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Zucht von Cyclops (Hüpferlingen)
Hallo AQ-NG,
Kennt sich jemand mit der Zucht von Cyclops aus? Ich habe das Glück einige Exemplare zu finden und habe schon öfters gehört, daß einige Aquarianer sie auch züchten.
Im Buch "Futtertierzucht" vom Ulmer Verlag habe ich nichts näheres gefunden. Ich würde gerne jetzt auf die Verfütterung meiner wenigen Exemplare verzichten um mir einen Stamm aufzubauen.
Wer hat Erfahrung?
Danke im voraus für die Hilfe
Liebe Grüße
Karin
Würde mich auch interessieren.
Meine Population dünnt sich immer weiter aus.
Trotz Algenfütterung.
Mal Hefe nehmen??
Kalle
Ich habe jetzt zur Zeit auch nur Cyclops in zwei Becken auf dem Balkon. ich züchte zur Zeit mehr experimentell,deswegen ein Becken bepflazt und ein Becken nicht. Sonstige Werte gleich, sonnig, leicht warm, gefüttert wird mit aufgeschlemmter Hefe.
www.baezol.de/aqua.shtmll#futtertiere
Ist ein Anfang :)
mfg Daniel
Zucht? Ist glaube ich nicht sehr erfolgreich.
Ich habe eine 10l Futterzucht mit mex. Bachflohkrebsen und da sind auch einige Hüpferlinge drin die sich einigermaßen vermehren.
Wasser: Hart (Leitungsasser KH 12 GH 14), und wenig Wasserwechsel, etwas Riccia und Mulm
Futter: Sehr wenig Spirilina Tabletten
Ich habe jetzt noch ein paar einheimische Wasserflöhe dazugesetz. Mal sehen ob und wie die sich vermehren.
Hüpferlinge sind außerdem schwer zu fangen.
Viel Glück
Thomas
Hallo Karin,
es ist mir nie gelungen, nennenswerte Mengen Huepferlinge ueber laenger als 1 bis max. 2 Wochen am Leben zu erhalten. Das Problem ist, dass viele absterben und das Wasser versauen (Besatz: mehrere Essloeffel auf 30L). Ob sie nun sowieso nur ein paar Tage leben, oder wegen Wasserverschmutzung sterben (durch Fuetterung oder Ueberbesatz), weiss ich nicht. Belueftung ist bei dichtem Besatz auf jedem Fall erforderlich. Selbst in meinem veralgten, besonnten 30L-Becken muss ich auch ohne Zufuetterung aufpassen, dass nicht zuviele tote Tiere innerhalb von Tagen das Wasser verschmutzen. Absaugen/Filterung ist schwierig, weil man natuerlich auch die lebenden Tiere erwischt. Im Kuehlschrank lassen sie sich uebrigens laenger halten.
In einem anderen 'Experimentierbecken' ohne Zufuetterung auf der Terasse haelt sich die Population auf konstant niedrigem Niveau.
In der Natur gibt es sie nach meinen Beobachtungen (der Kescher ist mein Markenzeichen ;-)) nur in bestimmten Biotopen in groesseren Mengen: flache, sonnige, fischfreie Teiche mit viel Schlamm und einer 'Kahmhaut', besonders Ententeiche.Sie benoetigen wohl die richtige Mischung aus Futter (Algen, Infusorien) und trotzdem relativ sauberem Wasser, was man im AQ schlecht hinkriegt.
Zuchtversuche habe ich aufgegeben, der Fang ist viel effektiver, man muss halt etwas nach solchen Gewaessern suchen.Die Bevoelkerungsdichte kann innerhalb von Tagen stark schwanken, also nicht gleich aufgeben.
Selbst im Winter kann man Huepferlinge in grossen Mengen fangen. Beim Transport muss man auf genuegend Sauerstoff achten, Sauerstofftabletten sind besonders bei den aktuellen Temperaturen sehr zu empfehlen, eine gute 'Jagdbeute' ist sonst innerhalb von 30 Min erstickt..
tschuess
Ulrike
Hi,
es wäre gut möglich, daß sich die Zucht/Aufbewahrung durch den Zusatz von Schnecken, die die toten Tiere und andere Rückstände fressen, analog zur gut funktionierenden Daphniazucht, stabilisieren läßt. Wäre mal einen Versuch wert.
ciao Andreas
Hallo Andreas,
das hatte nicht viel gebracht, die Zersetzung ist wohl zu schnell. Bei geringerem Besatz geht's, aber das lohnt sich dann kaum noch.
tschuess
Ulrike
Ich habe in meinen Flohbecken auch Posthornschnecken drin, scheinen
dort ganz nuetzlich zu sein.
mfg Daniel
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hallo,ich züchte schon Jahrelang mit Cyclops und die Sterben auch fast nie.Das wichtigste bei denen ist das am Bodengrund viel Dreck usw.ist,denn die fressen das und wenn genug Futter da ist dann tragen die Weiber auch fast alle 2 Tage Eier und die Män Paaren sich auch öfters.
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