Aufzucht
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Artemien Paarung:

Artemien Eier:

Artemien schlüpfen:

3 Tage alte Artemien:

Zucht von Artemia

Hallo NG!

Heute hab ich zum ersten Mal eine Flasche mit Artemien zum Schlüpfen angesetzt. Ich möchte sie an Platies und Scalare verfüttern. Liquizell zum füttern der Artemien habe ich. Wie lange dauert es denn, bis die Artemia die richtige Größe haben??

Viele Grüße Kerstin


Hallo,

wenn du die Nauplien (Larven) verfüttern willst kannst du sie gleich nach dem Schlupf verfüttern. Aber du kannst dir Zeit lassen sie sind erst in ca. 2-3 Wochen geschlechtsreif und damit auch zu groß für Platies!

MfG
Andre


Artemia Salina

Ich habe schon öfters versucht Artemien zu Züchten. fast jedesmal gingen mir die Krebse schon als Nauplien ein.Was könnte ich falsch gemacht haben?
Und brauchen Artemien unbedingt eine Luftzufuhr?

Danke im voraus!


Nein Flache Schalen
Schoene Gruesse

Franz


Meines Erachtens verhungern die Nauplien und/oder gehen an Wasserverschmutzung ein. Günnstig ist es, wenn man sich beizeiten ein kleines Aqaurium mit Salzwasser einfach an ein Südfenster stellt und sich entsprechend nach einiger Zeit die Algen bilden. Die dienen den Nauplien dann als Nahrung. Eine kleine Belüftung per Sprudelstein,mehr nicht.
Es brauchen auch nicht viele Nauplien eingesetzt zu werden, denn wenn 10 Stück nachher geschlechtsreif werden, ist es ein Selbstgänger. Die bringen dann lebende Junge zur Welt und es stellt sich ein Gleichgewicht zwischen Nahrungsangebot (nachwachsende Algen) und der Krebspopulation ein.

Gruß
Olaf


Hallo,

zum Schlüpfen bringe ich die Hoppy-Eier eigentlich immer. Das gibt das immer ein ziemliches Gewusel (und man muss genau hingucken).

Aber: Wie kriegt man die Viecher groß ? Mit der Flüssignahurn von Hobby und das Pulver habe iche s schon probiert, naxch ein paar Tagen sind die Artemien futsch. Ich konnte noch nie erwachsene Tiere "ernten".

Leider sind große Artemien in lebender Form im Handel entweder sehr teuer oder es gibt keine (wobei der letztere Fall der häufigere ist).

Wer kann mir nun Tipps geben, dass ich meine Artemien mal groß kriege ?

Danke im Vorraus.
mfg Thomas


Hallo,

bei mir hat es geklappt nachdem ich den Matsch habe kippen lassen und über Wochen nichts gemacht habe. Jetzt vermehren sie sich selbst. Wichtig ist eine ausgebildete Bakterienkultur in den Hälterungsbehältern. Ich füttere mit aufgelöster Trockhefe, ab und zu zerriebenes TetraMin und frischem Paprika. Du mußt darauf achten, daß das Futter so dosiert wird, daß es spätestens nach einem Tag weg ist - ansonsten schmiert Dir irgendwann die Kultur ab.
In Deinem Fall hast wahrscheinlich auch zuviele Eier hineingetan, so daß durch abgestorbene Organismen Dein Wasser kippt - fang ersteinmal mit einer winzigen Messerspitze an und wechsel nicht den Behälter und das Wasser,da Du sonst das Mikroklima der Bakterien und Algen empfindlich störst und ohne dem funktioniert es nicht.

Gruß
Lars


Artemia-Nachwuchs?

Hallo,

wir haben jetzt die Sache mit der Artemia-Aufzucht auch mal versucht.
Dazu haben wir in ein 12-Liter-Becken 4 Liter Leitungswasser mit 100g Jodfreiem Salz geschüttet. Dazu einige bereits in einer Blubberflasche geschlüpfte Nauplien. Das ganze steht an einem Südfenster.
Das steht jetzt da seit dem 19.7. rum. Fast täglich kommt etwas Demin.
Wasser dazu, damits auch 4 Liter bleiben. Gefüttert wird in wirrer Folge mit Liquizell, Mikrozell und Trockenhefe.Algen haben sich noch keine gebildet, aber ein weißer Belag auf dem Boden. Nach dem Füttern und Wasser Nachfüllen wird kurz umgerührt.
Inzwischen sind die kleinen ca. 4mm groß.
Gestern haben einige an ihrem Schwanz einen etwa 1mm großen Klumpen mit sich herumgetragen. Heute haben wir keine mehr mit Klumpen gefunden, aber zwei Stück mit einer Schwanzverlängerung, die bei dem einen etwa so lang ist,wie das ganze Tier selbst. Diese "Verlängerung" sieht aus wie eine Mikro-Perlenkette.
Kennt das jemand? Wir haben bisher keinen Nachwuchs-Erfolg vermutet, weil die Tiere ja noch nicht mal annähernd ausgewachsen sind.
Was meint Ihr dazu?

