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Aquarium richtig fotografieren

Wie fotografiert man ein Aquarium?

Um gute Bilder zu schießen ist es wichtig nicht direkt mir dem Blitz auf die Glasfront zu treffen. Besser ist ein externes Blitzgerät zu besitzen. Reflexionen kann man vermeiden, indem man nicht frontal, sondern seitlich fotografiert Unscharf und unterbelichtet kannst Du durch eine kürzere Verschlusszeit vermeiden. Man verhindert Reflektionen mit Filtern zu nennen wären Polfilter damit lassen sich zumindest Reflektionen auf Scheiben etwas korrigieren. Und Skylightfilter.

Rolo´s Tipp den ich hier betonen will:

''1. Penible Sauberkeit auf der Scheibe! Jeder kleine Wasserfleck oder Kratzer, den man durch den Sucher gar nicht wahrnimmt, ist hinterher sehr deutlich und störend auf dem Foto zu erkennen, vor allem, wenn man mit Blitz arbeitet.

2. Je weiter man in das Becken hineinfotografiert, desto mehr Licht, Schärfe und Farbbrillianz geht verloren.Dies gilt umso mehr, je gelber bzw. brauner das Wasser ist. Bei hell durchfluteten, klaren Malawi-Becken geht's ganz gut, aber bei dunkleren Südamerikabecken sollte man darauf achten, dass die Fische möglichst nahe an der (sauberen) Frontscheibe sind.''

Wenn möglich, schalte den Autofocus ab und fokussiere von Hand. (ist aber schwierig, nicht anzuraten) Es kommt oft vor, dass das Spiegelbild in den Aquarienscheiben fokussiert wird. Das abgebildete Aquarium erscheint dann sehr unscharf. Bei stark abgedunkeltem Raum sollte es auch mit Autofocus gehen.

Ohne Blitz brauchst man entweder eine sehr ruhige Hand oder besser ein Stativ. Ein Fernauslöser ist auch sehr hilfreich, scharfe Aufnahmen zu erzielen. Je heller das Aquarium ist, desto kürzer die notwendige Belichtungszeit und desto weniger verwaschen Bewegungen von Fischen.

Erfahrungsbericht von Markus

Möchtest Du das Aquarium im Ganzen fotografieren oder Aufnahmen aus unmittelbarer Nähe -> (einzelne Pflanzen,Fische) machen? Bilder wie z.B. von Takashi Amano sind nur mit Profi-Kameras mit -> großformatigem Filmmaterial möglich.
Mit nur einem 08/15-Blitz erscheint das Innere eines in der Totalen aufgenommenen Aquariums sehr -> dunkel. So, als ob die Beleuchtung aus sei. Ohne Blitz sehen Aufnahmen viel realer aus.
Bei zu gelbstichigen Aufnahmen kann man mit Filtern arbeiten. Oder den Weißabgleich ändern.

Erfahrungsbericht von Jan

Ich fotografiere nun schon eine Weile.
Ich mache meist Makro-Aufnahmen. D.h. ich habe das Objektiv direkt an der gereinigten Frontscheibe, ->die Blitze kommen dann von der Seite oder oben oder auch in Kombination. Da das Objektiv dicht an ->der Scheibe liegt haben wenig Reflektionen zu befürchten.
->Wenn der Blitz abnehmbar ist kannst Du das Objektiv eventuell auch mit der Hand abdecken. Wenns ->vom Abstand her geht die einer Hand gegen die Frontscheibe drücken und das Objektiv damit ->umfassen und so den Blitz damit abdecken.
Ich hat bis jetzt recht ordentliche Resultate erzielt mit meiner Canon AE-1, mit einem Makroobjektiv ->und einem Blitzapparat ... Der Blitz kommt schräg von der Seite! Ich nehme normale Photodose 100er ->filme ... naja im Grunde werden die Photos recht gut, wenn die Fische (Malawis) sich nicht immer so ->schnell bewegen würden ... mit Süd. Zwergcichliden macht das photographieren sogar richtig Spaß. ;)

Erfahrungsbericht von Korinna & Peter

Canon EOS 50E und einem normalem 28-80er Objektiv (Makrofunktion) gute Ergebnisse erzielt.
Vorschlag für die Kleinbildkamera (ohne weitere Einstellungen)
Also, einfach Blitz ausschalten, und los gehts. :-)

Erfahrungsbericht von Louis

Ich fotografiere neuerdings mit einer digitalen (Kodak DC210) ohne Blitz.
->Dazu habe ich solange probiert, bis ich die Belichtungszeit korrekt eingestellt hatte.
->Die Bilder kann man dann im PC aufbereiten. Nur Fische werden da leicht unscharf.

Zu sehen unter www.aquarix.de/de/galerie/1.asp
(Rubrik Süßwasseraquarien)

Erfahrungsbericht von Klaus

Welche Auflösung (ISO 100, 200, 400, ...) ist am besten ?'
100er! Wegen der Schärfe!
Aber Du brauchst ein Makroobjektiv. Ansonsten den Blitz ungefähr im 45 Grad Winkel zur optischen
Achse halten (zum Objektiv). Und viel probieren mit Blende 11-22.

