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Frage zu Bohrung im Aquarium
Hallo,
mein neues Becken hat im Boden 2 Löcher für Zu- und Abfluss zum Filter. Nachdem ich es heute aufgestellt habe wollte ich einen Dichtigkeitstest mit ein paar Litern Wasser machen, der allerdings fehl schlug. Laut Händler sind Zu- und Ablauf von oben durch die Löcher zu stecken und von unten mit dem Gewinde und einer Gummidichtung festzuschrauben. Da kam aber tropfenweise unten Wasser raus trotz der Gummidichtung. Muß man nicht von oben auch noch eine zusätzliche Gummidichtung (die dann auf dem Aquariumboden aufliegt) aufsetzen ? Bin ich zu blöd oder will mich der Händler foppen ?
Vielen Dank für eure Hilfe
Thorsten
Hallo Thorsten!
Du solltes auch von oben eine Dichtung benutzen. Diese Dichtung sollte aber kein weichgummi sein, sondern ein etwas härterer Ring so wie man ihn bei Ablaufgarnituren kennt. Ein zu weicher Gummiring würde durch die quetschverschraubung bei zuviel Druck nur undicht werden, weil es ihn auseinander drückt. Ich hoffe ich habe das so richtig formoliert.
MFG
Thomas
Habe meinen Zu- und Ablauf mit "Unterwasserkleber" aus dem Aquarienbau eingeklebt. Gummidichtringe sind mir doch etwas zu unsicher. Es kann immer mal Bewegung in die Rohre kommen und die Verschraubungen sich somit lösen !
Sven
Hi Thorsten,
wie Thomas schon sagt, der feste Kunststoffring kommt ins Becken, die weiche Gummidichtung nach außen. Nicht andersrum, das klappt nicht! Das ganze dann fest anziehen (nicht mit der Rohrzange, denn nach fest kommt ab - oder die Bodenscheibe springt).
Die Zuchtanlage sowie meine eigenen Becken haben seit Jahren Tankverschraubungen im Boden, bisher waren die immer dicht. Vom Einkleben halte ich persönlich nichts.
Ingo
Hallo,
komisch, dass hat mir der Haendler auch genau so gesagt. Ich habe aber bei meinem Ueberlauf, der befindet sich in einer transparenten Tupperwaredose, die weiche Dichtung innen, und die harte aussen. Andersrum tropfte es permanent.Wahrscheinlich liegt es aber daran, dass mein Loch nicht hundertprozent Rund und glatt ist. Na ja, bei Marke Eigenbau mit unproffesionellem Werkzeug ;-) Mit Gummiedichtung innen und Hartplastik aussen ist es jetzt nach 2 1/2 Tagen dicht.Da bin ich aber mal gespannt :-)
Viele Gruesse Stefan
Hallo Thorsten,
das Problem hatte ich auch, bis ich herausfand das die Gummidichtung auf die feste Seite der Verschraubung muss,nicht unter die Mutter, da durch das Gewinde immer noch Wasser kommt.
gruss kalle
Also watt'n nu ?
Wie mir scheint widersprechen sich die beiden Aussagen, oder ?
Ingo:
> wie Thomas schon sagt, der feste Kunststoffring kommt ins Becken, die
> weiche Gummidichtung nach außen. Nicht andersrum, das klappt nicht!
> Das ganze dann fest anziehen (nicht mit der Rohrzange, denn nach fest
> kommt ab - oder die Bodenscheibe springt).
Kalle:
> das Problem hatte ich auch, bis ich herausfand das die Gummidichtung auf die
> feste Seite der Verschraubung muss, nicht unter die Mutter, da durch das
> Gewinde immer noch Wasser kommt.
Kalle, kann es sein das du das Teil mit dem Gewinde im Becken hast ?
Peter, der es gerne gleich richtig machen will.