Gruß,
Silke+Thorsten


Warum nehmt ihr kein künstliches Meersalz? Da sind wesentlich mehr verschiedene Ionen drin als im mehr oder weniger reinen Kochsalz.
Das Becken am besten auf die Fensterbank stellen, ein bißchen Sonne fördert den Algenwuchs und Hitze macht den Jungs nichts aus.

Die Verlängerungen des Schwanzes kann man öfter bei diesen Tieren beobachten. Ich weiß nicht, wozu die gut sind, ich vermute, daß es sich hierbei um eine Art Missbildung handelt.
Die Eier werden hinter den Schwimmbeinen in zwei parallelen Klümpchen getragen, aber bis es soweit kommt, werden eure Artmeien erst mal ein paar Tage zu zweit aneinander hängend umherschwimmen.

> Kennt das jemand? Wir haben bisher keinen Nachwuchs-Erfolg vermutet,
> weil die Tiere ja noch nicht mal annähernd ausgewachsen sind.

das wird... lasst denen Zeit

Tobias


> Das Becken am besten auf die Fensterbank stellen, ein bißchen Sonne fördert
> den Algenwuchs und Hitze macht den Jungs nichts aus.

Es steht ja auf der Fensterbank (Südseite) und welche Temperaturschwankungen die mitmachen, ist echt erstaunlich.

> Die Verlängerungen des Schwanzes kann man öfter bei diesen Tieren
> beobachten. Ich weiß nicht, wozu die gut sind, ich vermute, daß es sich
> hierbei um eine Art Missbildung handelt.

Kann irgendwie nicht sein. Vorgestern waren sie alle noch "normallang", gestern waren dann so 2-3, die einen Schwanz hatten, der genauso lang ist wie der Rest und heute sind es noch mehr. Bei einem ist die "Verlängerung" bestimmt 4-5x so gross wie die ganze restliche Artemia. Und die Form ist so eingeschnürt, wie bei einer Perlenkette. Das kann doch von heute auf morgen keine Mißbildung sein, oder? Und dann noch bei so vielen???
Unser Verdacht war ja, dass es sich dabei um Exkremente handelt. Aber so viel, bei so kleinen Tierchen?

Es haben doch schon mehr Leute die Kleinen großgezogen. Hat denn noch keiner so was beobachtet?

Viele Grüsse
Silke + Thorsten


Hallo Solöke:

Ich würde das für Kotschnüre halten, die nicht sofort abfallen. Das habe ich bei meinen Artemien auch öfter gesehen. Fällt aber irgendwann wieder ab. Schau mal mit der Lupe nach, wo genau diese Perlenkette entspringt.

Gruß
Sieglinde


Wer hat erfarung mit Artemia ( Salinenkrebseier)

HALLI HALLO

Kann mir jemand helfen das ich die krebseier länger als ein Tag nach dem Schlüpfen durchbringe Ich habe zurzeit drei Wochen alte Skalare ca. 50 st , und die haben einen großen Hunger Aber ich habe keine große Ahnung , die skalare werden auch mal groß Ich hofe es .

1 . Wie halte ich die Krepse länger am Leben

2 . Mit was Fütere ich die Jungen Skalare wenn sie größer werden .

Im voraus schonmal danke für eure Hilfe .

A .


Hi

> 1. Wie halte ich die Krepse länger am Leben

Mit etwas Glück, Belüftung, und speziellem Futter. Nennt sich "Liquizell" von der Firma Hobby. Ist eine Algenlösung. Danach dann Mikrozell (ist größeres Algenfutter).

Kalle


Du brauchst ein getrenntes Becken mit Sauerstoffzufuhr. Es gibt im Handel ein artemina Set, was sich bei mir ganz gut bewährt hat. Das Becken muß mit Salzwasser gefüllt werden. Dann kannst Du die Artemine nach dem Schlüpfen dort hinein geben. Nach 3 Tagen benötigen sie dann Futter. Wenn Du das Set kaufst (Preis weißich jetzt nicht), dann hast Du alles bis auf die Pumpe. Damit kannst Du sie dann beliebig groß werden lassen...

Daniela


Hallo Ahmet,

ich benutze diese neue Zuchtschale von Hobby. Ist wirklich nur eine Kunststoffschale mit einigen Zwischenringen und einen Ringteil, welches über diese Zwischenringe gestülpt wird. Das ganze soll der Trennung von Ei und Nauplius auf dem Weg zum Schaleninneren dienen. Denn dort ist (bei aufgelegtem Deckel mit mittigem Loch) die einzig helle Stelle, an der sich Nauplien dann sammeln und per mitgelieferten Minikescher entnommen werden können. Das Ganze funktioniert ohne Belüftung und ich kann cirka 3-4 Tage lang Nauplien entnehmen (je nach Befüllung).Als Schlupfwasser nehme ich Teelöffel "Red-Sea-Salt" von Coral Reef auf 700ml Osmosewasser.

beste Grüße Andreas


Hallo!