Erfahrungsbericht von Detlef

Grundsätzlich muss man wohl zwischen einer formatfüllenden Abbildung eines Beckeninsassen und ->der Fotografie eines großen Ausschnitts des Beckens unterscheiden. Diese beiden Motivarten ->erfordern eine grundsätzlich verschiedene Technik. Persönlich habe ich sehr gute Erfahrungen mit der ->formatfüllenden Abbildung von Fischen gemacht ... das ist tatsächlich relativ einfach. Enorme ->Schwierigkeiten habe ich bei der Fotografie des gesamten Beckens.
Digitalkameras eignen sich besonders für Anfänger der Materie. Zur Zeit halte ich Aufnahmen mit ->einer durchschnittlichen Spiegelreflex für unschlagbar ... auch für die Präsentation im Internet. Zudem ->hat man Bildmaterial, dass für weitere Veröffentlichungen in Zeitschriften, Büchern, etc. ->dokumentarischen Wert haben.
Zurück zur formatfüllenden Abbildung der Tiere. Je nach Fischgröße kommt man um eine Erweiterung ->eines gewöhnlichen 50mm Objektivs nicht umhin, da sonst keine brauchbaren Abbildungen kleinerer ->Tiere (<6cm) erzielt werden. Eine brauchbare und günstige Erweiterung wäre hier eine Nahlinse. ->Damit habe ich persönlich bereits sehr gute Ergebnisse erzielt. Mit einem Makro-Objektiv werden ->dann die Nahaufnahmen natürlich noch ein wenig genialer. ;-).
Ein Blitz ist übrigens im Nahbereich meiner Ansicht nach unerlässlich. Dabei muss es bestimmt kein ->TTL-gesteuerter Blitz sein. Gerade im Makrobereich sollte man jedoch beachten, dass ein fest ->gekoppelter Blitz unter umständen das Motiv schlecht ausleuchtet, da man sehr nahe am Aquarium ->klebt. Daher entkoppele ich den Blitz im Nahbereich .... die Ergebnisse sind dann durchweg klasse.

Erfahrungsbericht von Jochen

Ich arbeite mit einer Nikon 801AF Spiegelreflex und Makroobjektiv. Um Spiegelungen zu vermeiden, -> gehe ich entweder ganz dicht ans Glas, oder ich benutze auch manchmal einen Polarisations-Filter.
-> Blitzen ist so 'ne Sache - die Farbwiedergabe stimmt nicht und die Reflexionen der Fische werden -> dabei oft verfälscht.
Die besten Ergebnisse beim fotografieren einzelner Fische hatte ich bei Blenden um 4 - 5,6 und -> kurzen Verschlusszeiten... Schreib Dir auf, mit welchen Zeit/Blendenverhältnissen Du gearbeitet hast, -> dann lässt sich die Anzahl guter Bilder je Film schnell optimieren :-)
-> Wenn Du einen Blitz auch extern anschließen kannst, kannst Du es ja auch mit Blitzen aus einem -> anderen Winkel versuchen, wenn's sein muss...

Erfahrungsbericht von Peter

Der Makrobereich hat leider einen ganz großen Nachteil, weil der Tiefenschärfenbereich nur noch wenige Millimeter beträgt. Hier meine persönliche Erfahrungen aus ca. 22 Jahren Fotografie ;-) :

1. Zimmer verdunkeln, es darf kein Streulicht ins Becken scheinen.

2. Filme ab 400 ASA (meine Empfehlung FUJI 800 kann auf 1600 gepusht werden), da dann die Blende dementsprechend eingestellt werden kann.

2.1.Die meisten Zoomobjektive haben die beste Abbildungsleistung im mittleren Zoombereich mit Blende 5,6 und 8.

3. Stativ verwenden

4. Wenn dann Blitz immer noch nötig sein sollte (finde Blitzaufnahmen greulich) nur abgekoppelt und seitlich von der Kamera und Gegenlichtblende verwenden.

5. Wenn eine Sucherkamera verwendet wird - Paralaxenverschiebung beachten, d.h. das im Nahbereich zusehende Sucherbild entspricht nicht der Abbildung im Negativ. Als grober Richtwert - es wird das angezeigte Bild im Sucher ab dem oberen Drittel im Negativ dargestellt.

6. Digitalkamera verwenden Habe ich am Wochenende das erstemal ausprobiert, für die Darstellung im Web ganz brauchbar. Wer keine Digitalkamera besitzt oder sich keine kaufen möchte - kleiner Tip, bei Otto oder Quelle bestellen, Fotos machen und innerhalb 14 Tage wieder zurückschicken :-) Ansonsten nicht entmutigen lassen ich war und bin teilweise selber über die Ergebnisse enttäuscht. Ist so ziemlich die härteste Erfahrung die ich gemacht habe.

Zur Behandlung von Farbstichen gibt es zwei Möglichkeiten. Die erste - Fotos am PC bearbeiten oder Filter vors Objektiv die, die Farbstiche durch die unterschiedlichen Farbtemperaturen ausgleichen. Das Blitzlicht selber ist generell auf Tageslicht korrigiert, daher sind diese Filter nur für Objektive geeignet. Neonröhren ergeben meistens einen Gelbstich, egal welche Farbtemperatur angegeben sind. Außerdem haben die Filter wieder einen Nachteil - sie schlucken Licht, je nach Korrektur bis zu 2 Blenden. Das heißt man muss wieder mit einer längeren Verschlusszeit arbeiten um den Tiefenschärfebereich auszugleichen

Empfehlung von Urs

Ich empfehle das Buch "Aquarienfotos. Tipps und Tricks für Einsteiger und Fortgeschrittene. "
-> Erhältlich bei Amazon unter:
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3921684579/o/qid=962882584/sr=8-2/028-4440581-9592659.

Dort findest man jede Menge Tipps und Anregungen wie 'man' es Macht oder eben auch nicht.


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