Hallo Peter,
is richtig bei mir ist das Gewinde im Becken
gruss kalle
Hallo Kalle,
dann hast Du von Haus aus ein Problem... - in Anbetracht der Tatsache, das ein Gewinde keine µ-Passung sein kann, wirst Du wahrscheinlich arge Schwierigkeiten haben das Ganze dauerhaft dicht zu bekommen. Die Verschraubungen sind so ausgelegt, dass die Seite mit dem angegossenen Flansch immer auf der Druchseite liegen muß. In dem Falle reicht dann auch die beiliegende Gummidichtung völlig aus, da das Gewinde mit rücksticht auf das Glas nur "handwarm" angezogen werden muss, um die Dichtflächen zuverlässig aufeinander zu pressen. Dabei drückt sich auch eine Weichgummidichtung nicht aus ihrem Sitz...
Viele Grüße - Olaf
Ein kleiner Nachtrag noch...
Die Beckenverschraubungen mit Silikon o.ä. fest einzukleben sollte auf jeden Fall unterbleiben !!! Das noch weiche Silikon wird dabei auf eine Schichtstärke von ~1/10mm zusammengepresst. Das Ergebnis ist eine starre Verbindung bei der jede Bewegung des Rohres irrsinige Spannunge im Glas verursacht. - Die möglichen Folgen kann sich wohl jeder ahlen....:-(( Die beiliegende Gummidichtung ist ca. 3mm dick, kann Verwindungen von meheren 1/10mm aufnehmen, und dadurch die direkt auf das Glas wirkenden Kräfte weitgehen aufheben...
Viele Grüße - Olaf
Hallo Olaf,
das ganze wurde mir so von WOHA geliefert und ist jetzt schon 2 Wochen dicht. Verkleben war einer meiner ersten Gedanken, hab ich aber sofort wieder verworfen weil eigentlich ist der Druck der auf der Verbindung lastet eher gering bei 60cm. Als Problem sehe ich eher das die Verbindung beim Bewegen der Schläuche (hängt ein Eheim 2128 dran) arbeiten können muss und das geht wirklich nur mit einer flexiblen also Gummilösung.
gruss kalle
Hallo Kalle.
> das ganze wurde mir so von WOHA geliefert und ist jetzt schon 2 Wochen
solange es hält ist's ja OK. Aber von der Ausführung her würde ich sagen für einen Profi 'ne glatte 6 !!!
> dicht. Verkleben war einer meiner ersten Gedanken, hab ich aber sofort
> wieder verworfen weil eigentlich ist der Druck der auf der Verbindung lastet
> eher gering bei 60cm. Als Problem sehe ich eher das die Verbindung beim
> Bewegen der Schläuche (hängt ein Eheim 2128 dran) arbeiten können muss und
> das geht wirklich nur mit einer flexiblen also Gummilösung.
Wie ich ja schon geschrieben hatte. - Für eine korrekt montierte Durchgangsverschraubung ist das überhaupt kein Problem! Ich habe hier eine Anlage mit X solcher Verschraubungen an denen bei Umbau- oder Erweiterungsaktionen zT.auch schon mal richtig derbe rumgewütet wird. Dabei hat es bei Wasserständen bis zu 70cm noch nie Ärger gegeben. Auch das gelegentliche Reinigen Der Eheim - Prof's die ich als Schnellfilter mitlaufen habe ist überhaupt keine Sache. - Ich mache mir dabei eigentlich immer weit mehr Gedanken über die schäbigen Anschlüsse am Filter als über die Verschraubungen...
Viele Grüße - Olaf
Wie Bodenlöcher dicht bekommen ?
Hallo,
wie kann man den bei einem 450 Lite Becken die 2 Aus-/Einlaufbohrung ( 40 mm ) sicher verschliessen ?
Glasscheibe draufkleben ? Gibt das ein Belastungsproblem da dieses Glas ja dann nicht auf dem Unterbau aufliegt ??
Danke Volker
Hallo Volker!