Wobei ich bei dieser Schale bemerkt habe das die Schlupfrate eben wegen der fehlenden Belueftung sehr viel niedriger ausfaellt als wenn ich die gleiche Menge Eier in einer normalen Flasche mit Luftzufuhr schluepfen lasse.
Aber in der Schale trennen sich die Nauplien wirklich sehr schoen von den Eierschalen, daher schuette ich die Nauplien mitsamt dem Inhalt der Wasserflasche nach ca. 2 Tagen in die Schale und kann hier nun mit dem Kaescher die Artemien ohne Eierschale rausfischen.

mfg, Hans


Neu ist gut Verwende das Teil schon mindestens 12 Jahre, ist ne tolle Loesung wenn du nur kleine Mengen Artemia ueber einen kuerzeren Zeitraum brauchst, Wenn du das Teil auf die Abdeckung stellst dort wo die Drosseln der Lampen sitzen kannst du schon nach 18 Std die ersten Larven ernten. 3-4 solcher ansaetze und du kannst bei den Meisten Bruten dann schon uebergehen was anderes zu fuettern,

Schoene Gruesse


Hallo Andreas

kannst du mir mal die genaue Bezeichnung dieser Schale nennen und weißt du noch wieviel die gekostet hat?

MfG
Cyrill


"Artemia-Aufzuchtschale" von HOBBY

26,99 DM z.B bei http://www.aqua-design.com unter Bestell-Nr. HO3328

Gruß Andreas


Hallo,

ich nehme eine Colaflasche ( wenn es nicht diese tollen 1,5l Flaschen gäbe, würde ich kein CO2, keine Artemien usw. haben :-), die ich mit ca. 1,3l fülle. In den Deckel habe ich ein Loch gebohrt, durch welches ich einen 6mm Schlauch bis in das untere Drittel der Flasche leite, welchen ich an die kleinste Membranpumpe angeschlossen habe, die ich finden konnte. Ich schmeiße jede Woche einen Teelöffel Eier rein und füttere die Kultur täglich mit 5ml Matsch aus einem Infusorienansatz, den ich aus einer gammelnden Kartoffel in einem Cola-Glas ( nein, ich werde nicht von Coca Cola bezahlt gewinne. Jeden Tag lasse ich durch einen Melitta-Kaffeefilter ca. ein drittel Wasser ablaufen, welches ich dann wegschütte und durch Neues ersetze. Die Viecher im Filter kommen ins Becken und der Filter in den Müll. Mit ein wenig Übung schaffe ich es mittlerweile, daß nur die Artemien ins AQ schwimmen und die Eier im Filter bleiben. Das Ganze ist mir früher ab und zu weggegammelt, bis ich einfach ein ca. 10cm langes Stück blauen Schaumstoff in die Flasche gepackt habe und es seitdem stabil läuft.Ich vermute, daß ich bei dem täglichen WW auch gleich wichtige Bakterienkulturen entfernt habe, die sich nun im Schaumstoff dauerhaft halten können. Meine Methode hat den Vorteil, daß ich immer große Artemien habe, die auch zur Fütterung adulter Fische geeignet sind und gleichzeitig immer über neue Kleine verfüge. Anfangs wurde meiner Frau immer übel, wenn sie mitansehen mußte, wie ich durch den Luftschlauch das Wasser ansaugte und früher ist es mir gelegentlich passiert, daß ich einen würzigen Lebendfuttercocktail im Mund hatte, aber inzwischen bin ich perfekter Ansaugprofi und habe meine Schluckvermeidungsmethode dahingehend perfektioniert, daß ich einen kleinen Stutzen auf den Schlauch stecke :-) Von der Zweiflaschenmethode bin ich mittlerweile völlig abgekommen, da sie den doppelten Platz braucht und meines Erachtens witzlos ist.

Gruß Lars


Hallo erstmal,

neben den Erklärung des Beipackzettels hat mir ein Buch gute Dienste erbracht über Artemia von Martina Hayo ISBN 3-00-000724-5 kostete 16,80DM :-(

Gruß Bodo


Ich verstehe Eure Probleme einfach nicht. Es ist doch ganz einfach,
wenn man folgendes beachtet:

1. Die günstigste Salzkonzentration zum Schlupf der Nauplien ist für die "Aufzucht" der Krebschen zu gering.
2. Der Wasserstand zur Aufzucht darf nicht höher als 4-5 cm liegen

Daraus folgern wir folgende Vorgehensweise:

1. Ausbrüten der Nauplien je nach Vorliebe in einer Flasche oder in einer Schale. Ich nehme Hobby-Mix: 2 leicht gehäufte Teelöffel je Liter Wasser in einem Transportkasten für Reptilienfuttermäuse.

In den Kasten hänge ich einen Belüftungsschlauch OHNE Sprudelstein in eine Ecke.

2. Nach dem schlüpfen sauge ich die Nauplien mit einer Spritze ab und lagere sie zwischen (anlocken mit einer Taschenlampe).

3. Nun setze ich neues Wasser an (Hobby-Salz 32g je Liter). Das Wasser kommt in das gründlich ausgespüte Becken und die Nauplien werden hinzugeschüttet.

