparsam verfüttern!

Ciao, Peter


Hallo Peter,

>Mit humoser Erde funktioniert es jedoch tadellos.

Mit humorloser Erde ebenfalls! ;-)))

>Schau dir einfach mal einen Komposthaufen an! Da wimmeln sie in Massen
>drin rum. Dort kannst du dir auch den Erstbesatz holen.

Wir hätten da auch Ansätze abzugeben.

>Wichtig ist, dass du dir dort keine Milben einschleppst.

Milben kommen fast immer rein! Unser Geheimtip dabei ist, einen kleinen umgedrehten Teller auf das Substrat und dort so einen kleinen (fast) geschlossenen Karton mit Ameisenfresslack draufstellen. Die Milben und auf die kleinen Fliegen ziehen sich dort hinein. Sollten trotzdem zuviel Milben da sein - einfach das Substrat wenden, damit die oberste Erde nach unten kommt. Dann hast Du nicht soviel Verlust an Enchy-Eiern und der Ansatz bleibt ohne Unterbrechung "aktiv".

>Wie man füttert, ist vermutlich bekannt? Eine Glasscheibe mit dem Brei
>bestreichen und (Brei unten) auf die Erde legen, Deckel wieder zu.

Geht auch so: leere Glasscheibe (eine Stückchen Alufolie tut es auch) auf das Substrat legen und die gesamte Zuchtkiste auf eine mäßig warme Unterlage (Heizkörper, Lampenkasten o.ä.) stellen. Die Enchys kommen dann sofort in die oberen Schichten und lassen sich dort in ganzen Klumpen entnehmen.

>sein, da sie sich bei Lichteinfall
>schnell in die Erde zurückziehen. Also Pinsel bereitlegen, Deckel auf,
>Scheibe raus und erst mal die Behälterwände abpinseln,

Na, das verwechseltst Du aber mit Grindal! So schnell sind Enchys nicht verschwunden . . . .

Beste Grüße Bernd*Ute


Hallo,

danke an alle für die vielen Tips. Ich werde es dann mal nach der Methode a lá Christian probieren.

Viele Grüße Robert


Hallo Robert,

ich hätte noch ne vierte Möglichkeit für dich, ich verwende dazu Kokosfasern, gibt es gepresst beim Dehner. Die läßt man in Wasser aufquellen und eignen sich hervorragend als Zuchtsubstrat für Enchyträen und Grindal. Wenn du willst kannst du es dir ja mal bei mir ansehen

Gruß Werner


Hallo Werner

> ich verwende dazu
> Kokosfasern, gibt es gepresst beim Dehner.

Die nehme ich als Untergrund, sowohl bei den Enchys als auch bei den Grindal. Vielleicht probiere ich das auch mal pur.

Sind das die Kokusmatten, die per Kauschuk zusammengehalten werden?

Grüße Daniel


Hallo Robert

bei Interesse kann ich Dir welche senden.

Ich nehme (ungedüngte Blumen)Erde als Substrat. Ein zweiter Versuch mit Seramis plus etwas Erde und ein dritter Versuch mit Torfgranulat laufen noch, sind aber bisher nicht so ergiebig.

Die Standzeit ist IMO unbeschränkt.

Gutes Schnellpäppelfutter ist Milupa/Milana Haferflocken für Babynahrung. Mit reinen Haferflocken floriert die Population nicht so schnell.

Ich verfüttere die sehr fetten Würmer nur einmal in der Woche (zum Leidwesen meine Fiskes).

Ich hatte Startschwierigkeiten als ich nur Haferflocken verwendet hatte. Die Enchys in der Garage -sie bekommen übrigens ab und zu alte Wassserpflanzen, die sie auch kompostieren- überlebeten auch die frostigen Tage unbeschadet.

Grüße Daniel


Hallo Peter,

>Schau dir einfach mal einen Komposthaufen an! Da wimmeln sie in Massen
>drin rum. Dort kannst du dir auch den Erstbesatz holen.

Hab ich;-)
Kann ich die gleich verfüttern, oder könnten die irgendwelche Schadstoffe abgeben, wenn sie aus dem Komposthaufen kommen und es wär besser, sie noch hungern zu lassen? Im Kompost sind bei uns nur "gute" Sachen,Küchenabfälle, Pflanzen und so.

Gruß Christine


Wenn du dort nur "gesunde" Sachen ablädst, kannst du die Enchys und andere Kleintiere schon gleich verfüttern. Je nach Bedarf lohnt es sich vielleicht, dort eine Ecke einzurichten, in der du sie sogar gezielt fütterst.

Ciao, Peter


Hallo Peter,

>Wenn du dort nur "gesunde" Sachen ablädst, kannst du die Enchys und
>andere Kleintiere schon gleich verfüttern.

Dann ist ja gut. Danke.

>Je nach Bedarf lohnt es sich vielleicht, dort eine Ecke einzurichten,
>in der du sie sogar gezielt fütterst.

Ich schätze, darüber würden sich am meisten unsere Katzen freuen ;-)

Gruß Christine


Hallo Daniel,

> Sind das die Kokusmatten, die per Kauschuk zusammengehalten werden?

nein, das sind gepresste Kokosfasern, die als Pflanzensubstrat verwendet werden

Gruß Werner

Hallo Werner,

> ich hätte noch ne vierte Möglichkeit für dich, ich verwende dazu
> Kokosfasern, gibt es gepresst beim Dehner.

Ich habe mir jetzt mal so 'nen Ballen besorgt, aber noch nicht quellen lassen. Vermischt Du das Kokosfasersubstrat noch mit irgendwas, oder verwendest Du es pur?

Viele Grüße Robert


Hallo Robert,

>Ich habe mir jetzt mal so 'nen Ballen besorgt, aber noch nicht quellen
>lassen. Vermischt Du das Kokosfasersubstrat noch mit irgendwas, oder
>verwendest Du es pur?

ich verwende das Kokossubstrat pur. Nach meinen Erfahrungen ist es besser als Erde, es verschlämmt nicht so schnell.

Gruß Werner


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19.02.2009 - 17:15

Marina?

Fliegenbefall im Enchyträenzuchtbehälter

Falls trotz Gase und anderer Maßnahmen der Behälter von Drosophila, Trauermücken oder andere Fliegentieren befallen ist, empfehle ich den Staubsauger. Staubsauger neben dem Behälter stehen lassen und vorsichtig (damit kein Substrat eingesaugt wird) ein paar Tage lang alle Fliegen mehrmals täglich wegsaugen bis keine mehr nachkommen.

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