Wenn Im Unterschrank auch noch die entsprechenden Loecher sind wuerde ich die Loecher in der Scheibe mit sog."Blindstopfen" verschliessen. Das sin Deckel mit Gewinde, die man mit einer Mutter auf der anderen Seite festschrauben kann. Oder aber eine entsprechend kleine aber ausreichend dicke Scheibe nehmen und mit einem Ring aus Silikon um das Loch herum festkleben
>Glasscheibe draufkleben ? Gibt das ein Belastungsproblem da dieses Glas ja
>dann nicht auf dem Unterbau aufliegt ??
Noe, IMHO nicht, da auf dieser kleinen Flaeche ja verhaeltnissmaessig wenig Wasser drueckt, und zwar nur genau die Menge, die sich genau ueber dieser Scheibe befindet, also nur diese Wassersaeule. Schlimmer waere der wohl bekannte Sandkorn UNTER der Bodenscheibe. Dann waere ploetzlich eine ganze Menge mehr Gewicht auf nur einen klitzkleinen Stelle der Scheibe konzentriert.
mfg, Hans
> Wenn Im Unterschrank auch noch die entsprechenden Loecher sind wuerde ich
> die Loecher in der Scheibe mit sog. "Blindstopfen" verschliessen.
... das wäre natürlich die beste Variante, braucht man die Löcher im Falle des Gebrauchs nicht wieder aufstemmen ;-)
Ingo
Hi Volker,
... ich nehme mal an, die Löcher liegen nebeneinander in einer Ecke (liegen sie weit auseinander, musst du zwei Scheiben kleben).
Einfach ein Stück Glas (bei deinem Becken 10 mm dick) so groß schneiden lassen, dass es an den Lochrändern mind. ca. 3 cm übersteht.
Um die Löcher eine ordentliche AQ-Silikonwurst auftragen und die Scheibe mit Hand draufdrücken, dann die Scheibe rundherum noch versiegeln, damit kein Wasser zw. Abdicht- u. Bodenscheibe kommt.
Die Klebestellen müssen vorher penibel gereinigt und fettfrei sein (Aceton).
Jetzt sollte es für alle Zeit dicht sein ;-) Belastungsprobleme gibt's auch nicht :-)
cheers
Ingo
Hey Volker
> Glasscheibe draufkleben ?
Würd ich so tun. Und zwar eine große(!) Scheibe von sicher 20x20 cm oder so. Dann noch das Silikon bis direkt an die Bohrungen machen (damit die "frei schwebende" Fläche möglichst gering ist). Ob die Verklebung mit dem Silikon besser ist, wenn sie vollflächig ist oder ob mehrere breite(!) "Dicht"Ringe vorzuziehen sind,weiß ich allerdings nicht. Und denk dran, daß die Scheibe dick genug ist - _Ich_ würde mindestens die Stärke der Bodenplatte nehmen.
> Gibt das ein Belastungsproblem da dieses Glas ja dann
> nicht auf dem Unterbau aufliegt ??
Nö. Es liegt ja auf dem Silikon und auf der eigendlichen Bodenscheibe - zumindest die meisten Bereiche ;-). Und die 40mm sind unkritisch. Im Ernst, Glas kann eine ganze Menge mehr als der "normale Menschenverstand" ihm zugesteht.Allergisch reagiert es nur auf Punktbelastungen.
Und inzwischen bin ich mir sicher, daß die allermeisten Becken mit einem normalen Unterschrank/-gestell eh nicht wirklich großflächig aufliegen, sondern fast nur in den Randbereichen.
Gruß Jens
Hallo Jens,
> Und inzwischen bin ich mir sicher, daß die allermeisten
> Becken mit einem normalen Unterschrank/-gestell eh
> nicht wirklich großflächig aufliegen, sondern fast nur in
> den Randbereichen.
Du schreibst das so hin, als wolltest Du es näher ausführen. :-)
Also: warum bist Du Dir da so sicher, daß die allermeisten Aqs. fast nur in den Randbereichen aufliegen? Weil sich die Bodenscheibe nach oben (!) wölbt?
Gruß Markus
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