4. 3-4 Tage warten (je nach Temperatur)

5. Nach Anweisung wird Liquizell bzw. Microzell gefüttert. Achtung! nicht zu viel!!! Der Luftschlauch bleibt weiterhin im Becken. Das Ganze beleuchte ich mit einer 4Watt Leuchtstoffröhre ca. 12 Stunden am Tag. Der Kasten steht in meinem Unterschrank, der nur durch die Abwärme eines EHeim-Filters (2226 prof.) "geheizt" wird. Somit ergeben sich ca. 20-22 Grad. Einmal pro Woche wird neues Wasser angesetzt und die Artemien werden ausgesiebt und in das neue Wasser gesetzt.
Klappt super und hat eine Ausbeute von 1000 - 2000 Artemien pro Liter.

Ciao, Udo


Artemia groß ziehen + füttern

Hallo NG!

Vor drei Tagen hatte ich angefangen Nauplien anzusetzen, die ich gestern Abend in ein kleines Becken (5l) umgesetzt habe, um sie groß zu ziehen.

Hab da noch ein paar Fragen dazu:

Fütterung mit Liquizell: Wie viel (für ca. 1 Teel. Eier) und wie oft füttern? Artemia ins Dunkle oder ins Helle stellen? Durchlüften oder nicht? Heizung nötig?

Fragen über Fragen ...

Danke schon mal für die Antworten
Kerstin


Hallo Kerstin,

ich kann nur aus meiner Erfahrung reden. Da ich sie nur im Sommer grossziehe, erspare ich mir die Heizung (pralle Sonne).

> Artemia ins Dunkle oder ins Helle stellen?

Bei mir haben sie immer direkt am Fenster gestanden: also hell

> Durchlüften oder nicht?

Keine Durchlueftung

> Heizung nötig?

Jetzt im Winter wird eine Heizung je nach Zimmertemperatur notwendig sein, da das Wachstum temperaturabhaengig ist.Also ca. 25°C sollten es schon sein.

Chris


Hallo

Wenn das Gefäß eine Große Oberfläche hat und nicht zu viele Nauplien im Gefäß sind braucht man keine Durchlüftung. Aber eine Durchlüftung verhindert, dass die Futterteilchen zu Boden sinken und sich fäulniss bildet!

Es müssen nicht 25°C sein. Es reicht auch Zimmertemperatur. Sie werden sogar Größer als wenn es zu warm ist!

MfG Andre


Ich habe immer mit Trockenhefe gefüttert, bis das Wasser ganz leicht trüb ist und dann das nächste mal gefüttert, wenn das Wasser wieder ganz klar war. Bin mir nicht sicher, ob das mit Liquizell auch so funktioniert, würde das aber im Zweifelsfall mal so ausprobieren. Der Rest ist ja schon beantwortet.

Viel Spaß mit dem Gewusel
Silke


> Klasse, auf Hefe bin ich noch gar nicht gekommen. Rührst Du die vorher in
> Wasser an oder bröselst Du sie trocken ins Becken?

Hallo Kerstin,

Trockenhefe kann man einfach so reingeben, vorsichtig etwas umrühren - fertig! Der Vorteil ist auch die lange Haltbarkeit. Aber vorsicht beim Dosieren, beim ersten mal neigt man dazu, gnadenlos zu überfüttern...

Gruss
Silke


Hallo Kerstin,

Vermutlich Hefeschlämme: halber Würfel Frischhefe in Brauseglas mit Wasser auflösen. Hält im Kühlschrank recht lange. Immer wieder aufrühren.

viele Grüße Andreas


Große Artemias im Glas ziehen

In einem runden Glas mit 9 cm Durchmesser und 30 cm Höhe habe ich vor 4 Wochen kleine Artemias angesetzt um sie groß zu ziehen. Inzwischen schwimmen viele ausgewachsene Tiere, die meist aneinanderhängen, in dem Behältnis eifrig umher. Bei Interesse, erzähl ich mehr ;-)


Hallo Manfred,

Ich dachte immer, daß Artemia eine flache Schale wegen der Belüftung brauchen. Womit fütterst du sie?

Gruß, Roland


Thomas und Dietmar

Versuch große Artemias im Glas zu ziehen -------------------------------------------------------------------

In einem runden Glas mit 9 cm Durchmesser und 30 cm Höhe habe ich vor 4 Wochen kleine Artemias angesetzt um sie groß zu ziehen. Das Behältnis hab ich mit Absicht gewählt, weil es wenig platz wegnimmt und weil ich es auf den Mittelsteg zwischen die HQI-Lampen stellen kann (viel Licht). Normalerweise wird eine große Oberfläche empfohlen. Die hab ich nicht und gedachte ich mit einem grobperligen Ausströmer zumindest ein wenig zu kompensieren. Ausserdem wars ists nur ein Versuch.

In 2 Liter Wasser hab ich 4 gehäufte Eßlöffel Bad Reichenhaller jodfreies Salz angerührt.Bißchen viel würde heute mit etwas weniger starten. Bis auf einen Rest Salz auf dem Boden hat sich fast alles aufgelöst. Das Wasser in das Glas gekippt, eine kl. Luftpumpe dessen offener Luftschlauch (o.Ausströmer) auf den Boden führt, installiert. Einstellung grobperlige Blasen, nicht zu schnell, nicht zu viele. Die Tierchen sollen sofern sie nicht vom unmittelbarem Luftstrom erfasst werden aus eigener Kraft gegenschwimmen oder sich im Abstand halten können. So hat ich versucht es einzustellen. Luft ist eingeschaltet 8-9; 10-11; 14-15;17-18; 23-6 Uhr ansonsten out. Belüftung also tagsüber nur stundenweise und nachts ganz. Kann die Tiere tagsüber gut beobachten vor allem wenn die Belüftung aus ist. Später mit Bodensatz und Algen soll die Belüftung ev. ganz oder noch geringer ausfallen. Bis zum heutigen Tag läuft sie jedefalls mit. Nauplien (geschälte Eier) aus der Flasche (Life A von der Firma ab Zoohandlung) ins Salzwasser gegeben.

Am nächsten Tag überall Nauplien, volles Gewimmel, viel zu viele. Sieht aber super aus im HQI-Licht. Mit der Lupe waren die kl. Tierchen besser zu erkennen. Der Anfang schien mir am schwierigsten, da noch keine oder gerringe Assimilation durch das Licht im Glas sich ergeben würde, kein alter Bodensatz im Glas vorhanden und die Fütterung ein Spagat ist. Nicht zuviel füttern ! Am ersten Tag hab ich gefühlsmäßig 50 ml Süßwasserschwebealgen aus einem der Kelleraquarien + ein paar Tropfen Liquizell gefüttert. Das grünte das Wasser leicht.

Ab dem 4ten Tag gab ich noch zusätzlich Mikrozell + so wenig wie möglich Trockenhefe aufgelöst hinzu.Außerdem wollte ich einen Tropfen oder zwei von Andreas Kremsers Dünger zugeben um die Algenbildung unter dem starken 12 stündigen Licht zu fördern. Das ist mir mißglückt den ich hab es gemacht wie man es nicht machen soll mit der Flasche direkt. Dabei ist mir ein Spritzer versehentlich raus. Kurz geflucht und überlegt soll ich was machen - WW und zwei Behältnisse oder ein größeres - nein ich lies es so.Ein stark verdünnter NPK-Dünger wäre auch möglich und algenförderlicher.

8 Tag - Nauplien sind deutlich weniger geworden, was zu erwarten war bei dem viel zu vielen Gewimmele. Hab zuviele zugegeben am Anfang. Seit ein paar Tagen hat sich das Wasser weisslich verfärbt, die Düngerwirkung macht sich bemerkbar. Warum wird das Glas nicht grün frage ich mich, fehlt Phosphat und Stickstoff ? Das Licht jedenfalls ist sehr stark. Entgegen den Erwartungen drängen die Tierchen sich nicht nur an der Wasseroberfläche sondern bewegen sich in allen Wasserschichten. Die Assimilation im Glas unter dem HQI-Licht ist deutlich zu sehen. Gelegentlich steigen auch Luftblasen vom Boden auf.

Auf dem Boden hat sich eine grün-rötliche Mulmschicht gebildet. Die Artemien sind deutlich gewachsen und bewegen sich eigentlich immer unentwegt und rastlos. Fütterung normal 2* täglich. Manchmal gelingt es mir nur 1* täglich was nicht so gut ist.

11 Tag - Wasser wird leicht grünlich. Fütterung deshalb ausgesetzt. Artemien sind deutlich gewachsen und wieder etwas weniger geworden.

12 Tag - das Wasser ist fast klargefressen. Starke Fütterung in den nächsten Tagen folgt --> 120 ml Süßwasserschwebealgen, 3 Tropf. Liquizell, etwas Mikrozell und ein paar Krümel Hefe dann nur 1 mal täglich. Tagweise noch stärker viel Mikro und Liquizell. Fütterung nach Gefühl.

So in der Art ging das weiter - Fütterung mit Gefühl - Tierchen wuchsen ständig wobei es insgesamt von der Anzahl her weniger wurden.

Am 27 Tag - schrieb ich folgendes: viele erwachsene Tierchen (ca. 1cm) hängen aneinander, teils mit Eier und durchstreifen das Glas. Das Wasser ist seit einer Woche dauertrüb grün. Sehe nur die Artemien die sich der Wandung nähern. Seither habe ich Tierchen nicht mehr gefüttert nur einmal Mikrozell und Liquizell. Inzwischen (Stand 6 März) ist der ca. 35 Tag. Grüne Trübung nach wie vor - etwas geringer geworden - Fütterung nach wie vor keine. Die Anzahl der Tierchen mag ich ungern schätzen solange die Trübung da ist, aber so wie es aussieht sind es doch etliche. Natürlich keine Massen !! Ich sehe auch wieder viele Jungtiere Nauplien wenn ich genau hinschaue. Das sieht doch schonmal sehr gut aus und ich werde die Tierchen sicher weiter halten, beobachten und nicht verfüttern. Da ist ein erster Versuch. Mach in dieser Hinsicht sicherlich weiter und wenn es Sommer wird bestimmt auch was auf dem Balkon.

Die Methode von Lars Swittary die er hier vor einiger Zeit beschrieb möchte ich auch anstreben. Fand das ideal wie er das macht mit den Artemien. Vielleicht gelingt mir ja auch sowas. Hoffentlich finde ich das Posting noch, gespeichert ist es auf jeden Fall :-)

Fragen, bitte gern. Hab bestimmt auch nicht alles geschrieben.

Manfred


Aufzucht von Artemia salina

Hallo NG,

seit geraumer Zeit bemühe ich mich vergeblich, in einem 10 Liter Aquarium Artemien großzuziehen. Ich habe die Zysten separat ausgebrütet und dann in das Becken mit Salzwasser gesetzt. Gefüttert habe ich nach zwei Tagen mit Liquizell, ich habe auch schon Hefe ausprobiert. Ob ich viel oder wenig füttere, es ist immer das gleiche: nach einigen Tagen kommt es zum großen Massensterben. Nie konnte ich ein größeres Wachstum der Krebschen beobachten. Ich habe es sowohl mit Meersalz, Bad Reichenhaller und sogar schon mit Spezialsalz probiert.Allerdings ist es mir schon gelungen, ausgewachsene Salinenkrebse, die ich im Handel erworben hatte, über meherer Wochen zu hältern. Eine sichtbare Vermehrung fand allerdings nicht statt. Hat jemand Erfahrung mit der Aufzucht von Artemien und kann mir einen Tip geben, woran es liegen könnte, dass die Tiere nicht wachsen und rasch absterben? Wie kann man es besser machen? Mit Dank im voraus

Andreas


Hi Andreas..

Es ist gleichwohl möglich, Artemien hochzuziehen. Etwa in einer alten halbvollen Badewanne im Garten bzw. in einem Kantholzrahmen 10/10, ausgeschlagen mit PE-Folie. Solch Salzteich etwa ab Mitte Mai angelegt, und mit wenigen Artemien (oder Dauereiern) angeimpft, belebt sich langsam selbst, bzw. fährt sich langsam selbst ein. Die intensive Sonneneinstrahlung regt die Kiesel- und Grünalgenbildung an, die Sache wird zum satten Selbstläufer. Ein kiesiger Bodengrund 0,5 cm bietet Besiedelungsfläche für Abbaubakterien und Algen, und stabilisiert m.E. so das System. Im Salzteich durchforsten die Artemien ständig die "Kieselalgenwolken" am Bodengrund.

> Hat jemand Erfahrung mit der Aufzucht von Artemien und kann mir einen Tip
> geben, woran es liegen könnte, dass die Tiere nicht wachsen und rasch
> absterben? Wie kann man es besser machen?

Ja, es ist relativ leicht, die Dauereier in hoher Individuenanzahl mittels Lüfterstein einfach nur zu erbrüten.

Obwohl Artemien sehr Nitritresistent sind, benötigen sie bei der Aufzucht laufend eine gewisse filtrierbare Nahrungdichte und Sauerstoff. Im AQ ist der Gasaustausch nur über die Wasseroberfläche möglich, das System ist i.d.R. nicht eingefahren (dauert im Brack- bzw. Seewasser schmerzhaft lange -> paar Monate), die Individuenzahl muss anfangs niedrig sein, das Becken verkraftet nur eine bestimmte Anzahl heranwachsender Larven, die Balance zwischen Zugabe filtrierbaren Futters und Überlastung des Systems - im Sinne von Faulen/Umkippen des Wassers- ist in Kleinbehältern nicht immer einfach zu halten.

Ein altes 60/30/30cm AQ, aufgesalztes Wasser, eingefahren, bissi kalkhaltiger Bodengrund (Muschelgrus, Korallensand mit Kies) halbvoll gefüllt, per Lüfterstein belüftet, nicht gequirlt,beleuchtet, halte ich für einen erneuten Ansatz für wert!

> Mit Dank im voraus

Gern' geschehen.

MfG Marco


Hallo!

Ich halte Artemien schon seit Ewigkeiten (wie alle Urzeitkrebse) in einem kleinen 12 l Becken. Das Wasser ist Leitungswasser, angereichert mit 1 Teelöffel Meersalz (aus dem Reformhaus) pro Liter. Die Eier habe ich in einer Flasche erbrütet und die Nauplien nach dem Schlupf umgesetzt. Das 12l Becken, in dem die Tiere ab dem 12. Tag sind, hat KEINEN Bodengrund, KEINE Pflanzen (logisch), KEINE Belüftung, KEINE Abdeckung. Es steht auf meiner Fensterbank, im Sommer in der Morgensonne. Die Artemien scheinen sich auch recht wohl zu fühlen, denn an Nachwuchs mangelt es nicht. Es sind immer ca adulte 200-300 Tiere vorhanden. Gefüttert wird mit Liquizell und zerpulverten Bodentabletten.

Zu Deinem Problem:

Eine Möglichkeit wäre, dass Du zu früh oder zuviel fütterst. Der Fressapparat der Artemien bildet sich erst ab dem 3. Tag aus. Das bedeutet, jede frühere Fütterung ist unsinnig. Zuviel füttern kann auch eine Ursache sein. Das Wasser braucht nicht grün zu werden!

Der meistgemachte Fehler ist allerdings die Aufzuchtbeckengrösse!! Versuch es mal mit einer durchsichtigen Gefrierschale von ca 1 - 2 Litern. In mehr Wasser finden die Nauplien oft nicht genug Futter und gehen zugrunde.Füttere dann täglich etwa 4 Tropfen Liquizell und warte mit der nächsten Fütterung, bis das Wasser wieder ganz klar ist. Wenn die Nauplien dann mehrere Stadien durch haben und ca 0,5 cm gross sind, kannst Du sie in Dein 12l Becken umsetzen. So hat es bei mir immer geklappt!

Viele Grüße Melanie


Hallo,

Wie schon Melanie gesagt hat stell ein Becken an die Fensterbank und lass es Zualgen und setze dann die Naupien in das Becken . Funktioniert bei Peter Hilt Klein super

mit freundlichen Grüßen
Henry


Moin alle,

man kann natürlich auch künstlich beleuchten und das Becken noch leicht mit einem Miniluftheber durchströmen lassen.

Gruß Ralf


Hi zusammen..

> man kann natürlich auch künstlich beleuchten und das Becken noch leicht
> mit einem Miniluftheber durchströmen lassen.

Ebent! Obschon Naturlicht in Sachen Artemia dem Kunstlicht vorzuziehen ist.

Melanie:

Wer ein Händchen dafür hat, kann es zweifellos (und erfolgreich!) so machen, wie du es gut beschrieben hast (erbrüten, in Kleinschalen heranziehen, dann auf 12 Liter AQ umverteilen..). Erinnert (mich) zwar bissi an den Aufzuchtansatz "Die geschlüpften Jungfische muessen im Futter stehen", aber letztlich führen viele Wege nach Rom!

Die Ausbeute in einem 60er AQ (in der von mir beschriebenen Variante) liegt natürlich vor dem Hintergrund einer laufenden Entnahme über dem, was dein 12 Liter AQ laufend erbringen dürfte..

Was dem Andreas mehr dient, sei dahingestellt. Offensichtlich hatte er bislang keinen Erfolg und sucht Alternativen.Kleine Wasserbehälter sind nun mal instabiler als größere, bei Brack- bzw. Salzwasser sowieso.Uneingefahren und ohne Bodengrund verschärft sich die Situation m.E. noch.

Ergänzung ist nicht boese gemeint, musste aber sein. :-)

MfG Marco


Danke für die Beiträge, ich habe jetzt doch einige Hinweise bekommen, um ein wenig zielgerichteter weiter zu experimentieren.

Viele Grüsse
Andreas


> > man kann natürlich auch künstlich beleuchten und das Becken noch leicht
> > mit einem Miniluftheber durchströmen lassen.

Luftheber ist eine gute Sache, aber nicht UNBEDINGT nötig (erhöht allerdings die Überlebensrate der Nauplien)

> Erinnert (mich) zwar bissi an den > Aufzuchtansatz "Die geschlüpften Jungfische muessen im
> Futter stehen", aber letztlich führen viele Wege nach Rom!

joo, stimmt! Allerdings: Im Futter"stehen" ist ja gerade falsch! Bei UZKs ist weniger mehr!!

> Die Ausbeute in einem 60er AQ (in der von mir
> beschriebenen Variante) liegt natürlich vor dem Hintergrund
> einer laufenden Entnahme über dem, was dein 12 Liter AQ
> laufend erbringen dürfte..

LOGISCH :-) Allerdings züchte ich auch nicht, um zu verfüttern.

> Kleine Wasserbehälter sind nun mal instabiler
> als größere, bei Brack- bzw. Salzwasser sowieso.
> Uneingefahren und ohne Bodengrund verschärft sich die
> Situation m.E. noch.

Genau das nicht. Trifft für ein zu besetzendes Aquarium ganz sicher zu, aber meine Erfahrung mit Urzeitkrebsen ist da anders. Alles, was nicht nötig ist, sollte man da erstmal weglassen, da es Bakterien einbringt, die für die Nauplien tödlich sein können. Ich züchte Artemien schon seit vielen Jahren und habe eine Menge probiert und getestet. Uneingerichtete Becken sind immernoch vorzuziehen , also reines Salzwasser und Artemien.Mehr nicht.

> Ergänzung ist nicht boese gemeint, musste aber sein. :-)

Ist auch nicht böse gemeint :-)
Aber Artemien sind nunmal unter all den anderen UZKs mein Fach :-)

Viele Grüße Melanie


Hi nochmal,

Das mit dem Luftheber ist so eine Sache. Hängt wohl auch stark von der Ernährung ab. Da die Tiere mit Nanochloropsis gefüttert werden, ist die Bewegung im Becken schon notwendig. Ich habe zuhause allerdings über lange Zeit Artemien in einer Schüssel großgezogen ohne Probleme.

Gruß Ralf


Hallo Marco,

danke für die Antwort. Die Aussicht auf eine alte Badenwanne im Garten hat meine Frau nicht begeistert.Allerdings finde ich den Hinweis, wonach es einige Zeit benötigt, bis das System "eingefahren" ist und es vielleicht auch einer gewissen Mindestgröße bedarf, sehr hilfreich. MfG

Andreas


Hi Leute,

ich hab die gleichen Probleme wie Andreas. Was sagt Ihr denn zu der Temperatur?

Tschö mit ö, Mischka


Ich halte sie auf der Fensterbank bei Zimmertemperatur, also ca 20-22°, nachts natürlich entsprechend kälter.

Viele Grüße Melanie


Hi Michael..

Badewanne 1/2, besser 2/3 ins Erdreich einlassen. Die Erdeinbindung beschränkt die Spitzentemperaturen im Hochsommer. Über einige Stunden sollte schon Sonnenlicht einfallen, wegen der Algenbildung. Zeitweise Abschattung halte ich aber auch für wichtig, um eine Überhitzung zu vermeiden. Der rechte Standort kann viel ausmachen.

Das beste Wachstum zeitigen Artemien m.E. bei 24-26°C, also im Sommer. Die Saison bei uns ist etwa von Mai bis Mitte Oktober.

Der Vorteil von Flachsalzteichen ist der, dass der Sauerstoff quasi alle Wasserschichten erreicht.

Analog gilt das für "Kantholzteiche, die übrigens einfach dadurch vertieft werden können, dass man innerhalb des Kantholzrahmens (Zur Not tut es auch ein Rahmen aus Rauhspund) etwas tiefer aushebt, so dass man auf ca.15cm Salzwasserstand kommt.

Ein solcher (folieausgeschlagener, aussen ggf. acryllasierter) Holzrahmenteich ist leicht zusammengebaut und macht natürlich einen besseren Gesamteindruck als eine teilversenkte alte Badewanne. *g*

Ich würde beide Vatianten mit ummanteltem Kükendraht(rahmen) abdecken, um Kleintiere (Frösche,Kröten, Igel, Mäuse etc.) daran zu hindern, hineinzufallen, darin umzukommen und ggf. das Wasser zu verseuchen. Hält zudem im Spätsommer bis Herbst die meisten Blätter ab, in den Salzteich zu fallen.

Allein schon die große Wassermasse der Heimatgewässer der im Handel erhältlichen Artemianauplien sorgt für einigermaßen stabile Wasserwerte. Sonne und Algen- bzw. Artemienmassenbildung im kleinen Salzteich sorgen für starke Veränderungen. Eine dünne Bodenschicht aus (bzw. durchsetzt mit) Kalkspendern macht da Sinn!

Verdunstetes Wasser ist zu ersetzen, und ggf. mit einem Brettstück unterzumischen. Gilt auch nach Regenfällen.

Zwischen Beckenrand und Salzwasserstandsregelhöhe sollte ein großzügiger Freiraum bestehen. Eine Regenperiode im Sommer kann einiges eintragen.

Wenn ab Spatsommer (Frühherbst) Verdunstungswasser nicht mehr ergänzt wird, der (ggf.regengeschützte) Teich also langsam austrocknet, werden Dauereier gebildet. Das getrocknete Salz-Dauereiergemisch kann trocken, kühl und mit wenig Luftkontakt aufbewahrt im Folgejahr wieder angesetzt werden.

Hoffe, es hilft.

MfG Marco


Hallo zusammen,

wir haben zur Zeit 10 Artemia in einem 3 L Experimentiertank mit Lupe (für Kinder zum Kaulquappenbeobachten), gezogen aus einem Experimentierkasten. Meine Erfahrung auch aus dem Gespräch mit anderen Eltern: Wenn die Nauplien großteils absterben, dann denkt man, dass alles schief gegangen ist bei der Zucht, selbst wenn man sich an die Anleitung gehalten hat. Das stimmt nicht. Wir wollten unsere Zucht schon weggießen, weil praktisch kaum noch Nauplien da waren. Dazu kam es nicht, wir sind in den Urlaub gefahren, so 10 Tage, und danach hatten wir auf einmal einige wenige größere Tiere im Tank. Man braucht also Geduld und Licht. Ich belüfte zweimal am Tag ein paar Minuten. Gefüttert wird einmal die Woche Spuren aus der grünen Futtertüte (wohl Algen) aus dem Experimentierset und nur dann wieder etwas, wenn das Wasser ganz klar ist. Zum Belüften nehme ich eine kleine Pumpe (aus einer Sprudellampe, einen kleinen Luftstein, Schlauch und Hahn alles für so 6 € (ohne Pumpe). Den Boden habe ich noch nie gereinigt, nur mit der mitgelieferten Pipette ein paar Reste, die aufgewirbelt werden beim Belüften, entfernt. Das ist alles. Viel Licht, wenig Futter, etwas Luft und - Geduld.

Jetzt hingen einige Tiere tagelang aufeinander, ich dachte schon an Kanibalismus, bis ich beim Nachlesen feststellen musste, dass sie sich gerade vermehren :-). Na dann....

Viel Spaß

mucki526

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